PISA-Lesekrise in Deutschland - was wir jetzt tun können!  | Julia Bielenberg

Shownotes

Im Deep Dive spricht Verena mit Julia Bielenberg, Verlegerin und Familienunternehmerin, über die schlechten PISA-Ergebnisse, fehlende Investitionen in Bildung und die Frage, warum Lesen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

Julia erklärt, wie man Kinder erreicht, die bisher wenig mit Büchern in Berührung gekommen sind, warum Vorlesen so entscheidend ist und welche Rolle Kitas, Schulen, Bibliotheken und Eltern dabei spielen. Außerdem erzählt sie, wie sie nach dem frühen Tod ihres Vaters mit 26 Jahren in das Familienunternehmen eingestiegen ist – und warum sich Oetinger vom klassischen Verlag zum Medienhaus entwickelt.

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Aus dieser Folge

Verena's Book Club Foundation

Stiftung Lesen

Bücher Börse

Berliner Lesepaten

Kinderstiftung Lesen bildet

Lesementor Bundesverband

Lesefüchse

Bücherpiraten

Medienhaus Oetinger

Olchi-Erlebniswelt in Hamburg

BiMA - Projektor für Kinderzimmer

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Transkript anzeigen

00:00:06:

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Deep Dive am Dienstag.

00:00:11: Ich mache diesen Deep-Dive heute ausnahmsweise mal alleine, da Lea ohne Internet ist.

00:00:17: Aber nächste Woche seh natürlich wieder dabei!

00:00:20: Zu Gast ist Julia Bielenberg, verlegerische Geschäftsführerin des Verlags Friedrich Oettinger.

00:00:26: Sie ist im Verlagsthaus Oetdinger aufgewachsen mit James Kruss, Astrid Lindgren und Paul Maher, deren Bücher und Besuche das Haus über viele Jahre geprägt haben Und nach ihrem Studium der neueren deutschen Literatur und Medien, Kunstgeschichte und Französisch, die Julia in die Geschäftsführung der Verlagsgruppe ein.

00:00:44: Seit Jahrzehnten verantwortet sie den Verlag Friedrich Oettinger seine Imprints und den digitalen Content.

00:00:51: Mit ihr spreche ich über die neuen PISA-Ergebnisse und die Frage wie Kinder wieder mehr fürs Lesen gewonnen werden können Gerade diejenigen, die von zu Hause wenig Unterstützung bekommen.

00:01:01: Es geht um Bücher, die auch Lese Anfängerinnen und Anfängern erreichen um die Rolle, die ein Verlag dabei übernehmen kann.

00:01:08: Liebe Julia herzlich willkommen bei Fast and Curious!

00:01:11: Schön dass du da bist.

00:01:12: Ich freue mich sehr.

00:01:14: Ja, es gibt viel zu besprechen.

00:01:16: Im NDR-Kulturinterview vom zwölften August hast du schon gesagt dass die PISA Ergebnisse vermutlich schlimmer ausfallen würden als bisher.

00:01:25: und jetzt sind die Ergebnisse da und ich weiß nicht wann ich das letzte mal so viele Nachrichten bekommen habe nach dem Motto Das kann doch wohl nicht wahr sein.

00:01:32: wieso geht das immer weiter in die falsche Richtung.

00:01:35: Wie überrascht warst Du?

00:01:37: Und vor allen Dingen was kann man jetzt tun?

00:01:39: also überraschte war Ich leider gar nicht bestätigt, aber da gibt es überhaupt keinen Grund für Genugtuung oder Ähnliches.

00:01:49: Sondern es macht mich wirklich traurig und

00:01:51: wütend.".

00:01:52: Und es war abzusehen, weil die Politik einfach zehn Jahre lang nichts gemacht hat.

00:01:57: Sie hat das verschlafen.

00:01:59: Andere Länder haben's besser gemacht.

00:02:01: Die haben reagiert.

00:02:02: Was haben

00:02:03: sie zum Beispiel gemacht?

00:02:04: Also, Schweden hat zum Beispiel aufgehört.

00:02:07: Die haben total umgedacht und waren uns digital immer oder sind uns digital ungefähr sieben Jahre voraus.

00:02:15: Und die hatten die Grundschulen ausgestattet mit Laptops, mit digitalen Geräten und haben wirklich auch das digitale Lernen umgestellt und haben festgestellt dass es nicht die entsprechenden Ergebnisse bringt beim Lesenlernen und bei Basisdingen, die man lernt.

00:02:31: Das verankert sich nicht entsprechend im Gehirn und daraufhin haben sie gesagt, hatten immer schlechterer Ergebnisse auch.

00:02:37: Und haben dann wirklich radikal umgedacht und haben die ganzen digitalen Devices aus den Grundschulen verband.

00:02:44: Es gibt auch ein Handyverbot an den Grundschulen und ähnliches und es wurde einfach insgesamt sehr konzertiert mit allen zusammen daran gearbeitet, ein umfassendes übergreifende Strategie für das Lernen zu schaffen.

00:03:01: Und das zahlt sich aus.

00:03:02: also Schweden steht besser da als zuvor und England zum Beispiel hat auch ungesattelt.

00:03:09: Das sind viele kleine Maßnahmen die dort auch gelaufen sind in der Lesepförderung.

00:03:13: aber vor allen Dingen hat man etwas getan und man hat auch Geld in die Hand genommen.

00:03:17: Und die Politiker bei uns, wir warnen seit zehn Jahren und sagen wie dramatisch der Entwicklung ist.

00:03:25: Es wird einfach nichts gemacht.

00:03:27: Was jetzt gemacht wird, ist natürlich erst mal dass alle wieder betroffen sind.

00:03:32: Dass darüber geredet wird oder man weiß weil die Kinder keine Lobby haben in diesem Land das es wahrscheinlich wieder im Nirvana der vielen schlechten Nachrichten untergeht und das dann womöglich wieder nicht genug kommt.

00:03:47: Und das darf nicht passieren!

00:03:49: Total.

00:03:50: Nicht nur Kinder haben zu wenig Lobby, sondern auch die Eltern.

00:03:53: also als ich dann die Ansprache vom Bundeskanzler und der Bildungsministerin hörte, die sagte tja das ist blöd gelaufen aber leider haben die Eltern nicht mehr so viel Interesse an Bildung.

00:04:03: Dann bin ich mir nicht ganz sicher ob dass die Aussage ist die auf Eltern zutrifft denn ich glaube die Herausforderungen sind so vielfältig heutzutage weil wir eben immer noch kein Handyverbot an Schulen haben weil wir immer noch keine Social Media Regelung haben wie viele andere Länder haben und weil wir eben nicht umfassend in Bildung investieren, obwohl es eigentlich so das einzige ist was wir in diesem Land wirklich richtig gut können.

00:04:27: Also sozusagen unsere Köpfe unserer Menschen ausbilden.

00:04:31: Das heißt wie siehst du das Leseverhalten heute?

00:04:33: Was sind die Zahlen also?

00:04:35: Wie lesen Kinder im Vergleich Heute zu früher?

00:04:38: Und wie dreht man das?

00:04:41: Also erst mal haben wir ja Studien, die belegen das es um die Lesefähigkeit der Kinder immer schlechter bestellt ist.

00:04:49: Es ist so dass jedes vierte Kind nach der Iglu-Studie und auch da wage ich eine Negativpognose Es war bei der letzten Iglu-Studio so, dass jedes vierte Kind nicht sinnentnehmend lesen konnte.

00:05:02: Es ist so das inzwischen dreißig Prozent der fünfzehnjährigen die Mindeststandards beim Lesen nicht mehr erreichen.

00:05:09: Das ist also das was jetzt ja bei PISA so katastrophal rausgekommen ist Mathematik im Übrigen ähnlich und bei Basiskompetenzen auch ähnlich.

00:05:18: Und wir wissen aus Berlin da gab es gerade die Vergleichsarbeiten, dass dort inzwischen jedes zweite Kind nicht mehr lesen kann.

00:05:29: Und das sind einfach so verheerende und dramatische Zahlen, die haben eine Auswirkung auf unsere Gesellschaft, auf die Wirtschaft, auf das Miteinander, auf der Bildung insgesamt.

00:05:44: Du sagst es gerade, dass wir darin gut waren?

00:05:50: Wir

00:05:52: waren einmal das Land der Dichter und Denker, wir sind es nicht mehr.

00:05:56: Das muss man hier einfach ganz klar konstatieren.

00:05:59: Und du sagtest auch dass ist das einzige was wir haben ja?

00:06:03: Wir haben keine Rohstoffe und das heißt Es ist wirklich unsere zukunft und die zukunft wird und das klingt so dramatisch aber es ist so dramatische Die wird gerade verspielt und ich bin überhaupt kein schwarz.

00:06:15: sehr Ich bin jemand ich bin total optimist eigentlich.

00:06:19: Aber die Entwicklung ist so verheerend, dass wir jetzt ganz dringend handeln müssen.

00:06:25: Und genau auch wie du das sagst – das sind nicht die Eltern allein, die irgendwie schuld sind.

00:06:30: Es ist auch nicht die Schule allein, der schuld ist, sondern es ist eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

00:06:37: und da müssen wir uns eben sehr genau überlegen, wie wir damit umgehen.

00:06:41: und auch jetzt die Maßnahmen, die geplant sind, reichen nicht aus.

00:06:49: All andere Länder deutlich mehr in Bildung investieren.

00:06:53: Die haben viel, viel mehr vom BIP, den sie in die Bildung reinvestieren.

00:06:59: Da ist Deutschland wirklich ein reiches Land wie Deutschland ist da hinten an!

00:07:04: Wir haben jetzt wiederum Mittelkürzungen bei den Kitas mit diesen Ergebnissen und das ist wirklich ein Skandal Gehen gleichzeitig, jetzt im September XXVI wurden Kita-Kürzungen beschlossen.

00:07:18: Man hat woanders wiederum mehr Geld, man sagt okay dann gibt es Insanierung wird mehr Geld gesteckt aber es geht ja erst mal nicht unbedingt nur um die Gebäude sondern es geht um die Köpfe der Kinder

00:07:32: und

00:07:33: da muss saniert werden im wahrsten Sinne des Wortes Und da muss Geld reingesteckt werden.

00:07:39: Wir haben also im Vergleich, wir sind in den Bildungsinvestitionen bilden wir das Schlusslecht in Europa.

00:07:47: Dort liegen wir bei vier Komma sechs Prozent des BIPs andere im Durchschnitt liegen bei Vier Komma neun Prozent.

00:07:54: und dass obwohl wir erhebliche Migrationszuwächse haben und Kinder mit Migrationshintergrund haben einen höheren Förderbedarf.

00:08:03: Und da muss man ganz klar sagen, da geht etwas nicht zusammen.

00:08:08: Und dagegen wehren wir uns und das kritisieren wir wirklich aufs Schärfste!

00:08:13: Das heißt, es muss mehr in die frühkindliche Bildung investiert werden.

00:08:17: Weil dort der Hebel setzt und alles was man dort verpasst und was man nicht macht im Frühkindlichen das zahlt man später doppelt und dreifach.

00:08:26: Total

00:08:26: ich habe schon ganz oft gesagt warum ist Familienpolitik, Bildungspolitik eigentlich nicht vielmehr Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in diesem Land?

00:08:33: Nicht weil ich der Meinung bin du musst jetzt ab der Kita für die Wirtschaft ausbilden aber das hängt halt so massiv miteinander zusammen.

00:08:43: die Aufmerksamkeit, denn für Wirtschaft und Arbeitsmarktpolitik hast du jeden Tag zig Schlagzeilen.

00:08:48: Für Bildungs- und Familienpolitik eben nicht.

00:08:50: aber vielleicht mal rein weil ich ja auch eine große Optimistin bin, die immer der Meinung ist wir kriegen das alles schon noch irgendwie gedreht.

00:08:57: jetzt lebst Du mit Büchern in Büchtern.

00:09:01: dein ganzes Leben ist von Bücheren geprägt.

00:09:03: Welche Bücher funktionieren besonders gut bei Kindern, die bisher wenig lesen?

00:09:07: Also meine Tochter ist neun und ich erinnere das.

00:09:10: Ich bis vor einem Jahr, obwohl ihre drei großen Brüder viel lesen, obwohl ich so eine Leseratte bin, es nicht geknackt gekriegt habe dass sie so richtig einfach mal losliest.

00:09:19: Und dann gab es ein Tipp von einer Mutter, die dann meinte dieses Buch musste man probieren und da hab' ich das gekauft und das war dann so bisschen der Schlüssel bei ihr.

00:09:27: Jetzt gibt's so... Bücher, wo du sagst das Bild-Text-Verhältnis ist entscheidend oder die Schriftgröße oder wie dick das Buch ist.

00:09:35: Also wie nähert man sich Kindern, wo man das Gefühl hat?

00:09:38: Die sind noch nicht so richtig aufs Lesen

00:09:40: gekommen.".

00:09:41: Ja, das sind natürlich immer auch unterschiedliche Faktoren.

00:09:45: also erst mal müssen Kinder von der Geschichte begeistert werden und müssen möglichst Figuren haben mit denen sie sich identifizieren können und bei uns sind Tatsächlich auch Long-Seller, wie Pippi Langstrumpf das Sams, Patterson und Findus.

00:10:00: Mit denen sich Kinder immer wieder identifizieren können und wo sie einen Zugang dazu finden.

00:10:06: Besonders deutlich wird es wahrscheinlich bei den euch hieß, dass es nun auch schon seit dreißig Jahren gibt.

00:10:10: also das ist jetzt nichts Neues in dem Sinne.

00:10:13: aber da war der Eklat am Anfang total groß weil Sie eben eine einfacherere Sprache haben humorvoll sind, weil sie Tabuthemen wie das Furzen oder Pupsen mit auf die Tagesordnung holen.

00:10:27: Das finden Kinder tatsächlich oft witzig und das war am Anfang so ein bisschen gerade auch bei Lehrern verköhnt.

00:10:34: Inzwischen sind Lehrer begeistert, weil sie merken, dass die Kinder wirklich ... Dass sie die Tinder damit erreichen können.

00:10:41: Und das ist wirklich Schulleaktüre inzwischen, die euch hieß und das hätte früher keiner gedacht.

00:10:46: Also insofern kommt es natürlich immer auf die Inhalte an.

00:10:49: Es muss emotional sein.

00:10:51: Wir haben jetzt zum Beispiel gerade Chacha von Kasten hin rausgebracht.

00:10:54: Das ist ein ganz emotionaler schöner Text und den erreichen die Kinder als auch dann.

00:11:00: Wenn Sie sich da mit in irgendeiner ... Form identifizieren können.

00:11:04: Und dann kommt natürlich dazu, dass Kinder die nicht gerne lesen, die auch Schwierigkeiten beim Lesen haben, dass das Texte sind, die einfach sind also eine einfache Satzstruktur haben, eine einfahre Sündtags haben Die aber trotzdem nicht, ich sag mal simpel gestrickt sind von den Inheiten.

00:11:24: Weil Kinder die nicht lesen können heißt nicht dass sie dumm sind sondern die wollen natürlich trotzdem tolle Geschichten haben.

00:11:30: die dürfen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger geschrieben sein und da merkt man das man Kinder dann auch immer wieder dafür begeistern kann.

00:11:38: Aber und das gehört auch zur Wahrheit dazu immer weniger Kinder bekommen vorgelesen.

00:11:44: Also es gibt dreißig Prozent der Eltern lesen nie vor und damit ist im Endeffekt auch schon fast ein Drittel der Kinder abgehängt, also wenn man das nicht vorgemacht bekommt und vorgelebt bekommt dann fällt natürlich der Einstieg schwer und von daher wäre schön, wenn das Buch insgesamt wieder stärker in den Fokus in die Gesellschaft kommt und eindringt.

00:12:09: Ich habe das jetzt zum Beispiel gerade in Spanien gesehen, da war ich im Urlaub.

00:12:13: Da war es ganz selbstverständlich während eines Markttages, dass dort auf diesem Marktplatz eine Kinderarea geschaffen wurde wo Kinder einfach auf der einen Seite spielten und auf der anderen Seite waren dort ganz viele Bücher verteilt mit Sitzpuffs und die haben sich dahin gesetzt des normalen Eiltrags, dass Kindern dort auf dem also mitten auf dem zentralen Platz vorgelesen wurde.

00:12:39: Und ich denke entsprechende Dinge bräuchten wir.

00:12:42: das ist selbstverständlich.

00:12:44: Ist das Buch einfach zum Leben dazugehört?

00:12:47: Jetzt hast du eben gesagt besonders Kinder mit Migrationsanteil tun sich schwer weil die häufig nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind gerade wenn ihre Eltern noch nicht deutsch gesprochen haben wenn sie hierhin gekommen sind.

00:13:00: wie erreicht man diese Familien Dass man eben da das Problem hat, selbst wenn vorgelesen wird, wird wahrscheinlich noch nicht auf Deutsch vorgelessen.

00:13:07: Und die Kinder werden viel weniger an Bücher rangeführt weil es im Elternhaus eine untergeordnete Rolle spielt.

00:13:17: Das ist tatsächlich so dass wir auch immer wieder feststellen Förder Dinge, die wir machen, dass die letztendlich die Kinder oft erreichen, die eh schon lesen.

00:13:27: Das heißt, die Problematik ist tatsächlich die Kinder dafür zu begeistern, die keinen Buch zu Hause haben.

00:13:37: Die nicht mit dem Vorlesen aufgewachsen sind.

00:13:40: und auch da ist es natürlich so.

00:13:41: das können nicht nur immer die Ehrenamtlichen machen sondern auch da von Kitas, von Schulen, von Bibliotheken, von Kinderarztpraxen, von Jugendzentren und Sportvereinen.

00:13:57: Von jeglicher Art von Einrichtung eine Sensibilität für das Lesen zu

00:14:02: wecken.".

00:14:03: Ich habe eben zum Beispiel von Schweden geredet.

00:14:05: in Schweden ist es selbstverständlich dass alle Schulbibliothek mit den neuesten Büchern die Neujahrscheinungen ausgestattet werden und dass wirklich den Kindern auch da gezeigt wird, dass es auch richtig coole Lesestoffe gibt.

00:14:18: Da ist auch die Frage wie sind unsere Lehrer ausgebildet?

00:14:22: Wissen sie immer was es auf dem Markt gibt?

00:14:27: Weil letztendlich muss Literatur immer die Lebenswirklichkeit der Kinder widerspiegeln Und das ist nicht nur in den alten Texten sondern das ist eben gerade auch eine Neuerscheinung der Fall.

00:14:37: Das heißt Inwieweit kommen die Kinder oder wird ihnen die Chance gegeben, mit diesen neuen Dingen auch in Kontakt zu kommen und da was zu erfahren.

00:14:46: Es gibt Kitas, in denen wird nichts vorgelesen, in den Lesenerzieherinnen nicht mehr vor.

00:14:52: Und wir Erwachsenen sind die Vorbilder.

00:14:54: Wenn es die eigenen Eltern nicht machen, dann müssen sie eben andere machen.

00:14:57: Das heißt, es muss feste Vorlesezeiten in Kitas geben.

00:15:01: Es muss einen Engagement geben von allen Leuten zu lesen.

00:15:05: Es kann in öffentlichen Verkehrsmitteln Einmal im Monat oder eine Woche ein Bücherregal geben, oder es wird einfach einen Tag des Lesens in den Öffis ausgerufen.

00:15:16: Dass man dort nicht mehr mit den Hängis sitzt sondern dass man mit Büchern dort sitzt und das man dann vielleicht auch eine Neugierde bei Kindern entwickelt und zeigt guck mal das scheint irgendwie spannend zu sein.

00:15:26: also wenn sie nicht damit in Berührung kommen von zu Hause Und da nützt auch der erhobene Zeigefinger nichts und wir werden auch die Eltern, die es einfach noch nie gemacht haben wahrscheinlich nie dazu bekommen zu lesen.

00:15:37: Aber dann müssen sie eben andere machen?

00:15:38: Nein sehr spannend!

00:15:39: Da wollte ich unbedingt mit anfangen weil das eben so ein großes Thema unserer Zeit ist.

00:15:43: So viele Menschen machen sich Gedanken und ich glaube jeder Impuls hilft da.

00:15:46: Wir werden auch nochmal in den Show Notes die ganzen tollen Bildungsinitiativen verlinken, diese in dem Bereich auch schon gibt.

00:15:53: Ich bin auch im Kuratorium der Stiftung Lesen bei den Lesepartnern.

00:15:58: gegründet, die nur in Leseförderung für Kinder geht.

00:16:01: Also da werden wir noch mal alles in die Shownotes tun.

00:16:05: jetzt vielleicht mal so zu dir als Verlegerin im Medienhaus oder einem Verlag der schon sehr lange in Familienhand ist.

00:16:12: meistens scheitern ja Familienunternehmen an.

00:16:16: Sie scheitern nicht gleich, aber sie tun sich extrem schwer mit der Nachfolge.

00:16:20: Bei euch war das jetzt kein Problem?

00:16:23: Wie frei warst du in dieser Entscheidung?

00:16:25: Hattest du das Gefühl schon von klein an, irgendwann werde ich den Verlag führen oder bist du da so mit der Zeit reingewachsen?

00:16:31: Nein überhaupt nicht!

00:16:33: Ich wollte eigentlich immer... Also zwei Seelen in meiner Brust.

00:16:37: auf der einen Seite bin ich ein freiheitsliebender unabhängiger Mensch und auf der anderen Seite habe ich ein sehr starkes Verantwortungsbewusstsein.

00:16:45: Und ich bin ja als Kind mit dem Verlag groß geworden und das war einfach sehr bereichern.

00:16:50: Das war toll, wir hatten immer kreative Leute um uns herum ganz tolle Autorinnen und Autoren und in dieser Welt bin ich groß geworden unheimlich viel gegeben.

00:17:02: Damit habe ich mich auch sehr stark identifiziert und trotzdem habe ich immer gesagt, Ich mache was eigenes, ich mache etwas anderes.

00:17:07: Ich wollte mal Schauspielerin werden ganz am Anfang Ballett-Tänzerin.

00:17:11: Dann hab' ich Kunstgeschichte studiert, wollte da was machen und hatte also schon für mich einen festen Weg.

00:17:19: Und dann ist mein Vater sehr früh gestorben mit sechsundfünfzig Jahren.

00:17:22: der war genauso alt wie ich heute und das hat alles so ein bisschen durcheinander gewirbelt meinen Abschluss in der Tasche und habe dann also mein Uniabschluss.

00:17:32: Und ich hatte ihm vorher versprochen, dass sich mich kümmern würde wenn falls irgendwas passiert bin aber überhaupt nicht davon ausgegangen.

00:17:40: Klar!

00:17:40: Klass irgendetwas passiert und da hatte ich natürlich dann dieses Versprechen gegeben und auf der anderen Seite hatte ich dieses Verantwortungsgefühl und habe gesagt Ich mache das jetzt.

00:17:51: Also ich bin dann in den Verlag gegangen hab erstmal meine Mutter sehr stark gestützt die dann auch die Verantwortung die Gesamtverantwortung übernommen hat Und bin dann auch erst mal in den Theaterverlag gegangen.

00:18:01: Das war ein Steckenpferd meines Vaters, das ist sozusagen aus dem Nebenrechten der Bücher entstanden und bin also durch die ganze durch ganz Deutschland, Österreich und Schweiz getourt und habe mir dort die Theatervorstellungen angeguckt.

00:18:14: Und das war eine sehr lebendige Zeit für mich und es war der Sprung ins kalte Wasser also mit sechsundzwanzig so eine Verantwortung für ein Unternehmen zu übernehmen.

00:18:25: Das war spannend!

00:18:26: Das war auch nicht immer leicht gerade als junge Person in einem Umfeld wozu Den Zeitpunkt wirklich nur Männer an der Spitze der anderen Unternehmen, Medienunternehmen, Theaterverlagsunternehmen in der Verlagswelt überhaupt waren.

00:18:42: Außer bei den Kinderbuch-Verlagen muss man sagen da gab es immer schon Frauen.

00:18:46: aber das war die große Ausnahme und von daher war das eine Herausforderung.

00:18:52: Aber die habe ich angenommen und ich hab's nie bereut.

00:18:55: Ja schön nein.

00:18:57: und jetzt dreißig Jahre später guckt man da ja echt auch schon auf eine sehr lange Zeit zurück.

00:19:03: Ich finde es berührend, wenn du sagst heute mich so alt wie er geworden ist weil das glaube ich dann noch mal vor Augen führt wie das Leben so ist dass man einfach damit nicht rechnet in dem Alter, dass da jetzt eine ganze Familie völlig verändert wird und man in ein Familienunternehmen geht was man überhaupt erst für später geplant hatte.

00:19:23: Jetzt geht ihr gerade sehr konsequent den Weg Richtung Medienhaus.

00:19:26: Was heißt das genau?

00:19:30: größten Unterschiede zu einem klassischen Verlag sein?

00:19:33: Also letztendlich hat sich oder verändert sich die ganze Welt ja da draußen.

00:19:37: Sie verändert sich nicht nur für uns, sie verändert sich auch für die Kinder und die Kinder sind heute mit den unterschiedlichsten Medien befasst das heißt sie wachsen von kleinst auf an mit digitalen Medien auf.

00:19:50: viele werden leider auch zu früh davor gesetzt und bekommen nie mehr ein Buch in die Hand.

00:19:56: Und scrollen sich dann, sage ich mal passiv durchs Leben.

00:19:59: Aber ich will es gar nicht so negativ sehen sondern es gibt die Audiformate Es gibt verschiedenste Spielformate.

00:20:05: also das Angebot ist einfach vielfältiger und größer geworden.

00:20:09: Wir haben es vorhin auch angesprochen Nicht mehr.

00:20:11: jedes Kind kommt mit dem Buch im Kontakt oder in Berührung und das Buch wird für uns immer der Kern bleiben.

00:20:17: Das ist klar und das ist der Kern des Geschäften Erzählens.

00:20:21: Wir empfinden uns aber immer mehr als Experten für das Geschichten erzählen.

00:20:26: Und wenn es eben Kinder gibt, die nicht so gerne lesen und vielleicht lieber eine Audio-Format hören oder die anders an Geschichten herangeführt werden müssen, dann tun wir das.

00:20:39: Insofern ist das eine konsequente Weiterentwicklung der Zeit geschuldet, dass es eben die unterschiedlichsten Formate gibt Und wir möchten gerne, dass Kinder in jeglicher Form mit unseren Geschichten in Verbindung kommen.

00:20:56: Wir haben jetzt zum Beispiel gerade eine immersive Ausstellung gelonscht und die wird in zwei Wochen in Hamburg eröffnet am dritten Oktober an den Gaushöfen.

00:21:07: Dort wird es so sein.

00:21:08: das ist die erste immersive Erlebniswelt, die aber nicht nur immersiv ist sondern auch ganz stark das haptische hat und alle Sinne der Kinder ansprechen.

00:21:18: Und das finde ich eben so wichtig, weil es nicht nur das passive Brieseln ist.

00:21:24: Das ist ja im Moment bei den anderen immersiven Ausstellungen ... Das ist oft langweilig für Kinder, weil die stellen sich hin und haben wie auch sonst digital immer eine passive Berieselung.

00:21:35: Bei uns können die Kinder aktiv sein.

00:21:37: Die gehen also aktiv in die Geschichten rein, erfahren diese Geschichten mit allen Sinnen spielen und sie können die Stinkersuppe riechen.

00:21:47: Und Sie können Krach machen wie die Orchys, und Sie können Teil dieser Orchi-Welt werden und einfach sich auf der Müllhalde austoben.

00:21:57: Ach toll!

00:21:58: Wie lange gibt es die Ausstellung?

00:22:00: Also dritte Oktober geht's los... Am dritten Oktober

00:22:02: ist es los und dann gibt es erst mal für drei Monate.

00:22:05: aber wir hoffen dass wir sie dann noch ganz lang weiterführen.

00:22:07: Perfekt Also

00:22:08: dann komme ich auf jeden Fall schon mal am siebten November.

00:22:10: Ich habe gerade schon im Kalender geguckt, da bin ich in Hamburg mit meiner

00:22:14: Tochter.

00:22:14: also sehr

00:22:15: gut ja super und ich hab auch gesehen ihr investiert ins Startups zum Beispiel in Bima.

00:22:20: ein Projektor der Kinderzimmerwende in Erlebniswelten verwandelt beschreibt mal was passiert da?

00:22:28: Und welche Kinder erreicht man damit

00:22:31: Genau.

00:22:31: Das ist auch ein Beamer im eigentlichen Sinne, aber er wird BIMA geschrieben und das ist vor allem erst mal am ersten Schritt für kleine Kinder gedacht um...

00:22:43: Welche Altersklasse ist es?

00:22:44: Ja, das ist wirklich klein von eins bis drei oder eins bis vier und die Kinder oder von null bis vier sagen wir mal so.

00:22:51: Und das sind einfach Welten, die aber im Gegensatz zu diesem schnellen digitalen was wir haben wirklich ganz ganz langsam ist wirklich die Kinder nicht überfordert, sondern sie wirklich beruhigt.

00:23:06: Also es ist wirklich etwas Beruhigendes und gleichzeitig wird es dort im zweiten Schritt dann auch das auditive Element geben und dann wird's auch ein bisschen schneller.

00:23:18: das Ganze also da kann man wirklich Geschichten eben auch ins Kinderzimmer bringen und ähnlich wie bei der Archivelteil davon werden Und kann die Geschichte wirklich erleben und sehen?

00:23:28: Das werden mehrere Sinne dann auch angesprochen.

00:23:34: Das ist wie gesagt auch dort eine Erweiterung des Angebots, was wir haben.

00:23:39: Ja super!

00:23:40: Jetzt ist ja künstliche Intelligenz das Wort der Stunde oder die Technologie der Stunde und schwemmt natürlich auch in den Verlagsmarkt im Form von KI Büchern Zeichnungen.

00:23:53: Wie geht ihr mit künstlicher Intelligenzen bei Oettinger um?

00:23:55: Welche Rolle spielt sie?

00:23:57: also?

00:23:57: man gar nicht so sehr gefragt ob Mitarbeiter das nutzen sondern eher welche Rolle es Büchern, Grafiken Veröffentlichung hat.

00:24:07: Also du spielst jetzt mehr auf die generative KI an?

00:24:10: Genau!

00:24:10: Die kreative KI.

00:24:12: da ist es bei uns tatsächlich so dass wir das gar nicht wollen also unser USP und is wirklich dass wir Das Kreative von Menschen für Menschen wollen Und auch nicht möchten dass das eine KI übernimmt.

00:24:30: Wir nutzen KI hoch und runter im Unternehmen.

00:24:33: Und ich glaube, dass wir auch blödsinnig das nicht zu tun für Prozesse die wir haben also für Arbeitsprozesse, für jegliche Formen der Daten, die wir hier haben und auswertend für Analyse für alles mögliche Marketingmaßnahmen alles und das ist auch gut so.

00:24:51: noch anders erleichtert uns auch und gibt uns schafft uns auch Freiräume für was anderes.

00:24:56: aber Für die generative KI möchten wir es nicht.

00:25:01: Es kann immer sein, dass irgendwann mein Auto kommt und sagt er möchte etwas ausprobieren.

00:25:05: also es gibt ja auch bestimmte Autoren.

00:25:07: ich meine jetzt die ausgezeichnet wurde mit dem Literatur-Nobelpreis hat ja auch gesagt sie nutzt KI.

00:25:15: also man kann das wahrscheinlich sowieso nie ganz ausschließen dass es nicht Autoren nutzen oder machen oder auch Illustraturen.

00:25:23: in unseren Verträgen steht erst mal drin dass Sie's nicht tun sollen.

00:25:26: aber Ganz ausschließen kann man es nicht.

00:25:28: Aber es ist nicht unser Weg und ich glaube, es ist eben auch ein Qualitätsversprechen an die Leute dort draußen, dass sie bei uns Kunst bekommen, die von Menschen gemacht wird.

00:25:42: Bevor ich zu meiner Abschlussfrage komme, kann ich dich natürlich hier nicht interviewen ohne zu fragen was is so das eine Buch wo du sagen würdest?

00:25:49: Ich bin von so vielen Büchern umgeben aber das muss sich einmal hier besonders hervorheben weil das besondere Aufmerksamkeit verdient

00:25:57: Im Kinderbuchbereich?

00:25:59: Ja, egal.

00:26:01: Was dir eigentlich sowohl als auch...

00:26:04: Also ich bin ja von so wahnsinnig vielen Büchern umgeben.

00:26:07: Deswegen finde ich das immer ein bisschen schwer, dass eine raus... Ist auch

00:26:10: schwer wie ein Lieblingskind hat man auch nicht.

00:26:12: Genau und das finde ich immer sehr, sehr schwer!

00:26:15: Ich habe jetzt gerade einen Buch, das habe ich empfohlen bekommen, das hab' ich tatsächlich noch nicht gelesen.

00:26:19: Das heißt für Polina heißt es vom Tageswürger.

00:26:24: Das liegt jetzt auf meinem Nachricht.

00:26:29: Und das werde ich als Nächstes lesen.

00:26:32: Ansonsten kann ich vielleicht sagen, unser Spitzentitel bei Oettinger ist gerade Chacha von Carsten Hennen.

00:26:38: Das hatte ich vorhin auch kurz erwähnt.

00:26:42: Einfach dass es ja die Geschichte vom Buchspazierer, die auch im Kino war aber für Kinder geschrieben und das ist einfach ein Buch was sehr ans Herz geht.

00:26:52: Aber ich finde alle unsere Bücher toll!

00:26:54: Und sehr lesenswert.

00:26:57: Ja, das verstehe ich total.

00:26:59: Das sage auch immer, dass wenn Leute sagen sag doch mal, sag ich so nee, nee, da musst du schon ein bisschen mehr lesen als jetzt nur eins weil es einfach so viele gute Bücher gibt.

00:27:08: Es ist schwer dann eines rauszupicken aber das ist doch schon mal schön.

00:27:12: also dann haben wir schon mal zwei Empfehlungen.

00:27:14: Genau, zum Abschluss.

00:27:15: Du wurdest als Familienunternehmerin des Jahres zwanzig sechsundzwanzig ausgezeichnet.

00:27:20: Herzlichen Glückwunsch!

00:27:21: Danke!

00:27:22: Ist ja eine große Auszeichnung.

00:27:25: Was nimmst du dann mit so einem Preis mit und sagst so?

00:27:28: Und das will ich jetzt noch erreichen.

00:27:32: Das will ich noch schaffen.

00:27:34: Das beflügelt mich jetzt dass ich diesen Preis bekommen habe um nochmal irgendwie ne Schippe drauf zu legen.

00:27:39: Also erst mal... habe ich mich sehr gefreut über die Auszeichnung und zwar nicht nur für mich, sondern für unser gesamtes Team.

00:27:46: Weil das natürlich immer eine Teamleistung ist.

00:27:47: Und ich mache hier nichts allein, sondern ich hab wirklich ein tolles Team hinter mir.

00:27:52: von daher ist es wirklich ne Auszeichnungen für unsere gesamte team und Ich glaube auch dafür dass wir relativ innovativ unterwegs sind.

00:28:01: also jetzt mit den euchi-welten sieht man Das dass wir uns einfach was neues Einfallen lassen und Nicht Den Kopf in den Sand stecken Sondern sagen Jetzt erst recht.

00:28:08: Also Das ist auch das, wie wir hier agieren.

00:28:12: Dass wir wirklich versuchen immer innovativ zu sein, kreativ zu sein und gleichzeitig ist es aber auch eine Auszeichnung an Familienunternehmen.

00:28:22: Und ich finde dass Familienunternehm in diesem Land das gerade nicht so einfach haben und durch Populisten in einer völlig falsche Ecke gedrängt werden.

00:28:31: Ich dachte gedacht, dass diese Spaltung die jetzt wieder entsteht im Kopf von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, dass wir die schon längst überwunden hätten.

00:28:40: Ich finde in unserem Unternehmen haben wir das überwundene.

00:28:43: Es ist immer eine Gemeinschaftsleistung oder eine Gemeindschaftsaufgabe und Familienunternehmen tragen in diesem Land eine hohe Verantwortung.

00:28:51: Sie gehen ein hohes Risiko jedes jeden Tag ein.

00:28:54: ich kenne keinen Familienunternehmer der am Wochenende Pause macht sondern die arbeiten alle einfach durch Und ich finde dieses Bild dieses sehr populistische einseitige Bild was da gezeichnet wird traurig.

00:29:06: Ich identifiziere mich da in keinster Weise mit und wir müssen einfach mal überlegen, woher der Wohlstand in den vergangenen Jahrzehnten gekommen ist.

00:29:15: Da hatten die Familienunternehmer einen sehr großen Anteil.

00:29:20: Innovation wird auch sehr oft von Familienunternehmen geleistet und insofern finde ich das es an der Zeit wäre hier vielleicht auch mal ein etwas angemesseneres und realistischeres Bild zu zeichnen.

00:29:34: Und vielleicht kann man das mit diesem Preis auch ein Stück weit tun?

00:29:37: Ja, sehr schön!

00:29:38: Das unterstreiche ich sehr.

00:29:41: Kommen wir ja auch aus dem Familienunternehmen und bin da sehr für einen Miteinander dieser Welten statt einem Ausspielen gegeneinander.

00:29:48: Also Julia vielen Dank dass du da warst.

00:29:50: Da war viel drin von Pisa Und was wir jetzt in der Bildung tun müssen über die besten Kinderbücher, welche Verantwortung Unternehmer und Unternehmerinnen tragen.

00:30:00: Alles Liebe viel Erfolg für die Zukunft und bis

00:30:15: bald!

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