PR-Handwerk: Storytelling für Unternehmen und Personen | Juliane Broß
Shownotes
Warum bleiben manche Marken (und Menschen) im Kopf – und andere verpuffen trotz guter Botschaft?
Im Deep Dive sprechen Lea und Verena mit Juliane Broß, Gründerin & CEO der SGC Agency, über professionelles Storytelling in PR.
Es geht darum, wie man die eigene Geschichte findet und warum in guter PR nicht die Gründerin, sondern die Kundin/der Kunde der Held der Story ist. Lea teilt dazu konkrete Amorelie-Beispiele.
Juliane erklärt außerdem, wie man Kommunikation plant, welche Formate funktionieren und wie man Wirkung misst.
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Transkript anzeigen
00:00:06: Dieb Dive.
00:00:07: Ja, unseren heutigen Gast kenne ich schon über zehn Jahre und zwar seit den Anfängen von Amorelli.
00:00:13: Wir haben damals mit Jojana gesprochen die, glaub' ich, Jahrzehnteinzehn gegründet hatte ihrer Agentur.
00:00:17: Wir- wir haben Jahrzehnzehnteinzehnten amorelli gegründet.
00:00:20: Und ich hatte damals für die Kommunikation von Amoryli einer der bekanntesten PR-Agenturen Deutschlands zugesagt.
00:00:25: Sie wollten das so pro Bono machen... ...und dann habe ich Jojane kennengelernt und hab es wieder abgesagt war ganz unangenehm und gedacht okay nee!
00:00:32: Mit ihr müssen wir arbeiten und mit ihrer damals noch sehr kleinen Agentur, weil ich das Gefühl hatte dass sie dieses Handwerk der Kommunikation einfach perfekt beherrscht und deswegen wollten wir heute auch mit ihr sprechen.
00:00:44: Jojane Bross ist heute zu Gast, sie ist Gründerin und CEO der SGC Agency einer Kommunikationsberatung die Marken und Menschen eine Stimme gibt, die man nicht mehr vergisst.
00:00:53: Mit über zwanzig Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Strategie, Storytelling und Sichtbarkeit hat sie eines gelernt.
00:01:00: Die stärkste Kommunikation beginnt nicht mit einer Botschaft sondern mit der Wahrheit dahinter.
00:01:05: Heute sprechen wir mit ihr darüber wie man seine eigene Story entwickelt, wie genau professionell PR geht, wie man Kommunikations klug strukturieren kann und wie man sichtbar wird ohne dass die Sichtbarigkeit nur selbst zweck ist!
00:01:16: Liebe Juliane herzlich willkommen bei Fast and Curious und wies schön das du da bist.
00:01:20: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:22: Hallo Lea, hallo Verena!
00:01:24: Schön, dass du da bist.
00:01:26: Ja ich freue mich sehr.
00:01:28: Wir kennen uns schon lange und du hast damals uns geholfen nicht über Produktversprechen zu reden also sozusagen für Amourli jetzt das ist der Vibrator kann genau dies und das und so weiter sondern darüber was wir damit machen wollten dass wir amourli gegründet haben also über unser warum über unsere Geschichte über den Sinn dahinter.
00:01:50: Woher kam deine Erkenntnis, dass es auch in dem Kontext Unternehmenskommunikationen eigentlich die Geschichten sind?
00:01:57: Die Menschen bewegen.
00:01:59: Ich glaube das kam vorrangig so aus meinen ersten PR-Jahren.
00:02:03: ich war in einer der größten PR-Genturen der Welt und hab für Lavazza gearbeitet.
00:02:08: bis dato hatten sie immer nur ProduktkommUnikation gemacht unnatürlich unternehmes Kommunikation.
00:02:14: also was passiert im Unternehmen?
00:02:17: als ich die Mark aber besser kennengelernt habe habe ich festgestellt, das sind so viele tolle Geschichten und man muss dazu sagen, Geschichten aktivieren unser Hirn zweiundzwanzig mal mehr als Fakten.
00:02:31: Und ich hab mich immer gewundert warum diese Geschichten nicht erzählt werden.
00:02:35: und irgendwann in Italien hab' ich dann Francesca Lavazza kennengelernt, hab mit ihr über die Geschichten gesprochen war noch verzauberter Und wir wollten immer an die großen Medien wie eine FAZ, ein Lufthansa-Magazin.
00:02:49: Das Managermagazin aber mit Produkten und damit rein Fakten relativ schwierig.
00:02:56: ich hatte dann alle überzeugt bin mit meinem Pitch und dieser wirklich großartigen Familiengeschichte ans Lufthaansa Magazin gegangen eine Cover-Story gemacht, sechs Seiten.
00:03:08: Und da ist bei mir so der Knoten geplatzt.
00:03:11: auch was dann passiert ist drum herum.
00:03:14: wir haben inbaut Anfragen bekommen.
00:03:16: ich glaube darauf sind bestimmt zehn weitere Veröffentlichungen gefolgt.
00:03:22: sie wurde eingeladen auf Bühnen und das war glaub ich so meine ersten Berührungspunkte mit der Power von PR Geschichten und das habe ich natürlich dann auch immer gefühlt, als ich mit Gründern und Gründeren gesprochen habe.
00:03:38: Und das war natürlich auch bei Amorelli.
00:03:41: Lea du erinnerst dich an unsere ersten Gespräche?
00:03:44: Da hab' ich direkt den Storywald gesehen und wusste es wird eine Riesen-PR-Story!
00:03:50: Und das wurde sie auch.
00:03:51: und ja nicht nur eine Story um der Story willen, sondern am Ende ja auch wirklich ein Marketing-Kanal.
00:03:56: wie Lea schon oft erzählt hat.
00:03:57: für eine Firma die nicht viel Marketing machen konnte war PR sozusagen eine Goldgrube.
00:04:03: Was macht ihr mit SGC heute genau?
00:04:05: Also was ist so die Vielfalt, die ihr abdeckt?
00:04:09: Wir sind fokussiert auf den Bereich ConsumerPR also heißt vorrangig BITUS C Marken aus ganz unterschiedlichen Bereichen.
00:04:18: Wir sind ja mittlerweile sehr groß!
00:04:20: oder viel größer als damals, haben hier breif verschiedene Bereiche.
00:04:24: Einmal den FMCG-Bereich Beauty & Health wo auch viel longevity mittlerweile dabei ist.
00:04:30: Lifestyle da fällt viel Bito C Tech rein Fashion Interior das so der Marken und Produkt und Corporate Bereich.
00:04:40: ich persönlich mache aber auch Personality PR und da tatsächlich für alle Branchen.
00:04:46: Da muss dann immer so der Wertefit stimmen, aber wir sind im BITUSI-Bereich relativ breit aufgestellt.
00:04:53: Wenn man die jetzt hört und sagt ja verstehe ich also glaube auch das Geschichten wirklich mehr aktivieren als Worte,
00:04:59: dann wie
00:05:00: geht man konkret vor?
00:05:01: Also wie kann man die eigene Geschichte finden ob als Firma, wie es bei uns der Fall war als Person oder auch teilweise eine Produktgeschichte.
00:05:09: Es gibt ja auch wahnsinnig tolle Produktgeschichten.
00:05:12: Wie geht man daran, wie sieht so ein Findungsprozess aus?
00:05:16: Der Findungsprozess fängt eigentlich... Du hast es gerade schon gesagt, immer mit dem Why Un.
00:05:21: Viele kennen den Golden Circle von Simon Sinek.
00:05:25: So würde ich immer vorgehen zum Start.
00:05:27: Dann fehlen da aber auch meiner Meinung nach bestimmte Bereiche.
00:05:31: Das ist einmal das ganze Thema.
00:05:34: was ist das Problem?
00:05:35: Welches Problem löse ich?
00:05:37: also so ein bisschen der Konflikt
00:05:40: Was meinst du mit Konflikt?
00:05:42: Also was ist ein Konflikte, gibt man Beispiel.
00:05:45: Bei Amourilly zum Beispiel war der Konflekt wir müssen einen Markt enttabuisieren.
00:05:51: also der konflikt ist dass eigentlich dieses ganze thema wir sprechen über zwei tausend breitzehn von der zielgruppe nicht besprochen wurde und das zum großen teil der story zu machen plus natürlich auch ein ganz ganz wichtiger punkt Hero muss immer die Kundin und der Kunde sein, oder Konsumentin.
00:06:14: Weil viele machen den großen Fehler, dass sie der Hero der Story sind.
00:06:19: Das ist aber falsch!
00:06:20: Wir haben bei Amourilly auch immer unsere sogenannten Lover als Hero der Geschichte gemacht.
00:06:26: Also wir haben bei jedem Thema, haben wir geschaut wie schaffen wir es?
00:06:33: Dass unser Lover, unser so genanter Lover Der Mittelpunkt dieser Story wird.
00:06:40: Wie
00:06:41: habt ihr das hingekriegt?
00:06:42: Genau, wir mussten ja sehr langsam rangehen und haben natürlich auch als ... Wir sind gar nicht reingekommen in irgendwas weil wir Themen hatten die damals in der Presse oder in Medien überhaupt gar nicht veröffentlicht werden durften.
00:06:57: Wir hatten damals so einen kleinen Apfel.
00:06:59: den konnten wir ab und zu mal zeigen aber wir durften ja gar nichts zeigen.
00:07:03: Und dann haben wir natürlich leer als Stimme der Marke, die aber immer hervorgerufen hat oder immer kommuniziert hat.
00:07:11: Was sind die Nieds-der-Zielgruppe?
00:07:14: Also zu wenig offene Kommunikation über Sexualität.
00:07:18: Das durften wir damals noch nicht!
00:07:20: Wir haben uns langsam vorangetastet, sagen wir es mal
00:07:26: so.
00:07:26: Ich glaube ein gutes Beispiel ist zum Beispiel mit dem Amorelli Adventskalender damals.
00:07:30: Da haben wir wirklich gesagt okay das was die Zielgruppe bekommt mehr Intimität in der Adventszeit zu zweit.
00:07:38: Das ist das, was du bekommst.
00:07:39: Also das Produktversprechen an die Zielgruppe ist ein Produkt, dass du so nicht wahrnimmst als Sex-Teu, weil es ein Kalender ist.
00:07:47: Das heißt keiner kommt rein und erschrickt sich, weil da irgendwie etwas Schlimmes steht.
00:07:51: Und gleichzeitig hast du so ein bisschen ein gemeinsames Geheimnis zwischen dir als Paar, ja zwischen den Partnern Und jeden Tag kennst du unsere Produkte nicht.
00:08:00: Das ist aber in dem Fall egal, weil es geht ja darum überrascht zu werden, jeden Tag im Adventscalender.
00:08:05: D.h.,
00:08:05: jeden Tag hast du ein überraschendes Produkt und das führt auf jeden Fall dazu, dass du miteinander lachst, dass Du miteinander nah bist, dass Tu miteinander Intimität erfährst, Dass Du miteinander was ausprobierst, das Du wieder spielerischer wirst und dass Du Dir wieder näher kommst als Paar.
00:08:18: Und das ist das, was Jojane Duja sagst mit sozusagen... macht die Kunden den den oder die Helden deiner Geschichte.
00:08:26: Es geht nicht darum, wir als Amurli haben die die teues sind so und zu hergestellt mit hautfreundlichem Silikon ja in Europa designt was du auch immer alles erzählen hättest können?
00:08:39: Wir sind ein Start-up gerade erst gegründet und so klar haste das auch in bestimmten Medien erzählt.
00:08:43: aber es geht vor allen Dingen eigentlich darum immer wieder die Kunden zu überzeugen, warum ist eigentlich unser Produktversprechen etwas was du in deinem Leben brauchst.
00:08:51: Und da hast du schon recht und da muss ich auch sagen wir haben dann teilweise Einzelgeschichten rausgepickt und wirklich über Andrej und Julia gesprochen und über deren Erfahrung als Paar mit den Produkten und haben erzählt Andrej ist thirty-six lebt in Berlin mit Julia Die is im Marketing so beide ein kleines Kind gerade und so weiter.
00:09:09: also Wir haben wirklich versucht an einzelne Geschichten daraus herauszupicken.
00:09:15: Das heißt nämlich auch, es geht nicht nur um dich als Gründerin immer und um deine Geschichte.
00:09:18: Ich glaube das verstehen auch immer ganz viele falsch ja?
00:09:20: Heute Tage mit dem Founding in Public denkt man immer so mal muss als Grunderin immer seine Geschichte erzählen.
00:09:25: Es geht nur um mich.
00:09:26: Ne geht's gar nicht!
00:09:26: Es geht darum Geschichten zu erzählen die dir helfen mit deinem Kommunikationszweck.
00:09:31: Okay verstanden das heißt wenn man diesen Findungsprozess durchlaufen hat wann man seine Geschichte gefunden hat wenn man weiß wer die Zielgruppe ist wie man sie im Mittelpunkt stellt Wie plant ihr dann aus Kommunikationssicht so ein Ja?
00:09:44: Also setzt ihr dann ein großes Storytelling-Element an den Anfang und dann kommen... also wie muss ich mir das so vorstellen, wie euer Kommunikationplan sich jetzt von einem typischen Presseplan unterscheidet.
00:09:56: Wo man vielleicht sagt, ich schicke jeden Monat eine Pressemitteilung raus
00:10:00: Wir setzen uns in Qdry hin, entwickeln dem Plan für das kommende Jahr, gucken quartalsweise in welcher Form.
00:10:06: wir die Strategie justieren folgen aber immer diesem Narrativ und sind da auch sehr, sehr streng.
00:10:12: Das haben wir ja auch bei dynamischen Unternehmen gemacht.
00:10:15: Wir haben ja viel im E-Commerce gearbeitet und es war immer am erfolgreichsten wenn wir dem Narrativ so lange gefolgt sind solange's auch funktioniert hat.
00:10:25: weil PR ist ein Marathon das ist kein Sprint und wenn Narrative nicht funktionieren das kann mal passieren dann muss man die auch irgendwann justieren.
00:10:36: bisschen Zeit braucht man.
00:10:38: Und dann natürlich immer wieder die KPIs zu checken und zu checkern, erreichen wir hier unsere Ziele?
00:10:45: Kriegen wir eine neue Fanbase dazu?
00:10:47: Schaffen wir auch unsere Kommunikationsziele?
00:10:51: Was sind zum Beispiel so KPIs?
00:10:53: wo?
00:10:54: wenn ich jetzt hier zuhöre und ich sage woran soll ich mich messen lassen?
00:10:57: was ist gute Kommunikation?
00:11:00: wann hat sie wirklich ne Wirkung entfaltet?
00:11:02: Wo würdest du sagen was sind so die Top drei KPI's auf die du schaust?
00:11:06: Die Top drei KPIs, auf die ich schaue ist Credibility, Magnetism und Visibility.
00:11:13: Das sind die drei Kern-KPI's.
00:11:15: Und die können wir jetzt endlich mit AI auch deutlich besser treppen.
00:11:20: Credibility heißt bin ich glaubwürdig in meinen Botschaften?
00:11:24: Folgen mir die richtigen Menschen!
00:11:27: Werde ich zitiert so etwas?
00:11:29: Werde für Dinge angefragt.
00:11:31: also Verena wenn du über das Thema Innovation sprichst Der Proof-Of-Concept ist, wenn du glaubwürdig
00:11:38: bist.
00:11:39: Das sind Anfragen für Podcasts, Bücher, also Gastartikel, Medien
00:11:46: etc.,
00:11:46: das is Credibility!
00:11:49: Dann gibt es die Visibility.
00:11:50: Visibility ist natürlich quantitativ gut zu messen, heißt Impressions beilingt in etc.
00:11:58: pp.
00:11:59: Da werden wir in der Zukunft... Das ist die klassische
00:12:01: Reichweite oder Engagement?
00:12:04: Ganz
00:12:04: genau, das ist die klassische Reichweite.
00:12:06: Wobei man das natürlich qualitativ auch noch bewerten kann?
00:12:11: Reichweit ist ein Teil von Visibility.
00:12:14: Magnetism ist spreche ich die richtigen Personen an!
00:12:18: Ich habe mir ja Ziele gesetzt und wenn mich dann die richtungen Personen ansprechen... ...ich hab' mir das Ziel gesetzt, ich möchte ins Board irgendwo weil ich bin raus aus meinem Unternehmen oder was auch immer eine neue Position haben.
00:12:36: Magnetism sprechen mich die richtigen Personen an, kommentieren die richtige Person auf meine Beiträge beispielsweise, komme ich auf die richten Bühnen oder werde ich von den falschen Institutionen, Kanälen, Medienpersonen angefragt?
00:12:53: Das ist Magnetisen.
00:12:56: Und jetzt weiß ich noch als wir angefangen haben hatten ganz viele KBI's, die wir getrackt haben.
00:13:00: Wir hatten eine Riesen-Excels und so.
00:13:02: Eigentlich de facto haben wir alle gar nicht die Zeit gehabt, die anzugucken.
00:13:05: Dann haben wir ganz stark geguckt auf Clippings.
00:13:08: Also irgendwie am Anfang war unser Ziel zwanzig Clipps im Monat.
00:13:12: Das heißt, zwanzichmal wurde Amorelli irgendwo genannt.
00:13:15: Es kann ein riesen Managermagazinartikel gewesen sein.
00:13:18: Das kann auch einmal in der bunten mit einem Produkt zitiert worden sein.
00:13:23: So das war halt sehr unterschiedlich.
00:13:25: um diese Clipping-Ziele zu erreichen, gab es verschiedene Tools die du genutzt hast und die wir genutzen haben.
00:13:32: Vielleicht gehen wir einmal durch diese Tools durch und du sagst uns sind die heutzutage noch relevant?
00:13:37: Und was ist das Wichtigste an diesem Tool?
00:13:39: dass man sinnvoll nutzen kann?
00:13:41: also das eine hat Verena vorhin schon mal gesagt Ist das eigentlich noch sinnvoll und gibt es die noch?
00:13:48: die klassischen Pressemitteilungen?
00:13:50: ja Die gibt's definitiv noch.
00:13:52: Die sind auch sinnvoll, es ist auch wichtig mit Blick auf die Sichtbarkeit jetzt in ChatGPT, Claude
00:14:00: etc.,
00:14:01: wir müssen sie anders schreiben.
00:14:02: das ist ganz ganz wichtig.
00:14:04: aber natürlich wenn ich etwas zu sagen habe wenn ich eine News hab macht ne Pressemitteilung auf jeden Fall Sinn definitiv.
00:14:11: Sie bringt nur in den wenigsten Fällen riesige Story.
00:14:15: Aber es gibt ja nach wie vor Medien die auch zitieren.
00:14:18: Womit ich total gute Erfahrungen mache, ist mit so Pressefrühstück, Pressemittagessen, Pressetour.
00:14:26: Wo dann so sechs, sieben, acht Medienvertreter zum Thema ein Jahr Bundesregierung oder was auch immer zusammenkommen und dann kann man eben auch ein paar Geschichten erzählen.
00:14:37: Man kann im Hintergrund ein paar Sachen sagen.
00:14:39: also im Hintergrund heißt dass die das nicht öffentlich drucken dürfen aber so ein bisschen Kontext bekommen für wen macht Wie oft Sinn, solche Pressefrühstücke oder so eine Tour zu machen?
00:14:51: Also großer großer Fan von allen.
00:14:54: wir nennen es Touchpoint Strategiethemen.
00:14:57: Also heißt wo wir Menschen treffen und mit ihnen sprechen.
00:15:03: Das macht erst mal vor allen Dingen für Startups total viel Sinn, weil meist ist nicht das große Budget da um jetzt riesige Events zu machen.
00:15:11: Die Personen oder die Medien wissen im Zweifel auch noch gar nicht wer dahinter steckt.
00:15:16: Das heißt insbesondere für Start-Ups, die im One-O-One ihre Story erzählen wollen, die auch jedem Medium ja auch ein bisschen was anderes erzählen, weil jedes Medium eine andere Fokussierung hat.
00:15:29: auf jeden Fall tolles Tool.
00:15:32: Dann aber auch für etablierte Marken machen wir das mindestens zweimal im Jahr.
00:15:37: Viel immer noch Pressentur, ob es jetzt ein Lanschen-Frühstück oder ein Dinner ist weil es einfach wahnsinnig wichtig ist diese Beziehung zu pflegen und auch rauszuhören.
00:15:50: was beschäftigt den Verlag gerade?
00:15:51: Was beschäftigt die Redaktion?
00:15:53: wie arbeiten sie?
00:15:54: Was wünschen die sich?
00:15:55: Was können wir beitragen?
00:15:56: Wir haben und ich glaube Lea kann das bestätigen über Redaktionstouren also die erfolgreichsten Veröffentlichungen generiert.
00:16:06: Auf jeden Fall, ich weiß noch, dass wir damals im The George Hotel in Hamburg waren.
00:16:09: Da haben wir so eine Suite gemietet.
00:16:11: Die hatten wir komplett ausgestattet mit Amorelie-Produkten überall und dann hatten wir ganz viele Pressevertreter, die dann sozusagen vorbeikamen für Häppchen und irgendwie da die Produkte einfach hören und auch von mir die Geschichte zu hören.
00:16:24: Und du hast völlig rechnen es ist ein starkes Beziehungsaufbau Tool Und das ist halt weiterhin extrem relevant.
00:16:31: Was mich total überrascht hat, würde ich sagen, früher waren die Pop-Up Stores.
00:16:34: Wir haben ja wirklich systematisch fast jeden zweiten Monat Pop-up Stores gemacht irgendwo also in allen großen Städten und damals haben wir gesagt okay wir müssen den Store anbieten, müssen ihn ausstatten
00:16:45: usw.,
00:16:45: dann laden wir sozusagen unsere Freunde ein und dann ging es erst mal los dass wir gesagt haben ok wir brauchen Presselisten, wir haben sogar gezahlt für bestimmte Influencer oder Opinion-Lieder, die dann da vorbeigekommen sind.
00:16:59: Wie siehst du Pop-Up Stores heute und haben sich in irgendeiner Form verändert beziehungsweise was führt zum Erfolg?
00:17:05: Ja, die haben sich definitiv verändert weil natürlich ... viel auch schon gesehen wurde.
00:17:12: Wir machen immer noch Pop-Up Stores, die sind auch immer noch erfolgreich haben letztes Jahr ein relativ großen auch für Lilidoo gemacht.
00:17:21: Da müssen wir aber mehr liefern da müssen wir Welten schaffen dann müssen wir Räume schaffen wo Menschen miteinander sprechen.
00:17:29: also das haben wir natürlich bei Amorelli damals auch gemacht.
00:17:32: wir hatten aber auch ein dankbares Thema und Heutzutage braucht es da ein bisschen mehr.
00:17:38: Wir sind mit Lelidu, haben wir eine riesige Wochenbettreportage gemacht.
00:17:44: Panels mit tollen Personen.
00:17:47: Wir haben dort verkauft, wir haben Kooperationspartner mit reingenommen.
00:17:50: Also auch die Community eingebunden.
00:17:53: Ich glaube das haben wir damals bei Amorelli gar nicht so sehr gemacht.
00:17:57: also den Entkunden, die Entkundin.
00:18:00: man muss schon schauen wie aktiviert man die Emotion der Person und da braucht es heutzutage wahrscheinlich dann doch schon ein bisschen mehr.
00:18:08: Und jetzt wollen ja viele auch in die Leitmedien, im liebsten Fall natürlich in Form eines Interviews.
00:18:15: und da kann ich sehr gut die Journalisten und Journalistinnen verstehen.
00:18:18: Die sagen sorry aber jetzt um deine Produkt PR hier bei mir im Leit-Medium zu machen mal jetzt kein Interview mit dir.
00:18:24: das heißt wie geht man davor dass man wirklich Interviews überhaupt bekommt?
00:18:30: Wenn möglich in total relevanten Reichweiten starken Medien.
00:18:34: Also erst mal muss man natürlich seine Storytelling-Hausaufgaben gemacht haben, sich mit dem Medium auch beschäftigt haben.
00:18:41: Mit den Personen was machen die überhaupt?
00:18:44: Das ist glaube ich der größte Fehler, denen viele machen.
00:18:47: so nach dem Gießkantenprinzip Ich habe ja meine Story und dann schreibe ich heute zehn Leute an, die ich irgendwie recherchiert habe falscher Weg zu gucken.
00:18:57: Kenne ich Personen da schon mal gefietschert worden sind, kann ich mir eine Intro abholen.
00:19:04: Lieber irgendwie so fünf im Monat und zu sagen die will ich diesen Monat knacken das sind die mit denen ich sprechen möchte, mit den ich ein Coffee Date digitales haben möchte und dann natürlich auch zu schauen wie baue ich eine Verbindung auf?
00:19:18: Ich folgte ihn auf Instagram, ich folgt ihn auf LinkedIn, ich kommentiere mal was!
00:19:22: Ich beschäftige mich mit diesem Person Dann beschäftigen sie sich mit Sicherheit auch irgendwann mit mir.
00:19:28: und wie gesagt, auch nach Intros zu fragen.
00:19:31: Wenn ich sehr meine Bekannte kenne die so sagen kannst du bitte mal eine Intro machen?
00:19:35: Und wirklich guten Beziehungsaufbau gesunden und auch wertschätzend dieses Ich schreibe jetzt mal zwanzig Leute an das wird nicht funktionieren und auch klein zu starten auch divers zu starten, also nicht nur klassische Medien.
00:19:52: Auch mal mit Bühne, mit Podcasts, mit Community-Events und sich pö a pö ein gesundes gutes starkes Netzwerk aufzubauen.
00:20:02: Total!
00:20:03: Und da vielleicht noch einen Punkt den ich immer wieder erlebt habe gerade Gründer Gründeren die am Anfang stehen, wenn dann der Journalist anruft oder schreibt.
00:20:12: Dann haben die häufig das so delegiert an jemanden nach dem Motto, der macht bei uns Presse oder die macht bei Uns Presse?
00:20:18: Die kann da jetzt mal antworten und das ist aus meiner Sicht eine große Fehler.
00:20:22: also Gründer und Gründerin Das ist deine das ist deine Hauptaufgabe Am Anfang diesen Journalisten selber zu Antworten Und selber zum Hörer zu greifen und auch da nicht Angst zu Haben was Falsches zu sagen Oder Da muss ich dass müssen wir noch Mal abseknen oder So.
00:20:36: Also heute klar Da gebe ich Interviews dann frei und guck noch mal drüber.
00:20:40: Früher habe ich das nie eingefordert, weil ich wusste so wichtig bin ich nicht!
00:20:44: Ich kann froh sein es überhaupt über mich schreiben.
00:20:46: da muss jetzt kein großen Abstimmungsprozess in die Wege leiten.
00:20:49: also auch da sich nicht zu schade seien am Anfang dass das deine Aufgabe selber ist und du das nicht an andere delegierst?
00:20:56: Absolut, das is Chef-und-Chefensache.
00:21:00: Darum nehmen wir auch die Gründer und Gründerin immer mit auf Redaktionstool.
00:21:04: Es gibt auch Marken, die sagen ja dann schicke ich die PR-Gentur los oder dann schick ich die CMO los.
00:21:10: Das kann irgendwann funktionieren.
00:21:13: aber am Anfang ist das wirklich Arbeit der Führungskräfte.
00:21:19: ganz klar.
00:21:20: Jetzt hatten wir früher ein Thema noch nicht so stark, de facto.
00:21:23: damals ist es mit uns groß geworden und aufgekommen.
00:21:26: Und jetzt ist es fast relevanter vielleicht als klassische PR-Kanäle.
00:21:33: Das sind Influencer, alle Social Media Kanäle und die Influenzer, die dort groß sind.
00:21:39: Wie würdest du empfehlen in dem Kommunikationsmix?
00:21:45: Wie viel Zeit gibt man darauf versus ... Klassischer PR versus Kooperationen vs allen möglichen anderen Kommunikationskanälen und Anlässen, die man auch noch so bedienen muss.
00:21:58: Das kommt natürlich total auf den... Auf die Phase des Unternehmens an!
00:22:02: Wenn wir jetzt mal über Start-up sprechen, kommt es sehr darauf an, in welchem Bereich bist du tätig?
00:22:08: Bist du um DITUSI Consumerbereich tätig hat das natürlich eine... Also muss ein Riesenteil des Marketingmix einnehmen.
00:22:18: wenn man aber zum Beispiel in sehr erklärungsbedürftigen Bereichen unterwegs ist.
00:22:22: Jetzt nehmen wir mal als Beispiel auch den Longevity-Bereich, wo ja auch ... Wir sehen, jeder Influencer hat irgendwelche Longeivity-Produkte und wir können es gar nicht auseinanderhalten.
00:22:33: Wer hat da gewonnen?
00:22:34: Die die auch im Earth Media investiert haben und erklärt haben was sie machen weil alles nur dann an irgendwelchen Influenzen zu geben das wird Schwierig, das geht aber natürlich mit Fashion viel einfacher oder mit Interior.
00:22:50: Da gibt es jetzt nicht so die Regel.
00:22:52: ich würde sagen gerade zum Start viel Zeit auch in Media zu investieren weil's einfach ein organisch wachsender Kanal ist und auch Trust bringt.
00:23:04: Investoren, Investorinnen schauen darauf ob du in der klassischen Presse warst.
00:23:09: wenn du nur an Social Media unterwegs bist wird es ein bisschen schwieriger.
00:23:14: Also, es kommt auf die Branche an aber ich würde sagen wahrscheinlich so.
00:23:19: im Consumer-Bereich ist es vermutlich so vierzig PR dreißig Social Media und dann der Rest Events und Kooperation.
00:23:31: wäre jetzt wenn ich was sagen müsste wäre das
00:23:35: wäre das Kuchendiagramm.
00:23:37: Ja, jetzt immer wenn... Also was ich gelernt habe im Laufe der Zeit ist immer wenn man kommuniziert gehen damit ja auch Risiken einher nämlich dass irgendwie Rückfragen kommen auf die du nicht vorbereitet bist dass jemand den Artikel anders schreibt, als du das haben wolltest und so weiter.
00:23:53: Trotzdem glaube ich halt sehr daran lieber PR- und Kommunikation als keine.
00:23:58: Und dann ist es eben auch manchmal vielleicht kritischer oder es kommen Rückfragen.
00:24:02: Ich habe mir angewöhnt mit den Teams, mit denen ich arbeite immer eine Q&A Liste schon intern mitzuproduzieren.
00:24:08: wenn wir eine Pressemitteilung, eine Pressetour ein Interview usw.
00:24:12: rausgeben wo wir schon mal antizipieren welche Fragen könnten kommen?
00:24:16: Wo wir dann schnell sein müssen können nachzudenken.
00:24:21: Was sind aus deiner Sicht die Risiken davon, in die Öffentlichkeit zu gehen und was hast du für eine Toolbox, die du da automatisch mitdenkst um die Risken auch zu minimieren?
00:24:31: Also es gibt natürlich Risiken... Da kommt's auch wieder auf die Phase an.
00:24:35: also das erste Risiko war vor allen Dingen Gründer, Gründerin aber auch Führungskräfte immer im Blick haben müssen, in Bezug auf die Strategie ist dieses Keyman Risk.
00:24:48: Also das heißt wenn ich mich zu sehr mit der Firma verkaufe aber dann irgendwann rausgehe etwas passiert oder oder oder.
00:24:59: Das ist natürlich ein Risiko dass aber in einer Strategie abzufangen ist also die strategie immer so zu entwickeln, dass sie zu meinen persönlichen Werten passt und natürlich zur der Kompanie.
00:25:10: Aber das man dieses Risiko ein bisschen aushäbelt.
00:25:14: Und dann...
00:25:15: Wenn man jetzt Lea sieht, Lea war Amorelli, Amoreli war Lea so halbwegs Riesenkey Woman Risk.
00:25:22: aber der Grund für den Erfolg?
00:25:25: Das stimmt!
00:25:25: Aber zum Beispiel bei Ten More Inn haben wir es von Anfang an deswegen anders gemacht.
00:25:30: Also bei Termin haben wir extra nicht auf Keywoman gesetzt, sondern gesagt Liya in Vordergrund.
00:25:35: Helli in Vodagrond.
00:25:36: Coaches in Vodergrund.
00:25:37: Den Namen nicht als, weiß ich nicht ja, Kramer Coaching zu nehmen, sondern eine Termin und so.
00:25:41: Leerse
00:25:42: Academy!
00:25:43: Genau, Leersee Academy.
00:25:44: So das hätte man ja alles machen können.
00:25:45: Das wäre sicherlich am Anfang hätte es besser performed.
00:25:48: aber das ist schon weil in der Tat ... Ich würde auch sagen dass es einem Amoreli erst mal... Das war erstmal schwierig.
00:25:56: also Da haben wir, glaube ich in der Tat sehr viel von dem Positiven genutzt als es da war und dann aber auch echt geächtst.
00:26:04: Als
00:26:04: die Keywoman raus war.
00:26:07: ja wie würde man sonst machen?
00:26:08: Jojane trotzdem eine relevante Frage.
00:26:11: Ja absolut.
00:26:12: also genau wie du es gesagt hast, wobei ich bei dieser Amorelie, ich meine das so ein bisschen Außen- und Innenwahrnehmung vielleicht auch.
00:26:23: Ich glaube schon dass du rausgegangen bist und dich gar nicht dann am Ende.
00:26:28: am Anfang natürlich schon aber am Ende haben dich auch viele als großartige Brandbilderin, als Großartige Unternehmerin, als großARTige mediale Persönlichkeit.
00:26:40: also Das war auch so eine Transformation und das ist auch richtig und gut.
00:26:45: Also total
00:26:46: nur für das Unternehmen, da waren wir jetzt gerade, hat es natürlich schon, hat des schon gefehlt.
00:26:52: ja also ich glaube da haben wir sicherlich diese Art von Identifikationsfigur nicht mehr geschafft aufzubauen.
00:27:01: Aber wir hatten natürlich dann alle anderen Marketingkanäle schon aufgebaut.
00:27:05: Also ich meine, wir hatten dann TV-Marketing und Influencer-Marketting.
00:27:08: Wir hatten dann Paidmarketing irgendwann in dem Rahmen wie es geht.
00:27:12: also du baust einfach klassische Kanäle dann auch auf.
00:27:14: Das ist klar.
00:27:15: aber machen was vielleicht einmal ganz konkret ist fragen mich ja ganz viele muss ich mich da so exponieren?
00:27:19: Muss ich so meinen Namen mit der Firma verbinden?
00:27:22: kann nicht einfach sagen die Firma spricht für sich und Ich bin die Gründerin aber ich musste gar nicht immer auftauchen.
00:27:28: Was wird zu sagen
00:27:29: Am Anfang?
00:27:30: definitiv muss die Gründerin in Erscheinung treten und der Gründer, weil das sind die Personen mit dem höchsten Trust.
00:27:39: Aber das kann eine Transformation sein und man kann es auch planen.
00:27:42: also man kann auch sagen In den ersten zwei Jahren bin ich hier diejenige, die auf dem Bühnen steht Und dann pö apö apø ziehe Ich mein Management rein oder für bestimmte Themen Zieh ich bestimmte Experten und Expertinnen rein.
00:27:58: Das kann man alles Plan, definitiv.
00:28:01: Und ich glaube nichts ist so trotz am Anfang.
00:28:03: es ist auch wichtig dass die Gründer und Gründerin weil das ja auch für alle möglichen Partnerschaften die Vertrauensperson sind.
00:28:10: Das stimmt!
00:28:11: Ich glaube wenn man sich sozusagen die Unicorn-Gründer anguckt in Deutschland die sind alle nicht öffentlich gewesen sie sind nicht auf die Bühne gegangen oder die allermeisten nicht sehr weniger und das kann man auch machen.
00:28:22: und meine Rede wäre Wenn du gut gefandet bist Wenn du richtig viel Geld hast, dann kannst du sofort Gas geben in den klassischen Marketingkanälen.
00:28:30: Dann kannst du dir die PR einkaufen de facto ja weil du einfach Influencer bezahlst über dich zu reden.
00:28:36: so das heißt wenn du viel Geld hasst nein dann musst du nicht auf dem Bühnen sein.
00:28:40: Wenn du kein Geld hast oder nur wenig wie es denn meistens uns geht muss daran weil das ist wesentlich effektiver und es ist wesendlich kostengünstiger.
00:28:48: am Anfang Und wie du sagst der Trust spielt in deine Richtung weil es dein Unternehmen ist dein Produkt.
00:28:54: keiner kann diese Geschichte so erzählen wie du weil du elternteil bist.
00:28:57: die anderen sind es nicht.
00:28:59: werden ist auch nie und deswegen musst du dann selber sozusagen für dein unternehmen kämpfen.
00:29:04: vielleicht jetzt zum abschluss kann ich mir vorstellen dass hier viele sitzen und sagen okay kates verstanden geschichten muss ich erzählen.
00:29:11: ich weiß auch Und ich kann mir aber jetzt noch keine Agentur leisten, wie ihr es seid.
00:29:16: Sondern ihr habt ja meistens ein irgendwie Retainer-Modell und dann irgendwie noch einen Bonusmodell oder es hängt an KPI's oder wie auch immer, aber auf jeden Fall kostet erst mal Geld.
00:29:26: So, viele Unternehmen starten und sagen Mensch, ich muss das jetzt erstmal organisch so anfangen bevor ich vielleicht auch selber mich überzeugen kann dass Kommunikation das auch zurück spielt was ich da rein investiere.
00:29:37: Wie kann man also jetzt sofort anfangen, wenn man professioneller kommunizieren möchte.
00:29:44: Viel kann man tatsächlich auch schon alleine machen.
00:29:46: also heißt das ganze Thema Storytelling die Geschichte mit so ein paar Tools ist in den Personen die haben ja aus einer Intention heraus gegründet.
00:29:58: und dann das ganze thema Netzwerk.
00:30:00: natürlich geht das mit einer Agentur schneller aber zu recherchieren Wer über Themen schreibt, ist jetzt auch nicht unmöglich.
00:30:10: Und dann gutes Material, gutes Bildmaterial und bitte keine möglichen, keine KI-Fotos.
00:30:17: Gute Texte das kann man mit KI ganz gut schon machen und dann einfach wirklich schauen dass man sich ein Netzwerk aufbaut auf welche und auch spricht.
00:30:28: die Story die ich mir überlegt habe funktioniert in der Strive, funktioniert die in der Welt Manager Magazin oder wo auch immer Und dann einfach sich auch Zeit zu blocken, weil das ist das größte Thema.
00:30:41: Das größte thema is gar nicht ich kann das nicht sondern dass pr immer runter fällt.
00:30:47: ja Ich muss ja noch dies und ich muss Ja noch das und in das meeting habe ich mir zeit blocken.
00:30:52: ich coache mittlerweile tatsächlich auch Gründer und gründerin die jetzt ob sich SKC oder mich nicht zwingend leisten können.
00:31:03: Da machen wir so Accountability-Meetings, ich entwickel die Strategie mit denen zusammen und dann wirklich alle zwei Wochen ... Und das muss ja nicht ich sein!
00:31:11: Man kann auch eine Accountability Group mit einer anderen Gründer sagen, okay, wir nehmen uns jetzt vor in den nächsten zwei Wochen die und ich die und es einfach machen.
00:31:21: Das ist das Thema.
00:31:22: Es ist kein Hexenwerk an die Kontakte zu kommen, die Story zu kommen.
00:31:26: Die kann auch noch mal freigeschliffen werden Aber es ist einfach Fleißarbeit und Marathon.
00:31:32: Und das kann man schon alles gut alleine
00:31:34: machen.".
00:31:48: dass das eine tun und das andere nicht lassen der richtige Weg ist, glaube ich die Wahrheit.
00:31:54: Du kannst dich natürlich darin verlieren.
00:31:56: also ich treffe auch häufig Menschen wo ich denke wow die sehe ich wirklich sehr oft und die sind eigentlich noch gar nicht so weit.
00:32:01: Ich hoffe dass sie auch genug Zeit mit Produkt- und Team verbringen und nicht nur mit auf Konferenzen sein und bei Event sprechen aber generell es als Disziplin zu sehen die auch gerade Führungskräfte und Gründer total priorisieren sollten, ist glaube ich ganz wichtig.
00:32:19: Also vielen Dank Juliane dass du da warst auf das gerade in Deutschland mehr Geschichten erzählt werden denn wir scheuen uns häufig vor den Geschichten weil wir denken die haben ja nicht genug Fakten aber das sind die die wirklich hängen bleiben.
00:32:32: toll dass Du da war es danke.
00:32:34: Vielen Dank!
00:32:35: Sehr schön mit euch.
00:32:42: Dieser Podcast wird produziert
00:32:44: von
00:32:44: Portstars bei OMR.
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