Das Kleinste, was sichtbare Frauen verändern, ist ihr Leben | Johanna Klum

Shownotes

In dieser Solo-Folge spricht Lea mit Moderatorin und Sichtbarkeits-Coachin Johanna Klum darüber, warum sichtbare Frauen mehr verändern als nur ihr eigenes Leben.

Johanna erzählt von dem Aha-Moment, der ihre Mission ausgelöst hat, erklärt, warum Präsenz keine Frage von Talent ist, sondern eine Entscheidung, und warum sie selbst erst zu ihrer eigenen Souveränität gefunden hat, als sie das Perfektsein losgelassen hat.

Außerdem teilt sie ganz konkrete Werkzeuge, von Sprache über Pausen bis zum Umgang mit Aufregung, die jede Frau im Alltag direkt anwenden kann.

Aus dieser Folge:

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Transkript anzeigen

00:00:07: Ja, ich freue mich sehr auf meinen heutigen Gast.

00:00:10: Und das ist Johanna Klum!

00:00:12: Ich kenne Johanna wie wahrscheinlich viele von euch schon lange und zwar als erstes... Aus dem Fernsehen, wo ich zugeguckt habe, MTV oder Viva geguckt.

00:00:21: Dann pro sieben oder ZDF.

00:00:23: auf jeden Fall hab' ich Sie ganz, ganz viel in Funk und Fernsehen und den Medien wahrgenommen.

00:00:27: Und seit mehr als zwei Jahrzehnten steht Johanna vor Kameras auf den großen Bühnen von tausenden Menschen und in Situationen, in denen Präsenz nicht optional ist sondern absolut entscheidend!

00:00:37: In den letzten Jahren hat sie aus genau dieser Erfahrung etwas Neues eigenes aufgebaut.

00:00:43: Visible – ihr eigenes Unternehmen für Sichtbarkeit und Führung.

00:00:46: Und sie arbeitet vor allen Dingen mit Frauen, die viel erreicht haben und spüren das da noch mehr möglich ist.

00:00:51: Mit Unternehmen verstehen dass sichtbare Frauen kein Nice to have sind sondern ein totaler Wettbewerbsvorteil!

00:00:58: Für meine Keynote auf der Greater habe ich selbst mit Johanna zusammengearbeitet und weiß deswegen aus eigener Erfahrung wie sie sofort erkennt was jeden Menschen der so vor ihr sitzt stark macht und was uns selber davon abhält vielleicht auch genau das zu zeigen.

00:01:11: Deshalb wollte ich Sie unbedingt einladen.

00:01:14: wir kennen nämlich alle diese Situationen, wo wir eigentlich was zu sagen hätten und uns trotzdem zurückhalten.

00:01:18: Und das wollen wir nicht mehr machen!

00:01:20: Deswegen möchte ich mit Johanna genau darüber heute sprechen warum Präsenz etwas anderes ist als Performance?

00:01:26: Warum Kompetenz alleine doch oft nicht reicht und was passiert wenn wir anfangen uns wirklich zu

00:01:31: zeigen?!

00:01:32: Ich freue mich sehr dass du da bist.

00:01:33: herzlich willkommen bei Fast and Curious liebe Johanna!

00:01:36: Hi Lea vielen Dank was herzlich hier bekommen.

00:01:38: ich freue mich auch echt hier zu sein.

00:01:40: Unsere ganze Generation verbindet dich, wie ich es in der Intro gerade schon gesagt habe mit MTV und Viva.

00:01:47: Und vielleicht einfach nur um damit anzufangen weil das noch so präsent ist und wir sind ja jetzt in der... Warte mal!

00:01:53: Wie sagt man das?

00:01:54: Also wir sind in einer Zeit in unserem Leben wo man auch so gerne Nostalgie-Gefühle hat und so zurückschaut, oder?

00:02:03: Und so schwelgt in den Erinnerungen der Neunziger.

00:02:07: Und zweitausender und denkt, ach war das damals noch alles unaufgeregt und unperfekt und gleichzeitig irgendwie so schön echt und so rau.

00:02:19: Und deswegen haben wir ganz viele, glaube ich sehr positive Gefühle dazu.

00:02:22: Ich auf jeden Fall habe ganz viel MTV und Viva immer geguckt wenn ich nachts vom Feiern zurück kam.

00:02:27: Also ich hab früher sehr viel gefreut.

00:02:29: Ich bin ja Berlin aufgewachsen.

00:02:30: Hallo?

00:02:31: Ja.

00:02:32: Kenne ich!

00:02:34: Dann war ich irgendwann um drei Uhr vier im Bett und war natürlich völlig aufgeregt weil ich hatte vielleicht mit irgendjemandem geklutscht oder so was und konnte nicht einschlafen und hab dann MTV oder Viva angemacht und da wurde er immer recycelt.

00:02:46: von Tag haben dich dann gesehen.

00:02:50: Und das war natürlich damals, es gab ja keine Streamer, kein Radio, keine Podcasts – das war riesig!

00:02:55: Also das war Riesig ein Fernsehjob zu ergattern.

00:02:59: Gefühlt kannte einen ganz Deutschland.

00:03:01: Hast du das auch so wahrgenommen?

00:03:03: und wie kamst du zum Musikfernsehen?

00:03:05: Also erst mal lieb ich die Zeit auch total.

00:03:08: Ich weiß noch, wie es völlig normal war.

00:03:09: Du kamst nach Hause und hast erst mal im TV der Vive angemacht.

00:03:11: Nicht nur hattest du jeden Tag einen anderen spannenden amerikanischen Topstar auf einmal in deinem Wohnzimmer.

00:03:17: Sonst gab er doch unheimlich schöne Musikvideos für die wir ja gelebt haben.

00:03:22: Und das war einfach nochmal eine ganz andere Form von Unterhaltung an dich mich auch total gerne erinnere.

00:03:27: Und ich bin da so ein bisschen auf Umwegen reingeraten.

00:03:31: Ich hatte Abi gemacht und wusste danach eigentlich gar nicht genau was ich ... was ich mit meinem Leben anfangen will, hat ein bisschen mit Jura geflirtet und bin dann in eine ganz andere Richtung abgebogen.

00:03:40: Nämlich Band.

00:03:43: Ich hatte eine Band.

00:03:44: Stimmt auch?

00:03:46: Ja!

00:03:46: Ich habe ja ne dunkle Girlband vergangenheit Und wir waren damals irgendwie doch ganz okay erfolgreich.

00:03:54: Wir waren in den Top-Zwanzig unterwegs, waren also dementsprechend auch bei allen handelsüblichen Musikstationen und damals gab es ja wirklich viele!

00:04:01: Also wir waren bei MTV, bei Viva, bei Top of the Pops, Bravo Super Show The Dome wie die alle hießen... Da waren wir zu Gast und ich kenne mich gut und konnte auch da schon realistisch einschätzen.

00:04:15: Mein Gesang ist, wie sag ich es?

00:04:18: Also romantisch formuliert.

00:04:20: Sehr unterdurchschnittlich!

00:04:24: Du hast das einfach durch ganz viel Präsenz und Tanz- und Tackgefühl und Freude und Spaß an der Arbeit gemacht.

00:04:33: Ehrlich gesagt, ich weiß wirklich nicht genau, wie das passieren kann.

00:04:35: Ich war auf jeden Fall in dieser Welt und hab das auch genossen.

00:04:37: aber für mich war immer klar, ich möchte gerne mit meinem Leben was machen.

00:04:41: Und was ich merke... kann und vor allem auch mehr Liebe.

00:04:44: Ja, wofür ich mehr brenne?

00:04:45: Und es war natürlich ein super schönes Abenteuer.

00:04:47: mit Anfang zwanzig ist die einzige logische Antwort auf die Frage Will zum Plattenvertrag ja!

00:04:54: Trotzdem habe ich nach einem Album und einiger Zeit auf Tour auch gesagt Ich glaube, ich muss mal gucken was sich mit dem Rest meines Lebens anfangen will.

00:05:02: War dann echt unsicher und dann hat MTV gefragt ob ich eine Klusszette mich vorzustellen weil die mich halt kannten.

00:05:07: Dann hab' ich ein paar Probeaufnahmen gemacht durfte auch direkt anfangen und ein paar Sendungen moderieren, war nicht sicher, ob das wohl das Richtige sein würde.

00:05:17: Aber ehrlich gesagt hab ich wirklich schon nach zwei Wochen gemerkt ... Ja, das fühlt sich gut an.

00:05:23: Irgendwie ist es richtig!

00:05:26: Und nach drei Wochen kriegte ich dann einen total hektischen Anruf von der Redakteurin.

00:05:29: Ich weiß doch wie heute.

00:05:30: Ich stand bei Rewe an der Kasse und die Mathe Johanna, Anastasias krank?

00:05:34: Wir haben niemanden für die Live-Sendung.

00:05:36: Du bist die einzige in der Stadt, das kannst du's

00:05:38: machen.".

00:05:41: Tut ich, hab die noch nie zu Ende geguckt.

00:05:44: Aber ja ... und hab dann gefragt, wann ist das denn genau?

00:05:49: Und sie meinten in eineinhalb Stunden ...

00:05:52: Oh Gott!

00:05:53: Da meinte ich

00:05:54: okay, dann nehm ich mir jetzt ein Taxi.

00:05:57: Wenn du Taxi gestiegen, einmal durch die Maske gerannt ... Schön,

00:06:00: dass du gefragt hast, ob das Taxi dann okay ist.

00:06:03: Ob du das kannst?

00:06:04: Ja.

00:06:04: Also, hab ich überrechnen darf!

00:06:06: Ist das okay?

00:06:07: Soll ich das so machen?

00:06:08: und ja... Und dann habe ich diese Sendung gemacht, hatte natürlich immer ein In-Ihr wo die Redaktion durchleitet ist aber am Ende war es wahnsinnig viel.

00:06:15: Freestyle und Jump before you're ready.

00:06:18: Das muss sich ganz gut gemacht haben weil danach wollten sie mich super gerne einfach für die Live-Sendungen auch mit einem Plan und das hab' ich total gern gemacht.

00:06:25: Wie lange war diese ganze Zeit bei MTV und irgendwann bei Viva?

00:06:30: Ich glaube, ich hab' im Jahr two-thausend drei angefangen Erst viel für MTV gemacht.

00:06:34: Irgendwann hat man mich, als die Viacom beide Unternehmen gekauft hat mit sehr vielen schönen Sendungen bestochen zu Viva zu gehen, hab ich gern gemacht und dann hat es aber auch parallel schon früh angefangen dass ich einen bundeswischen Songkontest moderiert habe.

00:06:49: also relativ früh ging's los das ich neben MTV und Viva auch schon für Pro Siegen gearbeitet habe.

00:06:54: Ich hatte fünfmal mit Stefan den Bundesvisionen gemacht irgendwann dann auch die eigenen Sendung wie Gattodance oder Elton versus Simon moderiert viele andere spannende Formate.

00:07:03: Also ich hab aber eigentlich bei MTV gelernt, wie Fernsehen geht würde ich sagen

00:07:10: und jetzt ist es ja.

00:07:11: also erstmal kann man mit all den Formaten was anfangen.

00:07:14: jedes Format hat man schon irgendwie gesehen und verfolgt.

00:07:18: das heißt dass es so ja visibel da gucken so viele Menschen zu.

00:07:22: und gleichzeitig würde ich sage wenn man jetzt in so Schulklassen gehen würde würde man wahrscheinlich wenig Mädchen oder Jungs finden, die sagen ich möchte Moderatorin werden.

00:07:32: Also irgendwie ist das nicht so ein Job den man für sich selber als Kategorie im Kopf hat.

00:07:38: weißt es?

00:07:39: Ist nicht so.

00:07:40: Schauspieler haben noch ganz viele im Kopf oder Model oder so aber irgendwie hat man Moderation nie so im Kopf als Mensch.

00:07:47: Das gibt's ja auch.

00:07:48: dass kann Ich Als berufskarriere einschlagen.

00:07:52: wann ist dir aufgefallen und bewusst geworden?

00:07:55: Das ist mein Karriere-Standbein und das kann ich richtig gut.

00:07:59: Ich

00:08:01: habe für mich gemerkt, dass ich vor allem die Herausforderung liebe, die Moderation

00:08:04: bringt.".

00:08:05: wenn man es so machen darf, wie ich das immer konnte.

00:08:09: Das heißt, dass ich immer unterschiedliche Herausforderungen habe und unterschiedliche Themen.

00:08:13: Es bedeutet ganz viel Deep Dive in bestimmte Inhalte oder zu bestimmten KünstlerInnen oder zur bestimmten Veranstaltung eventpremmieren oder Sendung wo ich immer wieder gefordert werde und wo's auch immer wieder eine andere Version von mir braucht.

00:08:27: Das mag ich wirklich sehr, gepaart mit der Erkenntnis.

00:08:31: Ich brauch die Bühne gar nicht für mich alleine, sondern ich bereite sie einfach gern.

00:08:34: Also ich mach gerne den Nährboden für andere.

00:08:37: Ich weiß auch gern dass wenn ich eine Sendung oder ein Format oder ne Veranstaltung moderiere das es besser wird durch das wie ich's halte und wie ich die einzelnen Menschen- oder Elemente hochhebe oder wieder einfange oder auch mal auffange, wenns schiefläuft.

00:08:53: Das ist tatsächlich auch eine Kunst, die sich im Außen hoffentlich leicht anfühlt.

00:08:57: Aber echt viel Fokus braucht und echt viel Kontrolle an den richtigen Punkten und Loslassen an den anderen.

00:09:03: Und da ist es egal ob ich jetzt eine internationale Konferenz moderiere oder ein Gesprächsformat oder eine kleine oder große Sendung einfach ne schöne Band prättet dich hab.

00:09:12: Wenn ich mir angucke, die letzten Gespräche, die ich geführt habe waren mit dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, mit dem Wolfgang Ischinger, mit Steffi Graf ... und mit den Elevator-Boys.

00:09:25: Sehr unterschiedlich!

00:09:26: Und

00:09:26: Lena Gerke, also da ist einfach eine große Bandbreite an unterschiedlichen Themen und Menschen.

00:09:33: Dass ich da spielen kann was mir liegt und was mich gleichzeitig fordert war für mich so.

00:09:37: das Ergebnis von hier bin ich richtig

00:09:39: Das hört man finde auch gleich in der Stimme wenn man so über etwas redet wo man merkt Das ist einfach das Herzensthema dieser Person.

00:09:47: Dann wird die Stimme immer gleich so ein bisschen andächtig, weil

00:09:51: man

00:09:52: dem auch das Gewicht geben will.

00:09:54: Ich kenne es von mir selber auch wenn ich dann zum Beispiel über Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen spreche, dann werde ich plötzlich nicht ernsthaft, also soll ja jetzt nicht dröge werden aber... Aber doch ein bisschen ruhiger und klarer, weil ich so denke das ist mir so wichtig.

00:10:09: Dass sich zeigen möchte dass das jetzt in den Fokus kommt.

00:10:13: Und ich finde das hat man auch gemerkt als wir das erste mal gesprochen haben.

00:10:16: Wir haben uns ja irgendwann dann wieder getroffen Ich weiß es gar nicht wahrscheinlich zwei drei Jahre hier.

00:10:20: da hatten wir beide noch gar keine Idee dass wir irgendwas zusammen machen.

00:10:23: Das war einfach nur ein Treffen Und dann haben wir genau darüber gesprochen, sowas bedeutet sichtbar zu sein und was lässt man auch liegen wenn man es sich nicht traut.

00:10:32: Ich war da gerade selber in so einer bisschen Zwickmühle weil ich die Greater Rede zugesagt hatte und mich aber selbst in eine Blockade rein meine Frieden

00:10:41: hatte.

00:10:41: Ich erinnere mich ja!

00:10:45: Es war erstmal total schön weil du mir ganz viel Mut gemacht hast zu lernen.

00:10:49: das war schon die richtige Entscheidung und jetzt musst du einfach deinen Weg damit finden wie wie da deine Rede auch wird.

00:10:57: Warum ist das für dich so ein Herzensthema geworden?

00:10:59: Du hast es eben schon gesagt, also ein bisschen fast weg du machst ja immer noch Moderation aber schon ... du fährst jetzt zweigleisig!

00:11:06: Also du bist immer noch selber auf Bühnen und moderierst und führst durch den Abend oder durch Tage oder Workshops oder was auch immer und gleichzeitig hilfst du im Mentoring Frauen und Unternehmen wie sie selber präsenter werden.

00:11:20: Was reizt dich daran so?

00:11:22: Was siehst du daran, warum du sagst mit Starr möchte ich Zeit meines Lebens sozusagen darauf fokussieren?

00:11:29: Ich hole mal ein bisschen aus weil da sind wirklich mehrere Sachen die einfach zusammengekommen sind und am Ende ein klares Gefühl ergeben haben.

00:11:36: Ein Faktor sind auf jeden Fall meine Kinder!

00:11:39: Ich habe ja noch Tochter und Sohn unten und die Erkenntnis wie unglaublich unterschiedlich die Welt auf die beiden reagiert Die war wirklich hart.

00:11:48: Also mein Sohn wird für seine Schnelligkeit, für seinen Mut, für seine Stärke gelobt und meine Tochter wird als Allererstes leider oft ... Für ihre Optik gesehen.

00:11:58: Und als Hübsch bezeichnet.

00:12:00: Ja das ist sie auch!

00:12:02: Gleichzeitig ist es das Langüberlichste was du über Sie sagen kannst weil sie ist bei uns die Erste auf dem Baum.

00:12:07: Sie ist die wo wir gerade jetzt beim Fäden ziehen waren weil sie wieder ein zu großes Abenteuer erlebt hat und dass halt manchmal auch so endet.

00:12:14: Ich wünschte, sie würden einfach Gleich gesehen und nicht von Anfang an bewertet.

00:12:19: Es gibt ja so Studien, die sagen dass das ein oder selbe Baby je nachdem welchem Geschlecht wie es zuschreiben anders tituliert wird.

00:12:27: also Jungs tatsächlich strong hero stark amerikanische Studie Und die Mädels oft als sweet pretty princess mit null wo wir noch nichts davon sind

00:12:41: Wo wir meist auch das Geschlecht noch nicht mal sehen können.

00:12:44: Also wirklich ganz am Anfang sehen ja Bibi's, wenn du den nicht rosa und blau anziehst einfach gleich aus.

00:12:49: Genau!

00:12:50: Und unter diesen Maßstäben werden wir groß, wachsen wir auf.

00:12:55: Das ist mir einfach so klar geworden, wenn ich meine mutige Tochter gesehen habe und sich das aber anders angefühlt hat außen.

00:13:02: Dann hab' ich immer öfter bemerkt wie bei Vorbesprechung irgendwelcher Sendungen oder Formate Frauen nicht ausgesprochen haben also... Ihnen ins Wort gefallen wurde, nie umgekehrt.

00:13:11: Aber das ist super oft passiert.

00:13:13: oder wie bei einer großen Veranstaltung ich mit einem ganzen Team extrem smarter Frauen gearbeitet habe im Vorfeld die das Ganze konzipiert haben aufgebaut, aufgesetzt durchgeführt aber am Ende stehe ich doch sehr oft mit dem männlichen Counterpart auf der Bühne wenn ich es moderiere.

00:13:29: und dieses Ungleichgewicht Das hat mich immer mehr genervt.

00:13:33: und dann gab es ein so richtiges AHA-Erlebnis, das war vor ungefähr drei Jahren.

00:13:37: Da war ich auf einer wunderschönen internationalen Konferenz die wirklich so spannend besetzt war mit so vielen tollen Spekern, internationalen Gästen und zehn Keynotes neuer davon von Männern und eine von der Frau.

00:13:50: Also hab ich mir gedacht, alles klar.

00:13:51: Die kriegt auf jeden Fall die schönste Rampe.

00:13:53: Hab eine wunderschöne Anmord gebaut und wusste okay, die ist super smart!

00:13:57: Die hat ne wahnsinnig spannende Perspektive so viel interessante Geschichten zu erzählen.

00:14:01: Das wird richtig toll.

00:14:02: Nächstes Jahr sind wir drei Frauen übernächstes Citrus Fünf.

00:14:05: I love it.

00:14:06: Dann habe ich sie anbarriert, war in der ersten Reihe, stand schon da wollte klatschen Und dann hat das leider überhaupt nicht funktioniert.

00:14:14: Es war einfach gar nicht gut.

00:14:16: Sie hatte so gute Geschichten und konnte die einfach nicht transportieren.

00:14:21: Und ich hab dazu gesehen, es hat mir richtig weh getan weil ich weiß dass sie sich diese Bühne bestimmt so hart erarbeitet hat und ich habe gesehen wie sie sie überhaupt nicht für sich nutzen konnte.

00:14:34: Du kennst ja meinen Scanner aus unserer Arbeit der läuft ja immer durch.

00:14:37: wenn ich jemand auf einer Bühnen sehe dann analysiert der irgendwie automatisch was gut läuft was nicht gut läuft wohin jemand mit irgendwas will die gewünschte Wirkung ist, ob sie erzeugt wird oder nicht und was man tun könnte um da hinzukommen wo man hin will.

00:14:54: Und ich saß dann da und dachte ich weiß doch genau.

00:14:57: also ich weiß was du willst musst jetzt nur x y z und dann habe ich entschieden Ich möchte mich nicht darüber aufregen soll ich will etwas tun ich muss was machen ich möchte was verändern.

00:15:08: ich weiß dass sie das locker kann.

00:15:10: ja sie hat nun nicht die werkzeuge dafür weil sie in einem ganz anderen Gebiet beruflich ist.

00:15:16: Aber wenn sie dann sichtbar ist, dann ist es natürlich wichtig, das auch transportieren zu können und ... Dann hab ich angefangen an One-on-ones zu arbeiten erst mit einzelnen Frauen und später in größeren Gruppen und dann einfach auch Unternehmen die sehen was für unfassbar viel ungenutztes Potenzial in all den smarten Frauen liegt.

00:15:33: Drückteil!

00:15:34: Ja?

00:15:34: Und wenn die eben die Werkzeuge und den Mut haben sich wirklich zu zeigen und loszugehen für ihre Ziele wenn die ihre eigenen Ideen pitchen.

00:15:44: Also dann geht so viel auf, es ist so wunderschön zu sehen was das verändert.

00:15:48: und ja deswegen kann ich mir nicht mehr vorstellen das nicht zu machen.

00:15:53: Ich liebe Moderation!

00:15:54: Ich mache sie wahnsinnig gerne und auf jeden Fall weiter und ich liebe es aber auch genauso dass es diese Teile in meinem Leben gibt wo ich wirklich einfach andere gerne Dabei unterstützen möchte ihre Wege zu finden, wie sie ihren Zielen näher kommen.

00:16:07: Wie Sie Ihre Träume verwirklichen.

00:16:09: und am Ende will ich einfach das in allen wichtigen Positionen.

00:16:13: ja wenn meine Kinder nach oben gucken da Männer und Frauen sitzen

00:16:17: total Und da sind wir ja auch sowas von verbunden in unserer Mission.

00:16:23: Deswegen haben wir jetzt gemeinsam am Sichtbarkeitsprogramm von Temur eingearbeitet und dort zusammen zu sehen, wie du mich coachst mit meiner Greater Räder.

00:16:33: Wir analysieren die erste und machen die zweite zusammen Und das war eine tolle Erfahrung.

00:16:39: Noch ein Einsatz zu der Geschichte vorher, das harte ist ja auch wenn da neuen Männer präsentieren und eine Frau ... dass der Fokus dadurch, dass da so wenig Frauen sind natürlich auf dieser einen Frau liegt.

00:16:49: Ich bin mir ganz sicher, dass mindestens ein Mann auch ne richtig schlechte Kino gehalten hat, weißt du?

00:16:54: Also mindestens!

00:16:55: So... und wenn es fünf Männern und fünf Frauen gewesen wären dann wäre wahrscheinlich eine Schlechte bei beiden Seiten dabei.

00:17:01: Das ist die Gibt ist auch total natürlich aber es ist halt so schade wenn wir so wenige Spots überhaupt bekommen, sie dann nicht ausnutzen zu können.

00:17:12: Generell für Männer und Frauen ist das schade.

00:17:15: Jetzt weiß ich noch als wir zusammengearbeitet haben an der Greater Rede kam glaube ich einen Stress auf jeden Fall den ich mir auch gemacht habe durch den Performance-Druck.

00:17:27: Also

00:17:28: es soll eine Performance sein was ich da zeige Es soll irgendwie natürlich eine Wirkung erzielen.

00:17:35: aber Entertaining ist, dass es Spaß macht.

00:17:39: Dass man sich auf keinen Fall langweilt.

00:17:41: Dass da immer was Neues passiert und ich die Leute an der Stange halte.

00:17:44: Dass ich inhaltlich etwas mitgebe aber gleichzeitig auch persönliche Geschichten erzähle das es witzig ist und tief usw.

00:17:51: Und du unterscheidest erst mal ganz stark zwischen Präsenz und Performance.

00:17:57: Was ist der Unterschied?

00:17:59: Wie merkt man selber auf welcher Seite man gerade steht?

00:18:02: also Ich möchte erst noch mal kurz was zu deinem Anspruch sagen, den ich nämlich in ganz vielen, besonders in vielen smarten Frauen sehe.

00:18:11: Wir wollen ja auch maximal geben!

00:18:13: Also wir wollen ja wirklich alle Levels gerne abdecken und unterhalten und deep sein und leicht sein und trotzdem wirklich Informationen voranbringen.

00:18:23: Wir möchten erstmal was mitnehmen können.

00:18:24: also wir wollen gern alles und es ist eine unglaubliche Dichte und auch ein sehr hoher Anspruch Und dementsprechend ist es auch schwer, dem allen gleichzeitig gerecht zu werden.

00:18:34: Dann rutscht man schnell in die Performance.

00:18:37: Ich würde Performance und Präsenz so unterscheiden ... Das Performance eigentlich immer ist, wenn man eine Rolle erfüllt.

00:18:43: Wenn man versucht, eine Version von sich zu sein, von der man glaubt, die müsste man jetzt sein!

00:18:49: Die braucht das hier.

00:18:50: Die muss ich jetzt erfüllen.

00:18:52: Das hat dann viel mit diesem Druck- und Kontrollgefühl zu tun was einen ja immer enger macht weil ich ein Bild versuche dass ich aber wahrscheinlich gar nicht bin.

00:19:02: Und Präsenz ist viel mehr, wenn du zulässt, dass du wirklich dich mitnimmst in jede Art von Bühne die du hast.

00:19:09: Das kann ein kleines Gespräch sein, das kann eine Talkrunde sein oder eben auch ne Creator-Rede.

00:19:15: und bei dir es ist für mich auf jeden Fall so sehr deine Quirkiness, deine Leichtigkeit.

00:19:21: Das brauchst du unbedingt, dass Du Dich auch selber nicht zu ernst nimmst sondern voll on reinspringenst auch ohne zu gucken is jetzt irgendwie was... sieht es komisch aus.

00:19:30: Das ist eine deiner schönsten Stärken und die braucht's natürlich unbedingt auf jeder Bühne!

00:19:36: Und wenn wir das mitnehmen, dann sind wir präsent weil wir nicht versuchen zu performen sondern mehr sind um diese Echtheit und manchmal auch mit der echten Unsicherheit kann man sich vielmehr verbinden als mit so einer Performance, die weniger mit uns als Person zu tun hat.

00:19:52: Die

00:19:53: so einstudiert

00:19:53: ist?

00:19:53: Ja klar

00:19:55: Was mir auch ab und zu gesagt wurde, dann wenn Reden sehr gut geklappt haben war so das Feedback.

00:20:01: Na ja du hast da auch einfach ein Talent.

00:20:04: Und zum einen ist es natürlich schön, wenn man das so sieht und erst mal ein Kompliment bekommt.

00:20:10: Zum anderen nimmt es aber nicht ganz an wie viel man dafür auch getan hat dass es so frei und locker aussieht.

00:20:22: auch ehrlicherweise, das ist ja eines meiner Ziele im Leben.

00:20:25: Dass es erlernbar ist also dass wir eigentlich diese Hürde und diese Diskrepanz zwischen dem was ich denke was ich machen könnte und dem was sich wirklich tue verringern indem wir zeigen wie machbar Dinge eigentlich sind und dass sie halt erlernen war sind und man nicht mit einem Talent geboren ist und dann kannst du damit ganz viel erreichen und manche haben halt das Pech gehabt und sind ohne talenten geboren haben dann einfach versagt, sondern dass das Talent auch die Anhäufung von ganz vielen positiven Erfahrungen ist.

00:20:57: Und jetzt sagst du auch ein Glück, Präsenz ist kein Talent, sondern eine Entscheidung!

00:21:04: Warum ist es eine Entscheidung und was entscheide ich denn da eigentlich?

00:21:08: Also ich finde auch wie du sagst, wenn man Talent als Beschreibung dafür nützt, wenn mal etwas kann, dann spricht es zum einen ja wirklich... die Arbeit ab, die da vielleicht reingeflossen ist.

00:21:20: Damit man es kann auch damit aber die Möglichkeit dass man es erlernen kann was für alle die eben nicht mit diesem Gefühl des Talents gesegnet zu sein auf eine bestimmte Aufgabe oder Herausforderung treffen.

00:21:34: ich glaube Talent ist das falsche Wort für Präsenz weil wir's nicht einfach haben oder nicht haben sondern weil es ein Skill ist den wir lernen können.

00:21:42: und vorher steht die Entscheidung die Bereitschaft etwas zu tun, während wir noch nicht hundertprozent souverän sind.

00:21:50: Während wir noch die beste Version von uns sind, wenn wir es machen.

00:21:56: Wenn wir mal gucken auf andere Themen – ich sag mal Golfspielen!

00:22:00: Denken wir auch nicht, müssten wir automatisch können?

00:22:03: oder spanisch.

00:22:05: Müssen wir auch lernen!

00:22:07: Es gibt so viele Dinge, wo uns völlig klar ist okay am Anfang wird es wahrscheinlich ein bisschen messig ja das kann ich halt noch nicht so lernen aber bei Präsenz denken wir nie also in Momenten die zählen die wichtig sind auf eine Bühne zu gehen mich zeigen.

00:22:18: also da sollte ich können und das stimmt ja nicht.

00:22:24: Also ich glaube schon dass es manchen etwas leichter fällt zu springen Aber ich glaube, dass die wichtigste Entscheidung, die da ist und deinen Unterschied macht es, möchte ich's versuchen.

00:22:35: Willig da wachsen!

00:22:37: Willig für was losgehen, das mir so wichtig ist, dass ich's auch mache, solange sich noch nicht sicher

00:22:43: anfühlt.".

00:22:44: Und die Entscheidung musst du treffen wenn du willst?

00:22:46: Das ist absolut richtig und du sprichst mir da aus der Seele, dass wir nie wirklich gut werden, Ein Anfangszeichen.

00:22:58: Schlecht uns trotzdem zeigen oder sozusagen im Lernen, im Werden uns trotzdem

00:23:05: zeigen.

00:23:06: Man ist schlecht und gut

00:23:06: bewertet.

00:23:07: aber genau wenn wir nicht fangen irgendwo an dann üben wir eine ganze Weile und währenddessen sieht das natürlich nicht aus wie beim Wettkampf.

00:23:16: dann zum Schluss also dass tut bei den Tennis-Spielern in der French Open auch nicht.

00:23:20: Die trainieren wahrscheinlich völlig verrückte Shots und völlig verrückt Bälle, da würden wir alle sagen um Gottes, wenn er kann das ja gar nicht weil er gerade eine neue Technik erlernt.

00:23:32: Und zum Schluss gucken uns an die French Open an und sagen wow was der da drüber gezimmert hat ist ja unfassbar!

00:23:38: Das ist aber in allen Bereichen des Lebens so... Jetzt haben wir gemeinsam auch schon viel über Präsenz gesprochen und eine Sache, die bei mir würde ich schon sagen meine Präsens erhöht hat.

00:23:50: Zum in den letzten Jahren zumindest ist das Ich Mir selbst sozusagen sehr bewusst geworden bin viel Zeit investiert habe, mich selber kennenzulernen.

00:24:02: Meine eigenen Dynamiken zu verstehen auch meine Trigger wo hau ich mir selber ab?

00:24:07: Was brauche ich für ein Setting dass ich mich wohl fühle das ich mich darauf einlassen kann und da sozusagen zu einer anderen Ruhe vielleicht gekommen bin.

00:24:16: ja Du hast es selber mal innere Ordnung genannt.

00:24:21: Meinst du damit dasselbe ist?

00:24:22: es ist das auch dieses Gefühl von so einer inneren Ruhr?

00:24:25: Und wie bist du dahin gelangt dass du auf der Bühne das Gefühl hast, ich bin da.

00:24:31: Ich kann mich darauf einlassen und ich kann mit was auch immer so auf mich zukommt

00:24:35: umgehen.".

00:24:37: Ja, ich glaube es hat ganz viel damit zu tun wie gut wir uns kennen also wie gut Wir unsere eigenen Stärkenschwächen und Talente wirklich wahrnehmen und auch bereit sind die mitzunehmen gute oder schlechte Eigenschaften zu unterteilen und dann zu sagen, okay ich zeige aber nur die guten.

00:24:56: Ja?

00:24:57: Sondern eine innere Ordnung heißt für mich zu sein, dass ich weiß wer ich bin und auch wer ich nicht bin!

00:25:02: Also wenn ich mir zum Beispiel angucke, wenn ich toll finde und mich inspirieren lasse was ich völlig ok finde, dann gucke ich z.B.

00:25:07: auf beispielsweise eine Michelle Obama.

00:25:10: Wahnsinnig tolle Frau hält unfassbar schöne bewegende Reden, zeichnet so tolle Bilder ist dabei immer klar stark beränen und gleichzeitig weiß Das werde ich nie sein.

00:25:22: Ich bin halt anders, ich habe andere Talente und manchmal ist es ganz schön hart wenn die Erkenntnis kommt okay das sind meine Helden und klar ist so werde ich nicht sein.

00:25:33: Und gleichzeitig machtest du die Tür auf für die wirklich schöne offene Frage genau wer will ich denn sein was bringe denn ich mit?

00:25:41: Was macht denn mich aus?

00:25:42: Vielleicht bist du super Humorvoll.

00:25:46: Dann nimm das mit auf die Bühne, mega!

00:25:48: Vielleicht bist du ein Straight Shooter voll klar und stark und gerade raus.

00:25:52: wunderschön unbedingt mitbringen.

00:25:54: Vielleicht bist Du eher zurückhaltend und sehr bedacht.

00:25:58: auch eine total schöne Eigenschaft auf einer Bühnen.

00:26:01: also sich bewusst zu werden was deine eigene Talente sind und wie Du sie mitnehmen möchtest.

00:26:08: Das ist so für mich die innere Ordnung und die Voraussetzung für ne echte Präsenz.

00:26:13: Ich hab selber, glaub ich, erst gemerkt ... dass ich versuche, perfekt zu sein als ich's losgelassen habe.

00:26:20: Mhm.

00:26:21: Das heißt ... ich hab eine Zeit lang so viele Live-Sendungen moderiert und jeden zweiten Tag ist irgendwas anderes passiert und irgendein Weltstar es eskaliert hat irgendwie.

00:26:31: Sehr lustige unterhaltsame Dinge gemacht, nichts davon war geplant.

00:26:34: Und ich hab gemerkt, ich kann das hier nicht perfekt planen.

00:26:37: Und auch nicht zu hundert Prozent unter Kontrolle.

00:26:39: Also ist das Beste was ich machen kann, loslassen!

00:26:43: Ich hab komplett losgelassen, einfach gesagt okay.

00:26:45: Lass mal schauen was heute passiert.

00:26:47: Weil ich gemerkt hab, ich bin im Moment schnell!

00:26:50: Ich kann mich auf mich verlassen und ich bin eigentlich besser wenn nicht alles perfekt nach Plan läuft sondern wenn irgendwas anderes ist weil ich dann meine Spontanität ausspielen kann.

00:27:00: Und weil ich vor allem halt echt bin ne?

00:27:03: Da bin ich nicht die beste Version von mir sondern die echteste und das hat mich total befreit.

00:27:10: so habe ich mich sortiert

00:27:11: Und ich find's auch schön, dass du diese Typen mal aufgemacht hast.

00:27:14: Weil es nämlich genau nicht nur die in Anfangszeichen Rampensäuer sind... ...die auf der Bühne gut ankommen sondern wenn du es schaffst in deine Präsenz zu kommen dann wird das auch gewertschätzt egal was für ein Typ du zeigst weil ja auch genau diese Typpen sich in der Menschheit wieder finden.

00:27:30: Genau wir sind hier auch nicht alle Rampenseue!

00:27:33: Du sprichst die

00:27:33: unterschiedlichen Menschen an und das ist doch super.

00:27:37: Ich finde es gibt so zwei Teile von einer guten Rede.

00:27:42: Das eine ist, dass du ne inhaltliche Kompetenz hast.

00:27:46: Also die brauchst du irgendwie was rüberzubringen bei ner Keynote jetzt oder so.

00:27:49: Du musst ja wissen, was du da erzählen möchtest und das andere is dann das auch wirksam kommunizieren zu können.

00:27:55: Und beides sind total unterschiedliche Fähigkeiten und zusammen kann da was richtig Kraftvolles draus werden und an Beidem kann man einzeln arbeiten.

00:28:05: Jetzt ist es schon so finde ich, Redner höre zu einem bestimmten Experten-Thema, vor allen Dingen jetzt in der Techbranche vielleicht und ich denke Mensch das Thema finde ich eigentlich total spannend.

00:28:15: Aber es ist nicht klar genug, nicht präzise genug keine Beispiele Es ist nicht greifbar Es ist zu sehr auf der Meta Ebene geblieben Weißt du und ich schweife dann trotzdem, obwohl mich sogar vielleicht das Thema interessiert.

00:28:31: Damit reingehend in die Frage wie also gibt es Tipps?

00:28:35: Gibt es Tricks?

00:28:36: kann man das überhaupt so verallgemeinern?

00:28:37: ja dass man sagt was kann ich denn tun um inhaltlich weiß gibt ja Themen nicht nur wie die die Du jetzt beschrieben hast sondern Ich möchte jetzt über keine Ahnung KI ins Start-ups reden Ja Und dann hast Du da sozusagen Fachvortrag und trotzdem möchtest Du ja das der irgendwie motivierend rüber kommt und gleichzeitig inhaltlich klar ist, dass Menschen überfolgen können.

00:29:01: Also gibt es so Tipps und Tricks die man vorallgemeinern

00:29:04: kann?

00:29:04: Ja also es ist gar nicht so einfach das Porschal zu beantworten weil es am Ende wirklich auf die Person ankommt und die eigenen Herausforderungen die man hat und auch das Thema um das geht, weil ich bei allen gilt das gleiche.

00:29:15: aber es gibt ein paar Elemente die glaube ich eigentlich immer wichtig sind.

00:29:19: Das eine ist Sprache.

00:29:21: wenn uns Menschen etwas wichtig ist, wenn uns ein Thema im Herzen liegt Dann neigen wir dazu, dass möglichst auch so wertig, so klug, so intellektuell, so komplex darstellen zu wollen.

00:29:33: Weil wir dem diese Tiefe und Wichtigkeit geben wollen.

00:29:37: Das heißt ... Wir schmeißen manchmal mit Fachterminer um uns.

00:29:41: Wir machen super lange komplizierte Sätze, drehen uns drei mal um uns selbst und bringen noch ein paar Fakten extra rein!

00:29:47: Und am Ende ist aber kompliziert oft... einfach nur kompliziert.

00:29:51: Und so wie du es auch schon gesagt hast, manchmal steigen wir aus wenn wir nicht mehr gut folgen können sogar wenn uns ein Thema total interessiert.

00:29:58: das heißt die Sprache muss nicht wahnsinnig komplex sein sondern die Sprach darf nah an dir sein und sowohl als sonst sprichst dann hör ich dir weiter zu dann erzählst du mir mehr dann bleib' ich dran!

00:30:11: Dann ist es spannend.

00:30:12: also das auf jeden Fall ein Element.

00:30:14: ein zweiter Punkt ist dass wir oft versuchen über Fakten zu überzeugen Und in manchen Umfeldern ist das super wichtig.

00:30:23: Wenn's darum geht, willst du in meine Company investieren oder nicht?

00:30:25: Dann brauch ich Zahlen!

00:30:27: Aber schmeiß sie mir nicht einfach so hin sondern ergänze Sie mit der Geschichte drum herum.

00:30:33: Erzähl mir damit ich was fühlen kann worum es wirklich geht.

00:30:38: Zahlen verstehe ich aber Geschichten berühren mich und da hast Du mich natürlich viel eher als wenn Du mir einfach viele Fakten hinlegst.

00:30:48: Noch ein Punkt ist, wo wir bei Fühlen gerade sind.

00:30:53: Du kriegst mich schnell wenn du mich ansteckst.

00:30:55: Gefühle sind anstecken.

00:30:57: also wenn ich sehe dass du für ein Thema brennst und mir erzählst warum das so wichtig ist und was es alles schon verändert hat und noch verändern kann und ich sehe wie du dafür brennt dann ist die Chance, dass ich mitgehe einfach so viel größer als wenn du mir die Faktlage da so bestmöglich präsentierst und das mit ganz vielen mehr oder weniger interesting facts untermauerst.

00:31:19: Aber wenn ich spüren kann wow okay sie brennt wirklich!

00:31:22: Dann ist es echt leicht, dass man sich anstecken lässt.

00:31:25: ja finde ich sehr sinnvoll, weil das ist was wir am meisten vergessen.

00:31:29: Je wichtiger es uns ist, je mehr versuchen wir Zahlen dakenfacken und ZDF irgendwie reinzubringen.

00:31:34: Und je weniger verstehen wir, dass es wirklich.

00:31:38: zum Schluss folgen Menschen ihre Emotionen.

00:31:41: Weil sie das ähnliche fühlen wie du, weil sich das überträgt diese Begeisterung, sie ansteckt und sie dann mitmachen wollen.

00:31:50: Der andere Teil ist wirklich ein Teil von so fast Wirksamer Kommunikation und ich will sagen so fast Handwerk, finde ich.

00:31:58: Also ... Ich weiß einen Teil haben wir zum Beispiel besprochen jetzt auch in der Analyse meiner Greater Rede Und das waren mein Lieblingsbereich Der Bereich Pausen.

00:32:10: Ja, man spürt schon die Euphorie jetzt auch.

00:32:13: Halt dich mal ins Haus!

00:32:15: Ich hab das mitgenommen und ich mag ihn sehr gern bis heute.

00:32:24: Es ist ja trotzdem wahr... Wir haben es ja dann auch getestet, dass ich Dinge gesagt habe mit einer Pause und ich habe Dinge gesagt ohne eine Pause Und die Dinge mit der Pause wirken einfach mehr.

00:32:36: Und dann ist genau das, was du gerade gesagt hast.

00:32:38: Die Menschen können fühlen!

00:32:40: Ja...

00:32:40: die Menschen können nicht fühlen wenn ich sie schon wieder überlade mit der nächsten Information weil dann ist sozusagen die Emotion hochgekommen.

00:32:47: aber ich nehmen sie eigentlich gleich wieder weg weil Sie schon wieder in den Kopf anschalten müssen Weil ich Ihnen ja etwas Neues erzählt habe.

00:32:52: Gibt es noch so handwerkliche Tipps, die Du hast?

00:32:59: Die man auch für allgemein an kann und wo man einfach denkt?

00:33:03: Ich kann auf jeden Fall, also ich würde fast sagen jede Person die hier zuhört denkt ja.

00:33:07: Ich kann mehr Pausen machen.

00:33:09: Das haben ja viele das Thema dass man zu schnell über pausen hinüber geht und sich den Raum nicht nimmt dieser Pause.

00:33:19: Also ich glaube erstmal, dass es so natürlich ist, wenn man viel Input leisten will, dass das einfach sehr

00:33:26: dicht ist.

00:33:29: in diese falle treten wir alle gerne.

00:33:33: Aber gut, wenn man es von außen betrachtet mal bei anderen schaut.

00:33:36: Gerade wenn kluge Gedanken kommen die du ja hast und dann mir was mitgibst, was so ein richtiges Nugget ist ... Dann denke ich drüber nach!

00:33:44: Ja?

00:33:45: Dann bleibt das so richtig hängen und dann bin ich da und wenn du dann zu schnell weiter rennst, dann verliere ich den Anschluss Und damit hast du mich verloren obwohl du mich eigentlich gerade gewonnen hattest.

00:33:56: Also es ist sogar noch härter weil du mich verlierst, weil ich's so gut finde Und das ist ein Preis, der es einfach zu hoch lehr.

00:34:03: Macht die Pause!

00:34:06: Also das ist das eine... Ich glaube was eine Sache ist, die auch ganz viele von uns eint, ist das Gefühl, dass wir haben vor wichtigen Momenten.

00:34:16: Also sagen wir mal selbst wenn's nur ein Meeting ist ja du weißt es wichtigst kommt es an Du willst deinen Beitrag leisten und wirst spürst irgendwie wie dein Körper Gas gibt Ja?

00:34:25: Wir haben alle dieses Gefühl was wir aber manchmal dann einsortieren bei Panik bei Angst schon fast so als Signal, man sollte das nicht tun.

00:34:34: Das hört sich irgendwie gefährlich an und dieses Framing für sich zu verändern ist glaube ich super wichtig weil Momente der Anspannung vor großen Momenten fühlen sich so an weil sie es sollen.

00:34:49: ja die sind halt wichtig und dein Körper der sagt alles klar ist wichtig.

00:34:55: Lass mich dich unterstützen, ich geb alles.

00:34:57: Wir feuern jetzt außer einen Rohren und geben richtig Gas.

00:35:02: Okay let's go!

00:35:03: Und das ist ja an sich also super schön.

00:35:06: Das heißt okay dein Körper der arbeitet richtig für dich mit und dieses Framing im Kopf zu haben wenn wir sagen wir auch nein ich will das nicht fühlst du dich so doof und ich will dass nicht fühlen.

00:35:13: Ich hatte das gerade mit einer meiner Mentis die brennt so für ihr Thema.

00:35:20: Und es ist so schön zu sehen, wenn sie umschaltet diese Energie halt nutzen kann und das macht natürlich dann einen Riesenunterschied.

00:35:27: Wenn du sagst okay da ist was ich gerade spüre ist für mich

00:35:31: nicht gegen mich

00:35:32: und dieses Framing dieses Verändern von wie wir Gefühle einsortieren ist glaube ich super wichtig und hilft immer.

00:35:39: Und da kann man ja auch viel selber dem Körper helfen.

00:35:44: Also die Aufregung, glaube ich, kennen wir alle, die hinter jeder schon mal, ob in einem ... von einem Telefonat oder im Meeting oder an einem Vortrag innerhalb der Firma oder auf einer Bühne oder so und es ist auch total natürlich Und gleichzeitig können wir den Körper helfen sich wieder zu beruhigen und zu zeigen.

00:36:05: Ich werde hier nicht vom Sebelzantiker gejagt sondern ich gehe ja auf diese Bühnen und kann das für mich nutzen sozusagen aufmerksam bin, aber ich muss hier nicht mit einer flatterigen Stimme dann rausgehen.

00:36:17: Was machst du vor Bühnen?

00:36:19: Vor denen du aufgeregt bist?

00:36:21: Ich glaube, ich bin noch ein bisschen in so einem Fall weil ich sag mir einfach ehrlich gesagt von der großen Bühne sage ich mir okay jetzt hab Spaß!

00:36:30: Weil ich wirklich liebe was ich tue und ich glaube das ist mir damit auch einfach schon seit vielen Jahren Erfahrung.

00:36:37: Ich weiß auch, mir kann auf einer Bühnung wirklich nichts passieren.

00:36:41: Ich kann das händeln.

00:36:42: Ich hab die Werkzeuge und die Spontanität, die Sicherheit, die Souveränität und auch wirklich die Übung, dass ich vor keiner Bühne Angst habe.

00:36:51: Mir ist schon so viel passiert!

00:36:52: Neben mir haben sich Menschen live-fernsehen ausgezogen ... Also diese Alten sind einfach so viele Sachen passiert.

00:36:59: Das nimmt denen den Schrecken.

00:37:02: Ich fühle mich einfach sicher, deswegen ist es bei mir wirklich noch anders.

00:37:05: Aber ich kenne auch sehr gut das Gefühl, wo's noch nicht so war.

00:37:08: Da hab' ich auch wirklich hinter der Bühne schweißnasser Hände gehabt und total Angst bekommen.

00:37:14: Und irgendwann aber gelernt du kannst deinen Körper schon auch selber beruhigen!

00:37:18: Also zum einen ist es das Framing zu sagen okay diese Anspannung diese vielen Gefühle die sind für mich da und zum anderen kannst du aber schon ein paar Übungen machen also

00:37:27: z.B.,

00:37:27: wenn wir's einfach halten wollen dein Atem Der hilft sofort, dein System zu beruhigen.

00:37:32: Du atmest ein und länger aus als du eingeatmet hast, ja?

00:37:37: Und das machst du dreimal uns symbolisiert sofort deinem System.

00:37:43: Alles klar!

00:37:44: Wir sind hier sicher, ne?

00:37:45: Das ist kein Sebeltanzantiger-Day uns jetzt mal kurz erwartet zum Mäucheln.

00:37:51: Weil es ist so eine Uhrangst, die hochkommt wenn wir uns zeigen.

00:37:55: Da sind wirklich noch Instinkte da weil wenn wir präsent sind Und nicht mehr in unserer Herde, wie das früher war.

00:38:03: Dann sind wir nicht mehr sicher und da ist noch ein bisschen in uns drin.

00:38:07: Da können wir uns selber beruhigen mit einem Atem oder auch z.B.

00:38:11: mit Körperberuhigung.

00:38:12: Also falls ihr uns gerade seht hier ich halte meine Hände ineinander.

00:38:15: Das kann man ja auf einer Bühne machen.

00:38:17: jetzt nicht unbedingt so hoch wie ich das grad tue damit ihr es seht aber einfach vom Unterleib würde ich sagen mach ich's grad die Hände zusammenfassen und so'n bisschen berühren.

00:38:27: Auch das fährt das System runter und der Nervensystem merkt, alles klar.

00:38:31: Keine Gefahr!

00:38:32: Ich bin sicher,

00:38:40: dass es

00:38:51: gut

00:38:53: ist.".

00:38:56: Und ich nehme mir natürlich Raum rein physisch und zeig damit auch, das traue ich mich jetzt auch.

00:39:03: Und lieber Körper darfst du es auch machen und lieber Geist auch!

00:39:06: Ich kann dann nicht runter gucken und so ein bisschen in so Angst-Traurigkeit gehen weil ich gucke ja gerne Himmel und hoch und dann muss ich auch meistens lachen über mich selber wenn es eine große Bewegung ist... ...und all das irgendwie hilft um vorher.

00:39:18: also ich habe es vor der letzten Uhr im R-Räder ja gerade vor zwei Monaten aufgemacht, da stand ich dann hinten hab so mich immer richtig gestreckt und dann muss ich lachen und mich freuen.

00:39:27: Und da gehe ich auch mit der Energie raus, und ich habe früher diese Sachen nicht gemacht, weil ich dachte ja mein Gott also ich weiß ja was das machen soll Das ist ja ein bisschen affig.

00:39:37: Und jetzt denke ich mir, ich weiß was das machen soll und es tut's aber halt auch und deswegen mach' ich's auch weil's halt trotzdem hilft!

00:39:43: Auch wenn du weißt, was es tun soll und dass es sozusagen ein bisschen fingiert ist, hilft es halt trotzdem.

00:39:49: also nutzt es halt auch für dich unbedingt.

00:39:51: Ich glaube da dürfen wir auch noch mal richtig rausgehen von der eigenen Bewertung

00:39:55: und

00:39:55: vor der Bewertungen die wir anderen unterstellen, die sie über uns haben.

00:40:00: Aber wenn du hinter der OMR-Bühne stehst leer mit tausendmal Menschen vor der Bühne dann kann eigentlich völlig klar sein, dass überhaupt nicht zur Diskussion steht, dass du Badass bist.

00:40:09: Weißt du?

00:40:11: Das wird sich niemand denken!

00:40:12: Deswegen unbedingt macht das V- oder macht die Wonder Woman Pause.

00:40:18: wirklich hilft dir selber, die zu helfen.

00:40:22: Und ich glaub, das ist für jede ein bisschen was anderes.

00:40:24: Deswegen ist es schwer so eine One-Size-Fits-All-Lösung anzubieten.

00:40:28: Aber sich wirklich aktiv dafür zu entscheiden, die besten Grundvoraussetzungen zu geben.

00:40:32: und manchmal bedeutet es eben wirklich wir müssen relativ weit vorne anfangen und Babysteps machen uns erst mal irgendwie in einem Meeting melden und sich das trauen.

00:40:40: aber Mut macht Mut!

00:40:44: Dann wird's immer mehr und du traust dich immer mehr?

00:40:47: Ja und immer leichter und du denkst gar nicht mehr darüber nach.

00:40:50: natürlich machst Du dein V Hallo?

00:40:52: Ja.

00:40:55: Klar, voll!

00:41:01: Jena vielleicht zum Abschluss.

00:41:03: weil wir jetzt leider schon wie ich hier die Zeit sehe etwas über der Zeit sind fand ich es trotzdem noch mal so spannend dich zu fragen du hast jetzt visible gegründet dein Mentoring Business zur Sichtbarkeit vor allen Dingen von Frauen.

00:41:18: was verändern sichtbare Frauen?

00:41:21: So, so viel.

00:41:23: Wirklich so viel!

00:41:24: Ich glaube das Verrückte ist... Das kleinste was sichtbare Frauen verändern ist ihr Leben und ich weiß es hört sich jetzt erstmal crazy an aber wenn man genau dahin denkt dann stimmt das einfach.

00:41:38: You miss one hundred percent of the shots you don't take.

00:41:42: Aber was passiert?

00:41:43: Wenn du dich traust Sichbar werden willst für die Themen, die dir am Herzen liegen.

00:41:49: Wenn du losgehst für deine Leidenschaft, für dein Projekt und für deinen Business was du gründen willst oder die Position, die Dir wichtig ist wenn Du Deine Träume nicht mehr nur in der Theorie lässt sondern mutig genug bist und auch breit genug bist dafür zu arbeiten.

00:42:04: Ich seh das jeden Tag in meiner Arbeit, was sich verändert.

00:42:07: Wenn Frauen diesen Mut aufbringen wie viel stärker und schöner und größer und kompetenter sie werden.

00:42:14: Und was alles möglich ist.

00:42:16: Das ist ja nicht nur fürs Berufsleben.

00:42:18: Das zahlt hier alles auch auf das Private ein.

00:42:20: Wenn ich im Beruf lerne, Grenzen zu setzen, kann ich es Zuhause auch!

00:42:24: Also dass soviel was möglich ist und was sich verändert.

00:42:27: Es ist nur die eine Ebene.

00:42:29: Die andere ist – und das finde ich mindestens genauso stark – der Ripple-Effekt, sichtbare Frauen verändern, was wir für möglich halten.

00:42:40: Es ist wie eine Erlaubnis für alle anderen auch sichtbar zu werden.

00:42:44: Für alle anderen Frauen neben ihnen und was ich auch super schön finde – für unsere Kinder!

00:42:51: For you can see it and be it heißt es ja so schön.

00:42:54: Und da möchte ich einfach das auf allen Ebenen noch mehr kluge Frauen ihre Wünschteträume und Ziele verfolgen.

00:43:03: Ich weiß, dass ich die Werkzeuge hab, um da wirklich einen Unterschied zu machen.

00:43:07: Und so sehen wie das aufgeht ist einfach so schön ... Mein Hebel ist es andere Frauen zu bemächtigen ihre Ziele und Träume zu verwirklichen.

00:43:20: Es gibt so viel Gutes und so viel Smartes was in Frauenköpfen ist, was unbedingt in die Welt muss.

00:43:25: Brauchen wir doch jetzt ganz besonders!

00:43:28: Ich hab so das Gefühl, wenn das mein Teil ist, den ich dazu beitragen kann, dann einfach super gerne.

00:43:34: Das macht wirklich wahnsinnig viel Spaß!

00:43:35: Und dass es so ein schönes Abschluss plädoyer gewesen und ich stimme dir hundertprozentig zu.

00:43:41: Es gibt keinen wichtigeren Zeitpunkt als jetzt, als Frau sichtbar zu werden.

00:43:45: Jede unsichtbare Frau nimmt einer anderen Frau ein Vorbild und das haben wir nicht verdient.

00:43:52: Wir haben die Vorbilder verdient sehen zu dürfen, den Nacheifern zu dürfen.

00:43:57: Die auch auf ihren Podesten stehen lassen zu können um sich daran auch immer wieder zu inspirieren und zu erfreuen und Mut zu schöpfen.

00:44:08: das finde ich auch so wichtig mit den Frauen in meinem Leben Und die Frauen die Ich so verfolge die sichtbar sind und wo.

00:44:15: ich denke Kogmar hat es gemacht das kannst du auch schaffen.

00:44:19: Wie schön.

00:44:19: Vielen,

00:44:19: vielen Dank, Johanna, dass du da warst!

00:44:21: Es war richtig schön mit dir darüber zu sprechen und ich freue mich auf Aldi.

00:44:27: Ja,

00:44:28: gemeinsam Projekte die dann noch so kommen werden.

00:44:31: Ich freue mich aufs Sichtbarkeitsprogramm das erste Mal mit über hundert Frauen.

00:44:35: also es wird groß und wild und ganz schön.

00:44:38: Herrlich!

00:44:38: Und bin gespannt was für Feedback uns beide erreicht?

00:44:41: Es freut mich sehr.

00:44:42: schreibt uns bitte ja sagt Bescheid.

00:44:45: Also vielen vielen vielen Dank.

00:44:47: ich finde ist eine große Bereicherung dich dabei zu haben und mit dir diese Themen besprechen zu können Mutmacherin an der Seite zu haben und zu wissen, die immer wieder sagt.

00:44:59: Das geht du schaffst das.

00:45:00: da gibt es noch einen besseren Weg Da finden wir ein.

00:45:03: wenn's der nicht ist dann klettern wir über die Mauer

00:45:07: Auf jeden Fall!

00:45:07: Es ist mir eine Freude leer Total gar nicht.

00:45:09: freue mich auf alles was kommt.

00:45:12: Danke dir

00:45:13: Bis bald.

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