Stil hat nichts mit Geld zu tun: Von Styling-Tipps & Tricks bis Kleiderschrank-Analyse | Suzana Walz

Shownotes

In ihrer Solo-Folge spricht Verena mit ihrer Freundin & Style -Coach Suzana, darüber, wie man seinen eigenen Stil findet, auch ohne großes Budget. Suzana erzählt, wie sie von der Modebranche zur Stylistin kam, was bei einer Kleiderschrank-Analyse wirklich passiert und warum im Schrank oft mehr steckt, als man denkt.

Außerdem geht es um Basics, die jede Frau braucht, Proportionen, die ein Outfit verändern, und Trends, die nicht zu jedem passen. Und um die Frage, warum sich Stil oft erst zeigt, wenn man aufhört, nur die eigenen Schwächen zu verstecken.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Solo-Folge.

00:00:12: Ja, heute habe ich einen ganz besonderen Gast.

00:00:14: Susanna Walz ist eine meiner engsten Freundin und gleichzeitig meine Stylecoach.

00:00:20: Sie begleitet mich also eh schon Jahrzehnte als Freundin aber seit vielen Jahren auch als Stylistin und hilft mir dabei meinen Stil immer wieder weiterzuentwickeln.

00:00:30: Und Susanna ist Strategic Style und Image Consultant kennt sich in der Modebranche aus wie keine zweite.

00:00:37: Sie war Model, sie war Chef-Einkäuferin eines führenden Modeunternehmens.

00:00:41: Sie hat eigene Kollektionen entwickelt und berät heute Unternehmer, Unternehmerinnen, Führungskräfte und Menschen in der Öffentlichkeit.

00:00:49: Ich spreche mit ihr darüber wie man seinen eigenen Stil findet woran man erkennt ob ein Outfit wirklich zu einem passt welche Fehler sie in Kleiderschränken besonders häufig sieht Und außerdem geht es um Trends gute Investitionen.

00:01:06: Kontext so viel über uns aussagt.

00:01:08: Liebe Susanna, wie schön dass du da bist!

00:01:11: Herzlich willkommen bei Fast and Curious.

00:01:13: Hallo, meine liebe Verena Ich freu mich sehr große Aufregung Es ist

00:01:17: wirklich eine ganz besondere Freude.

00:01:19: Also wir haben ja wahrscheinlich schon drei Millionen mal in unserem Leben telefoniert aber noch nie ein Podcast zusammen aufgenommen.

00:01:25: also macht mich besonders glücklich und stolz denn Ich weiß nicht, wie viele Komplimente ich in den letzten Jahren für meine Outfits bekommen habe.

00:01:35: Und die hab' ich immer eins zu eins an dich weitergereicht und gesagt ja das ist alles... Die Frau hinter mir, die dafür sorgt dass ich da vorne so glänzen und strahlen darf.

00:01:45: Deswegen vielleicht mal so zum Start.

00:01:47: Du hast ja wirklich schon diverseste Karrieren hinter dir.

00:01:50: Wie kam der Schritt zur Stylistin?

00:01:53: Also, genau wie du mich ja schon angekündigt hast.

00:01:55: Ich habe ja relativ lange in der Mode unterwegs.

00:01:59: Ich hab ja mal gemodelt, ich selber war Chef-Einkäufe und dann hatte irgendwann so ein Private Label gemacht... Und dann haben wir Kinder bekommen und wollte ich nicht mehr so viel daisen.

00:02:09: Auch körperlich ging es mir nicht gut, weil das klingt alles super, wenn man durch die Welt jettet und sagt, wow, die ist überall!

00:02:16: Man sieht irgendwie die Fashion Week in Paris und alles toll.

00:02:19: Aber wie gesagt, körperliche ging es nicht.

00:02:21: Dann habe ich mich erst mal auf die Kinder konzentriert und hatte noch mein Private Label aber das aromopathisch weitergemacht.

00:02:28: Ja, und dann kam der Stitt, dass Menschen angesprochen haben, Mensch, ich finde dein Style toll, du hast ja wirklich ... einen guten Blick für Dinge.

00:02:35: hättest du nicht Lust, mir mal ein bisschen zu helfen.

00:02:37: Unter anderem du ja

00:02:38: auch.".

00:02:38: Und dann hat das so ... es ist ganz langsam losgegangen.

00:02:41: also erst hab ich dann angefangen einfach Tipps zu geben oder mal gesagt Mensch ich finde du müsstest das mal so ändern und dann kam ziemlich viel Feedback zurück nach dem Motto Mensch Du weißt was?

00:02:50: Ich hatte das dann genauso gemacht und tu dich ja weiß auch nicht!

00:02:53: Dann wurde ich angesprochen dass sieht ja toll an dir aus oder du wirkst so anders und es starte gar nicht im Vordergrund dass man irgendwie das Gefühl hatte dass jetzt jemand sagt du siehst so anders aus und zwar eher so dass so das Selbstbewusstsein und die Sicherheit bei anderen eben stärker wird.

00:03:08: Und dann habe ich so überlegt, Mensch daraus kann man ja mal was machen?

00:03:11: Und dann ging so langsam alles los!

00:03:13: Genau und das ist schön wie du es beschreibst weil... Es ja gar nicht nur so sehr darum geht, was steht dir und kauft dir mal eine neue Klamotte.

00:03:21: Sondern mit welchem Selbstbewusstsein gehst du in einen Raum rein?

00:03:25: Wenn du das Gefühl hast, dass passt zu mir!

00:03:27: Und wann fühlst du dich

00:03:28: verkleidet?!

00:03:29: Ich finde, das kriegst du immer so gut hin, dass du ja nicht den Menschen oder dem Typ verändert sondern das, was eigentlich im Menschen drin ist nochmal anders zum Strahlen bringst.

00:03:40: Ja weiß ich glaube... Da kann man ein gutes Beispiel zu geben, ist ganz witzig.

00:03:44: Ich denke immer an Superwoman.

00:03:46: dann ... Superwoman hat ja ihre Kräfte und die fliegt durch die Welt und rettet uns.

00:03:53: Wenn sie ihren Umhang umhat, weiß sie in dem Moment so jetzt geht's los!

00:03:58: Du bekommst nicht neue Fähigkeiten, du bist ja du selbst.

00:04:02: Aber du spürst diese Stärke und denkst okay, die kann ich einsetzen.

00:04:06: Und so ist es auch mit... dem was man mit sich selber das ist wie so ein schutzschild.

00:04:10: aber nicht ich zieh das jetzt an weil ich mich verstecken will sondern eher so, dass es so eine rückenwind ja das gibt ihr halt und zeigt dir das du das was du kannst nach außen in einfach noch mal bisschen stärker hervorheben kannst.

00:04:22: Und deswegen nenne ich mich irgendwie auch Coat und nicht Stylistin, weil ich da eben auch versuche Nicht irgendjemand zu verkleiden, wie du es gesagt hast.

00:04:31: Ich finde jeder sollte so einen eigenen Stil finden und das hat damit zu tun dass man den sich ein bisschen auch erarbeitet.

00:04:38: Das ist ja total... Man geht dann einmal einkaufen und dann hat man seinen Stil sondern so den entwickelt man im Laufe der Zeit.

00:04:47: Woran merkt man?

00:04:50: dass man den so gefunden hat.

00:04:52: Wie wird zu dem Prozess beschreiben von, ich hab immer meine Anziehsachen an aber ich weiß eigentlich noch gar nicht was zu mir passt.

00:05:02: zu?

00:05:02: Die hat ja total ihren Stil gefunden!

00:05:05: Das ist eine super Frage.

00:05:06: Ich glaube, es beginnt erst mal damit, dass du mit dir selber neugierig auf dich selbst wirst.

00:05:11: Du fängst an dicht zu hinterfragen Mensch irgendwie welche Farben stehen mir eigentlich?

00:05:16: Welche Formen guckst vielleicht auch mal so ein bisschen über die Schulter bei den anderen oder hast jemanden, denen du besonders gut findest und dann knickt das ja wieder ein.

00:05:23: Dann denkt man so naja aber der steht das ja.

00:05:25: Mir steht das nicht.

00:05:27: Oder ah kann ich das tragen?

00:05:28: Und damit beginnst du eigentlich der Prozesse, sodass du dich damit sozusagen beschäftigen möchtest.

00:05:34: Und dann geht es los, dass man sich halt auch mal überlegen muss vor seinem eigenen Kleiderstang.

00:05:40: Bin ich zufrieden?

00:05:42: Wenn du anfängst mit diesen Fragen ... Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich anziehen soll oder ... Ich hab irgendwie das Gefühl, das sind alles um die Einzelkämpfer aber ist nicht irgendwie

00:05:49: ... Ja, ich habe immer das Gleiche an!

00:05:51: Genau und das tut man auch.

00:05:53: Man verwirft nicht, man kauft doch immer das gleiche weil man glaubt, dass das einem eben steht oder dass das einen auch die Sicherheit gegeben hat.

00:06:01: Und ich glaube, dass es deshalb auch so schwierig ist sich selber seinen eigenen Stil zu finden.

00:06:09: Wenn man dafür nicht wirklich damit beschäftigt, weil man kann jetzt nicht in den Laden gehen sagen Ich finde jetzt mein Stil sondern muss Dinge ausprobieren und das ist auch ein bisschen schwierig wenn du's mit der besten Freunden machst und das sage ich nicht um jetzt alles sagen wir müssen

00:06:21: aufhören.

00:06:21: Das ist doch ganz gut!

00:06:24: Aber es geht eher, dass man dich natürlich auch mal sieht wie du dich selbst siehst.

00:06:27: So sehen die auch Freunde und die werden dich da wieder hin lenken.

00:06:31: So ein professioneller Blick von jemandem, wie jetzt von mir oder von meinen ganzen Kollegen und Kollegen.

00:06:36: Das ist dann einfach noch mal einen Level wo man das erarbeitet und sich nochmal ganz genau... Man fängt eigentlich ganz von vorne an!

00:06:43: Man baut sozusagen ein Basisprogramm also eine Basiscadrobe nenne ich sie Und auf die kann man dann selber später aufbauen.

00:06:51: aber wenn das erstmal nicht stimmt Dann kann man eigentlich alleine nicht so wirklich loslegen.

00:06:57: Ne, total.

00:06:57: Und jetzt hast du grad den Kleiderschrank angesprochen wie man da davor steht und das ist ja eine Dienstleistung von dir die ich super toll finde nämlich mit Kundinnen durch ihren Kleiderschrank, ihren existierenden Kleidersschrank gehen.

00:07:12: Also gar nicht unbedingt neu kaufen sondern zu sagen was muss bleiben?

00:07:16: Was kann weg?

00:07:17: Was kannst du wie kombinieren?

00:07:20: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:07:21: Das hast Du jetzt ja schon zigfach gemacht!

00:07:24: Wie gehst Du davor und wie viel ist danach noch drin im

00:07:27: Schrank?!

00:07:28: Das ist immer die Angst des Partners oder der Partner, dass sie dann glauben danach muss man ganz groß wieder shoppen gehen.

00:07:33: Alles ist weg alles zum blauen Tüten.

00:07:34: aber so ist es nicht.

00:07:36: also es eigentlich so das ich erst mal immer und das mache auch bis jetzt die Wardrobe Analyse so nenne ich die oder ob ich auf eine Shopping Tour mache, dass es immer ein fünfzehn Minuten dieses kostenloses Kennenlern gespricht gibt und da halten wir uns unter.

00:07:47: Erzählst du mir bisschen von dir Aber auch sowas deine Bedürfnisse sind Und was dir eigentlich So das Gefühl ist was dir fehlt und wo darauf du eigentlich Lust hättest.

00:07:55: nicht weiß, ob du das hast.

00:07:57: Und dann sag ich okay, dann schickst du mir der Partei aus deinem Kleider-Stank beziehungsweise eigentlich.

00:08:01: manchmal sage ich auch, schick mir nun mal dass ich sehe wie viele Meter sind da's eigentlich damit ich mich so ein bisschen darauf vorbedeiten kann.

00:08:07: aber ich seh natürlich nicht in den Stank rein, das tun wir dann gemeinsam und es geht ja offline wie online.

00:08:12: also heißt ich bin bei dir oder aber wir könnens auch online machen.

00:08:15: So und dann sag' ich also schwinge dich mein deine Lieblingshose oder deinen Lieblingsteil und dann bauen wir darauf auf.

00:08:21: und was eben dann ist... Es sind zu viel Schätze im Stank.

00:08:24: Das, wo man eben sagt ... Aber das zieh ich immer so an.

00:08:27: Das klingt jetzt so hart und jeder kennt mich.

00:08:29: Ich bin da sehr direkt, dann sag ich, das interessiert nicht.

00:08:31: Wir ziehen mal so an wie ich es sehe.

00:08:33: Aber das mach ich auf eine Schamanke im Arzt.

00:08:36: Mir geht's darum, dass in dieser kurzen Zeit viel geschaffen wird.

00:08:39: Dann gehen wir diese Teile durch.

00:08:41: Und am Ende sind ganz viele tolle Teile, aber die Kombination macht es.

00:08:46: Das heißt, ich fang an und sage da hinten in der Ecke, hab ich doch was gesehen?

00:08:50: Was ist denn das?

00:08:51: Ja, das ist ne Bluse!

00:08:51: Die habe ich noch nie angehabt.

00:08:53: Das finde ich immer ganz besonders interessant.

00:08:55: Her damit!

00:08:56: Und dann fangen wir an, diese Sachen neu zu entdecken und manchmal ist es wirklich so dass ich da auch selber das denke, das Vorherbild, das ich immer... Ich mache Fotografier, denn natürlich auch die Luchsen hat zwischendurch.

00:09:07: Dann sag ich mal, schau mal wie du eben noch vor einer halben Stunde aussaß und jetzt ausschau.

00:09:12: Und dann so wow!

00:09:13: Ich wusste gar nicht dass das geht oder ... Jetzt kommen wir auch zum Aussortieren.

00:09:18: Dann sind da irgendwie so zwanzig Hosen.

00:09:19: Sag ich okay was ist denn mit der Hose?

00:09:21: Nee die geht nicht, wieso nicht?

00:09:22: Ja die mag ich nicht.

00:09:24: Weil eigentlich fühl ich mich in der nicht wohl.

00:09:26: Okay wieso nich?

00:09:27: Und dann versuch ich natürlich rausfinden es gibt dann Dinge die schmeißen wir wirklich raus weil man sagt okay ich bin ein Hosit indem er sich nicht wohlfühlt.

00:09:33: Die zieht man ja eh nie an.

00:09:35: Ne und ich finde Mode ist ja auch gemacht für uns und nicht wir, für die Mode.

00:09:39: Es gibt keine Hose auf dieser Welt, die du im Stank haben musst nur weil man sie haben muss.

00:09:43: Dann gehen wir natürlich weiter und sagen okay dann gibt es Hosen wo ich sage hey die ist leider zu kurz oder Mensch die ist perfekt findest du?

00:09:49: Ich dachte die steht mir nicht!

00:09:50: Und dann fangen wir an zusammen.

00:09:52: wieso glaubst du das es dir nicht steht?

00:09:53: und dann kommen wir auch schon zum zweiten Teil.

00:09:55: Dann fange ich an natürlich auch beizudem.

00:09:57: es geht um Proportionen.

00:09:59: also die eine Hose funktioniert mit dem Oberteil in diesen Längen und mit diesen Schuhen aber mit dem Schuh und vielleicht mit so einem Oberseißbläser.

00:10:09: Und da sind ganz viele erstaunt, weil viele denken ja ich dachte immer man kriegt mit einer Hose und einem Bläser und ein paar Schuhen schon einen Look hin.

00:10:15: Ne bekommt man nicht!

00:10:17: Es hat damit zu tun dass man dann sozusagen darauf aufbaut.

00:10:20: und dann fangen wir an den Stank auch so zu sortieren.

00:10:22: es gibt die Hosen die passen zu diesen Teilen.

00:10:24: Dann gibt es auch natürlich Blazer, die man ansehen kann morgens am Mittag.

00:10:28: Aber es gibt auch Teile, die du wirklich sagst das ist so ein Evening-Teil oder... Ja

00:10:32: genau diese nur zum Ausgehen ja

00:10:34: und die

00:10:35: müssen also nicht ganz vorne hängen?

00:10:36: Nein!

00:10:37: Und die blockieren ein.

00:10:38: Also all das was dann vorne hängt und du dann jeden Morgen genau irgendwie den Body mit denen ich sage jetzt mal mit den Payetten zur Seite schießt der hat da nichts zu suchen.

00:10:46: Das klingt alles ganz simpel.

00:10:47: aber wenn man sich damit nicht beschäftigt, dann ist das immer voreim.

00:10:52: Wieso weiß ich eigentlich nicht, was ich anziehen soll.

00:10:54: Das heißt diese Power-Looks die wir dann sozusagen kreieren und die fotografiere ich dann und schicke ich dir Die hast du dann so zwang vorn in deinem Kleider stangen Und dann hast du eher morgens das Problem am nächsten morgens sagen Oh Gott!

00:11:05: Ich weiß gar nicht, Was ich ansehen soll weil ich alles voll

00:11:06: finde.

00:11:07: Welchen Power look?

00:11:08: Aber nicht was überhaupt.

00:11:09: Ja

00:11:10: genau und das und ich glaube dass gibt einem so Ruhe und auch diesen Spaß wieder.

00:11:14: Genau und das ist auch ein guter Ansatzpunkt Weil natürlich geht mit einem Shoppingtag Erst mal das Thema Geld einher, dass man sagt oh Gott wie viel Geld muss ich denn da haben um dann da einen Shopping-Tag zu machen.

00:11:28: Mit dem Thema Styling geht auch einher Ich hab doch eigentlich soviel und tut es jetzt wirklich not Und deswegen mag ich diesen Ausgangspunkt Leiderschrank weil da ist ja schon ganz viel und wenn man dann am Ende eines Tages merkt Man braucht gar nichts Neues Sondern das musste alles nur mal anders kombiniert werden Ist das ja auch sehr budgetschonend.

00:11:48: Ja und jeder der mich kennt weiß er ich meine ich komme ich bin in Hamburg geboren Und wie gesagt, ich bin Kto Atin.

00:11:52: Ja also das ist bis ich etwas weg tue.

00:11:54: Das tut schon weh ne?

00:11:55: Also du kennst mich.

00:11:56: Dann geh ich eher noch und sag du bei denen da investieren wir jetzt nochmal... Da gehen wir zur Schneiderin und da wird die Hose irgendwie noch mal enger gemacht oder irgendwie länger gemacht.

00:12:04: aber Ich bin die Letzte, die sofort etwas sozusagen gerne aussortiert!

00:12:08: Ich glaube nochmal kurz zum Kleiderstand.

00:12:10: Es wird dann eben so aufgebaut und dann hast eine kleine Zauberkiste und der Zaubergist können ja Sachen sein, die vielleicht gerade nicht passen oder die eben zu bestimmten Anlässen nur passen diese Zauberkiste wieder Spaß.

00:12:22: Und alles andere, was eben nicht wirklich nicht passt, das kann man dann verschenken oder verkaufen wie man das möchte.

00:12:27: aber da sind ganz viele immer wieder erstaunt, wie wenig eigentlich dann raus kommt.

00:12:30: es ist also dass etwas weggeschmissen wird meint ich oder weg kommt aus dem Kletterstang.

00:12:34: Es ist eher wie man es kombiniert zusammenfügt und das Gefühl hat einen neuen Kletterstand zu haben.

00:12:40: und ich war letztens bei einer Kunden des finde ich immer so süß kam der Mann irgendwie früher nach Hause Und dann so, ja, die Susanna ist noch da.

00:12:48: Dann hörte es nach dem Motto, die war auch noch da und dann so ... Ja, Susanna hat gesagt alles muss weg.

00:12:54: Die nervige Tante?

00:12:55: Genau!

00:12:56: Und

00:12:56: erhörte es wirklich so stille.

00:12:58: Und sie so, nein, ich komm jetzt einmal runter.

00:13:02: Sie hatte wahnsinnig tolle Beine, hatte ganz tolle Röcke aber irgendwie hatte sie das ein bisschen durch das Mama werden.

00:13:08: Und irgendwie musste's doch schnell gehen morgens verloren an sich zu denken.

00:13:13: Und dann hatte sie diesen kurzen Dock, aber nicht nur zum Ausgehen.

00:13:16: Wir haben ihn so kombiniert für ... Man geht kurz die Kinder in die Kita-Bedingung ins Bidro und danach kann ich mit meiner Mann noch schön essen gehen und muss den Schuh wechseln.

00:13:23: Sie kam drunter und er so, du hast ja meinen Lieblings-Dock an!

00:13:27: Und war völlig begeistert.

00:13:29: Du, Susanne hat gesagt, mir fehlt nur zwei Tops und ein paar Schuhe.

00:13:31: Sonst soll ich alles genauso wie sie sagen machen?

00:13:33: Er suchte mich an und umarmte mich und sagte, Mensch, ich find dich jetzt doch ganz toll.

00:13:41: Und das macht eben so ein Spaß, weil es geht nicht darum, dass ich da irgendwie wie die Faschenpolizistin durchgehe und sage alles muss weg.

00:13:47: Das ist gar nicht mein Anliegen!

00:13:48: Nein,

00:13:49: das ist gar Punktuell ergänzen.

00:13:55: Das heißt, wenn man jetzt sagt mal ist durch den Kleiderschrank durch dann hatte ich ja schon diese tollen Shopping-Tage mit dir was sich daran am meisten liebe.

00:14:03: Ich hasse ja shoppen.

00:14:05: also kannst du mir nichts schlimmeres irgendwie sagen als wir gehen heute mal shoppen ohne dass ich irgendeinen Ziel habe.

00:14:12: ich weiß nicht welcher laden ich weiß ich da genau ich mag auch keine umkleide Kabinen alles mag ich nicht so.

00:14:18: bei dir funktioniert es halt so mit dir shoppen gehen heißt, wir gehen in genau ein oder zwei Läden.

00:14:25: Da hast du schon alles rausgehängt was du sagst was ich bräuchte oder was mir stehen könnte.

00:14:30: dann gehe ich einmal in die Umkleide zieh das alles in zwanzig Minuten hintereinander weg an und du bist ja so.

00:14:36: Ja nein noch mal anders dies dass und nach zwanzich Minuten habe ich das Gefühl Der Gegenwert von acht Stunden sich dadurch wühlen durch diese Kleiderstände.

00:14:47: Also bin ich da ein Einzelexemplar, was dich so gerne einkauft?

00:14:53: Oder wie sieht das die Realität aus?

00:14:55: Ja, ich glaube mir der Realität ist dass man eher über... also du bist jetzt nicht aber man ist auch zum Teil ja überfordert.

00:15:00: Man geht in den Läden dann sieht man ja irgendwie alles völlig überforderd.

00:15:03: Ist ja alles ganz doll und es klingt auch alles oder sieht ja alles gut aus.

00:15:06: Aber wie soll ich das für mich irgendwie kombinieren?

00:15:09: Und ich glaube, das ist genau wenn mich jemand fragt wie sieht es aus mit dir shoppen und dann so oh Gott da sind wir drei Stunden unterwegs.

00:15:14: Das ist ja für mich die Hausaufgaben die ich vorher mache weil nicht schlimmer ist ja wenn ich mit dir in den Laden gehe und dir irgendwie die zwanzigste Hose verpasse und du danach sagst okay aber es fühlt sich an wie immer weil jetzt möchte ich anfangen.

00:15:27: Genau und irgendwann ist auch der Zauber vorbei.

00:15:32: Auch da wieder, ich verstehe von dir wer du bist.

00:15:36: Ich bekomme Bilder von dir am liebsten halt auch wirklich gar nicht.

00:15:40: Das finde ich am schönsten und das mag ich gar nicht, sondern ich möchte dich einfach nur so sehen auf einem Foto.

00:15:45: dann erzählen wir in dem Gespräch auch wieder, wer du ist was du machst Und dann gehe ich natürlich los und mache Hausaufgaben.

00:15:52: So nenne ich sie auch, ich gehe wirklich durch die Leben schon vorher und überlege mir genau wo ich was sehe.

00:15:56: Ich bin noch mit keinem Laden verheiratet und noch mit keiner Marke weil mal finde ich Dinge da gut oder hier und jeder Mensch ist ja auch anders.

00:16:03: Und kombiniere dann sozusagen aus diesen verschiedenen Läden den Look wo ich sage das sind Sachen, das braucht meine Kundin.

00:16:10: Und ich glaube was so schönes ist dass man eben reingeht und wenn du beim zweiten Teil die richtige Hose schon anbekommst ich dir das richtige Oberteil dazu ausgesucht habe.

00:16:21: Und dann vielleicht noch einen schönen Bläser und du kommst

00:16:23: raus.".

00:16:23: Das ist ja dieser Moment, den ich ... Da kriege ich immer noch Gänse auf, den lieb ich so.

00:16:26: Dann kommt eben oder du oder meine Kundinheit draußen.

00:16:30: Man guckt in diesen Spiegel und denkt so okay!

00:16:33: Das bin ich.

00:16:34: So

00:16:35: kann ich auch aussehen?

00:16:36: Ja, und die Schultern von links nach rechts, dann kommt ein Lächeln und dann so... Okay, ja.

00:16:42: Und spürst du es?

00:16:44: Ich spüre es.

00:16:46: Ja, ich weiß jetzt was meinst!

00:16:47: Und das ist so ein tolles Gefühl und dieses Gefühl weißt du?

00:16:50: Du lernst ja.

00:16:51: dann, wenn ich ... Das musst du jetzt anziehen.

00:16:53: Ja, klede dann auch.

00:16:54: wieso?

00:16:55: Was passt bei dir besonders gut?

00:16:57: und wenn jemand viel Oberweite hat, heißt es nicht, dass er sie verstecken muss.

00:17:00: Wenn jemand lange Beine oder kurze Beine hat, ist das kein gewisse Hose.

00:17:05: Es hat alles damit zu tun wie wir die Proportionen zusammensetzen, wie ich dir Tipps gebe mit Assessoires zu arbeiten Und ich nenne das auch immer so schön.

00:17:16: Jeder Mensch hat ja einen Anker, also jeder von uns hat etwas was er eigentlich an seinem Outfit braucht und dass er arbeitet dann auch mit meinen Kunden und das ist auch toll weil die sich selber dann auch so wertschätzen und wiedersehen Ich bin eigentlich echt ein guter Typ und hab immer gedacht, dass man zweifelt.

00:17:35: Das

00:17:35: ist nur für andere?

00:17:36: Ja natürlich!

00:17:37: Und das ist halt so schönes Gefühl auch für einen selbst aber auch für mich ist ich wirklich... Also ich pfeife dann wirklich nach Hause weil ich dann so denke oh es war so ein schöner Tag, weil es mir auch so viel gibt.

00:17:47: Weil ich dann merke, dass das gerade eine Lebensveränderung ist im Positiv.

00:17:51: Genau, dass es viel mehr als Kleidung eigentlich war sondern dass da so ja wieder so ein Wiederentdecken stattfand gefunden hat von den eigenen Stärken oder dem eigenen Aussehen, oder dem eigen ich.

00:18:03: Also das

00:18:04: habe ich auch schon oft bei dir beobachtet wenn du anderen Menschen also unter anderem ja auch mit Konstanze was du auch schon shoppen und dass ist mir auch noch mal wichtig zu sagen.

00:18:14: vielleicht kannst du es auch nochmal sagen was sind so Budgets die man im Kopf haben muss wenn man jetzt uns hier zuhört?

00:18:19: weil mich hat halt immer abgeschreckt dass ich dachte ein Coach eine Stylistin für mein Äußeres Oh mein Gott, das kostet bestimmt so viel Geld.

00:18:28: Das kann nur Jennifer

00:18:29: Lopez.".

00:18:30: Und wie muss man da so im Kopf ... Was muss man dafür zahlen?

00:18:34: Im Kopf haben ab wann man selber zur Zielgruppe gehört!

00:18:37: Also natürlich kostet ich auch Geld, aber nicht

00:18:40: so viel.

00:18:40: Ja, das ist auch gut so!

00:18:41: Da coache ich dich auch immerhin.

00:18:43: Das

00:18:43: stimmt, das

00:18:44: stimmt.

00:18:44: Du bist ein Typ und du würdest auch ... Nein, das war wieder so schön.

00:18:48: Die hat sich so gefreut und ich so ja, dass es auch total schön ist.

00:18:52: Aber du bist auch eine Geschäftsfrau?

00:18:54: Ja, da stimmt.

00:18:57: Es kostet jetzt mal das einfache Paket was ... man sozusagen zahlen muss, das sind fünfhundert und neunzig Euro.

00:19:03: Und da kannst du sagen ich möchte mit dir shoppen gehen oder ich möchte diese Wardrobe Analyse machen.

00:19:08: Und ich empfehle auch immer eine von diesen beiden.

00:19:11: Das kommt natürlich auch mal so ein bisschen im Gespräch raus was passt zu deiner anderen?

00:19:15: Und dann kommt natürlich dieses Shopping Budget dazu.

00:19:18: Da kann ich euch sagen Ich bin ja eine Trüffelnase!

00:19:21: Du

00:19:21: bist so'ne Trüffe Nase.

00:19:22: Ich liebe es ja, dann auch gerade in dieser Markenvielfalt diese Kombination an einem auszutesten.

00:19:29: Also klar gibt es manchmal wo ich auch sage okay dazu das wünscht ihr dann einfach zum Schluss noch zu Weihnachten weil der Gürtel kostet jetzt zwei Hundert Euro und er passt nicht mehr ins Budget aber der wird dann alles nochmal sozusagen vollkommen machen.

00:19:40: Aber ich würde wirklich glaube ich wenn du mich morgen in so ein Laden schickst und würdest sagen Es gibt eine Challenge Susanna Du hast einen Budget von hundert Euro Und du musst Reihlux kreieren, dann sag ich dir die Schaffe.

00:19:50: Du kannst mich blind in H&M zu H&m oder zu Zardau, sonst wirst du ... Ich spüle diese Sachen!

00:19:56: Ich spüre natürlich Stoffe.

00:19:58: Das klingt immer doof.

00:19:59: Wenn du mit Fürzen in schönsten Sachen irgendwie ... Mit Fürzeln hab ich gemodelt, das hätten meine Eltern sich und wir uns nie leisten können.

00:20:06: Aber ich hatte die tollsten Kashmir-Polis an und die tollste Klamotten von den Stoffen.

00:20:11: Und habe auch da viel gelernt, weil eine Wohnschuhe ist ein bisschen mehr crazy, dass wird ja stärker kombiniert.

00:20:16: Aber wenn ich das ... Ich kann es fühlen.

00:20:17: Und ich glaube, dieses Fühlen, wenn ich durch die Lehne gehe, dann sage ich mir mal, wieso hast du diesen Bläder?

00:20:21: Das war mit Konstanz, sagte ich so, um wie viel haben wir Budget?

00:20:26: und ich weiß gar nicht, ob was Budget jetzt hier nennen dürfen soll.

00:20:29: Ich glaube

00:20:29: sie hat mal gesagt, fünfhundert Euro Budget hatte sie.

00:20:32: Ja

00:20:32: genau!

00:20:32: Dann meinte sie ist das mehr als genug.

00:20:35: aber dann kam schon auch so ja, ich brauche etwas für abends, ich möchte etwas für den Daily und ich möchte auch irgendwie noch, wenn mich ein Urlaubfahre was haben, okay Challenge accepted machen wir jetzt mal und dann bin ich halt auch vorher losgezogen.

00:20:46: Da hab ich so eine H&M-Jacke rausgezogen und sie so, glaubst du die sieht gut aus?

00:20:50: Ich sag Zieh mal an.

00:20:51: Dann haben wir sie angezogen mit all den anderen Sachen.

00:20:54: Konstanzu stand voll mal zu Sanna!

00:20:57: Das ist ja Unterbudget.

00:20:58: Es hat einfach nicht mit Geld zu tun.

00:21:00: Stil hat nichts mit Geld.

00:21:02: Man kann solche Dinge nicht kaufen, man kann es erlernen.

00:21:05: Aber man kann eben mit ganz vielen guten Sachen heutzutage ... Kann man wirklich gut aussehen.

00:21:11: Und das ist auch was meine Mami immer gesagt hat.

00:21:14: Früher hätte man das Gefühl, Geld haben, um gut auszusehen.

00:21:17: Und irgendwann haben wir festgestellt ... Weil wir eben nicht so viel hatten und kein Shopping-Budget zu Hause, haben wir für uns als Familie festgestellt.

00:21:24: Man kann ganz viel, wenn man so ein bisschen auch ... Und ich glaube, diesen Zauberstab habe ich immer bei mir.

00:21:31: Den hast du definitiv.

00:21:33: und vielleicht wenn man uns jetzt hier zuhört was kann man so sagen?

00:21:35: Was sind so drei bis fünf Teile wo du sagst das braucht jede Frau im Kleiderschrank da lohnt sich eine Investition.

00:21:43: Das ist nicht so.

00:21:44: Sie sind so Zauberteile, aus denen kann man dann immer wieder was Neues saubern.

00:21:49: Ja

00:21:49: das ist diese, ich nenn das immer die Basis Garderobe, die du brauchst.

00:21:53: und der eine sagte Ich trage jetzt keine Jeans aber es ist ne Hose oder eine richtig gut sitzende Jeans.

00:21:57: Und dann meine ich auch wirklich eine die sitzt Und nur excuse ist, dass man anfängt ja eigentlich eine, die richtig gut sitzt.

00:22:03: So dann fangen wir bis zu ein T-Shirt Typ oder eher einen Blusentyp.

00:22:06: Da muss einfach ne gute Bluse sein.

00:22:07: und wenn du die einmal gefunden hast das so weiß ich mag den Kragen gern Oder ich mag fließende Stoffe Dann warst du auch wieder was für dich gelernt?

00:22:15: Es muss irgendwie ein guter Schuh sein.

00:22:18: Ein Schuh kann das ganze Outfit zerstören Wenn der nicht dazu passt oder einfach falsch ist.

00:22:22: Absolut Das sieht echt böse aus.

00:22:24: Du kannst den schönsten Anzug anhaben und du weißt ja, wir testen das nicht mal denen schon.

00:22:27: Das sieht gar nicht aus.

00:22:28: Stimmt ist ja furchtbar!

00:22:29: Ich würde mit sagen, dass sind halt diese Assessoires Und dann brauchst du natürlich auch gute Assessores Nicht viel.

00:22:35: aber so ein Gürtel kann eben gutes wie schlechtes bewirken.

00:22:38: Dann sage ich lieber einen guten als... Aber auch da hat die Zeit eben, dass wir leben halt in einer Welt mit wahnsinnig guten High Street Fashion Marken.

00:22:50: Da kann man ganz viel eben auch mit weniger schaffen.

00:22:53: also das heißt um es nochmal zu sagen du brauchst eine Hose, du brauchest ein T-Shirt, du brauchtest einen guten Bläser oder eine gute Jacke.

00:22:59: Das heißt aber nicht, und das sage ich immer und betone es heißt nicht dass es teuer sein muss.

00:23:03: Er muss die gute Passform haben.

00:23:05: da muss man auch mal gucken wie sitzt er an den Schultern?

00:23:07: Und wie ist das Material grad beim Bläser?

00:23:09: Aber es kann sein, dass du den bei einem H&M oder bei Zarda findest und nicht unbedingt bei Isabel Marron.

00:23:17: Was hast du für ein Gefühl und der muss einfach einmal sitzen?

00:23:20: Ja, wenn Du das hast dann hast Du eigentlich alles auf was Du aufbauen kannst.

00:23:24: Und dann sage ich auch immer hab einen flachen, gemütlichen Schuh und habe einen hohen Schuh fang damit an, wenn es auch glatt bei Konstanzen ist.

00:23:30: Ich sag Konstanze wir nehmen jetzt lieber diesen hohen einen Schuh Der ist gut und den haste den Ton schon in die Tricks.

00:23:34: Der ist super.

00:23:35: Den brauchen wir jetzt nicht neu.

00:23:36: dieser zum Beispiel auch ein schönes schwarzes schlichtes ausgekleid.

00:23:39: ja Wenn man nicht viel ausgeben möchte und vielleicht auch sagt Ich hab auch nicht das Geld, aber vielleicht möchte ich gar nicht so viel im Schrank haben.

00:23:46: Dann gibt es eine schwarze, schlichte Kleid und das können wir dann aufpimpen mit einer Bedosche oder mit einer kleinen Jacke, mit einem Schal.

00:23:54: Da sind so viele Möglichkeiten!

00:23:56: Aber dieses Eine ist die Basis und die musst du haben weil sonst wird's schwierig.

00:24:00: Total... Und welche Trends findest Du gerade richtig toll?

00:24:03: Weil da bin ich ja immer völlig überfordert.

00:24:05: also so.. Dann heißt es wieder jetzt, ich weiß noch wie du mir mal diesen fliederfarbenen Bossanzug hingehängt hast OMR vor zwei Jahren oder so.

00:24:14: Und ich hatte Flieder irgendwie abgespeichert als alte Damenfarbe, die man zum Käffchen und Kaffee- und Kuchenklansch trinken.

00:24:24: Und dann hing da diese Fliederne Monochromanzug mit passender Bluse, ich war echt so sannchen ganz ehrlich aber das ist es nicht!

00:24:32: Und du so flieder ist jetzt gerade die Farbe und monochrom ist jetzt grade der Look.

00:24:38: und dann zieht sich das Ding an und denkst so wie das sieht aber gut aus?

00:24:42: Ich habe für nichts so viele Komplimente gekriegt in den letzten zwei Jahren für diesen Fliederanzug.

00:24:49: Und ich muss dazu sagen, wenn du was ansiehst dann ist das natürlich auch einfach zu verstehen.

00:24:59: Also welche Trends?

00:25:00: Erst mal was mich ja total an Mode begeistert ist diese Freiheit die wir haben.

00:25:06: Alles geht nichts muss!

00:25:09: Klar, um diesen Anzug von dir als Beispiel zu nehmen.

00:25:13: Da war mir klar das ist jetzt gerade eine Farbe die es im Trend.

00:25:16: Aber ich wusste auch dass sie so etwas Königliches ja und ich wusse mein Virenchen meine Verena wird da den zauberhaft aussehen.

00:25:24: Das funktioniert aber nicht für jeden.

00:25:26: Ich zum Beispiel sehe in diesem Farbton überhaupt nicht gut aus.

00:25:29: Es muss man auch ganz klar sagen aber ich suche ja nicht für mich aus Ich suche für dich in dem Fall aus.

00:25:33: Deswegen sage ich auch mal Es sind Trenns, die man mit einfließen lässt.

00:25:38: Aber die kann man nicht eins zu eins übernehmen und das macht ja auch die ganze Sache so sexy finde ich.

00:25:43: Weil du siehst in diesem Anzug so wow aus!

00:25:45: Und der nächste wird aber vielleicht in den Brauntönen gut aussehen.

00:25:48: Da bin ich bei dir zum Beispiel viel vorsichtiger.

00:25:50: wenn jetzt diese ganzen dunklen Herbsttöne kommen dann sage ich mal so nein da kann ich meine Verdehner nicht reinstecken.

00:25:55: Das finde ich viel zu schade für den guten Typ Ja?

00:25:58: Aber das meine ich mit dem da fängst Du an sozusagen Da spielt man sich an der Person ab.

00:26:04: Das

00:26:06: mag ich auch so, dass du nicht einen Size fits all auf alle stülbst und sagst, weil du das gerade cool findest oder weil es für dich ein spannender Trend ist müssen jetzt alle deine Kunden diesen Trend mitmachen sondern du differenzierst da ja schon sehr stark

00:26:20: Ja, und was eben auch ein gutes Budget ist.

00:26:21: Überall alles so ist ja ... Wenn ihr jetzt auf den Lauchstück war, alles so durchsichtig.

00:26:24: Die See-through und so Lazy-Lays sich alle so.

00:26:27: Und ich meine mit Lays, also hier mit Spitzen muss man besonders aufpassen kann.

00:26:30: Auch schnell günstig aussehen aber auch da wieder.

00:26:33: Da hatte ich eine Kunde die dachte, ja, also ich möchte irgendwie das ist ja total in.

00:26:36: Habe ich bei Clueo gesehen?

00:26:38: Aber wie macht man das denn?

00:26:39: Und das ist genau der Punkt, ja.

00:26:40: Wie modifizieren wir es?

00:26:42: Weil auf dem Lauf steht klar da sind die halt nackt und dann darf man auch hochzeigen.

00:26:45: Klar sieht mal die Brüste!

00:26:46: Ja,

00:26:46: aber ich stelle mir vor, ich würde dich so auf die Bühne schicken.

00:26:49: Nee

00:26:49: geht leider nicht.

00:26:50: Also

00:26:50: Applaus, Applaus.

00:26:52: Es geht genau da und da fängt man dann auf wieder an.

00:26:54: Da kann man als Detail einen schönen Topf oder ein bisschen eine kleine Spitze als Deteil.

00:27:01: Oder auch mal so eine spitzen Leggings.

00:27:05: Ich habe eine Kundin, die ist auf der Bühne und das ist so eine ganze Rockige.

00:27:08: Da sieht sich das toll aus!

00:27:09: Das kombinieren wir natürlich anders und trotzdem ist sie da nicht durchsichtig.

00:27:12: Das heißt, wir bleiben auch immer dann bei der Person und fangen an diese Trends um die es ja dann auch geht, so einzubauen dass sie passen.

00:27:20: aber wie gesagt, das finde ich auch immer nur auf diese Personen.

00:27:23: deswegen finde ich diesen Job auch so spannend weil das eine was bei dir funktioniert funktioniert bei den anderen wieder nicht.

00:27:28: und trotzdem sind es zwei tolle Persönlichkeiten und jede sieht für sich gut aus.

00:27:34: Ich bin keine Stylistin.

00:27:36: Ich verkleide

00:27:37: mich, sondern

00:27:38: ich bin beim Coach und sehe das weil ein persönliches Wohlgefühl ja?

00:27:42: Und die Wirkung nach außen gehören einfach zusammen.

00:27:45: und wenn das zusammen passt dann wirst du auch einfach deine Botschaft so vermitteln wie du sie vermittelt.

00:27:50: es wird ja auch keiner danach zu dir unbedingt sagen also muss man ja auch sagen keiner sagt zu dir danach verdiener Du sagst ja so toll aus und das erst ist so auf ihn das was du gerade wieder als eine Botschaft ist so gut rübergekommen.

00:28:00: Ich habe immer ein gutes Beispiel wenn du dich unterhältst mit jemanden und der hat einen Fussel hier Dann unterhältst du dich und dann fängt an, jemand nimmt das Haar oder den Fussel von der Schulter.

00:28:08: Weil es irgendwie ablenkt!

00:28:10: Weil es stört, ja?

00:28:11: Irgendwas stimmt da nicht.

00:28:12: Und so ist es halt.

00:28:12: auch wenn jemand etwas Falsches für mich anhalt... ...dann stört es mich und ich höre dir zwar zu aber es lenkt ein bisschen ab.

00:28:19: Ja, so ein bisschen

00:28:20: Bildtonschere.

00:28:21: Ja genau und da denke ich mal, wenn man das ausblenden könnte und deswegen bin ich natürlich schon immer... irgendwo dann auch oft eingeladen werde, wenn ich ja Kunden habe.

00:28:29: Wo ich sie gestylt, wo wir ein Image-Wandel gemacht haben und dann sehe ich die auf der Bühne und dann kommen Leute und sagen vor mir und die wissen nicht dass ich gerade für diese Kundin ... Und dann sagen Sie zu der Kunde oh weißt du was?

00:28:41: Du siehst so erholt aus ne und das machst du an deiner Dettorik gearbeitet ist es war so gut heute was du gemacht hast!

00:28:47: Und dann denke ich so ja

00:28:49: guck mal... Das Gesamtbild passt da einfach

00:28:51: und die Fähigkeit war immer da aber du längst eben nicht mehr ab.

00:28:54: Und du hast eben gesagt, Sanchen.

00:28:56: Du bist mit jetzt keiner Marke verheiratet.

00:28:58: Das heißt, du kriegst da auch nicht besonders günstige Konditionen wenn du immer wieder mit deinen Kundinnen in den gleichen Laden reinläufst und so weil du dir halt diese Freiheit ja bewahren willst.

00:29:07: aber gibt's so go-to Marken wo du sagst?

00:29:10: Da bist du eigentlich fast jedes mal zumindest kurz im Laden um zu gucken weil du sagste die sind einfach gerade so dass du sagt sie sind es einfach.

00:29:18: Also das mache ich natürlich schon alleine da, deswegen weil ich mich natürlich auch informiere.

00:29:22: Was gibt es Neues?

00:29:23: und klar wenn ich dann irgendwie das online sehe ist ja noch was anderes.

00:29:26: Weil ich will das ja auch spüren.

00:29:27: Ich will ja auch sehen wie sind die Materianen?

00:29:30: Wie fällt das?

00:29:31: Weil ich ja auch dann viele Links auch dann sozusagen weitergebe wenn jemand sagt okay können Sie mir bitte jetzt empfehlen was ich kaufen soll.

00:29:36: Dann ist immer du nicht etwas was empfehle was ich selber nicht gesehen habe.

00:29:40: Und ich hab natürlich nicht alles gesehen aber... Aber tatsächlich, ja.

00:29:44: Ich gebe aber jeder Marke immer wieder eine neue Chance.

00:29:46: Es kann sein ... dass ich jetzt sage mal zu, ich nenne jetzt meine Marke, z.B.

00:29:50: Isabelle Marron gehe und denke, diese Kollektion finde ich jetzt echt schwierig.

00:29:54: Da so alles ein bisschen ethnisch und irgendwie alles nur so kaubere Stiefel find' ich persönlich schön, aber sehe ich jetzt meine Kunden nicht unbedingt.

00:30:01: Und dann geh ich natürlich auch in so Läden, sei es im KTV oder Altsdaußweiln oder auch den Breuniger.

00:30:07: Die sind super, weil die Multimarken führen!

00:30:09: Dann kannst du einfach alles mal dir anschauen.

00:30:12: Bleibt es aber wieder dabei?

00:30:14: Immer wieder über das Stand auch eine Marke.

00:30:15: Denk ich, ach plötzlich!

00:30:16: Ach guck mal was haben die denn

00:30:18: gemacht?!

00:30:18: Also Boss finde ich ist eine super Überraschung

00:30:20: auf uns.

00:30:21: Ja also da muss ich sagen wo du mich damals mit der OMR sagst, ich habe hier und Boss ist irgendwie stattet uns aus, dachte ich so Puhu haben aber lange nicht mehr gehabt.

00:30:30: Da muss man dem Daniel Dieter da wirklich mal ein Kompliment aussprechen, dann bin ich da hingegangen mit wirklich auch so einem Gefühl Puh!

00:30:36: Also da sollen wir jetzt irgendwie im Anzug die Verena rein, das kann doch auch ein bisschen spießig und alt wirken, sondern kam ich da dahin habe natürlich genau diesen Flieger fahren in den Anzug gefunden, dachte so

00:30:45: hey dass ist

00:30:47: Boss I love it!

00:30:48: Und das ist ja dann auch wieder das Schöne, weißt du dem wie deine neue Chance zu geben?

00:30:52: Ich hab so das Gefühl Das macht es ja auch so spannend.

00:30:55: Und das ist ja auch das, was ... Es bleibt immer ein Prozess, ne?

00:30:58: Alleine ... Auch dein Stil!

00:30:59: Es bleibt ein Prozess, du bist ja

00:31:01: nicht nie fertig.

00:31:01: Nee genau, der ist nie fertig, nein.

00:31:03: Das ist so wie du dich selber weiterentwickeln und wir alle uns weiterentwicklen.

00:31:06: So entwickelt sich das auch.

00:31:07: Und mal hat man das Gefühl, ich fühle mich jetzt richtig gut und dann ist man ja auch sozusagen und sagt, da bin ich eigentlich gerade happy mit.

00:31:15: Und dann hat man wieder so ein bisschen, vielleicht nicht unzufrieden.

00:31:18: Aber man wird auch ein bisschen mutiger und denkt so Jetzt ist der nächste Schritt.

00:31:21: was jetzt möchte ich eigentlich wieder eine Susanna oder vielleicht Ich selber habe jetzt ja verstanden uns hier los und deswegen also Ja, ich habe marken aber mit meiner kleinen strüffelnase laufe ich dann los und gebe jedem die gleiche chance bleiben dann aber nicht immer die gleichen über dich.

00:31:35: Und ich glaube, das ist dann auch

00:31:36: wieder... Bleiben wir nicht immer in den gleichen

00:31:37: Hängen!

00:31:37: Ja und deswegen gibt es dann auch einen neuen Look, weil ich eben auch immer wieder nicht irgendwo mit jemandem verheidert bin sondern eben sage Ich versuche meiner Kundengerecht zu werden und somit gebe ich jede Chance die Zeile mir anzuschauen, aber entscheidend auch und sage tut mir leid.

00:31:50: Aber da finde ich nichts.

00:31:51: Nein total!

00:31:52: Und vielleicht zum Abschluss wenn man uns jetzt hier zugehört hat und sagt also vielleicht ist das irgendwann mal was für mich?

00:31:57: Aber habt einmal jetzt so ein Soforthilfe-Tipp für die, die heute eigentlich jetzt anfangen möchten sich mehr mit ihrem Style zu beschäftigen, aber die jetzt vielleicht nicht gleich einen Budget haben und sagen Ich buche jetzt Susanna oder irgendwen wie Susanna sondern ich will aber trotzdem schon mal irgendwie loslegen.

00:32:13: Wie fängt man an?

00:32:13: Ja,

00:32:14: da finde ich eine richtig gute Endfrage.

00:32:18: Also wir neigen dazu eigentlich immer uns anzuschauen und zu sagen, du hast keine Anziehung, weil ich habe zu viel, ich hab zu wenig, ich habe so lange oder kurz.

00:32:27: Und jetzt stellt euch mal die Frage von Spiegel, also jeder für sich?

00:32:32: Einfach damit an dich zu fragen, was finde ich besonders schön?

00:32:36: Das ist eine Frage.

00:32:37: Da fängt jetzt schon jeder an so ... Oh Gott!

00:32:38: Was ist das?

00:32:40: Nein, sondern wirklich mal ... Das machst du ja mit dir selber.

00:32:42: Was find ich nicht schön?

00:32:43: Es kann sein, dass du sagst, ich finde meine Oberarme schön.

00:32:45: Ich hab schöne Schultern.

00:32:47: Eigentlich habe ich schöne Beine oder ich hab schöne Füße.

00:32:50: Es kann auch sein, ich hab ne schöne Nase.

00:32:53: und damit beginnst du mal zu überlegen, wenn du jetzt sagst , ich hab eigentlich einen ganz schönen Oberweite Was will ich

00:32:59: eigentlich betonen?

00:33:00: Genau, dann überleg doch mal.

00:33:01: Betone ich das eigentlich oder bin ich damit die ganze Zeit und das ist leider neunzig Prozent beschäftigt, dass alles zu... Ich nenne es mal zu verstecken ja was ich nicht mag, dass sich gar nicht das hervorhebe, was an mir besonders gut ist.

00:33:15: Und wenn man damit anfängt sagen jetzt fange ich mal mit so einem Ausschnitt an und vorher hast du dir eigentlich immer irgendwie Rollkragen angezogen weil du dachtest Ja dann irgendwie bin ich oben und habe mich ganz genau.

00:33:25: Aber wenn man anfängt, diese Sachen, die man an sich besonders schön findet.

00:33:30: Da gibt's viel mehr als wir glauben!

00:33:33: Das kann auch ein toller knackiger Po sein.

00:33:34: und dann stellst du fest, dass du in keiner Hose deinen Po zeigst weil du immer irgendwie einen Obersize-T-Shirt kannst.

00:33:39: Dann fängst du an dich damit zu beschäftigen.

00:33:42: Und dann mach Bilder.

00:33:43: Ich sag mal Mach Bilder von dir selber Und dann guck doch mal vorher nachher das wie ich eigentlich aussehe.

00:33:49: Und jetzt wenn ich das T-Shirts so'n bisschen nach vorne in den Hosenboden stecke Vielleicht, wenn ich jetzt mal doch anfange... Ich finde meine Arme eigentlich ganz schön.

00:33:58: Mal die Bluse hochzukämpeln.

00:34:00: Ich mach jetzt mal eine Kette weil ich find ja dass ich einen schönen Ausschnitt jetzt gerade zeige und ich zeig gern nicht zu viel aber ich kann jetzt da wieder meinen schönen Schmuck tragen und somit fängst du eigentlich an so ein bisschen dich selber wieder kennenzulernen Und das wird eine Überraschung, ich sag's euch.

00:34:14: Das ist mir auch ganz wichtig, wenn ihr auf die Bühne geht oder wenn man das Haus verlässt und losgeht, dann guckt man so oft, sitzt es jetzt gut?

00:34:22: Guckt euch noch mal das an was ihr schön findet!

00:34:23: Ich gucke ab und zu hinten auf dem Poden, ach guck mal sitz

00:34:25: doch!".

00:34:26: Und mit diesem Lustgefühl geht man da raus, dann lächelt man und hat nicht das Negative im Kopf sondern eigentlich das, was man an sich mag und damit vermittelt sie einfach auch eine ganz andere Power

00:34:35: Total.

00:34:36: Nein, das ist genau der richtige Ratschlag und er gilt ja auch völlig unabhängig von Mode und Styling dass man einfach eher sich an seinen Stärken langhangelt statt immer wieder die Schwächen irgendwie in den Mittelpunkt zu stellen.

00:34:49: also wie schön dass du da warst und ich glaube man konnte heute sehr gut merken was so dieser Zauber ist den Du versprüßt.

00:34:57: das sage ich natürlich nicht nur beruflich sondern auch privat.

00:35:00: es gibt wirklich keinen Menschen der so eine positive energie der andere Menschen so zum Strahlen bringen will wie du.

00:35:07: Da bin ich immer wieder blown away, weil du eigentlich selber so hell strahlst aber das ist immer gar nicht so dein Punkt sondern du guckst eigentlich immer eher wie du das Licht auf andere längst.

00:35:16: also schön dass du da warst und wie schön dass ich dich auch über diesen Podcast hinaus

00:35:32: habe.

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