Vom Beraterjob in die Edtech Gründung I Irene Klemm

Shownotes

Im Deep Dive sprechen Lea und Verena mit Irene Klemm, Mitgründerin und Co-CEO von Edurino, darüber, wie aus Bildschirmzeit für Kinder sinnvolle Lernzeit wird – und wie sie den Sprung aus der Beratung in die Gründung geschafft hat.

Es geht darum, warum Edurino Hardware und Software bewusst kombiniert, wie man ein Produkt baut, das Kinder lieben und dem Eltern vertrauen – und welche Entscheidungen in der frühen Phase wirklich zählen.

Irene spricht offen darüber, wie sie Crowdfunding, Presse und Handel aufgebaut hat – und wie sie Fundraising und Familie in einer intensiven Phase unter einen Hut bringt.

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Transkript anzeigen

00:00:06:

00:00:07: Ja, heute haben wir einen ganz besonderen Gast.

00:00:09: Irene und ich kennen uns schon seit zwanzig-einenzwanzig.

00:00:13: Sie kam damals auf mich zu weil sie gründen wollte und Bildung war für mich durch Foxin Schieb ja immer schon ein großes Thema gewesen.

00:00:19: also haben wir uns schnell gefunden.

00:00:21: Ich bin auch investiert in Edurino Und habe das Unternehmen von Anfang an nah begleitet.

00:00:27: Irene Klemm ist Mitgründerin und Co-CEO von Edorino.

00:00:31: Sie brennt für die Schnittstelle von Bildung, Technologie und Beweis das Bildschirmzeit nicht sinnloses Datteln bedeutet sondern Kinder wenn sie richtig gestaltet ist messbar auf die Zukunft vorbereiten kann.

00:00:43: Mit einer Kombination aus echten Figuren, einem smarten Eingabestift und einer spielerischen Lern-App haben Sie eine Plattform aufgebaut die heute über fünfhunderttausend Familien begeistert.

00:00:54: Liebe Irene herzlich willkommen bei Fast and Curious!

00:00:57: Vielen Dank liebe Verena, liebe Lea freue mich sehr heute hier zu sein.

00:01:00: Ja Irene zum Start.

00:01:02: viele machen sich ja gerade Gedanken was studier ich studiere überhaupt noch?

00:01:06: gehe ich dann in die Beratung?

00:01:08: mache ich mich gleich selbstständig?

00:01:09: du hast BWL studiert was dann bei BCG?

00:01:13: Und das ist ja eigentlich ein sehr klassischer Weg.

00:01:15: Wann hast du dann entschieden zu gründen und in die Selbstständigkeit zu springen?

00:01:20: Ja, ich glaube im Kern wusste schon immer dass sich irgendwann mal selbstständig sein möchte.

00:01:24: Das hat mich immer extrem gereizt.

00:01:25: Ich komme auch aus einer Unternehmerfamilie.

00:01:28: Mein Vater ist Unternehmer Meine Mutter hat soziale Arbeit studiert.

00:01:30: Also man könnte wahrscheinlich sagen Dass irgendwo Idorino schon auf meiner Schicksalslaufbahn lag, aber tatsächlich genau.

00:01:38: Ich bin nach dem Studium dann erst mal zu BCG gegangen was auch für mich eher ein ungewöhnlicher Weg war als.

00:01:45: ich war jetzt nie der, der schon im Bachelor dauernd zu den Events oder Co.

00:01:49: gegangen ist und wahrscheinlich war es auch ein bisschen schicksal weil ich meine Mitgründerin da kennengelernt habe an Tag eins bei BCG.

00:01:55: wir waren in derselben Trainingsgruppe und haben uns ab Tag Eins über Unternehmertum unterhalten.

00:02:00: Und als das dann so auf diese klassische Zwei-Jahresgrenze zugegen war für mich eigentlich klar die Stimme wird immer lauter.

00:02:06: Ich bin nicht mehr so glücklich in dem Job, wie ich gerne mal sein möchte.

00:02:11: In einer Erfüllung und das war für mich der Zeitpunkt wo ich wusste okay jetzt geht es Richtung Gründungen und dann bin ich ganz klassisch eigentlich in so eine Ideation reingegangen und bin an diesem Bildungsthema aber sehr schnell sehr massiv hängen geblieben und dann gab's eigentlich keinen zurück mehr.

00:02:27: Und vielleicht bevor wir jetzt in das Resultat der Ideation rein gehen?

00:02:31: Es gibt ja viele würde ich sagen die wie du in der Berate sind und da eigentlich auch ganz happy und einen ganz guten Job machen.

00:02:38: Und ich bin auch echt die letzte, gut, ich war jetzt selber in der Beratung aber ich bin noch die Letzte, die sagt ja wenn man Berater ist dann kann man nicht führen und wenn man ein Berater isst, ist man auch kein Gründer weil man gibt ja nur Rat sondern man trifft nie die Entscheidungen.

00:02:50: Ich finde es kommt total irgendwie auf den Kontext an was halt von dir erwartet wird.

00:02:54: erst mal sind in der beratung sehr viele sehr fähige Menschen Studiumsnoten hatten und einen Prozess durchgemacht haben, da zu landen.

00:03:03: Und ein bisschen strategisches Handwerkszeug gelernt haben?

00:03:06: Was würdest du also den Frauen und Männern sagen die auch in der Beratung gerade sitzen und denken

00:03:13: ach

00:03:13: ich kann mir das auch vorstellen den Weg des Unternehmertums?

00:03:18: Wann lohnt sich dieser Sprung?

00:03:20: weißt du wann wird es so vordergründig dass du sagen würdest dann müsst ihr's machen und nicht?

00:03:26: Also bei mir persönlich war das wirklich so eine innere Stimme, die immer lauter geworden ist und irgendwann konnte ich sie auch nicht mehr richtig.

00:03:32: leise stellen.

00:03:32: Und gleichzeitig hatte ich so einen springenden Moment, ich war auf einer Due Diligence mit ner Partnerin und die habe ich extrem bewundert weil die wirklich wir haben da jeden Nacht irgendwie bis zwei drei Uhr gesessen und um acht Uhr morgens kamen die rein mit strahlendem Lächeln auf dem Gesicht.

00:03:47: und dann hab' ich so gedacht Wahnsinn!

00:03:49: Die kann so viel Passion und soviel Freude an diesem Job haben.

00:03:52: deswegen bin komplett bei dir leer.

00:03:54: es gibt

00:03:54: sie also genau.

00:03:56: und dann habe ich aber gedacht so möchte ich auch strahlend morgens zu meinem Job kommen und das kann es irgendwie nicht mehr sein.

00:04:03: Und gleichzeitig, was mir so extrem geholfen hat auch im Mindset auf wirklich diesen Sprung dann zu wagen war nochmal so sich klarzumachen hey ich habe diesen Bildungsweg gewählt Ich hab diese Abschlüsse geschafft!

00:04:14: Ich hab diesen Job selber gelandet.

00:04:17: ja weil das ist ja kein Job wo man über Vitamin B reinkommt heißt ich hab mir selber auch ein Sicherheitsnetz gebaut.

00:04:22: Das war für mich damals ein total schönes Gefühl Weil ich auch so wusste als ich da noch angefangen habe damit Eine Person bei BC geht drüber zu sprechen, die waren ja alle total positiv.

00:04:31: Und man hat sich da schon so ein starkes Netzwerk aufgebaut und dann darf man sich auch trauen zu springen also auch so ein bisschen diesen Mut zur Naivität zu haben.

00:04:40: wenn ich alles wüsste was auf mich zukommt dann würde ich es wahrscheinlich nie machen.

00:04:43: und stattdessen natürlich man kann mal darüber sprechen mit vielleicht Partner-Partnerin eventuell Familie aber dann auch diese naivitäts ein bisschen zu nutzen und einfach loszulegen weil man ist ja an einem ganz tollen Sprungbrett weil man sich schon diesen Job und das alles erarbeitet hat.

00:04:57: Und von da darf man dann auch loslegen!

00:04:59: Ja und es war nicht nur, fand ich bei euch eure Naivität.

00:05:03: Die ist mir überhaupt nicht aufgefallen sondern mir ist eure Leidenschaft aufgefallen!

00:05:06: Ich meine ihr wart beide junge Frauen ohne Kinder die so eine Leidenschaft für das Kinderthema hatten Und ich weiß unsere ersten Calls waren wirklich Ihr wart so tief im Produkt.

00:05:18: Wie würde das Kind das jetzt hier nutzen?

00:05:20: Was is spannend Wo steigen die Eltern aus?

00:05:23: was müssen wir denen noch geben?

00:05:25: Also vielleicht mal für alle die nicht so in dieser Kinderbubble sind oder Edorin noch nicht kennen.

00:05:30: Was war die große Vision?

00:05:33: Wie habt ihr angefangen und was hat euch so an diesem Kinderthema begeistert, wo ihr damit ja eigentlich selber in eurem Privatleben noch gar nicht mit konfrontiert wart?

00:05:41: Ja also ich glaube ein Stück weit war eben dieses Bildungsthema dadurch dass auch meine Mutter aus dem Bereich kommt irgendwo immer eine Faszination für mich und mir war auch schon immer klar wie Bildungsstadt findet.

00:05:50: in Deutschland kann es eigentlich nicht wirklich weitergehen.

00:05:53: Gleichzeitig war aber immer diese Vorstellung an die großen Strukturen zu verkaufen, an den Staaten zu verkauen.

00:05:58: Das hat mich mal massiv abgeschreckt.

00:05:59: also ich bin so ein ganz ungeduldiger Unternehmertyp und deswegen war für mich immer klar Vollzeit kann ich das eigentlich nicht machen.

00:06:05: Und als dann aber Corona angefangen hat und wir dann mit den ersten Leuten gesprochen haben war sofort klar okay da ist eine riesen Lücke weil wir in Deutschland ja gar kein Standard mehr hatten.

00:06:16: Ich meine, da haben Lehrkräfte teilweise die Unterlagen dann mit dem Fahrrad zu Schülerinnen und Schülern nach Hause gebracht.

00:06:21: Und anderen im YouTube-Kanäle aufgemacht.

00:06:22: also es hatte so Nullstandard.

00:06:24: Dann haben wir wirklich angefangen und davon haben wir direkt am Anfang auch... Begeistert erzählen dürfen, direkt angefangen wirklich in die Familien reinzugehen.

00:06:32: Und damit wurde ja eigentlich nur losgetreten dieser Digitaltrend und mittlerweile sind über eighty-fünf Prozent der Forscherkünder nutzen YouTube regelmäßig und fünfzig Prozent täglich.

00:06:41: also das ist einfach nicht mehr wegzudenken und es geht eigentlich mittlerweile gar nicht mehr um das ob digital sondern nun auch um dass was damit gemacht wird und wie dies genutzt wird.

00:06:50: weil man muss ja auch bewusst sein dass man mit einem Handy mit dem Tablet einen vollfunktionsfähigen Computer mittlerweile die ganze Zeit mitschleppt.

00:06:57: heißt, wir bei Edorino haben uns damals als großes Ziel gesetzt wirklich eine gute Bildschirmzeit zu schaffen.

00:07:04: Eine educative Bildschirmszeit zu schaffen und eben nicht diese passive Berieselung zu haben.

00:07:09: Und das können wir mittlerweile auch wirklich... Wir beweisen, wir arbeiten mit Universitäten wie der LMU Cambridge zusammen und können eben zeigen dass Kinder sich wirklich signifikant auf die Schule vorbereiten.

00:07:20: Und übergreifend ist das Ziel, dass wirklich jedes Potenzial von jedem Kind spielerisch entfaltet wird.

00:07:25: weil gerade in dieser jungen Altersgruppe also wir fangen ja bei vier Jahren an ab diesem Jahr gibt es dann auch Produkte ab drei Jahren.

00:07:31: Also wir werden sogar junger mit den Edurinos.

00:07:35: Das ist so ein tolles Alter, weil die Kinder intrinsisch motiviert sind.

00:07:38: Die wollen lernen, die wollen die Welt um sich herum verstehen und genau darauf setzen wir mit unseren digitalen Spielen auf.

00:07:44: Und wie es dann ganz praktisch funktioniert, ist dass wir für jeden Lerninhalt eine Figur haben.

00:07:48: also zum Beispiel wird mit Robin die Welt der Zahlen erlebt und gelernt mit Yuki, die Welt einer Kreativität, die welt der gesunden Ernährung logisches Denken und Coding Also wirklich alles was die Kinder in Zukunft brauchen und so schaffen wir aber ein viel gut Produkt für die gesamte Familie.

00:08:05: Also gerade in diesem Familienprodukt ist es so wichtig, dass wir den Eltern ein gutes Gefühl geben und sagen hey das ist was Positives was das Kind da erleben darf und gleichzeitig dem kind aber auch diese tolle spielerische Erfahrungen bieten.

00:08:19: Und sag mal Irene jetzt habe ich selber noch kein Edurino?

00:08:22: Ich habe aber zu Hause ganz viele Toni-Boxen.

00:08:25: Mir kommt das ein bisschen daher bekannt vor und hab damals auch mit Vier, sechs, acht zusammen im Spec Toni Box an die Börse gebracht.

00:08:31: Deswegen weiß ich wie viel Potenzial in diesem Kindermarkt ist.

00:08:35: ja!

00:08:35: Und auch wenn man dir jetzt zugehört hat, ist das ja ein Pitch.

00:08:38: du willst jedem Kind helfen?

00:08:40: Die eigene Talente, ihre eigenen Stärken auszubauen und dass spielerisch Digitalen Produkten, wo sie was Verena immer sagt nicht Konsument werden sondern sozusagen Creator ist so Sie selber was erschaffen und selber damit umgehen.

00:08:53: Ich finde das klingt sozusagen perfekt.

00:08:55: Was was kaufe ich als Elternteil Als konkretes Produkt weißt du?

00:09:00: Und wie nutze ich das dann genau?

00:09:02: ja also im ganz konkreten Produkt kaufst Du bei uns einen Dreiklang der besteht aus Der Idorino Figur Also das ist jetzt zum Beispiel Fuchs Mika, für erstes Lesen und Schreiben.

00:09:12: Dann ein ergonomischen Stift, den wir mit der Agu-Therapeutin gemeinsam entwickelt haben für die richtige Stifthaltung.

00:09:17: Das heißt, die Kinder machen dann am Tablet das A nicht mit der Hand sondern mit einem Stift was dann wirklich auch später mit der schulischen Bildung spricht Und durch diese Hardwarekomponenten den Zugang zu der gesamten Digitalen Spiel- und Lernwelt.

00:09:30: Und das ist das Kernstück unserer Plattform, wo Kinder wirklich mit adaptiven Lernspielen verschiedene Bereiche entdecken und Eltern aber auch die Bildschirmzeit einstellen können, Feedback darauf bekommen.

00:09:41: Das heißt ganz spielerisch auch an die Hand genommen werden.

00:09:45: Und was jetzt, du hast die Turni-Box schon angesprochen.

00:09:47: Die Turni Box für uns ist eigentlich ein ganz tolles Produkt, das bei sehr jungen Kindern ansetzt, was ja vor allem sich auf Audio fokussiert.

00:09:55: und ich sage gern, dass Edurino eigentlich das perfekte Folgeprodukt ist weil es von dem Mechanismus schon etwas Bekanntes eine Figur steht für etwas.

00:10:03: gleichzeitig sind wir aber im Kern komplett anderes Produkt, weil wir ein digitales Bildungsprodukt sind.

00:10:08: Aber diese Mechanismus, dass die Kinder und auch die Eltern das schon kennen, die Kinder lieben es zu sammeln Das hilft uns eher in der Reise.

00:10:16: Total.

00:10:16: und als ich zum ersten Mal mit euch sprach, ich kam ja aus der Foxen-Cheapwelt also der digitalen Welt, dachte ich so Hardware und Software gleichzeitig ist ja eigentlich etwas was Investoren erstmal abschreckt, weil Hardware kauft man im Handel, Software lädt sich im App Store runter dann lädt man sich im app store was runter war aber noch nicht im handel hat die figure noch nicht oder man hat die Figur und hat die App nicht.

00:10:40: Wie waren so die Reaktionen auf euch am Anfang, als ihr gegründet habt und mit Investoren gesprochen habt?

00:10:46: War das auch deren Vorbehalt aus?

00:10:48: Puh.

00:10:49: Wieso denn gleich beide Welten macht doch erst mal in einer richtig?

00:10:52: Ja also ich... Das ist total interessant weil wenn man jetzt so auf Edukino draufblickt an den Anfangen würde man genau das denken.

00:10:58: So warum habt ihr ja nicht erstmal mit dem einen angefangen.

00:11:00: Es ist ja schon komplex genug.

00:11:02: Für uns hat sich diese Frage aber nie so wirklich gestellt, weil wir einfach so massiv von den Kindern hergekommen sind und das deswegen für uns immer total logisch alles war.

00:11:11: Also für uns war es logisch als wenn die Kinderzimmer gegangen sind da sehe ich die Sammelfiguren, da sehe Ich die Sammlbücher, da seh ich einfach die Kinder, die auch mit haptischen Produkten interagieren und das so lieben Und gleichzeitig dann dieses große Problem-Stifthaltung, was wir mit unserem Stift lösen können.

00:11:28: Wir wussten aber auch im Digitalen haben wir Möglichkeiten die du jetzt in einem Vorschulheft niemals haben kannst!

00:11:33: Und deswegen für uns kam das irgendwie durch den Kunden immer so logisch zusammen und deswegen haben wir da gar nicht so objektiv drauf geguckt.

00:11:40: Gleichzeitig, wenn ich mich jetzt mal zurück erinnere an zwanzig-einenundzwanzig als wir unsere erste Angel Finanzierungsrunde haben war es eher so dass dieser gesamte AdTech Bildungsbereich komplett unterfinanziert war.

00:11:50: also Wir haben damals wirklich White Paper geschrieben um überhaupt zu vermitteln hey Bildung ist ein Bereich in dem man investieren kann.

00:11:56: Also ihr erinnert euch vielleicht gibt ja dieses Invest Im Programm, wo man x Prozent als Business Angel zurückbekommt bei der Investition.

00:12:07: Da waren dann Sektoren gelistet und Ad check war einfach nicht gelistete.

00:12:11: Das heißt, wir mussten dann eine Sonderprüfung durchgehen damit wir überhaupt förderfähig waren.

00:12:15: Also das war der Stand zwanzig-einzwanzig zu attacken.

00:12:17: Das heißt für uns war wirklich das auch eher mal den Punkt Leute zu überzeugen dass überhaupt in dem Bildungsbereich was zu holen ist und das auch in Deutschland wir ein Schiff machen von der öffentlichen Bildung hin zu einer mehr privatisierten Bildung.

00:12:30: Und dann war es so dass also unser Lied Angel Investor, der Jens Begemann, der ja der Gründer von Wuga ist.

00:12:36: Der kam ganz stark aus dem Gaming-Bereich selber.

00:12:38: Papa hat genau das Thema verstanden und als er dann auch Ja zu uns gesagt hat, war eigentlich für andere Investoren klar eine gewisse Konfidenz dass man da mit investieren kann aber tatsächlich Hardware Software.

00:12:51: also bis wir dann wirklich Zahlen zeigen konnten, dass das ein skalierbares System ist gab sicherlich immer auch Fragen dahinter und es haben auch manche Investoren deswegen abgefunden.

00:13:03: aber andere fanden es genau gut, weil es eben auch ein Edge hat und weil das ja auch einen Log in Effekt hat.

00:13:07: Und weil es uns auch differenziert von den anderen achtzigtausend Kinder Apps die es im App Store gibt.

00:13:12: Und jetzt habt ihr letztes Jahr eher eine Series B gemacht mit siebzehn Millionen?

00:13:16: Das ist ja wirklich ne sehr, relevante Series B, vor allen Dingen für den Attack-Bereich.

00:13:24: Was hat sich verändert in der Art und Weise wie ihr heutzutage mit Investoren redet?

00:13:29: Und wurde es leichter mit dem das Ihr Zahlen vorweisen

00:13:32: könnt?".

00:13:33: Auf der einen Seite war natürlich die ganze Marktentwicklung Richtung Attack also Heutzutag gibt's ja komplette Fonds die sich darauf fokussieren das heißt dass musste man jetzt niemandem mehr in dem Sinne erklären.

00:13:42: und auf der anderen Seite was natürlich auch einfacher als wir dann die ersten ersten wirklich achtstelligen Umsätze zeigen konnten.

00:13:49: Da hat dann auch keiner mehr gesagt, okay wofür brauche ich jetzt die Figur?

00:13:52: Sondern das war dann einfach verstanden dass es ein System ist was vielleicht erstmal für den klassischen will wie sie Ungewöhnlich ist aber was funktioniert.

00:13:59: Was auf jeden Fall sich über die Zeit positiv geändert hat, ist natürlich dass man auch da Netzwerk aufbaut und man versteht wie die Branche funktioniert.

00:14:06: Man versteht auch die Zielsetzung von VCs etc.

00:14:08: Und auf der anderen Seite ist es trotzdem so das wir in jeder Runde auch einen großen Funnel hatten.

00:14:13: also wir haben jedes mal mit zwischen fünfzigundhundert Parteien gesprochen bis dann wirklich die Runde zusammengekommen ist.

00:14:19: Also das nicht zu unterschätzen wir da, also ohne ein Pitch Deck zwanzig Angebote hatte.

00:14:26: Sondern das ist wirklich ein Sales-Prozess gewesen.

00:14:29: was mir aber immer hilft auch um mit VCs zu sprechen und für alle jetzt die vielleicht auch überlegen ist dass der richtige Weg für mich da auf jeden Fall groß zu denken und auch große Visionen zu setzen Und das eigentlich ziemlich cool was ja auch mit KI mittlerweile möglich ist.

00:14:45: Also da vielleicht einfach mal Gemini, Claude etc.

00:14:48: zu fragen Wenn du der Weltmarktführer in meiner Nische wärst welche Vision hättest du?

00:14:52: Und von da mal rückwärts zu denken, weil das ist einfach eine Branche die auf binären Outcomes setzt und dementsprechend groß sollte man natürlich auch seine Idee denken.

00:15:02: Total!

00:15:05: sehr viel auf Gründer, Gründeren die noch am Anfang stehen auch ein physisches Produkt haben und sagen wie komme ich denn eigentlich rein in den Handel.

00:15:12: Ja wie?

00:15:13: Ich habe noch gar nicht so viel Marketinggeld, Mund zu Mundpropaganda funktioniert irgendwie auch noch nicht weil es haben ja noch gar keine diese Figuren und können da positiv drüber reden.

00:15:23: Die Presse findet vielleicht auch noch nichts so spannend.

00:15:26: Wie habt ihr euren ersten Handelsstil geschlossen und mit wem?

00:15:30: Und vielleicht da mal so rein, was waren da die Schritte?

00:15:33: Weil ich glaube das ist für ganz viele relevant.

00:15:34: Wie legt man eigentlich los?

00:15:36: Ja also bei uns war es am Anfang eigentlich so ein Dreiklang der zu diesem initialen Hype so geführt hat.

00:15:43: Wir haben jetzt zuerst die Angel-Runde abgeschlossen und das war natürlich schon mal sehr gut, weil die Branche funktioniert einfach so.

00:15:50: Wenn man da schonmal Personen auch hat, die an einen glauben dann ist es einfacher, dass andere auch anglauben.

00:15:55: Das heißt damit haben wir gestartet und in demselben Jahr haben wir dann eine Crowdfunding Kampagne durchgeführt für die ersten Kundinnen und Kunden.

00:16:03: Und das Hauptziel davon war neben der Finanzierung der Ersten Produktion wirklich diese Early Mover, diese ersten Brand Ambassador zu bekommen um da mal so ein Bild von zu geben.

00:16:15: Wir hatten die in der Kampagne, wir haben am Ende über vierzigtausende Euro eingenommen mit fünfhundert Unterstützerinnen und Ulbischer Stützern – und das war mit null Euro Marketing spent!

00:16:23: Und wie wir das gemacht haben war vor allem die Kampagne, vor der eigentlichen Kampagne zu machen.

00:16:28: Also Verena du hast ja auch teil des Videos, du erinnerst dich vielleicht noch?

00:16:31: Das heißt, wir haben wirklich auch darauf geachtet wen können wir vielleicht auch dort mit aufnehmen?

00:16:36: wer kann sich mit dem Thema identifizieren?

00:16:38: das muss nicht unbedingt auch ein Investor sein es kann ja auch jemand sein der einfach für das Thema steht also da vielleicht noch offenbar nachzufragen ob jemand bereit wäre das Thema zu unterstützen und dann ist wirklich allen Leuten so einfach wie möglich zu machen.

00:16:48: also wir haben für LinkedIn wirklich alle möglichen Essens vorbereitet einfach zu teilen Social Media Assets von Nachrichten, die man schreiben kann.

00:16:56: Ich glaube ich habe manuell meine LinkedIn-Basis irgendwie fünfmal hoch und runter angeschrieben aber das war wirklich ein toller Effekt weil gerade in dieser Crown Firmening Kampagne hat man auch diesen zeitlichen Druck irgendwo.

00:17:09: Man kann so Teil einer Bewegung sein Und das war für uns eigentlich der erste Moment zu bekommen.

00:17:16: Und dann ging es eigentlich weiter mit einem kleinen Fehler, der mir unterlaufen ist weil ich habe bei der Webseite aus Versehen nicht ausgestellt dass man die Produkte kaufen kann und an dem Tag wo die Crowdfunding Kapazien hier vorbei war wurde dann weiter gekauft und dann war das so den Punkt für uns wo wir gesehen haben okay die Leute finden uns anscheinend auch immer noch darüber und es war effektiv.

00:17:33: und dann zu Weihnachten ein zwanzig haben wir dann die ersten Produkte ausgeliefert Und das war eigentlich so, dass erste Rad auch was dann gestartet hat.

00:17:42: Das Gründerszene oder wir sind glaube ich auf Gründer-Szene zugegangen.

00:17:45: also das habe ich auch sehr strukturiert wirklich gemacht auch da Presse Texte zu schreiben auch selber Ich als Gründerin wirklich auf die Presse zuzugehen Also das auch nicht zu früher ein Freelancer oder eine Agentur auszulagern sondern wirklich selber Leute anzuschreiben.

00:17:56: und das waren dann so die ersten Hooks die dann auch zur Presse geführt haben und das hat dann tatsächlich auch zu dem ersten Retail Deal geführt.

00:18:02: um jetzt auf deine Frage zurückzukommen Das war so wirklich diese Hypephase davor und dann ging es relativ schnell.

00:18:07: Unser erster Handelspartner war Müller, das ist auch immer noch ein sehr starker Partner von uns.

00:18:12: Ich finde es ganz schön dass du das genau beschreibst weil ich habe das schon oft erlebt Gründer, die physische Produkte haben immer sozusagen ganz viel Aufmerksamkeit in die Produktentwicklung gesteckt haben.

00:18:24: Und dann ist das Produkt fertig und dann ist es da und dann denken sie so jetzt müsst ihr das so alle haben wollen.

00:18:29: Verkauft sich's von selbst?

00:18:30: Genau!

00:18:30: Warum kauft denn jetzt

00:18:31: keiner?!

00:18:31: Jetzt ist ja hier und wir haben da soviel Zeit investiert.

00:18:34: und de facto ich meine, also wir reden noch nicht, reden immer wieder drüber.

00:18:38: So tu gutes und red drüber.

00:18:39: du musst es halt wirklich an den Mann und an die Frau bringen Und bei euch an den Mann und Frau, weil ihr geht ja Eltern an.

00:18:46: Also Eltern ist sozusagen die Zielgruppe, die zahlt und Kinder die Ziel-Gruppe, die es dann nutzt und dies toll finden muss und dir den Eltern sagen muss.

00:18:54: ich will da mehr Figuren davon.

00:18:56: wie habt ihr das gemacht?

00:18:58: So wie habt Ihr eure Marketing Kampagnen zugeschnitten auf diese Zielgruppen, auf Eltern als Zielgruppa und wie bindet ihr sie vielleicht auch mit ein?

00:19:09: Ja, also ganz am Anfang war es gerade für die Außenkommunikation sehr wichtig vor allem auf die Eltern zu gehen.

00:19:15: Weil es gab ja noch gar keine Kinder, die mehr erfragen konnten.

00:19:18: das heißt wir haben da wirklich sehr stark auch auf diesen Sinn dahinter, Division dahinter sinnvolle digitale Bildung, wirklich das haben wir in den Vordergrund gestellt und Wir haben eine klare Differenzierung weil wir in der ganzen Marketingansprache ganz klar Richtung Eltern gehen aber in der ganze Produktansprach zu einhundert Prozent für Kinder bauen.

00:19:37: und das heißt auch, dass die ganzen Features etc.

00:19:40: Das gucken wir wirklich, dass es nur den Kindern gefällt und dass sie es wirklich anziehen.

00:19:44: Und was wir am Markt beobachtet haben von Anfang an ist, dass oftmals gibt es Produkte, die entweder für Kinder oder Eltern funktionieren also so Klassiker YouTube Kids Serie mit bunten Bildern und ganz wie Techno Musik im Hintergrund Passive Berieselung gut für Kinder aber relativ schlecht für ein verantwortungsfußender Elterteil.

00:20:05: Oder es gibt eben so digitalisierte Vorschulhefte,

00:20:08: etc.,

00:20:08: was dann gut für Eltern ist.

00:20:09: Aber da haben die Kinder einfach keine Lust drauf und im Endeffekt verkauft man ein Produkt in unserer Erfahrung im Kinderbereich oder im Familienbereich wirklich über einen Gefühl.

00:20:19: das heißt uns ist immer noch sehr wichtig dass wir so nah wie möglich an Eltern und an Kindern dran sind.

00:20:24: also wir sind wirklich ein Partnerkindergärten haben unsere Testerfamilien und Co.

00:20:28: um sicherzustellen, dass die Eltern sich damit gut fühlen.

00:20:32: Aber auch verstehen was in den Spielen passiert weil manchmal sieht ein Spiel aus und vielleicht denkt man nur jetzt dattelt das Kind darum obwohl es eigentlich einen Lerneffekt hat.

00:20:40: Das heißt da wirklich auch in die direkte Kommunikation zu gehen immer wieder nachzufragen und sehr nah dran zu sein.

00:20:45: Und gleichzeitig aber in der Produktentwicklung an sich vor allem aufs Kind zu hören.

00:20:51: Ich hatte letztes Beispiel ich war letzte Woche im ... Im Urlaub, im Osterurlaub und hatte eine Familie am Nachbartisch die mit Edorino gespielt hat.

00:20:59: frag ich natürlich immer mal so nach und was es ist, wie sie das finden.

00:21:03: Und da sagen uns zum Beispiel alleine viele, dass durch diesen Stift den ja dann auch andere wahrnehmen man direkt schon besseres Gefühl hat.

00:21:09: Man darf sich dann besser fühlen als wenn die jetzt passiv damit Kopfhörer vor YouTube

00:21:13: füllen.

00:21:13: Hat etwas Aktives?

00:21:14: Genau

00:21:14: richtig!

00:21:15: Und direkt für die gesamte Außenwelt und auch für einen selber.

00:21:18: Das ist eigentlich für uns das Wichtige also da wirklich zwischen den Zeilen zu lesen auch vielleicht das was jetzt Kunden nicht direkt verbalisieren können.

00:21:24: aber wo man einfach dann am Ende sieht... Das gibt ein positives, vielgut Produkt für die ganze Familie.

00:21:30: Ja,

00:21:31: total.

00:21:31: Kann ich sehr gut nachvollziehen?

00:21:33: Weil es eben eine ganz andere Haltung ist.

00:21:35: Drücke ich einem Kind ein Tablet in die Hand damit's ruhig ist und nicht in Ruhe essen kann oder sitzt ein Kind mit einem Stift am Tablet und macht einen wachen aufgeweckten Eindruck.

00:21:45: also ist glaube ich ein Riesenunterschied für Eltern.

00:21:48: jetzt bist du selber Mutter geworden.

00:21:49: zum ersten Mal Und ganz oft kommt ja bei uns an Fragen mit dem Thema Gründen und Gründeren auch die Frage Vereinbarkeit mit aus.

00:21:59: kann ich eigentlich zwei auf einmal haben, mein Unternehmensbaby und mein echtes Baby.

00:22:03: Und jetzt wird dein Kind zwei ... Du hast sozusagen schon zwei Jahre Erfahrung mit dem Thema.

00:22:08: was würdest du sagen?

00:22:09: Gründen und Mutter werden oder Eltern werden?

00:22:12: verträgt sich das?

00:22:14: Ich würde sagen ja auf jeden Fall natürlich Ja aber ja und nein.

00:22:17: also ich wusste immer dass ich meine Familie möchte und gleichzeitig auch dass wahrscheinlich nie der richtige Zeitpunkt da ist und ehrlicherweise war es bei mir auch so dass mein Mann eigentlich der Impuls war zu sagen jetzt, let's do it.

00:22:30: Und das war mir aber wichtig weil ich so auch sicherstellen konnte dass wir es wirklich zusammen machen.

00:22:35: also es gibt ja nie wirklich Fifty-Fifty'nes mal sechszig, vierzig, mal dreißig, siebzig.

00:22:39: Aber zumindest war damit klar ist nicht, dass ich das unbedingt von mir ausne möchte sondern wirklich das von uns beiden kommt.

00:22:46: und im nachhinein muss ich auch dazu sagen Es war eigentlich ein furchtbarer Zeitpunkt Weil mein Sohn kam im Juli vierundzwanzig.

00:22:53: Jetzt bin ich immer ganz ehrlich Mein Sohn Kam Im Juli Vierund zwanzig zur Welt.

00:22:56: Ich Bin dann Nach zehn Wochen wieder zurück.

00:22:58: Dann kam leider unser Kofi gar nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben bei Dorino.

00:23:02: Das heißt ich saß dann da halbstillend, halt pumpend und wir mussten leider Teammitglieder entlassen.

00:23:08: Dann bin ich ins Fundraising gegangen für die Series B. also wenn ich jetzt so drüber nachdenke weiß ich eigentlich überhaupt nicht wie es geklappt hat.

00:23:15: aber ich will auch noch mal sagen irgendwie klappts.

00:23:16: Also irgendwie hat man dann Energiedepot was irgendwo rauskommt und man hat einfach die Dinge müssen halt gemacht werden das Kind muss ernährt werden die Firma muss geführt werden und irgendwie funktioniert's.

00:23:26: Und was ich mittlerweile mir immer vor Augen halte, ist ... Ich versuch mich eigentlich auf drei Dinge zu konzentrieren und es mit den anderen Sachen nicht ganz so streng auch mit mir selber zu nehmen.

00:23:35: Also ein bisschen nach dem Motto, ich kann alles haben aber nicht unbedingt dieses Jahr und heute sondern ne?

00:23:41: Ich glaube auch sehr stark an dieses.

00:23:43: Man lebt in Phasen und aktuell gibt's meine drei Prioritäten das mein Sohn Das ist Edorino und das ist meinen Mann.

00:23:50: Und das mag aber auch mal bedeuten, dass ich jetzt eben nicht fünfmal die Woche Sport mache und jetzt nicht noch meditiere jeden Morgen.

00:23:56: Und nicht total durchtrainiert bin und vielleicht nicht die Fernreise dieses Jahr noch mache oder nicht auf jeden Geburtstag gehen kann.

00:24:04: Das ist aber dann auch okay weil da habe ich keine Fomo, weil ich mir sage ne, das sind aktuell nicht meine Hauptprioriteten und es kann in ein paar Jahren wieder ganz anders sein.

00:24:11: Das heißt das für mich ganz wichtig?

00:24:13: Total!

00:24:14: Und dann habe ich immer sehr stark darauf geachtet, dass sich das alles so praktisch wie möglich für mich mache.

00:24:17: Also ich bin direkt neben das Büro gezogen und es sind vielleicht auch kleine physische Hacks die mir aber sehr geholfen haben, dass alles sich eigentlich in meiner kleinen Minibubble hier abspielt.

00:24:28: Und was ich auch immer wieder höre, was mir persönlich auch sehr wichtig war, war eigentlich so mein ... Man hörte ja immer das Village bauen klar!

00:24:35: Das ist der eine Punkt, aber auch so ein Meinungsvillage zu bauen weil das ist so ganz interessant.

00:24:39: als ich schwanger war plötzlich hatte dann auch jeder das Gefühl er kunde etwas dazu sagen.

00:24:43: Aber mir sagt ja sonst auch nicht jeder was zu Ödorino, aber plötzlich konnte jeder etwas zu meiner Schwangerschaft sagen.

00:24:48: und so diese typische Sätze.

00:24:49: Warte mal ab bist du Mutter.

00:24:51: Ja warte bis die Hormone.

00:24:54: Am Anfang habe ich immer gefragt wie machst du es?

00:24:55: Dann hab' ich gesagt nach zehn Wochen bin ich zuhörig.

00:24:57: Also warte mal!

00:24:58: Und dann hab ich irgendwann noch gesagt ja ich bin ganz flexibel.

00:25:06: Das war mir ganz wichtig einmal zu definieren... Welche Meinungen zählen denn für mich?

00:25:10: Und ich hab dann auch geschaut, mit so einer Handvoll Unternehmerin nur gesprochen.

00:25:13: Zum Beispiel habe ich dich damals angerufen, Verena um einfach noch mal Systeme irgendwie abzuklappern und zu hören.

00:25:20: Dann natürlich mein Mann meine Mitgründerin.

00:25:22: ganz wichtig aber der Rest ist mir relativ egal.

00:25:25: Das ist für mich halt wichtig für meinen Peace of Mind.

00:25:27: dass der Rest links rein rechts rausgegangen ist

00:25:30: Kann ich sehr gut verstehen.

00:25:32: Ja, ich wollte noch ein Punkt sagen zu unserer Unterstützung oder das System wie wir es haben weil mein Mann ist im Venture Capital also er hat auch einen Job wo ja auch viel Reisfilm unterwegs ist.

00:25:41: und ein Punkt der für mich damals auch nochmal so ausschlaggebend war weil wir haben eine Tagesmutter oder Familienmanagerin wie man sie nennen möchte die wirklich nur für uns zuständig ist Und das am Anfang natürlich erst mal ein Riesenpunkt, weil es auch einen riesen Kostenpunkt ist und sich wirklich zu überlegen möchte ich mir das leisten.

00:26:00: Aber ich finde diese Sichtweise so wichtig, sich einmal zu überliegen.

00:26:04: nicht dass jetzt gegen das Gehalt zu rechnen, weil de facto geht mein Gehalt eins zu eins da rein sondern sich das in Opportunitätskosten einmal zu Überlegen.

00:26:11: Ja

00:26:12: also absolut!

00:26:13: Das ist im Endeffekt ein Investment und zwar ein Investment in Idorino und mich selber, weil ich mir eigentlich Zeit kaufe um das Unternehmen aufzubauen Und das Geld ist eigentlich nicht weg, sondern im Endeffekt ist es eine Form des Investments in mich und die Firma.

00:26:26: Das war für mich noch mal sehr wichtig, das so vor Augen zu halten weil wenn ich's gegenrechne würde sich natürlich aktuell nicht lohnen.

00:26:32: Ja finde ich total wichtig und sage auch also... Ich bin da auch ein Riesenfreund von dass man.. Also es ist natürlich muss man sich leisten können aber es is wirklich ein invest-in.

00:26:43: All das, was man damit möglich machen kann.

00:26:45: Im Spiel bleiben?

00:26:46: Genau im Spiel bleiben.

00:26:47: und auch die Gehaltssprünge, die man dann später dadurch bekommen kann, dass man dran geblieben ist aber sie sind natürlich jetzt am Anfang nicht da.

00:26:54: Jetzt hast du gesagt ihr wart in Jahr vier.

00:26:57: witzigerweise war es bei mir genauso.

00:26:58: also am Morali war auch so Jahr vier gehend in Jahr fünf Dass ich das erste Mama geworden bin Hast Du das Gefühl Du hättest auch in Jahr eins oder zwei Mama werden können Und es wäre ähnlich gut gegangen.

00:27:12: Also irgendwie wär's wahrscheinlich immer gegangen.

00:27:15: Aber ich muss schon sagen, dass es für mich gut war am Anfang und ich hab das aber auch damals sehr bewusst wahrgenommen weil ich wie gesagt immer wusste, dass ich Familie möchte, dass sich jetzt auch einfach Tag und Nacht arbeiten darf.

00:27:27: Und dass ich am Anfang mich auch voll darauf fokussieren kann.

00:27:30: eine Sache habe und ist auch ganz toll finde

00:27:33: d.h.,

00:27:34: Für mich war genau der richtige Zeitpunkt, oder im Endeffekt doch vielleicht nicht.

00:27:38: Aber zumindest dass das nicht in den ersten beiden Jahren war auf jeden Fall richtig finde es schwierig zu beantworten weil sicherlich kommt es immer drauf an auf das Umfeld, was der Partner macht.

00:27:48: Also es hat so viele Komponenten die mit auch die finanzielle Situation.

00:27:51: vielleicht von da vorne ess ich gerade alle meine Ersparnisse auf oder habe ich ein kleines Polster wo ich mir Betreuung schon früher leisten kann.

00:27:59: also das heißt Ich würde das immer im Gesamtbild betrachten.

00:28:02: für mich persönlich wäre es in Jahr eins und zwei nicht ganz so gut gewesen wie in Jahr vier.

00:28:08: Und das liegt jetzt nicht nur daran, dass wir so viele Stufen bei uns im Unternehmen hatten sondern weil man einfach schon mit der Materie sehr vertraut ist.

00:28:16: Unternehmen gewisse Dinge sind einfach schon gesetzt da eine gewisse Finanzierung war schon da und dann war es für mich eigentlich eher der richtige Punkt um dann zu überlegen Wie kann ich auch mit vielleicht der etwas komprimierteren Zeit einen größeren Impact aus mir selber raushaben.

00:28:31: also nochmal zu hinterfragen wie führe ich?

00:28:35: So wie möchte ich überhaupt das Meister aus mir rausholen und wie kann ich es dann vereinbaren?

00:28:40: Aber ich glaube, dass ist eine sehr persönliche Entscheidung.

00:28:42: Absolut!

00:28:43: Weil das bei jedem und jeder anders ist.

00:28:46: aber ich mag den Satz Es passt eigentlich nie und trotzdem klappt's dann.

00:28:51: Ich glaube es gibt wirklich nicht den richtigen Zeitpunkt und wir würden alle drei sagen Geht das schon, ja?

00:28:57: Also bitte nicht denken.

00:28:59: Es geht nicht.

00:29:00: wissen wie schwer es manchmal ist.

00:29:02: vielleicht zum Abschluss die Frage jetzt seid ihr eigentlich schon unfassbar weit gekommen.

00:29:06: mit Edorino steht fast in jedem stationären Handel.

00:29:09: ich sehe Riesenaufsteller von euch überall.

00:29:12: Ich kenne so viele Familien die euch nutzen.

00:29:15: Wo siehst du euch selber auf einer Skala von null bis zehn eurer unternehmerischen Reise.

00:29:20: und was kommt noch?

00:29:21: Ja, das ist eine sehr interessante Frage.

00:29:24: Ich würde uns trotzdem eher noch so unter der Hälfte sehen, also vielleicht bei einer Vier oder so?

00:29:29: Weil ich glaube ja wir haben das Produkt entwickelt!

00:29:31: Wir haben Product Market Fit, wir sind auf jeden Fall im deutschsprachigen Raum weit gekommen... ersten englischsprachigen Ländern, aber da ist auf jeden Fall noch sehr viel zu holen.

00:29:41: Also weiterzuwachsen mehr Familien zu erreichen auch dieses Bewusstsein zu stärken.

00:29:46: wirklich wie kann ich digital im besten Sinne für mein Kind nutzen?

00:29:49: Für uns als Familie nutzen.

00:29:51: Wie können wir wirklich fester Bestandteil der Bildungsreise jedes Kindes werden das heißt auch noch stärker in Schulen In Kindergärten verankert zu werden und natürlich auch internationale Märkte weiterzuknacken.

00:30:02: Und deswegen glaube Ich Da Ist Auf Jeden fall Noch Viel Raum für uns, dass wir auf jeden Fall noch einen größeren Impact machen können.

00:30:08: Ja mega!

00:30:09: Also wir wünschen euch ganz viel Erfolg.

00:30:11: es ist eine unfassbar beeindruckende Reise die Franziska und du da macht und auch ein großes Vorbild finde ich für viele Menschen denn Bildung ne Gründung dann noch eine eigene Familie so unter einem Hut zu bekommen da können sich sicher viele eine Scheibe von euch abschneiden.

00:30:26: vielen Dank Irene das du da warst.

00:30:28: Vielen vielen dank euch

00:30:29: Danke dir.

00:30:35: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei

00:30:41: OMR.

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