Der Multifokus-Effekt: Welcher der 5 Fokustypen bist du? I Birgit Amelung

Shownotes

Wie findet man Klarheit in einem Leben voller Rollen, Erwartungen und Möglichkeiten – ohne sich zu verlieren? In diesem Deep Dive sprechen Lea und Verena mit Autorin und Unternehmerin Birgit Amelung über den Multifokus-Effekt und darüber, warum Fokus heute dynamischer gedacht werden muss.

Birgit erklärt, weshalb Multitasking ein Mythos ist, wie bewusste Selbstführung gelingt und welche fünf Fokustypen uns helfen können, unseren Alltag besser zu steuern. Es geht um Lebensphasen, Werte, Prioritäten und die befreiende Erkenntnis, dass niemand alles gleichzeitig schaffen muss.

Eine inspirierende Folge für alle, die mehrere Identitäten leben, neue Freiräume schaffen oder ihren eigenen roten Faden finden wollen.

Birgits Buch könnt ihr vorbestellen: Der Multifokus Effekt

Fast & Curious bei Instagram

Zum F&C Online-Shop

Hier findet ihr unsere aktuellen Werbepartner

Du möchtest in „Fast & Curious“ werben? Dann hier entlang!

Transkript anzeigen

00:00:06:

00:00:07: Ja, heute haben wir einen spannenden Gast mit einem spannenden Buch was sie geschrieben hat.

00:00:11: Was Mitte April rauskommt und ich kenne Birgit Amelung schon lange.

00:00:16: Sie ist eine unglaublich positive inspirierende Frau.

00:00:24: Ein Thema, sich genommen was glaube ich viele von uns heutzutage betrifft.

00:00:28: Darf man eigentlich viele Sachen gleichzeitig machen?

00:00:30: Ist das eigentlich das Gegenteil von Fokus oder ist es ein modernes Arbeitsleben?

00:00:36: und das wird spannend mit ihr heute.

00:00:38: Und Birgit ist Unternehmerin, Strategieberaterin und Autorin.

00:00:42: Sie hat Journalismus- und Medienkommunikation in München und New York studiert und sitzt heute als Gründerin der Innovations- und Beratungsagentur Awake in Unternehmen wie Bayerstorf, Google oder Talia als Markenstrategien und Organisationsentwicklerin Impulse für Innovation, Transformation und Wachstum.

00:01:00: Sie ermöglicht Marken und Organisation neue Denkweisen, neue Narrative und Strategien zu entwickeln.

00:01:05: Und mit The Her Club hat sie eine der größten weiblichen Communities im Dachraum gegründet und treibt damit das Thema Female Health aktiv voran!

00:01:15: Wir freuen uns riesig dass ihr hier ist liebe Birgit.

00:01:18: herzlich willkommen bei Fast and

00:01:19: Curious.

00:01:20: Ja vielen Dank.

00:01:21: ich freue mich sehr dass ich bei euch sein darf.

00:01:23: ja schön dass du da bist vor allen Dingen mit so einem Ich hab das Gefühl zeitlich relevanten Thema im Sinne von aktuell betrifft ist.

00:01:32: Viele haben viele das Gefühl, Mensch ich kann gar nicht mehr einen Fokus gewährleisten und gleichzeitig einem Thema was Verena und mich total anspricht weil unser Gefühl war du hast es Buch für uns geschrieben.

00:01:44: wir werden ja immer wieder gefragt wie macht ihr das alles?

00:01:47: Wie haltet ihr den Fokus?

00:01:48: Wie funktioniert ein Leben mit so vielen Prioritäten Und vielleicht mal ganz mit den Anfängen gestartet, was genau ist der Multifokuseffekt?

00:01:59: Ja also wir haben ja gelernt das Fokus vor allem bedeutet sich auf eine Sache zu konzentrieren und eigentlich alles andere auszublenden.

00:02:06: Also unser Fokusverständnis ist ja eigentlich sehr verknüpft mit ja ich sag mal Disziplin eher so ein bisschen Tunnelbeleg eher Nein sagen eher

00:02:15: Produktivität etc... Roter

00:02:16: Faden Genau roter Faden und eben bloß nicht zu viel gleichzeitig und so weiter und sofort.

00:02:22: Und der Multifokus Effekt, der setzt eigentlich dann ein wenn wir es verstehen oder schaffen.

00:02:28: Ich sag mal die Vielfalt unseres Lebens gut zu führen und dadurch letztendlich klarer gesünder und auch mit mehr Energie durchs Leben gehen.

00:02:37: also ich sage immer so ein bisschen mit der Fülle Freundschaft zu schließen weil die Füllen ist halt nunmal irgendwie da.

00:02:44: das Leben bringt eine Fülla mit sich.

00:02:46: für viele von uns soll für die meisten von uns würde ich behaupten Und da sozusagen in die Akzeptanz zu kommen und zu sagen, okay wie kann ich denn

00:02:56: diese Fülle

00:02:57: auch als Ressource verstehen?

00:02:59: Als Kraftquelle verstehen.

00:03:00: Und all das worauf ich Lust habe was mir wichtig ist auch in mein Leben integrieren.

00:03:06: Und eine Sache die ich total spannend fand also sich für das Buch recherchiert hab so einen Anfängen bin ich auf.

00:03:12: natürlich.

00:03:12: auch habe ich ja geguckt.

00:03:13: was heißt dann eigentlich Fokus Definitionen usw.

00:03:15: Ich weiß nicht ob ihr das schon wusstet also ich wusste es vorher nicht.

00:03:18: Fokus stammt vom lateinischen Fokus mit C und das bedeutet zu viel wie der Herd oder die Feuerstelle.

00:03:24: Also, dass ... Der Ort, wo früher im Haus ja das Leben stattgefunden hat?

00:03:29: Oder eigentlich bis heute, ne?

00:03:31: Ja in der Küche werden für die besten Partys statt.

00:03:35: da ist Begegnung, da sind Gespräche Da sind wir irgendwie auch in Verbindung mit verschiedenen Themen.

00:03:39: Und ich fand das so ein schönes Bild Weil ich dachte so ja genau vielleicht ist Fokus ja genau das also eher irgendwie leben Feuer und Lebendigkeit, weil ich auch tatsächlich echt finde dass es halt an der Zeit ist für einen für ein neues Fokusverständnis, was auch zu unserem vollen Leben passt.

00:03:56: Und zur Gleichzeitigkeit und dem Anspruch, was in unserem Leben eben drin sein soll?

00:04:02: Also Männer machen heute völlig selbstverständlich viel mehr Haushalt und Familie mit, Frauen arbeiten vielmehr als früher.

00:04:10: Wir haben Social Media was dazukommt wir haben in Echtzeit die Nachrichten, die auf uns einprasseln.

00:04:16: also Multifocus ist fast schon Lebensrealität geworden.

00:04:20: wie unter unterscheidet es sich aber von Multitasking.

00:04:23: Weil viele haben jetzt vielleicht im Kopf, okay ihr sagt also ich soll ganz viel gleichzeitig machen?

00:04:29: Was ist der Unterschied zwischen Multifocus und Multitasking?

00:04:32: Ja das ist eine gute Frage weil das natürlich erstmal so ein bisschen, der Begriff das erstmal so etwas impliziert und tatsächlich ist es aber ein total großer Unterschied, weil multitasking bedeutet ja quasi alles gleichzeitig zu machen Also sozusagen im gleichen Moment.

00:04:45: Und das hatte ich nämlich auch mal recherchiert fürs Buch, das stammt ja aus der Computerwelt und ein Computer ist ja fähig mehrere Befehle zur gleichen Zeit auszuführen.

00:04:54: Das können wir aber gar nicht als Menschen.

00:04:56: also unser Gehirn ist dafür einfach überhaupt nicht gemacht, es ist auch neurowissenschaftlich bewiesen Und tatsächlich ist es so, dass es ja diese sogenannten Task-Switching-Costs auch gibt.

00:05:05: Das heißt wenn wir sozusagen rausgerissen werden, das kennt ihr bestimmt auch und man arbeitet gerade vertieft und dann kommt doch mal wieder die WhatsApp rein oder so... Ich bin da auch nicht ganz von befreit muss ich sagen aber ich habe das mittlerweile schon versucht mir ganz gut von mir fernzuhalten.

00:05:21: Dreiundzwanzig Minuten im Durchschnitt, um wieder reinzukommen in die Aufgaben mit der wir uns beschäftigt haben.

00:05:27: Also das heißt Multi-Tasking kostet uns am Ende super viel Energie!

00:05:31: Also ist es eher das hintereinanderschalten von verschiedenen Themen und Projekten?

00:05:37: Genau, und Multifokus können wir eigentlich auf einer ganz anderen Ebene anordnen weil am Ende bedeutet das eben... ein bewusster intelligenter Umgang mit all den Bereichen, die unser Leben bestimmen.

00:05:48: Da geht es vielmehr um Priorisierungen und die Frage auch was hat denn für mich in meinem Leben Wert?

00:05:55: Also was ist für mich wichtig?

00:05:57: Und ich find's auch ganz spannend wenn wir das so direkt vergleichen dass multitasking ist ja etwas sehr Passives.

00:06:01: also ich reagiere ja!

00:06:02: Ich bin ja an so einem reaktiven Modus und lasse mich schnell mal überfluten von all dem was so passiert während Multifokus eben sehr aktiv ist.

00:06:14: Also es geht darum, dass ich eigentlich aktiv steuere auch zum Beispiel was erreicht mich denn gerade?

00:06:19: Weil ich kann ja auch die Notifikations ausschalten und ich kann mich entscheiden ob ich diese Nachricht jetzt gerade bekommen möchte oder nicht.

00:06:23: Ich kann mich ja entscheiden welchem Thema ich mich jetzt gerade widmen möchte oder nichts.

00:06:27: Werden Multi-Tasking eher so ist so oh Gott alles schnell schnell und ich reagiere und auf alle Impulse die so reinkommen.

00:06:34: also von daher ist das ein ganz elementarer Unterschied.

00:06:39: Ich möchte Multi-Focus ja auch positiv besetzen, das ist mir total wichtig zu sagen.

00:06:44: Das kann eine coole Lebenshaltung sein die wir einnehmen können

00:06:47: und was ich spannend finde an dieser Lebenshaltungen die du da gerade beschreibst die glaube ich für viele schon Realität ist für mich auf jeden Fall seit würde ich sagen Jahrzehnten Realität.

00:06:57: es alleine wenn man Kinder hat Freundschaften erhalten will Sport machen möchte, aber dann auch bei mir.

00:07:02: Ich hab ja wie man im Englischen sagen würde ein Portfolio-Unternehmen attuben.

00:07:06: also ich habe mehrere Unternehmen die auch noch weiterhin laufen.

00:07:09: drei davon sind Fast & Curious, Ten More Innen und Epic Sports zum Beispiel alle sozusagen immer noch Dinge auch von mir fordern.

00:07:16: Und ich könnte gar nicht sagen, ich schalte die ab weil das sind so wie Kinder, die hast du in die Welt gebracht, die existieren weiter.

00:07:21: da gibt's immer noch eine Verbindung.

00:07:23: Das heißt Du wirst dich mit dem auch weiter auseinandersetzen vielleicht weniger intensiv aber trotzdem weiterhin.

00:07:30: was ich bei Multifocus bisschen schwierig finde ist dass es suggeriert ein bisschen diesen Teil.

00:07:37: you can have it all.

00:07:38: also du musst sich nur auf alles fokussieren und dann kannst du

00:07:44: alles in deinem Leben

00:07:45: haben.

00:07:46: Und ich hab daran total geglaubt, ich habe mir auch gar nicht erlaubt als ich meine Kinder bekommen hab mein erstes mit achtundzwanzig während ich Geschäftsrunden bei Amoliva ... Ich hab mir nicht erlaubt dass das mein Leben verändert oder dass das Zeit wegnimmt oder so sondern ich habe gesagt ich werde genauso fallen gehen, ich werde genau so meine Freundschaften pflegen, ich würde genauso alles machen wie es vorher war.

00:08:08: und es hat mich wirklich Richtig, es war so anstrengend.

00:08:12: Ich bin da fast dran kaputt gegangen und irgendwann auch in Bonnack gekommen, weil ich's überhaupt nicht halten konnte.

00:08:19: Und ich konnte diesem Ideal you can have it all einfach nicht gerecht werden!

00:08:25: Wie siehst du das?

00:08:26: Suggeriert Multifokus You Can Have It All.

00:08:31: Also erstmal kann ich da total gut mit resonieren, weil auch ich habe über zwei kleine Kinder.

00:08:35: Hab ja auch irgendwie zwei unternehmenden Podcast und ihr könnt auch noch ein Buch geschrieben und es muss alles gleichzeitig irgendwie stattfinden.

00:08:43: Und ich glaube genau das ist der Punkt den ich auch mit dem Buch ausdrücken möchte.

00:08:48: Es geht nicht eben um you can have it all at once.

00:08:50: also weil ich daran tatsächlich auch wie du nicht wirklich glaube so nach dem Motto Ich kann alles gleichzeitig haben, weil ich dann am Ende die komplette Überforderung gerate Und wie sollen wir es dann auch machen?

00:09:00: Also der Tag hat nur vierundzwanzig Stunden.

00:09:02: Das heißt, mit Multifokus geht's wirklich eher darum zu sagen ... Was ist denn für mich individuell wichtig?

00:09:08: Also was heißt denn alles?

00:09:10: Dieses You can have it all!

00:09:12: Wie können wir das überhaupt pauschalisieren?

00:09:14: Weil für dich heißt ja alles wahrscheinlich etwas anderes als für mich und für Verena.

00:09:19: So was heißt dieses Alles?

00:09:21: in der jeweiligen Lebensphase sind es gerade Kinder- und Job... Gesundheit und Kinder.

00:09:27: Es sind gerade wieder mehr die Freunde oder etwas ganz anderes Reisen, Kreativität was auch immer.

00:09:34: ja also das finde ich halt so spannend dass Fokus am Ende was super individuelles ist und dass wir das glaube ich für uns auch verstehen und definieren sollten.

00:09:46: in Bezug auf was heißt dann für mich alles?

00:09:49: Und dann finde ich aber schon Was wir uns mehr erlauben dürfen in Bezug auf alles ist, dass wir schon verschiedene Rollen erfüllen dürfen oder verschiedene Identitäten leben können.

00:10:02: Ja also Verena ich habe ja auch was hier aus dem Podcast von euch zitiert, was sich so schön fand das du gesagt hat es in meinem Buch so dieses Warum kann ich denn nicht?

00:10:11: Ich kann noch Unternehmerin sein und ich kann aber auch im Portugal in der Hängematte liegen und das sehe für dich genauso.

00:10:18: Also ich kann doch auch irgendwie auf einer Bühne stehen und einen Panel oder eine Kino teilhalten, und ich kann aber auch das Wochenende drauf auf dem Festival im Wald tanzen ja also mit so mal zu sprechen sozusagen.

00:10:29: Und das ist sowas wo ich auch gerne ein bisschen mehr zu ermutigen möchte weil ich glaube dass das viele Menschen und vor allem auch Frauen doch auch umtreibt, dass da so gewisse Themen Sehnsüchte sind.

00:10:40: ach das würde ich doch auch mal gern und eigentlich habe Bock, irgendwie wieder zu arbeiten.

00:10:44: Aber

00:10:45: was sagen denn die anderen?

00:10:47: Genau!

00:10:47: Was sagen dann die anderen?

00:10:49: und dieses Dammherr so in die Selbstbestimmung zu kommen und zu sagen nee aber ich kann ja auch eine liebevolle Mutter sein und trotzdem irgendwie meinen Job gut machen und ich kann auch mal einen Rotwein mit einer Freundin trinken und eine Pizza essen um mich trotzdem meine Gesundheit kümmern.

00:11:02: also ich finde das ist so dass was sich ein bisschen mehr so mit diesem alles das finde ich schon dass wir das mehr können.

00:11:08: uns sollten uns mehr fragen sollten was es uns wichtig.

00:11:12: Rolf, habe ich Lust?

00:11:13: Das macht viel Sinn.

00:11:14: Was ich in deinem Buch total spannend fand war den Fokustypen-Test und ich Spoiler nachher... also jetzt spoiler ich noch nicht aber nachher sage auch wer ich bin was für Typen ich bin.

00:11:24: Ich bin ein Mix aus zwei Typen

00:11:27: Aber diese Typen

00:11:28: fand ich spannend weil es gibt ja nicht den einen Typen Und den anderen, sondern du hast fünf Typen aufgemacht und sagst selber dass man jetzt auch nicht nur einer ist Sondern so ein bisschen dann auch vielleicht von angrenzenden was hat.

00:11:42: Vielleicht kannst Du einmal durchgehen welche fünf typen gibt es?

00:11:46: Und die ganz kurz charakterisieren

00:11:48: Ja total gerne.

00:11:49: ich bin auch schon sehr gespannt wo ihr euch dann gleich einordnet.

00:11:53: Also grundsätzlich ganz kurz Was glaube ich wichtig ist das natürlich auch auch mischtypen gibt.

00:11:59: also Ich glaube nicht jeder von uns kann sich jetzt explizit nur einem typen zuordnen Aber trotzdem gibt es eben ganz gewisse Persönlichkeitsmerkmale.

00:12:07: Und da sind wir auch wieder bei dem Punkt, wie individuell Fokus ist.

00:12:10: Ich hab das auch sehr... Also einmal durch Analysen und so weiter Recherchen aber auch wirklich über mir im Umfeld halt total stark beobachtet und ich bin auch mal gespannt was ihr jetzt gleich sagt wenn ich jetzt die Typen mal vorstelle.

00:12:19: Das kennt ihr sicherlich auch die einen oder anderen Menschen die da so darein zählen.

00:12:24: Das erste sind mal sogenannte Scanner-Persönlichkeiten.

00:12:28: Habt ihr vielleicht schon mal gehört, ist auch tatsächlich so ein bisschen das Gegenmodell zum klassischen Monofokus von Barbara Sheer, einer Autorin oder es amerikanischen Autorinnen die das aufgemacht hat sozusagen.

00:12:40: und das sind eben Menschen die sehr neugierig sind der begeisterungsfähig viele Ideen haben auch Bock haben diese Ideen umzusetzen und anzugehen.

00:12:49: aber so bis denn so oft durch dieses Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

00:12:54: Weil mich alles interessiert?

00:12:56: Genau und auch gerne mal ... Und ich hab eine Freundin, die exakt so ist, die auch gerne startet.

00:13:01: Dann bleiben ihr denen schnell doch auf der Strecke oder liegen, weil sie dann merkt, hey, ich schaff das jetzt irgendwie doch nicht!

00:13:09: Kenne

00:13:09: ich gar nichts ohne Personen.

00:13:10: Das kennt du gar nicht.

00:13:13: Ich wollte nicht in deine Richtung gucken.

00:13:16: Also ja, du hast schon das Gefühl, du bist ein bisschen Scanner oder?

00:13:19: Auf jeden Fall.

00:13:20: Es ist da ein bisschen scanner drin bei ihr.

00:13:22: Aber es ist positiv, auf jeden

00:13:23: Fall!

00:13:24: Sei mal so kreativ und begeisterungsfähig wie leer.

00:13:27: also insofern...

00:13:29: Ja, das ist auch eine totale Stärke und total schön.

00:13:33: Und dass das sind Menschen die eben auch am Ende irgendwie multifokussiert sind weil sie halt auch Lust haben verschiedene Themen und sich da reinzustürzen und

00:13:41: ehrlicherweise Birgit dieses bestimmte Projekte nicht durchziehst, das gehört auch dazu.

00:13:46: Weil wenn du mal zehn Projekter ansättelst und zehn Ideen hast dann kannst du die ja nicht alle durchziehen.

00:13:51: Das heißt ich glaube die Art und Weise wie man Dinge evaluiert ist einfach eine andere weil man sie so ein bisschen antestet.

00:13:57: Ja ich sage immer spaghetti an die Wand schmeißen und gucken welche Kleben bleiben?

00:14:01: So also du testest sie so'n bisschen an und schaust dann bei allen Projekten okay welche resonieren, welche bekommen Momentum, welche halten sich?

00:14:09: Ja, von dann

00:14:10: bist du auch okay als Scanner Persönlichkeit diese anderen Projekte wieder gehen zu lassen.

00:14:14: Das gehört quasi zu deinem Erfolgsmodell dazu.

00:14:16: was sind so die Herausforderungen

00:14:18: davon?

00:14:19: Die Herausforderung ist natürlich irgendwie klar liegt auf der Hand dass man sich natürlich total verzettelt auch ein bisschen in seinen Gedanken und Ideen dann eben auch gar nicht mehr so richtig weiß wo man überhaupt anfangen soll und dann auch natürlich am Ende Manchmal auch in der Überforderung stecken bleibt und sich hinterher fragt, wo war mein Return on Invest?

00:14:39: Hab ich da zu viel Zeit und Energie reingesteckt.

00:14:42: Hat mir das wirklich was gebracht oder ... Ich glaub, dass so Scanner-Persönlichkeiten stellen sich die Frage oft erst später nicht vorher.

00:14:49: Das Zweite sind die sogenannten Neogeneralisten.

00:14:53: Habt ihr das schon mal gehört?

00:14:54: Sagt euch das was?

00:14:55: Nee, klingt

00:14:57: spannend aus dem Silicon Valley Umfeld!

00:15:00: Es gibt auch tatsächlich ein Buch, das heißt The Neogeneralist.

00:15:03: Und als ich dieses Buch gelesen habe, hab' ich wirklich gedacht so Danke!

00:15:06: Endlich gibts einen Begriff für Menschen wie mich.

00:15:08: also wirklich weil es war lange echt so ein Painpoint so dieses... Ich paske in keine Schublade und bin nicht fokussiert.

00:15:13: Ich mach so viele Themen hintereinander.

00:15:16: Neo-Generalisten sind sozusagen ähnlich wie Scanner aber denken nochmal deutlich vernetzter.

00:15:23: Das heißt, die Bündeln sozusagen Themen, Ideen miteinander verbinden auch Themen und Ideen gehen sozusagen tief rein.

00:15:32: Und dann wieder rauszugehen und das große Ganze.

00:15:36: zu sehen und zu entwickeln.

00:15:38: Da ist natürlich oft so ein bisschen die Gefahr, das kenne ich auch total von mir, dass man sich im Detail in der Perfektionismus verliert, weil man denkt, es muss jetzt alles auf den Punkt sein und wie passt das überhaupt zusammen?

00:15:51: Das ist eine typische Frage.

00:15:52: Dieses Wie passt das eigentlich zusammen?

00:15:54: Bevor's nicht zusammenpasst kann ich damit nicht rausgehen.

00:15:57: Und halt auch dieses, was doch oft dann hier ähnlich bei den Scanners zu viel auf einmal ist.

00:16:03: Und da ist es aber ganz gut, das zu bündeln auch eher vielleicht nach Bereichen.

00:16:08: Also gar nicht so sehr nach Aufgaben, sondern zu sagen irgendwie ... Also hab ich das zum Beispiel in meinen Chatchi-Pity-Projekten, okay, Health, Firma eins, Firma zwei, Food, Kids und da dann alles reinzuwerfen.

00:16:22: Dann gibt's die Taucher.

00:16:24: Da ist ja wie der Name schon sagt, sind das Menschen, die halt wirklich

00:16:28: tief tauchen?

00:16:30: Richtig tief reingehen!

00:16:31: Ja.

00:16:32: Auch tiefe und Wiederholung brauchen.

00:16:34: Also das Stress, die halt eher wenn die so in neue Themen reinspringen müssen oder wenn zuviel

00:16:38: von aus sind.

00:16:39: Die sind also Monofokusmenschen?

00:16:41: Ja!

00:16:42: Also die neigen eher dazu... Also ich sag mal, dass ist jetzt sehr auch natürlich im Job Kontext zu sehen oder ein Business-Kontext zu sehnen.

00:16:49: Natürlich haben sie auch andere Themen und Bereiche.

00:16:52: aber die sind gerade, also weiß man ja jetzt in der Freizeit oder das schon, da haben wir jetzt schon auch Hobbys

00:16:56: usw.,

00:16:57: Aber die sind sozusagen Jobmäßig eher monofokussiert unterwegs und mögen es da auch gar nicht so gerne sich da irgendwie zu sehr etwas anderes reinzudenken.

00:17:07: Das ist total Philipp, also der ist genau so ein Tieftaucher.

00:17:12: Der hat dann einen Thema, dann gräbt er sich rein und dann wünscht er sich das der ganze Tag sich nur um dieses Thema dreht und jede Stunde die nicht mit dem Thema zu tun hat... Nervig,

00:17:24: verloren

00:17:25: oder ablenkend.

00:17:25: Also jetzt nicht sagen das Kinder... also ich glaube da sind ja alles Multifokusstypen die aber Multifokus anders angehen und ihnen würde ich auch total als Tieftaucher beschreiben nach dem Motto dann taucht er wieder tief in Familie rein?

00:17:39: Dann ist alles andere egal!

00:17:41: Dann tauch der Tief in den Job rein, dann ist alles anderen egal!

00:17:43: Also so sehr genau bei der Sache.

00:17:47: Ja, das ist auch so typisch.

00:17:48: Ich weiß nicht, ob es bei ihm auch so ist.

00:17:49: und auch Menschen, die dann gerne mal das Essen vergessen weil sie an der Zehn-Stunden-Phasen... Der kommt abends hier rein und sagt,

00:17:54: ich habe heute noch

00:17:55: nichts gegessen.

00:17:56: Genau das.

00:17:57: Und halt auch gerne mal jahrelang sich mit einem Thema beschäftigen, also oft gar nicht so ... unbedingt so Berufsfelder, Branchen oder so wechseln was ja auch überhaupt nicht sein muss.

00:18:06: Aber es ist ganz interessant wenn man da mal ein bisschen reingeht wie unterschiedlich da eben die Typen sind.

00:18:10: also ich bin halt zum Beispiel gar nicht so Ja auch eher nicht wie ich das einschätze so ne?

00:18:15: Wie du auch gerade schon sagtest leer aber genau.

00:18:17: und deswegen funktioniert eben Fokus auch für die Menschen unterschiedlich.

00:18:21: Also dass auf jeden Fall auch so dieser Sprung ins Unbekannte und so bei den Taucher Das mögen die manchmal auch nicht so gerne Ganz spannend.

00:18:28: Und dann gibt's die Navigatorinnen oder so genannte Navigatur-Rinnen, das sind Menschen, die sich zwischen festen rollenden Aufgabenbereichen bewegen und auch sehr gerne organisieren.

00:18:41: Das sind typische Organisationstalente, die haben alles im Blick, auch gerne für andere, sind da auch sehr strukturiert, vergessen sich aber ganz gerne selber dadurch.

00:18:54: gerne so im Außen, also aufs Außen manchmal sogar fast mehr fokussiert als auf sich selber sozusagen.

00:18:59: Und ja kommen deswegen auch ganz gerne unter die Räder zwischendurch oder bestellen halt die eigene Bedürfnisse auch so hinten an?

00:19:05: Spannend.

00:19:07: und

00:19:08: dann gibt's noch den Sprinter oder die Sprinterin und das sind so Menschen weiß ich nicht ob ihr die auch in eurem Umfeld habt.

00:19:15: da muss dich auch so eine Freundin von mir denken hat ein Catering Unternehmen Und bei der ist es wirklich so ... Ist natürlich auch Jobbeding, dass die ja diese extremen Sprintphasen haben.

00:19:25: Das heißt über sechs Wochen im Sommerhochzeiten, Sommerfeste und

00:19:28: Co.,

00:19:29: arbeitet sie halt twenty-four seven durch um danach dann eine Phase zu gehen.

00:19:34: Okay ich muss jetzt sechs Wochen nach Bali und bitte spreche mich keiner an!

00:19:37: Also immer in so Sprints arbeiten und leben.

00:19:40: Schauspieler, Künstler,

00:19:43: DJs,

00:19:44: Musiker.

00:19:46: Genau, das bringen auch manche Berufsbilder mit sich.

00:19:49: Da ist oft die Gefahr, dass viel zu wenig Regenerationszeit stattfindet.

00:19:54: Vor allem in diesen extremen Sprintphasen und darauf zu achten ... Das ist die große Herausforderung für die Sprinter- und Sprinterinnen.

00:20:03: Jetzt bin ich gespannt!

00:20:04: Wer seid ihr?

00:20:05: Ich möchte gerne wissen.

00:20:07: Also habt ihr den Test noch nicht gemacht oder habt ihr ihn schon gemacht?

00:20:09: Doch,

00:20:10: natürlich haben wir den schon gemacht und ich bin Navigatorin- und Neogeneralistin.

00:20:18: Ich erklär's mir selber so, dass ich einerseits kann ich total viel anfangen.

00:20:22: Mit diesen bei mir müssen die Themen zueinander passen es muss was Verbindendes haben.

00:20:27: also wenn mir jetzt jemand was häufiger mal vorkommt so vorschlägt guten tag wir wollen eine fernsehsendung machen und da und dann kommt irgendwas denke ich so nee das passt überhaupt nicht zum rest.

00:20:39: gerade Das überfordert mich dann.

00:20:43: Das unterscheidet mich wahrscheinlich von der Scannerin, wo man jetzt denken würde auf Fernsehsendungen.

00:20:47: Super cool!

00:20:48: So kann man sich ja mal angucken.

00:20:50: Also bei mir müssen die Themen irgendwie miteinander verbunden sein und ich... Ich glaube, dass meine große Stärke organisieren ist.

00:20:58: Also ich kann sehr gut überlegen welcher Mensch passt am besten in welche Position?

00:21:03: was muss ich alle schon vorweg denken?

00:21:06: wie mache ich anderen auch das Leben leichter?

00:21:08: also es hat schon auch diese Komponente von sich selbst manchmal vergessen.

00:21:12: das habe ich im Laufe der Zeit gelernt.

00:21:14: also heute kann nicht das.

00:21:15: aber die jüngere Verena hat sich sehr in den Dienst der Sache und der Anderen gestellt und am Ende des Tages sich gefragt ob sie eigentlich auch vorkamen.

00:21:23: oder die frage sich noch nicht mal gestellt, so schön ostverschädlich geprägt aus man muss auch nicht selber vorkommen.

00:21:29: Also genau das sind die zwei Typen die ich abdecke.

00:21:33: Ich bin glaube ich so ein Mix aus Scanner und Neogeneralistin.

00:21:37: Bei mir ist auf jeden Fall dieses Scanner Profil drin, einfach Ideen haben, Ideen umsetzen wollen, Idee ins Leben bringen wollen und dann auch nicht selber unbedingt die Idee machen müssen sondern einfach wollen das Dinge existieren es dann zu organisieren was anderes machen.

00:21:52: aber ich bin zum Beispiel auch viel schlechter in der Organisation als Verena also viel.

00:21:56: das ist sozusagen für mich viel schwieriger in der Delegation nicht.

00:22:00: Ja, ich habe Führung gelernt weil ich sonst einfach meine ganzen Ideen hinbekommen hätte.

00:22:04: deswegen das mache ich sehr stark.

00:22:06: aber so in dieser ganzen Organisation von Themen ist es wesentlich schwieriger und ich finde

00:22:10: es aber ganz

00:22:11: spannend.

00:22:12: Birgit und vielleicht ist es auch so eine angrenzende Frage daran weil ich muss schon sagen dass wahrscheinlich mein Fokus Typ sich auch verändert hat mit meinen Lebensphasen.

00:22:22: also ich musste auf jeden Fall so viele Fähigkeiten hinzulernen, als ich Mutter geworden bin wie ihr wahrscheinlich auch.

00:22:29: Wie jede Person wahrscheinlich auch ja aber das ist sozusagen so eine einschneidende Lebensphase.

00:22:34: deswegen welche Rolle spielen denn Lebensphasen in dieser Multifokuswelt?

00:22:40: Die spielt tatsächlich eine ziemlich große Rolle.

00:22:41: da gibt es auch wirklich ein eigenes Kapitel auch im Buch dazu weil ja jede Lebensphase ja total identitätsstiftend ist und natürlich auch ganz eng damit zusammenhängt worauf wir in dieser Phase unseren Fokus legen oder wo typische Fokusskonflikte entstehen.

00:22:59: Wenn wir zum Beispiel überlegen, so frühes Erwachsenenalter ... Da ist einerseits schon ein starker Drang nach tiefen engen Verbindungen.

00:23:09: Vielleicht auch die erste ernsthafte lange Beziehung, wo wir überlegen sind was Ernsteres und dann ist da aber gleichzeitig ein ganz starkes Bedürfnis nach Mobilität und meine Karriere vielleicht aufzubauen?

00:23:21: Und da entstehen zum Beispiel ganz oft so typische Fokuskonflikte auch, genau in diesem Spannungsfeld sage ich mal.

00:23:29: So frühes Erwachsenenalter und wenn wir dann so in das mittlere Erwachsene Alter reinkommen wo ich uns jetzt auch alle einmal so einordnen würde... Da ist es dann ganz spannend weil da entsteht dann so einen Bedürfnis nach etwas Bleibendes hinterlassen dass darauf auf der Fokus einfach automatisch mehr ausgerichtet ist also beispielsweise eben Kinder bekommen Ja, also vor allem bei den Frauen.

00:23:52: Es unterscheidet sich auch noch mal ein bisschen von den Männern.

00:23:54: Komm ich gleich drauf?

00:23:55: Auch ganz interessant und gleichzeitig dann aber auch bei zum Beispiel kinderlosen Menschen, die bewusst keine Kinder bekommen möchten oder nicht können wie auch immer da auch dann oft was entsteht... suche ich mir jetzt ein Haus in einem Ausland und das ist dann mein Projekt.

00:24:10: Oder die schaffen sich zum Beispiel einen Hund an oder suchen sich einfach was anderes, wo sie das Gefühl haben da kann ich auch mal eine Fürsorge so reingeben.

00:24:18: also wird auch Fürsorge zb viel stärkeres Fokusthema für Frauen also in diesem mittleren Erwachsenenalter.

00:24:25: Und ganz spannend dass es bei den Männern tritt er noch einmal deutlich später ein.

00:24:30: Da hab ich mich wirklich für meinen Buch noch mal mitgefasst, weil ich das eine spannende Frage fand.

00:24:35: So wie ist es eigentlich auch der Unterschied Männer-Frauen und so weiter?

00:24:38: Und bei Männern ist es halt so dass die oft doch noch sehr karrierefokussiert sind und oft erst durch ein einschneidendes Ereignis einen Schicksalsschlag Krankheit der Eltern sowas in der Art dann wie so'n Erwachen bekommen oder wo da nochmal so nen Wendepunkt eintritt Und wo sie dann auf einmal denken, okay nee jetzt möchte ich mein Leben vielleicht doch nochmal anders strukturieren.

00:25:02: Was zählt denn noch?

00:25:03: Wo dann doch so Themen wie Fürsorge und so ein bisschen stärker zu tragen kommen.

00:25:08: Das ist echt spannend!

00:25:09: Wenn wir dann nochmal weitergehen im Alter da geht es um Sinnstiftungen usw.

00:25:14: Es ist ein ganz spannender Aspekt von Fokus oder Multifocus den wir oft finde ich noch gar nicht so betrachten.

00:25:21: vielleicht.

00:25:23: Deswegen finde ich es spannend, was du am Anfang gesagt hast.

00:25:26: Dass dieses Was soll in meinem Leben drin sein?

00:25:30: Eben ja total individuell ist und die jüngere Verena ein anderes Multifokusleben gelebt hat als jetzt weil einfach andere Themen wichtig waren.

00:25:39: also wenn jetzt hier eine fünfundzwanzigjährige zuhört Dann wird die Multifokus ganz anders definieren als jetzt eine siebenvierzigjährige, allein weil man eben schon erlebt in meinem Fall.

00:25:51: Mein Vater ist tot und Eltern werden krank und du hast einfach ganz andere Einflüsse, die auf dein Leben wirken.

00:25:58: vielleicht mal zum Abschluss welche Übung oder Frage empfiehlst Du?

00:26:03: damit man den Fokus richtig setzt.

00:26:05: Weil ich glaube, viele sind so im Galopp des Alltags gefangen und sagen das ja schön, worüber ihr euch hier Gedanken machte.

00:26:11: aber mein Tag ist übrigens voll Und es ist ja eh auch eine sehr privilegierte Diskussion sich zu überlegen Was möchte ich denn alles was in meinem Lilo drin ist?

00:26:18: Und in welcher Reihenfolge und wann ziehe ich denn welche Schublade auf?

00:26:22: Versus Soviele Menschen haben nicht das Privileg sich diese Frage überhaupt stellen zu können.

00:26:28: Also was Ist eine Übung die man machen kann um sicherzustellen, dass man beim Thema welchen Fokussätze ich nicht zu kurz springt.

00:26:36: Also hast

00:26:37: du es gerade selber schon angesprochen?

00:26:39: Der erste Punkt wäre mal sich überhaupt Zeit dafür zu nehmen, überhaupt mal Raum und Zeit zu finden, sich mal hinzusetzen – das kann ja auch wirklich einfach nur eine Stunde irgendwie im Sonntag auf der Couch sein, sich einmal mit Zettel- und Stift hinzusetzten.

00:26:52: oder aber ich sage bewusst, ich weiß nicht, gehe mal einen Wochenende raus fahren wir eine halbe Stunde mit dem Fahrrad auf die Parkbank oder so.

00:27:00: Es kann ja auch im Kleinen sein, je nachdem wie es auch umsetzbar ist in der aktuellen Lebensphase.

00:27:04: aber haupt mal kurz dieses innerhalten Raum nehmen sich auch die Frage zu stellen was ist mir wichtig und dann tatsächlich so dieses Was ist denn jetzt gerade eigentlich dran für mich?

00:27:16: Und da, also welche Themen möchte ich jetzt gerade in den Vordergrund stellen?

00:27:20: Du hast es grad auch schon so schön angesprochen.

00:27:21: Also Fokus kann ja auch dynamisch sein.

00:27:25: Es kann auch was letzte Woche noch dran war ist vielleicht diese Woche schon nicht mehr dran und ich glaube da ein bisschen mehr an die Akzeptanz zu gehen uns zu sagen okay jetzt ist vielleicht eine extrem stressige Phase oder dann kommt noch Projekt XY dazu oder vielleicht noch irgendwie etwas Zuhause.

00:27:41: Ich muss mich doch mit jemandem kümmern Und dann zu sagen, okay das ist jetzt grad dran.

00:27:47: Da muss ich vielleicht hier unter einer extra Stunde abzwacken aber es ist jetzt gerade mal ein paar Wochen so und danach ist das andere auch wieder dran.

00:27:55: Das finde ich irgendwie eine ganz schöne Frage die man sich damals stellen kann und grundsätzlich würde ich einfach sagen statt sich zu fragen wie schaffe ich denn alles?

00:28:04: Sich viel mehr zu fragen, wie schaffte ich denn das was mir wirklich wichtig ist?

00:28:09: Und damit auch eine Akzeptanz zu finden, dass halt nicht alles drin ist zu jedem Zeitpunkt.

00:28:14: Ich finde das ist es was ich jetzt auch hier ganz doll mitgenommen habe und deswegen vielen Dank Birgit, dass du da warst und uns das so gut erklärt hast weil dieses... Es gibt doch diese schöne Formel Glück ist gleich Realität minus Erwartung.

00:28:27: So ganz vereinfacht ne?

00:28:28: Und einfach.

00:28:30: ich glaube ich war immer dann unglücklich mit meinem Fokus wenn meine Erwartungen noch in einer Lebensphase hing Und ich noch die Erwartung hatte, dass sich die Lea bin vor Kindern oder jetzt mit drei Kindern.

00:28:41: Die Erwartungen hatte das ich die Leer bin mit zwei Kindern.

00:28:43: Bin nicht mehr.

00:28:44: Ich hab jetzt drei.

00:28:44: Das ist anders.

00:28:45: Oder die LeA, die jetzt drei Firmen hat, ist nicht mehr die Leah, die fünfundzwanzig war und ohne Kinder am Relis gegründet hat.

00:28:51: Und sozusagen ... Ich merke immer, dass da dieser Abgleich zwischen einfach ... diese Akzeptanz ja anzunehmen, was ist und anzonehmend, was gerade dran ist.

00:29:01: Und mit Sicht da milder zu sein.

00:29:03: Und gleichzeitig sich auch all das zu erlauben, was ihr beide gesagt habt also von man darf in der Hängematte lieben, man darf Sportlerin sein ,man darf ganz viel unternehmerisches kreatives Potenzial haben.

00:29:13: Man darf dann wieder ein Tiefsee-Taucher sein und ganz tief drin seien in den Themen.

00:29:18: All das darf man sein!

00:29:19: Also das finde ich ganz schön diesem Gespräch und an deiner Ausführung.

00:29:25: Wir freuen uns riesig drauf, im April kommt's raus!

00:29:28: Vielen Dank, dass du vorher schon mal bei uns warst und da so einen guten Einblick gegeben hast.

00:29:34: Ja danke euch, hat mich sehr gefreut.

00:29:36: Danke

00:29:49: Birgit!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.