Von Amorelie zu AI-Unicorns: Wie macht man Karriere in New York City? | Paula Wehmeyer

Shownotes

In dieser Solo-Folge von Fast & Curious spricht Lea mit Paula Wehmeyer über Karriere in Tech, Venture Capital und KI – und über eine gemeinsame Geschichte, die bei Amorelie begann: Paula startete 2015 als Praktikantin, Lea war Gründerin und Geschäftsführerin. Zehn Jahre später erzählt Paula, wie sie den Weg von McKinsey über Venture Capital in die Welt der AI-Unicorns nach New York City fand. Die beiden sprechen über mutige Entscheidungen, ungeplante Chancen, Full-Circle-Momente – und darüber, wie man seine Karriere aktiv gestaltet, ohne dass alles perfekt geplant sein muss.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Ja, heute spreche ich über den einzigartigen Karriereweg von Paula Wehmeyer.

00:00:12: Sie war früher mal Praktikantin bei Amorelesi, ist jetzt Investorin KI und Startup-Expertin, ist ehemalige Partnerin des US Venture Capital Force General Catalyst und baut derzeit ein KI-Startup in New York General Intuition mit einem Team aus KI-Forschern auf.

00:00:28: Sie berichtet über Technologie und Startups und die wilde Innovationswelt auf ihrem Instagram-Kanal PaliPau, also P-A-L-L-I-P-A-U.

00:00:37: der wirklich Spaß macht zu folgen und ich freue mich riesig, dass ihr heute da ist.

00:00:42: Herzlich willkommen bei Fast and Curious.

00:00:45: Vielen Dank für die Einladung, liebe Lea.

00:00:47: Es freut mich wirklich extrem, dass wir hier zusammen sind.

00:00:50: Vor allen Dingen auf so vielen Ebenen, also zum einen... Bin ich erst mal traurig, weil wir wollten uns eigentlich vor letzte Woche in New York sehen und dann war da dieser Riesen-Winter-Weatherstorm und ich konnte gar nicht rüberfliegen und ich hätte das so gerne gemacht.

00:01:04: Wir hatten irgendwie Spotify angefragt, hätten da vor Ort Video-Podcast machen können und so.

00:01:09: Hätte ich natürlich super gerne gemacht.

00:01:12: Aber jetzt sehen wir... Ja, genau, weil es einfach schön wäre, das so in Persen zu machen.

00:01:17: Aber jetzt sehen wir uns hier wieder.

00:01:19: Und das finde ich schon echt krass, weil ich hab noch mal nachgeguckt.

00:01:21: Du warst zweitausendundfünfzehn bei Amorelli.

00:01:25: Also so lange, also wir kennen uns jetzt über zehn Jahre.

00:01:28: Das ist ja schon echt, echt verrückt, was finde ich.

00:01:31: Ja,

00:01:31: ist der Wahnsinn.

00:01:33: Der Wahnsinn.

00:01:33: Und damals hast du Praktikum bei uns gemacht.

00:01:36: Und ich meine, du hast ... Es ist auch witzig, dass wir das einfach Praktikanten gegeben haben.

00:01:41: Also hast du nicht Countrymanagement bei uns gemacht?

00:01:43: Du hast, glaube ich, die Schweiz

00:01:44: und Österreich.

00:01:45: Österreich

00:01:46: und Schweiz gemacht.

00:01:47: Einfach mal so

00:01:48: geleitet halt

00:01:49: als Countrymanagement.

00:01:50: Einfach mal so kurz geleitet.

00:01:52: Genau.

00:01:53: Auch im Nachhinein, ich schmunzle da immer wieder drüber.

00:01:56: Also erst mal, by the way, das war das legendärste Praktikum überhaupt.

00:01:59: Ihr könnt euch da draußen gar nicht vorstellen.

00:02:01: Vor zehn Jahren, Amoreli, das war das Epizentrum von Berlin.

00:02:06: Das war einfach das Start-up to be.

00:02:08: Und es war auch einfach dementsprechend dazu arbeiten.

00:02:10: Also von, dass wir irgendwie morgens zum Hallo sagen, am Montag so ein Tanz aufgeführt haben, der quasi diese einzelnen Spicy Toys im Tanz imitiert hat.

00:02:19: Also im Nachhinein, wenn man das beschreibt, der Wahnsinn.

00:02:21: Es ist so

00:02:22: absurd.

00:02:23: Es ist wirklich so gut.

00:02:25: Aber ich such das immer.

00:02:26: Ich nutze das manchmal schon noch so als Inspiration in meinem Kopf.

00:02:28: Weil ich mir denke, das musst du kulturell erst mal hinkriegen.

00:02:31: Dass das alle machen.

00:02:32: Dass das auch

00:02:33: alle mitmachen.

00:02:35: Wir hatten ja wirklich irgendwie von Praktikanten bis zu, ich glaube, unsere ältesten Mitarbeiterinnen waren so für nur einen Fünfzig oder so.

00:02:43: Das heißt, alle Hundertfünfzig müssen in der morgensen Montags irgendwie Vibratoren tanzen.

00:02:50: Ja, den Flexi-Felix-Anal-Kette.

00:02:52: Stimmt.

00:02:52: Und den Revive.

00:02:56: Und den Ducky.

00:02:58: Aber hat auch keiner gefragt.

00:03:00: Ja

00:03:00: klar.

00:03:01: Das waren die Hula Beats natürlich, das waren die Hula Beats.

00:03:03: Der Ducky war natürlich so.

00:03:05: Und das dann alles am

00:03:06: Burundi teust.

00:03:07: Genau.

00:03:07: Und ich kann alle davon.

00:03:10: Du hast

00:03:10: es ja auch jahrelang gemacht.

00:03:11: Ich habe sieben Jahre

00:03:12: durchgetanzt.

00:03:13: Aber es ist wirklich absurd, dass du eine Kultur schaffst, wo irgendwie alle denken, das macht man halt hier.

00:03:19: Das ist halt normal, ja klar.

00:03:20: Das ist halt normal.

00:03:21: Ich habe das aber... Also wirklich, man muss den Hut davor ziehen, weil ich habe das so nicht mehr gesehen.

00:03:26: Und es hat schon was mit den Leuten gemacht.

00:03:28: Also, man hat dann über sich selbst gelacht in dem Moment.

00:03:32: Und irgendwie diese Ironie und dieses Gemeinschaftliche, das war super cool.

00:03:38: Ja,

00:03:39: und ich meine, warum wir es angefangen hatten, war ja wirklich auch so ein bisschen, um selber so diese Scham und diese Vorsicht vor dem Thema auch abzubauen und ehrlicherweise auch Energie reinzubekommen.

00:03:49: Weil wenn du ein Start-up in Berlin aufbaust, dann ist Montag früh, an einem Wochenende, wo alle im Bergheim waren, echt schwer erst mal loszulegen.

00:03:57: Und da mussten wir ja dann immer Hausmusik laut aufgedreht und so.

00:04:00: Oder halt Popmusik oder irgendwas, wo man halt irgendwie sich zu bewegen möchte.

00:04:04: Und ich weiß noch, dass du eigentlich jeden Montag dachtest, nee, nicht tanzen.

00:04:07: Und dann war es aber so drin.

00:04:09: Und dann hat ja immer irgendjemand anders aus dem Team vorgemacht.

00:04:11: Es gab hier immer einen Choreografen quasi und alle haben mitgemacht.

00:04:15: Und dann haben alle so irgendwie mitgedanst.

00:04:17: Und man muss schon sagen, ich meine, wir haben in den Phasen, wo du noch da warst, gab es ja jeden Abend Abendbrot in der Firma.

00:04:23: Irgendjemand hat Abendbrot gemacht und alle haben da essen können.

00:04:26: Die meisten haben es auch gemacht.

00:04:27: Wir hatten jeden Freitag mehr oder weniger Office Party.

00:04:31: Es war ja wirklich so ein ... Ja, so ein Zuhause, fast schon.

00:04:36: Es war ja eine ganz irre Phase, die ich auch so ... auch nie wieder replizieren konnte, muss man schon sagen.

00:04:44: Nee,

00:04:45: das war auch so der Heyday, hab ich das Gefühl von den Berliner Start-ups, die den Kreuzberg saßen.

00:04:51: Das war dann auch Freitexten.

00:04:52: Da kam dann jeder mal kurz vorbei bei Amolieren.

00:04:58: Das war natürlich dann grade als Praktikant, weil das natürlich so ... Oh mein Gott, was öffnet sich hier für eine Welt mir?

00:05:03: Und das war echt eine super, super besondere Zeit.

00:05:05: Und es war ja auch eine Zeit, da war ja Lia auch bei Amorelli.

00:05:08: Und das heißt, irgendwie, da kam so ganz viel zusammen.

00:05:11: Und das hat das irgendwie für mich super besonders gemacht.

00:05:14: Ja.

00:05:15: Und jetzt ist ja dein Weg danach.

00:05:18: Also, man hätte ihn so, glaube ich, nie planen können, wie der jetzt so verlaufen ist.

00:05:24: Also, ich finde schon von außen so betrachtet jetzt zum Schluss auch noch ... Also zum Schluss, du bist ja mitten auf dem Weg.

00:05:30: Aber sozusagen in letzter Zeit, zum Schluss, als wär's vorbei, in letzter Zeit auch noch mit dem ganzen Instagram-Content und Instagram-Fame, den du jetzt so in der Tech-Szene aufgebaut hast, gefühlt in den letzten sechs Monaten, willst du einmal so sagen, wie sozusagen dein Karriereweg weitergegangen ist?

00:05:52: Ja, total gerne.

00:05:53: Und ich sehe das auch so.

00:05:54: Ich habe da nichts auf dem Reisbrett geplant und finde ich auch irgendwie tatsächlich schwierig.

00:06:00: Also, genau nach dem Praktikum bin ich nochmal zurück an die Uni, in Master, an die LSI, also nach London, für ein Jahr und bin dann fest bei McKinsey eingestiegen in Berliner Büro.

00:06:10: Ich habe das vier Jahre lang gemacht.

00:06:12: Ich war auch so eine derer.

00:06:14: aus meiner Chorhorte, die es wirklich total geliebt haben.

00:06:17: Für mich war das ganze McKinsey-Beratungsumfeld wirklich super, obwohl es natürlich sehr intensiv ist und so weiter.

00:06:23: Aber ich hatte einfach die besten Mentoren dort und so Shout-out an diejenigen, die wissen, auch wer sie sind.

00:06:29: Es war wirklich für mich eine Hammerzeit und ich hätte mich da auch nur ganz schwer rauslösen können, wenn ich nicht durch Zufall, und jetzt kommt ein gutes Callback, Judith Dada kennengelernt hätte, die du ja auch schon ein paar Mal ... hier im Podcast hat es.

00:06:44: Über eine Freundin hab ich sie kennengelernt und sie hat gerade jemanden gesucht für ihren Venture Capital Fund, also für ihr Startup Investment Fund, der da dazukommt und sie und die Gründerin des Funds, Jeanette, unterstützt eben bei den Investments in Europa.

00:07:00: Und ich hatte nie so den Plan, ins Venture Capital zu gehen, so richtig viel davon und von Tech hab ich auch ehrlich gesagt nicht verstanden, aber das hat sich einfach ... irgendwie nach der Hammer-Opportunität sofort im Bauchgefühl angefühlt, weil irgendwie von zwei Frauen geführter, von super Klein, so gerade so am Kommen, aber noch nicht ganz ganz klar erfolgreich, sozusagen einfach.

00:07:24: Also da war einfach so viel Opportunity und ich hab die beiden auch so toll gefunden und deswegen war das dann so ein totaler No-Brainer da.

00:07:31: rüber zu springen, obwohl ich da auch dann erst mal noch so einen Gehaltskart nehmen musste und so ein bisschen so ins Risiko quasi gehen.

00:07:38: Ich glaube, das war wirklich so mit das größte Glück und die beste Entscheidung, weil ich dadurch so diesen Sprung auf die Technologiseite geschafft habe, was bei McKinsey zumindest so in den Jahren, wo ich da war, einfach noch nicht so krass präsent war.

00:07:53: Und wir hatten dann eine Hammerzeit, haben das irgendwie wirklich in einer kleinen Gruppe.

00:07:58: bei La Familia, so hieß der vor, aufgebaut.

00:08:00: Haben da alle überall Handi angelegt.

00:08:03: Die Brand haben wir gemeinsam gebaut.

00:08:04: Wir haben die ganzen Leute eingestellt.

00:08:06: Wir haben alles so hands on gemacht, weil das kein Venture Capital Force wurde.

00:08:11: Noch zehn Leute im Support arbeiten, sondern alle Investoren machen alles selber.

00:08:17: Dadurch bin ich total stolz auf das, was wir aufgebaut haben, natürlich mit der ... sehr starken Vorarbeit von Janett und von Judith.

00:08:27: Und haben das dann, circa nach drei Jahren, sind wir fusioniert mit General Catalyst.

00:08:35: Das ist ein großer Multi-Stage-Fonds aus den USA.

00:08:38: Also ein viel größeres Schiff, noch ein ganz anderes Art des Investierens.

00:08:42: Die investieren natürlich genauso früh wie in der Familie, aber auch später, also in größere Firmen schon.

00:08:48: Und sind dann, wir sind als La Familia Team, das europäische Team von GC, von General Catalyst geworden.

00:08:54: Und dann habe ich sozusagen einfach die Venture Capital Branche nochmal aus einer anderen Brille amerikanischer auf größerer Scale usw.

00:09:01: miterlebt, was auch, also wie das war passiert, das ist, glaube ich, auch so was.

00:09:06: Passiert auch selten, ne?

00:09:08: Also das ist schon, gibt's super selten, dass du wirklich einen Fonds neu aufbaust und der dann so gut ist, dass er übernommen wird von einem großen US-Fonds und der auch selber noch ziemlich gut ist und tolle Investments macht und so, ne?

00:09:21: Also das ist schon, doesn't happen as often, ja.

00:09:25: Nee,

00:09:26: überhaupt nicht.

00:09:26: So was kann man auch nicht planen.

00:09:28: Das ist dann irgendwie einfach so mal im richtigen Moment auf die richtige Sache gesetzt, so ... Da bin ich auch einfach unfassbar dankbar und es war alles so eine Hammerreise.

00:09:37: Na ja, und dann hat jetzt halt die KI-Welle die ganze Tech-Szene ja nochmal total aufgewirbelt bzw.

00:09:43: wirbelt sie weiter auf.

00:09:45: Und im Zuge dessen bin ich jetzt tatsächlich in die USA gezogen nach New York und von der Investorenseite jetzt nochmal auf die operative Seite gewechselt zu einer KI-Firma, die auch gerade erst anfängt.

00:09:58: Also bauen die jetzt mit auf in New York und es ist wahnsinnig aufregend.

00:10:03: Ich krieg grad, dass die Tech-Welt wirklich so aus allen Seiten grade noch mal mit.

00:10:09: Und hab natürlich parallel zu allem, also das ist so ein bisschen auch eigentlich unabhängig von den tatsächlichen Jobs angefangen, auf Social Media zu posten und einfach das, was ich so sehe und lerne, sagen wir mal, on the inside, auf Tech nach außen verdaubar rüberzubringen, sodass es vielleicht andere, die noch früher in ihrer Karriere sind und nicht so ganz so nah dran, wie ich es auch nicht war vor zehn Jahren.

00:10:32: dass die da Einblicke kriegen können.

00:10:34: Und das finde ich halt spannend, ja, weil um den Kreis noch einmal zu schließen, also zum einen, du warst ja, bevor du an der LSI warst, noch an der WHO, daher kennst du Lia, ihr seid sehr gut befreundet.

00:10:44: Lia mit mir ja wirklich lange, lange bei Amurli gewesen, also ich vor den sieben Jahren, sechs Jahre zum Schluss der Geschäftsführerin.

00:10:51: Jetzt meine Mitgründerin bei Tenmoin und Judith Daader ist wiederum zu Visionaries Capital gegangen, was mein früherer Mitgründer von Amurli, Sebastian Pollock gegründet hat und ist da jetzt Partnerin.

00:11:03: Also es ist wirklich, wir haben so ... Also wir beiden haben eh tausend Full Circle Moments in noch ganz vielen anderen Ebenen, aber es ist wirklich so, alles kommt irgendwie wieder zusammen, das hätte man irgendwie nie so gedacht.

00:11:14: Und habe ich das jetzt richtig verstanden, dass dein Start-up jetzt, was du jetzt mit groß machst, du sagst, es ist noch so am Werden, es ist ja aber auch schon im Jahr, also mehrere Milliarden Bewertungen, man weiß es nicht so genau, aber also wird gemunkelt, da sind hunderte von Millionen Investments reingeflossen, General Intuition wurde ja auch von General Catalyst mit finanziert, richtig?

00:11:35: Genau.

00:11:36: Okay, das hast du dadurch sozusagen entdeckt und gedacht, okay, das ist so eine große Opportunität, da muss ich einmal rüber springen.

00:11:43: Genau, also das ist so, wir haben die Seedrunde geleitet, also man sagt dann so Lead Investor heißt, wenn man so mit der Größe Investor ist und darüber habe ich das Team kennengelernt, Team in Anführungsstrichen, weil es waren wirklich noch so unter zehn ganz, ganz, ganz kleine und feine Gruppe und habe gesagt, das ist einfach die Die Chance ist schlechthin, da auch als erstes, sagen wir mal, Non-Researcher-Person einzusteigen, weil das ist nämlich wirklich ein KI-Lab.

00:12:12: Also, Lab heißt eine Firma, die an KI forscht, also die selber Modelle trainieren und die selber Experimente fahren, um die KI besser zu machen.

00:12:21: Also, die verkaufen quasi keine Software, die KI nutzt, sondern die verkaufen die KI selbst.

00:12:27: Und in dem Fall General Intuition fokussiert sich auf KI für die reale Welt.

00:12:32: Also, eigentlich KI ... die Zeit und Raum versteht.

00:12:36: Also, die man quasi auch in den Roboter setzen könnte und der dann wie ein Mensch halt so intuitiv versteht, was eigentlich gerade los ist, um ihn rum.

00:12:44: Was heute noch echt eigentlich nicht möglich ist, da ist absolut eine Grenze von AI momentan.

00:12:50: Und das war einfach vom Thema unfassbar spannend.

00:12:53: Es wird, glaube ich, jetzt so die nächste Welle sein.

00:12:56: Und zweitens vom Team einfach, also wirklich ganz, ganz tolle Menschen.

00:13:01: und eben noch sehr, sehr früh, so dass es da noch wahnsinnig viel zu gestalten gibt.

00:13:06: Und das will ich gleich unbedingt mal wissen, weil es geht ja hier, also ich meine, wir machen ja heute so einen wilden Ritt zwischen, sag ich mal, so Karrierewege, weil ich glaube wirklich, das ist für viele einfach total interessant, wie sowas so passieren kann und auch wie sie das für sich vielleicht mehr nutzen können, so die Opportunitäten, die sich in dem eigenen Leben auftun.

00:13:23: Dann wollen wir einmal so in Tech Startups rein und dann auch noch mal in diese, sag ich mal ... in das Tech-Knowledge, was du bei Instagram teilst und wie du das so aufbereitet hast.

00:13:32: Aber wenn wir jetzt mal einmal kurz bei dem Start-up bleiben, jetzt in meiner Total, ich bin wirklich nicht in der, sag ich mal, ich bin nicht auf der KI-Experten-Seite.

00:13:42: So, und wenn ich jetzt mir versuche, General Intuition richtig zu erklären, dann und versuche, ich hab dann Podcast jetzt drüber gehört und so weiter, ja, und habe in meinen einfachen Worten überlegt, okay, wie würde ich das jetzt einer anderen Person beschreiben?

00:13:55: habe ich es jetzt so verstanden.

00:13:57: Und jetzt würde ich gern wissen, ob das so stimmt oder ob du es anders beschreiben würdest.

00:14:02: Das General Intuition eigentlich relativ alt schon ist, kommt aus dem Gaming

00:14:08: hat,

00:14:09: wie ich es verstanden habe, immer in sozusagen Spielen geholfen, dass wenn da was Verrücktes passiert, dass du dann irgendwie die dreißig Sekunden davor automatisch aufnehmen kannst.

00:14:21: Das heißt, es hat unfassbar viele Datensätze von mehr oder weniger echter Welt in diesen Games, also sozusagen realen Welten, Simulationen, die da gebaut wurden.

00:14:33: Und versuchen jetzt daraus eine Art World Model, falls man das so nennt, zu etablieren, sodass du für, sag ich mal, KI-Anwendungen eine Möglichkeit hast, die reale Welt mit der realen Welt zu trainieren und darin zu interagieren und die ... zu nutzen, um deine KI zu verbessern selber als Anwendung.

00:14:57: Kann man das so mehr oder weniger sagen?

00:15:00: Ja, du hast es total gut erklärt.

00:15:02: Okay.

00:15:03: Genau, also vielleicht, wenn wir da einsteigen, also Metal, so heißt die Firma, die auch da immer noch drin hängt, vorher, das ist eine Gaming Clipping Firma, genau, da kann man sozusagen spannende Momente aus dem Gaming runterladen.

00:15:15: Und man kann sich diese Momente, die ein Gamer runterleht, das ist halt wie eine Momentaufnahme aus einer Simulation, in der jemand etwas macht.

00:15:25: Also, der Gamer entscheidet ja, irgendwas zu tun in dem Spiel.

00:15:29: Und Metal lädt quasi runter, so wie diesen Schnappschuss aus der Erinnerung des Gamers.

00:15:36: Und jedes Spiel ist halt einfach eine dreidimensionale Simulation, wo die echte Welt eigentlich simuliert wird.

00:15:41: Und was vielleicht noch wichtig zu sagen ist, die Daten enthalten, wie wir es nennen, die Actions.

00:15:47: Das, was auf Taste, Maus, Game Controller, Lenkrad, was auch immer da sozusagen genutzt wird von diesem Spieler, was da eingegeben wurde oder welche Moves da gemacht wurden, das wird mit runtergeladen.

00:16:00: Und das ist eigentlich das Spannende, weil man hat sozusagen nicht nur die Simulation, also das Spiel, was sieht der jetzt gerade auf seinem Bildschirm, sondern auch, was hat er denn dann entschieden zu tun?

00:16:08: Und dadurch kann man sozusagen der KI antrainieren, wie ein Mensch intuitiv zu agieren.

00:16:14: In

00:16:14: der Welt entscheidet.

00:16:16: Genau.

00:16:16: Wie entscheidet der Mensch in der Welt?

00:16:18: Und da ist Gaming halt eine gute Abstraktion von.

00:16:21: Oh, wow.

00:16:22: Und sag mal, wann gab es dann den Switch von Metal sozusagen auf General Intuition und das jetzt als Wordmodel nutzen zu können?

00:16:31: Und dann vor allen Dingen, wo steht ihr jetzt gerade in dem Zeitpunkt, wo du reingegangen bist?

00:16:36: Ja, wie groß ist die Company?

00:16:37: Was sind so deine Chancen, da noch mitzubauen?

00:16:40: Wie ist so die State of the Nation bei diesem Startup?

00:16:44: Ja, Metal ist als Gaming Company weiterhin, besteht weiterhin, also diese Brand existiert, wird auch als profitable, super schnell wachsende Firma weiter, also weiter geführt auch von dem separaten CEO.

00:16:57: Und General Intuition ist jetzt sozusagen wie das Spin-Out daraus, was jetzt KI baut.

00:17:02: Dieser Switch oder diese neue Firma ist ungefähr von einem Jahr entstanden, also immer noch super, super neu.

00:17:08: Bei General Intuition sind wir jetzt seit gestern, fünfzehn?

00:17:13: Also immer noch wirklich ein super, super kleines Team.

00:17:16: Das ist

00:17:16: ja nichts.

00:17:17: Okay, wow.

00:17:19: Also gibt's noch alles mitzugeschalten, würde ich sagen.

00:17:22: Wir hatten auch, also es ist dann total wild, alles gewesen.

00:17:26: Letztes Jahr, als die Firma eben ausgegründet wurde, hat dann auch direkt OpenAI ein Aquisitionsoffer gemacht, weil sie halt die Daten gesehen haben und gesagt haben, oh mein Gott, krass, dass es das gibt.

00:17:39: Und also da ist dann irgendwie recht

00:17:41: extrem viel passiert.

00:17:41: Ich hab irgendwo Paula irgendwie in einem Podcast, wo ich versucht habe, General Intuition zu verstehen, war, glaub ich, haben die gesagt, dass Metal quasi die zweit meisten Videodaten hat nach YouTube oder sowas.

00:17:54: Einfach weil so viele Datensätze über so eine lange Zeit von Gamer sind, die ja unglaublich viel Zeit damit verbringen und deswegen auch viele Datensätze generieren.

00:18:04: Aber wenn man sich das mal so klar macht, ist das natürlich einfach ein Schatz.

00:18:09: Also verstehe ich total, dass ob er älter gesagt hat, das finde ich sehr interessant.

00:18:13: Ja, und es gibt es halt am Markt, das ist vielleicht auch noch mal spannend.

00:18:16: Also generell, vielleicht generelles Learning für alle, die sich für KI interessieren.

00:18:20: KI ist ganz oft begrenzt in dem, was man da trainieren kann durch die Daten, weil es die Daten dann oft nicht gibt für ein bestimmtes Problem, was man gerne hätte, was die KI löst.

00:18:30: Und wenn man halt so einen sehr speziellen Datensatz hat, in dem Fall sogar mit eben diesen Actions ... mit den Entscheidungen, die der Mensch da im Spiel getroffen hat.

00:18:42: Das ist sehr schwer, woanders zu kriegen.

00:18:44: Das treibt den initialen Wert.

00:18:47: Trotzdem müssen da drauf die Modelle trainiert werden, damit das wirklich auch eine KI-Firma wird und nicht nur eine Datenfirma.

00:18:56: Aber die Grundvoraussetzungen sind, wir sind eigentlich ... vielen neuen KI-Labs in dem Sinne voraus, weil die müssen halt einfach gehen und irgendwo die Daten kaufen, da wo sie jeder kaufen kann.

00:19:08: Und damit hat man dann dieses Alleinstellungsmerkmal nicht.

00:19:11: Und wir haben das halt, weil Metal gibt die Daten halt auch nur uns.

00:19:15: Und

00:19:15: ich glaube, man kann sich auch immer gar nicht vorstellen, wenn man kein Gamer ist, wie viel Daten da generiert werden und wie viel Zeit die Leute damit verbringen und wie gut die auch darin sind zu spielen.

00:19:25: Also, da ist noch ganz viel drunter, was ich super spannend finde, was eine neue Welt für mich ist.

00:19:32: Und sag mal, wenn wir jetzt mal so den Schwenk machen zu, also vielleicht einmal noch mal so, was hat dich daran fasziniert an dieser Firma?

00:19:40: Und dann aber auch, weil das machst du ja in den Videos viel, du stellst viel auch Startups vor, ja?

00:19:45: Also Startups I would join in New York oder in London oder in Berlin oder wo auch immer.

00:19:53: So ein bisschen was, was sind so generell Parameter?

00:19:57: Wahrscheinlich sind die ähnlich für deine eigene Entscheidung und für das, was du sozusagen auch anderen empfehlen würdest, was für dich so diese Outstanding wirklich spannenden Firmen ausmachen.

00:20:07: Genau, also im Fall von General Intuition war es für mich halt einfach so, da ist eine ganz, ganz, ganz klare Mode, also quasi ein Burggraben drum mit diesen Daten, das heißt einfach super.

00:20:18: hoher Stand, auf dem die schon aufsetzen.

00:20:20: Dann haben die ein wahnsinnig gutes Team geheiert, oder auch die Co-Founder sind ein hammer gutes Team.

00:20:25: Also es sind eine Mischung aus Leuten aus der Gaming-Industrie und Leuten, die KI-Modelle im dreidimensionalen Raum schon ihre ganze Karriere trainieren.

00:20:35: Da gibt es halt auch nicht so viele von.

00:20:37: Das heißt, diese Teamkomponente ist grundsätzlich halt ultra, ultra wichtig.

00:20:42: Und dann kam natürlich für mich noch so diese, wenn ich mal auf die operative Seite gehe, dann halt super Early Stage und wo da einfach noch sehr viel mitzugestalten ist.

00:20:52: Und dann kommt vielleicht noch so dazu, die Chance, einen Lab wie OpenAI es auch ist oder Anthropic es ist, mit aufzubauen, ist einfach so eine One in a Million Opportunity.

00:21:04: Und ja, wir natürlich weiß keiner am Ende, was rauskommt.

00:21:07: Deswegen sind es ja auch Startups.

00:21:09: Es gibt für nichts eine Garantie, aber so, da waren für mich so viele Boxen getickt, was ich eigentlich in der Welt mitgestalten möchte.

00:21:16: Und um das vielleicht mal so ein bisschen zu generalisieren für andere, die überlegen oder gerne in Start-ups investieren wollen oder einen Start-up joinen wollen.

00:21:25: Ich habe mir gedacht, ich sage mal ganz kurz, wie ich es immer mache für diese Listen.

00:21:29: Weil natürlich habe ich so meinen eigenen Einblick als Start-up-Investorin und habe die Listen teilweise schon so in meinem Kopf.

00:21:35: Aber ich systematisiere es trotzdem ein bisschen.

00:21:38: Und zwar gehe ich immer auf eine der Start-up-Datenbanken, also so was wie Crunchbase, da kann man sozusagen alle Daten über die Investoren und die Investmentrunden und so weiter kriegen.

00:21:49: Das ist leider nicht ganz umsonst, aber ist in dem Fall jetzt gerade super hilfreich.

00:21:54: Und dann gehe ich immer rein und sage, okay, diese Stadt oder diese Region, wo auch immer ich gerade die Liste bauen will, also wenn ich sagen will, best Start-ups to join in Berlin, dann filter ich nach der Stadt.

00:22:05: Dann habe ich zwanzig Lieblings- oder Top-Investoren für die Region.

00:22:09: Dann filter ich nach denen.

00:22:11: Wo haben die Runden angeführt?

00:22:15: Die du einfach kennst und in deinem Kopf hast, weil du halt die Expertise mitbringst.

00:22:19: Genau.

00:22:20: Also ich weiß sozusagen, welche Investoren sind sozusagen so ein gutes Signal über ein Startup.

00:22:25: Und dann sage ich, okay, die haben mindestens fünf Millionen Gesamt eingesammelt.

00:22:30: Warum ist das wichtig?

00:22:31: Man braucht ein bisschen so ein Mindest-Investment, damit die auch viele Leute einstellen.

00:22:35: Sonst ist es dann immer so ein sinnloser Tipp, okay, Start-ups to join, aber die stellen grad niemand ein.

00:22:40: Deswegen so ein bisschen nur ein Mindest.

00:22:43: So ein Mindest-Investment.

00:22:44: Und dann, ganz wichtig, guck ich immer, haben die in den letzten vierundzwanzig Monaten eine Finanzierungsrunde gemacht?

00:22:50: Weil im Venture Capital umfällt, wenn die zu lange keine Runde machen, dann läuft es wahrscheinlich nicht so gut.

00:22:57: Weil der Investorenmarkt ist wahnsinnig effizient.

00:23:00: Die Sachen, die gut laufen, da klopfen die Investoren aber den ganzen Tag rauf und runter die Tür ein.

00:23:05: Das heißt, es gibt ganz wenige Ausnahmen, es gibt Gründer, die sagen, nein, danke.

00:23:11: Aber es ist meistens schon ein gutes Signal, wenn in den letzten vierundzwanzig Monaten dann irgendeine Art von größerer Finanzierungsrunde war.

00:23:18: Und dann zuletzt geht es eigentlich nur noch um Menschen.

00:23:21: Also dann geht es mir auch gar nicht so krass um den Markt.

00:23:25: Was glaub ich jetzt, was in fünf Jahren in der Versicherungsbranche passiert, sondern dann geht es darum, so glaube ich daran, dass dieser Gründer es schafft.

00:23:34: Oder dieses gesamte Team oder haben die eine Kultur, wo Montags getanzt wird, wo ich das Gefühl habe, die Leute hängen da zusammen drin.

00:23:43: Und das wäre eigentlich auch so.

00:23:45: mein größter Tipp an alle, die gerne in ein Start-up gehen wollen.

00:23:49: Guckt euch vor allem diese Leute an und für wen ihr da arbeitet.

00:23:53: Weil ob ein Start-up erfolgreich wird, das weiß am Ende niemand.

00:23:56: Das ist einfach, da ist Risiko drin.

00:23:58: Das kann euch auch keine Liste von irgendwem, von mir, von sonst wem irgendwas garantieren.

00:24:03: Aber es geht halt darum, wenn ihr jetzt dann fünf Jahre später draufguckt, sagen wir mal, die Firma wurde nichts, würdet ihr dann sagen, aber Gott sei Dank hab ich's trotzdem gemacht, weil mit den Leuten zusammenzuarbeiten, das war's wert.

00:24:16: Oder mit denen möchte ich dann, wenn die eine neue Firma kommt, möchte ich mit denen mitgehen.

00:24:22: Das ist am Ende das Allerwichtigste.

00:24:24: Die Sachen davor, die ich gesagt habe, sind mehr Hygienemaßnahmen.

00:24:28: Man weiß, das ist nicht direkt Morgenpleite.

00:24:30: Es hat ein Mindestmaß an Potenzial.

00:24:34: Aber am Ende geht es nur darum, will ich für diese Leute arbeiten, glaube ich, an die und sind die integer.

00:24:39: Total.

00:24:41: in diesem Fahrwasser, da kann dann so viel entstehen, wenn du in so einem erfolgreichen Fahrwasser unterwegs bist.

00:24:47: Weil dann halt, wie du es mit der Familie und dann zu General Catalyst und dadurch zu General Intuition, der Weg wär halt nie sonst gekommen, wenn du nicht da angefangen hättest.

00:24:56: Also das heißt irgendwie, was für ein Fahrwasser ziehen dich die Gründer mit und was für Möglichkeiten können sich dadurch überhaupt ergeben.

00:25:04: Und wenn du jetzt, finde ich sehr spannend, wie es euch mal strukturiert und systematisch du daran gehst, Ich hätte gedacht, das ist noch viel intuitiver so aus dem Netzwerk, sondern aber nächstes ist schon sehr systematisch und was ich total sinnvoll finde, ist wirklich diesen Aktualitätsbezug.

00:25:18: Also natürlich eine gewisse Relevanz von der Runde, aber auch in der letzten Zeit irgendwie eine Runde gemacht, weil das ist ja schon gerade, also da ist so viel los, das sozusagen rechts und links.

00:25:33: so viele Firmen geründet werden, dass man auch gar nicht mehr genau weiß, welchen du folgen solltest und welche langfristig sich durchsetzen.

00:25:39: Und deswegen musst du schon irgendwie immer gucken, okay, wer ist es denn jetzt gerade?

00:25:42: Und du kannst auch nicht sagen, das sind die in drei Jahren auch noch, sondern aktuell ist es so.

00:25:46: Welche Firmen findest du gerade im Tech-Bereich am spannendsten oder welche guckst du dir gerade an und denkst, okay, das ist einfach Hammer, was die machen?

00:25:56: Vielleicht einmal in Deutschland und dann ... natürlich auch in den USA.

00:26:01: Aber so an welchen gründender Lippen hängst du und denkst, okay, da verfolge ich jeden Move?

00:26:07: Ja,

00:26:08: total gerne.

00:26:08: Also erst mal schwierige Frage, weil es gibt unfassbar viele.

00:26:13: Aber wenn ich jetzt mal so wirklich eine kurze Liste durchgeben müsste, ich fange mal in den USA an, weil ich gerade hier in New York bin.

00:26:21: Also ich glaube, einmal, was ich einfach super spannend finde, ist Thinking Machines Lab.

00:26:27: Das ist die Firma von der vorherigen CTO von OpenAI.

00:26:32: Also OpenAI ist das KI-Lab Hinterchat GPT.

00:26:35: Also quasi natürlich das eines der größten und bekanntesten Firmen in dem Bereich.

00:26:41: Die CTO, Mira Murati, ist dann rausgegangen und hat selber ein neues AI-Lab gegründet und das heißt Dinking Machines Lab.

00:26:50: Die hat direkt als erste Runde zwei Milliarden geraisst auf eine zehn Milliarden ... Bewertung.

00:26:57: Also komplett ... Das kann man sich in Europa auch nicht vorstellen.

00:27:01: Nein.

00:27:01: Es war direkt die größte Seedrunde bis dato.

00:27:05: Und dann noch dazu von der Frau.

00:27:06: Wow.

00:27:08: Diese Saga kann man auf jeden Fall mal verfolgen.

00:27:12: Das ist wirklich der Wahnsinn.

00:27:13: Da passiert auch gerade ... Also, wenn man, wie ich, im Twitter-Universum unterwegs ist, da passiert auch gerade unfassbar viel.

00:27:18: Irgendwie haben sie jetzt den CTO rausgeschmissen.

00:27:21: Direkt neun.

00:27:23: Ich nenn das immer so ... Desperate Housewives of Silicon Valley, was da teilweise alles passiert.

00:27:29: Und Thinking Machines ist mittendrin.

00:27:34: Aber ist, glaube ich, eine super spannende Firma.

00:27:35: Vielleicht auch noch kurz was machen die eigentlich.

00:27:37: Also, es ist ein bisschen mysteriös.

00:27:39: Es ist nicht super klar.

00:27:41: Aber das erste Produkt, was sie rausgebracht haben, ist ein Tool, mit dem man KI-Modelle, die öffentlich zugänglich sind, selber anpassen kann.

00:27:52: Also es gibt KI-Modelle da draußen, die sind nicht irgendwo so versteckt und unzugänglich, sondern es gibt welche, die sind einfach, die kann jeder für sich nutzen.

00:27:59: Also das nennt sich dann Open Source.

00:28:01: Und ist aber recht technisch schwierig, ein Open Source-Modell für seine Zwecke anzupassen.

00:28:06: Und das macht Thinking Machines jetzt mal im ersten Schritt, dir dabei zu helfen, wenn du jetzt zum Beispiel sagst, ich will ein Modell anpassen, dass das, weiß ich nicht, genau wie Lea im Podcast redet.

00:28:16: Dann gäbe es relativ viel, was man da erst mal tweaken muss oder erst mal anpassen muss.

00:28:21: Da ist Thinking Machine so ein Tool, was dabei hilft.

00:28:24: Genau, okay, was noch.

00:28:25: Was noch super spannend ist, das ist eine der hottesten Firmen, muss man auf jeden Fall kennen, in USA ist Cursor.

00:28:31: Cursor ist, ich weiß nicht genau, wie viele Mitarbeiter sie jetzt haben, aber als ich das letzte mal gecheckt hab, waren die unter hundert Leute, aber sind in mehreren hundert Millionen Umsatz, ist wahnsinnig, wahnsinnig heiß.

00:28:44: sehr junges Gründerteam.

00:28:46: Und was die machen, ist sozusagen ein AI-Coding-Assistent.

00:28:50: Also die sitzen quasi mit dir im Terminal oder haben wie so einen eigenen Coding-Terminal.

00:28:56: Also es ist wirklich wo Programmierer eigentlich Software produzieren oder programmieren.

00:29:01: Und die haben dafür ein eigenes Interface, also wie so ein eigenes Coding-Interface, wo dann KI drin hängt und dir hilft, schneller zu coden.

00:29:10: Also es ist eigentlich so ein bisschen, setzt an dem Trend, an Vibe-Coding, wie man es nennt.

00:29:15: Also Vibe-Coding ist, wenn man coded, aber eigentlich gar nicht programmieren kann, weil man so viel Hilfe von der KI bekommt.

00:29:23: Oh wow, wusste ich gar nicht, dass das schon Namen hat.

00:29:25: Nein?

00:29:25: Ich finde

00:29:26: jetzt guten Namen.

00:29:27: Nee, ich finde

00:29:27: jetzt

00:29:27: guten Namen Vibe-Coding.

00:29:30: Also das wäre so, wie wenn ich jetzt sagen würde, ich baue jetzt einfach mal unsere Epics-Plattform selber.

00:29:36: Aber ich hab halt keinerlei Tech-Hintergrund oder keinerlei Informatik-Hintergrund.

00:29:42: Und lass mir einfach durch KI helfen.

00:29:45: Genau.

00:29:46: Und das nennt sich dann Vibe-Coding, weil es ist sozusagen, du codest basierend auf Vibes.

00:29:51: Du codest nicht basierend auf Wissen, sondern so, ich glaube, jetzt brauche ich das Feature.

00:29:57: Ich fühle gerade dieses Feature und deswegen beschreibe ich der KI einfach mal so nach den Vibes.

00:30:04: Ich hätte gerne ein Feature, das macht diesen Button und das Kanntes und das.

00:30:08: Und die KI nimmt dann mal so deinen, sagen wir mal, deine, sagen wir mal, Beschreibung in natürlicher Sprache und setzt das in Code, also in programmiertem Code um.

00:30:21: Und das macht Cursor.

00:30:24: Also die haben ein eigenes Interface, in dem du das machen kannst.

00:30:26: Und die sind, die werden vor allem von Programmierern genutzt.

00:30:30: Also gar nicht mal unbedingt so von normalen Leuten, wobei das auch geht.

00:30:33: Aber die werden von Programmierern genutzt, damit sie noch schneller und besser

00:30:36: programmieren können.

00:30:37: Ja.

00:30:38: Okay, jetzt kommt noch das Dritte in den USA.

00:30:40: Okay,

00:30:40: noch ein Drittes.

00:30:42: Nehmen wir in den USA noch ... Nehmen wir noch ... Okay.

00:30:46: Nehmen wir Tech-Teil.

00:30:48: Das ist KI für Banken und Versicherung.

00:30:51: Und das ist natürlich jetzt ein absoluter Plug, weil das ist die Firma von meinem Mann.

00:30:55: Und wegen der sind wir auch ursprünglich in die USA gezogen.

00:30:59: Weil sie haben in Berlin angefangen, also haben auch in Berlin ein Office.

00:31:03: sind jetzt in die USA rübergegangen.

00:31:05: Und das ist KI-Software für Banken und Versicherungen, um da die Prozesse effizienter zu machen und eben auch zum Beispiel Risikoentscheidungen effizienter zu gestalten.

00:31:16: Ja, ich bin sehr beeindruckt, dass er das macht.

00:31:22: Ich stelle es mir sehr, sehr hart vor das Umfeld, weil du einfach wenig Bereiche hast, die so angegriffen werden, gerade so reguliert sind, so... solche krassen Abwehrsysteme brauchen, so viel Intelligenz brauchen, um das, was KI jetzt auch in stürrischer Kraft quasi ausdrücken kann, wenn sie von Menschen genutzt wird, die halt sozusagen KI für Betrug und so nutzen, da musste schon richtig intensiv drin sein.

00:31:53: Deswegen ist es für dich sehr beeindruckend, sich da reinzutrauen und richtig cool, dass er das macht.

00:32:00: Und jetzt, welche drei wären es denn in Deutschland?

00:32:04: Also erst mal in Deutschland gibt es auch unfassbar viele spannende Companies.

00:32:07: Ich nenne jetzt einfach mal nur drei.

00:32:09: Mein erstes wäre ganz klar Black Forest Labs.

00:32:12: Das ist auch ein KI Lab.

00:32:14: Also wiederum die arbeiten an den Modellen selbst und nicht an der Software darauf, sondern trainieren wirklich eigene Modelle.

00:32:21: Da arbeiten vor allem Forscher.

00:32:23: Also das sind wirklich Leute, die an der KI forschen und das Team sitzt.

00:32:27: witzigerweise unerwarteterweise in Freiburg.

00:32:31: Da kommen ein paar der Gründer her und die haben sich wirklich einfach gesagt, nee, wir machen jetzt mal genau das Gegenteil zu allen anderen.

00:32:37: Wir setzen uns in den Schwarzwald, deswegen heißt es auch Black Forest Labs.

00:32:41: Und dann sollen die Leute mal zu uns kommen.

00:32:43: Und das funktioniert unfassbar gut, weil die Gründer absolute Kurifän in dem Bereich sind.

00:32:49: Was machen die eigentlich?

00:32:49: Also die machen KI-Modelle für Bild- und Videogenerierung.

00:32:53: Also wenn man jetzt so bei, ihr kennt das jetzt wahrscheinlich mittlerweile alle, Man prompted bei ChatGPT oder woanders, bitte mal mir ein Bild von einer Katze auf einem Stuhl.

00:33:02: Und dann kommt da plötzlich Katze auf Stuhl.

00:33:04: Und Like For Slaps ist auf solche Modelle fokussiert.

00:33:07: Und die Gründer sind da in dem Bereich absolute Chorifäen.

00:33:10: Die haben da teilweise wirklich so die Grundbausteine für diesen kompletten Bereich gelegt.

00:33:15: Und deswegen will auch jeder für die arbeiten und geht auch jeder gerne in den Schwarzwald, weil er sagt, ja klar, also wenn ich dann irgendwie mit Robin Rombach und Andreas Blattmann arbeiten kann, Dann bin ich dabei und egal wo.

00:33:26: Und

00:33:26: nichts gegen den Sparzwald, das ist wunderschön da unten.

00:33:29: Also die traumhafteste Natur.

00:33:31: Du kannst Skifahren gehen im Winter und so.

00:33:33: Ich war jetzt ganz oft da.

00:33:34: Es ist echt, du hast eine Megaweinregion.

00:33:36: Also es ist schon wunderschön dazu arbeiten, aber ich verstehe, was du meinst.

00:33:39: Es ist wunderschön.

00:33:40: Es ist nicht, sag ich mal, das... Ökosystem, wo du den nächsten Unicorn-Gründer gleich in der nächsten Bar triffst, sondern da bist du halt so unter dir selbst.

00:33:50: Total.

00:33:51: Sehr fokussiert wahrscheinlich auf die Arbeit.

00:33:52: Sehr fokussiert, genau.

00:33:54: Nee, es ist wirklich wunderschön.

00:33:55: Aber es würde dir halt jeder wieder so, ich glaub, so Starterfach-Simple würden die alle sagen, nee, also du musst natürlich nach London oder Berlin und da, wo das ganze Talent ist, wenn du gut genug bist, dann kommt das Talent schon zu dir.

00:34:08: Ja.

00:34:09: Also und ich finde Black Forest Labs auch für alle, die hier zuhören und jetzt nicht, sag ich mal, die anderen Firmen, die du bisher genannt hast, die sind ja für viele nicht so sehr nutzbar.

00:34:18: Also es sind sozusagen wenige, die wirklich, die jetzt hier zuhören würden, die die wirklich nutzen können.

00:34:23: Aber Black Forest Labs ist wirklich was, was jeder von uns nutzen kann.

00:34:26: Also genau was du sagst, ja Video- und Bildgenerierung, die sind super.

00:34:30: Da kommen auch wirklich sinnvolle Sachen raus.

00:34:32: Also die kann man perfekt nutzen und muss nicht.

00:34:35: Also ich versuche ja auch immer irgendwie deutsche Tools und deutschen Text-Stacks zu nutzen und nicht nur den amerikanischen oder auch europäischen zumindest.

00:34:44: Und deswegen allein da schon eine Empfehlung.

00:34:46: Okay, cool.

00:34:47: Was ist dein zweites?

00:34:48: Dann Nummer zwei ist auf jeden Fall Paloa aus Berlin.

00:34:53: Die machen quasi KI für Voice-Generierung, für Voice-Unterhaltungen.

00:34:58: Das ist aber auch was da hat eigentlich jeder von uns mit Kontakt.

00:35:00: Die bringen sozusagen im Customer Support.

00:35:03: Also wenn man bei einer Hotline anruft.

00:35:05: dass da eben KI-Agenten rangehen können, die wirklich eine superrealistische Stimme haben, die im Hintergrund sozusagen auch deine Anfrage abarbeiten können.

00:35:15: Darauf fokussieren die sich und die machen das wirklich für ganz große Firmen.

00:35:18: Wahrscheinlich, so gut wie deren Marktdurchdringung schon ist, hat jeder, der hier zuhört, schon mal mit einem Agenten von Paloa telefoniert und kann auch gut sein, dass er es gar nicht gemerkt hat.

00:35:29: Weil ich weiß, man hat dann immer so eine ... Man hat so die Erinnerung an diese ... die auch auch schlecht sind.

00:35:37: Die sind

00:35:38: schrecklichen Bots, ja.

00:35:39: Genau, die gar nichts checken und es ist einfach so richtig, man will nur auflegen oder sie anschreien.

00:35:45: Und das ist eben das Problem, was Paloa löst, weil das wird auf jeden Fall der Vergangenheit angehören, dass man mit denen nicht sprechen kann.

00:35:52: Und das ist total robotermäßig ist und total nervt.

00:35:57: Okay, last one.

00:35:59: Last one.

00:36:01: Dann nehme ich als letztes mal noch ein bisschen eines, was ein bisschen frühfasiger ist, Langdoc.

00:36:08: Langdoc, auch aus Berlin, die machen quasi ein GDPR-Compliant-Chat-GPT so in der Art.

00:36:16: So kann man sich so ganz zusammengefasst vorstellen und wo man jedes Modell von jedem KI-Lab nutzen kann und eben nicht nur das von OpenAI.

00:36:25: Also die sind super, super stark so im BtoB-Bereich, so im Mittelstand in Deutschland, also wirklich so in solchen Firmen.

00:36:33: Heißt, das ist dann einfach ein Firmen-Chat-GPT, wo man dann aussuchen kann.

00:36:40: Heute möchte ich aber mal das Modell von Anthropic benutzen.

00:36:43: Und heute möchte ich mal das von OpenAI nutzen und damit eben nicht so eine Abhängigkeit aufbaut zu einer dieser KI-Labs.

00:36:51: Und da haben auch ganz viele Leute gesagt, hey, das braucht doch keiner, es sieht doch genauso aus wie Chatchity.

00:36:55: Warum brauchen jetzt das?

00:36:56: Und stellt sich raus, doch, die Leute wollen diese Abhängigkeit nicht und wollen eben auch die Datensicherheit, wollen eben, dass das nicht alles so frei zurückgespült wird.

00:37:06: Und deswegen, die funktionieren auch so.

00:37:07: Die sind ein bisschen frühfasiger, also auch noch mehr Empfehlungen.

00:37:10: Find ich eine Mega-Empfehlungs- ist auch unser Tech-Partner bei unserem AI-Bootcamp hier von Ten More In.

00:37:16: Das wusste

00:37:16: ich nicht.

00:37:16: Also keine

00:37:17: Kulatt in dem Moment.

00:37:20: Deswegen sage ich es.

00:37:21: Und deswegen, ich finde wirklich, das ist total spannend, weil es ist so ein bisschen, ja, ist jetzt nur jeder Vergleich, aber so wie Urban Sports Club für so Sportstudios, dass du halt nicht so eine Membership nur mit einem Studio hast und dieses eine nutzen kannst und dann kommt plötzlich das nächste Hot-Studio und denkst, ich will da aber auch Sport machen, sondern du hast halt deine Urban Sports Club Membership oder Class Pass oder was auch immer du hast.

00:37:43: Und kannst halt überall hingehen.

00:37:44: Und genau so ist es ein bisschen für halt KI-Chats.

00:37:48: Und deswegen finde ich, also so meinem Freiheitsbedürfnis entspricht das sehr stark.

00:37:54: Deswegen finde ich das ganz cool.

00:37:56: Und jetzt vielleicht, Paula, wo wir jetzt hier, also ich finde es mega erstmal, dass du diese ganzen Companies irgendwie genannt hast und dich da festgelegt hast und auch wie gut du die beschreiben kannst.

00:38:04: Ich finde, man hat wirklich verstanden, was die einzelnen Firmen machen.

00:38:07: Und das ist bei der Unterschiedlichkeit und auch bei der... Das ist, sag ich mal, technischen Affinität, die die Firmen haben, finde ich gar nicht so leicht.

00:38:16: Und das ist ja ein Kernelement, würde ich sagen, auch von deinem Erfolg jetzt auf Instagram.

00:38:22: Also, du bist ja für mich, sag ich mal, sichtbar, aber du musst mal sagen, wann du damit eigentlich angefangen hast, so Gefühl, so ein halbes Jahr, es ist also noch relativ jung jetzt in meiner Bubble angekommen.

00:38:33: Mir wurde dein Kanal x-fach vorgeschlagen.

00:38:35: Ich habe immer gesagt, ich kenne die Paula total gut.

00:38:38: Und ich folge ja auch schon längst.

00:38:40: Aber es ist toll, dass ihr die alle jetzt total findet.

00:38:42: Also du hast auf Instagram, ich glaube, du bist bei TikTok auch, aber musst du gleich mal sagen, ich bin nicht bei TikTok, deswegen weiß ich es nicht.

00:38:48: Auf Instagram hast du den Kanal PaliPau, also P-A-L-L-I-P-A-U-U.

00:38:54: Und hast da eine super, finde ich, ansprechende, sag ich mal, einfach verständliche, irgendwie so kurzweilige ... Kommunikationsart gefunden, relativ schweren Tech-Content rüberzubringen, ob in welche Start-ups du joinen würdest, welche du gerade hot findest, aber du erklärst auch irgendwie immer kurz, was die machen, was du daran spannend findest.

00:39:23: oder auch, du machst auch Reels mit vielen Unicorn-Foundern und sonst erfolgreichen Foundern, die du spannend findest und versuchst so ein bisschen deren Learnings rauszukristallisieren.

00:39:35: Wieso, wann hast du's angefangen?

00:39:37: Wieso eigentlich?

00:39:39: Und wusstest du vorher schon, dass du diese Gabe hast, diesen, sag ich mal, relativ technischen Content so massentauglich rüberzubringen?

00:39:50: Ja, also, ich muss erst mal sagen, weil so vielen Sachen, ich hab das auch nicht so auf dem Reisbrett geplant.

00:39:57: Es war gar nicht so so, jetzt setz mich mal hin hier, Strategie, und dann mach ich jetzt mal Shortform-Video.

00:40:03: Es fing eher an, weil ich ... glaube fest daran, dass wir als Kultur zunehmend über diese kurzen Videos kommunizieren werden.

00:40:12: Und dass viele Informationen mehr und mehr so verbreitet werden.

00:40:16: Weil die Leute irgendwie eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne haben.

00:40:19: Und auch wirklich einfach jeder hängt auf diesen Plattformen rum.

00:40:23: Also, klar, es gibt Ausnahmen, aber selbst der, der so irgendwie die Boomer und also jeder hängt halt da ab und weil es halt einfach Spaß macht.

00:40:33: Und deswegen glaube ich einfach so, die Kommunikation unserer Kultur, die Informationsverbreitung wird immer mehr und mehr so.

00:40:39: short form video.

00:40:41: Und dann habe ich mir so gedacht, irgendwie würde ich aber gerne da auch auf der kreierenden Seite sein, nicht nur auf der konsumierenden.

00:40:48: Und

00:40:48: hab gesagt, es kann ja eigentlich nicht sein, dass man als Millennial schon da raus ist und so das Gefühl hat, nee, das machen die Jungen und nee, und ich rede ja nicht so nicht immer rar.

00:40:57: Weil ich so, jetzt ist dann schon wieder so der Anfang vom Ende, wenn man sich für so Sachen zu alt fühlt.

00:41:02: Voll.

00:41:03: Voll.

00:41:03: Genau.

00:41:04: Deswegen hab ich so gesagt, okay, komm, ich probier das jetzt mal aus.

00:41:07: Und die finde ich, das fand ich schon immer spannend.

00:41:10: Leute, die so auf Social-Sachen machen.

00:41:12: Und hab deswegen einfach mal angefangen.

00:41:14: Und am Anfang auch wirklich wild durcheinander.

00:41:16: Also ich hatte null diese ... Vorahnung, dass das jetzt bei mir funktionieren würde und habe einfach ganz viel ausprobiert.

00:41:22: Also irgendwie verschiedene Formate, wie ich es hingestellt habe.

00:41:25: Manche habe ich auch gar nicht über Business geredet, dann manchmal über Business geredet und einfach mal so wild probiert.

00:41:30: Und vielleicht auch so, ich glaube, ein ganz wichtiger Insight ist, als ich im August also vor noch nicht mal sechs Monaten auf Instagram angefangen habe, habe ich schon davor ein paar Monate auf TikTok rumprobiert.

00:41:42: Also ich möchte jedem diese Illusion nehmen, dass das irgendwie so ein Overnight-Success ist, meine Meinung nach.

00:41:48: sind Overnight-Success-Stories, wenn man sie hört, immer eine Illusion, weil da Jahre von irgendeiner Art von Vorarbeit reingegangen sind.

00:41:56: Und in meinem Fall habe ich einfach TikTok als so ...

00:42:00: Test-Plattform.

00:42:04: Das funktioniert halt gut, und das ist auch mein Tipp an alle, die da anfangen wollen, fangt einfach auf TikTok an.

00:42:08: Aus zwei Gründen ist es, geeignet sich das.

00:42:10: TikTok ist ein reiner ... Also, der TikTok-Algorithmus ist ein reiner Interest-Graph.

00:42:16: D.h.,

00:42:16: die Videos werden nur gerankt danach, ob die Zuschauer das interessant finden und darauf kleben bleiben oder es liken und teilen.

00:42:23: Und nicht darauf, wie viel Follower jemand hat.

00:42:25: D.h.,

00:42:25: man kann als jemand mit null Followern direkt erfolgreiche Videos haben, wenn die gut sind.

00:42:30: Und dadurch kann man halt wirklich einfach mal so ganz unvoreingenommen Sachen ausprobieren.

00:42:35: Weil TikTok wird dir sagen, ob es gut ist oder nicht, egal, ob du Follower hast.

00:42:40: Und es gut ist auch, wenn es nicht gut ist, sieht es niemand.

00:42:44: Dadurch braucht es einem auch echt nicht peinlich sein.

00:42:46: Und dann ist natürlich so der zweite Effekt auf TikTok, da sind meine Freunde eigentlich nicht wirklich.

00:42:50: Das heißt,

00:42:52: das ist nicht so peinlich.

00:42:53: Auch da kann es keiner komisch finden.

00:42:55: Ja,

00:42:55: keiner komisch finden.

00:42:56: Und das heißt, als ich dann rübergewechselt bin zu Instagram, hatte ich da so meinen, erstens schon so ein bisschen, so meinen Content-Market-Fitter.

00:43:03: Also ich wusste schon so dieses, wenn ich so rumlaufe durch die Stadt und in meine... Kabelkopfhörer reden, das mögen die Leute irgendwie, wenn ich so ein bisschen Tech-Insights gebe, das mögen die Leute.

00:43:12: Das heißt, ich wusste schon so ein bisschen meinen Format und ich hatte das Selbstbewusstsein schon.

00:43:16: Mir war das dann schon, in dem Zeitpunkt war es mir schon egal.

00:43:19: Da war ich schon so, ja mein Gott, dann macht man halt... Wie lange

00:43:22: hast du da auf TikTok vorher rumprobiert?

00:43:24: Also wie lange war das so?

00:43:25: War es ein paar Monate oder war das ein paar Jahre?

00:43:27: Das,

00:43:28: nee, also so ein acht, neun Monate oder sowas.

00:43:32: Also das war, das war dann... definitiv mal mehr, mal weniger, nicht in der gleichen Intensität wie dann auf Instagram, aber das war jetzt nicht so seit gestern.

00:43:40: Und das ist mir sehr wichtig zu sagen.

00:43:41: Also

00:43:41: der war schon so wettet der Content und hat schon auf einer anderen Plattform quasi performt, sodass du wusstest, okay, das funktioniert.

00:43:48: Und dann, jetzt hast du es ja selber gerade angesprochen, finde ich es auch spannend.

00:43:52: Ich meine, man muss ja jetzt erst mal sagen, du hast vor fünf Monaten angefangen und hast fünfzigtausend Follower auf Instagram aufgebaut.

00:43:57: Ich weiß, dass Follower jetzt heute nicht mehr so das Nonplus-Ultra sind.

00:44:00: Aber deine Reals werden auch tausendfach gesehen und geteilt und so weiter, weil auch, glaube ich, die Aesthetik irgendwie funktioniert.

00:44:08: Du hast eben schon gesagt, Kabel, Kopfhörer, draußen rumlaufen.

00:44:12: Das ist so ein bisschen so eine Aesthetik.

00:44:14: Ich find sie ... Auch so ist schon aspirational.

00:44:17: Du bist in New York, du bist irgendwo, wo Sonne ist, Palmen sind und irgendwie so ganz schön.

00:44:22: Du hast am Anfang immer diese blaue Sonnenbrille.

00:44:24: Weiß ich gar nicht, ob du das jetzt noch machst, aber das war für mich so ein krasses, so wiederkehrendes Element.

00:44:29: Man guckt einfach gerne an, weil es halt nicht ein dunkler Raum in Berlin ist.

00:44:34: Es ist einfach, einfach spannender und irgendwie so.

00:44:37: Kurzweilig und Snackable.

00:44:40: War das total aktiv strategisch platziert?

00:44:44: Oder hast du das einfach angefangen oder hast gedacht, wie würde ich's gerne gucken?

00:44:49: Oder wie bist du da so rangegangen an diese ganze Ästhetik?

00:44:53: Also ich muss erst mal zu der Ästhetik was sagen, weil ich habe, du hast mich letztens ja schon mal einen Shoutout mir gegeben hier bei Fast and Curious und gesagt, du glaubst, dass der No Makeup Ästhetik, dass das jetzt ein Ding ist und dass ich das mache.

00:45:06: Und wir haben uns totgelacht, weil ich so gesagt hab, ja, ich hab bald nie Wimperntusche drauf und so.

00:45:12: Aber wenn sie wüsste, wie viel Effort es ist, Effort bis auszusehen.

00:45:18: Weil ich schmink mich schon und so.

00:45:20: Und dann sehe ich halt nicht mehr her ungeschminkt aus, weil ...

00:45:22: keine Ahnung ... Also, hab ich völlig falsches Shout-Out gegeben.

00:45:26: Nee, überhaupt nicht.

00:45:27: To clarify, Paula hat richtig dick Make-up drauf.

00:45:30: Das ist überhaupt kein normaler Make-up.

00:45:33: Also, es war nicht falsch, weil ich ja ... es sieht schon so

00:45:36: aus.

00:45:36: Ja, von der Aesthetik ist es normal, weil du hast's völlig.

00:45:41: Boah, ich wünschte es wäre nur ein Make-up, weil dann würde ich da nicht immer so stehen.

00:45:45: Aber ehrlich, ich finde das ein super schöner Look, weil ich habe nämlich wirklich mein Leben lang, meine Mutter hat immer Wimpernzange genutzt.

00:45:51: Und dementsprechend habe ich einfach seitdem ich sozusagen Make-up nutze, nutze ich Wimpernzange und halt ordentlich Wimperntusche, ja.

00:45:59: Jetzt hatte ich diese blöde Augenentzündung, die auch einfach nicht mehr weggeht.

00:46:02: Und es kann sein, dass er einfach mich nie wieder schminken kann, weil die einfach nicht mehr weggeht.

00:46:05: So, es kann sein.

00:46:06: Und dann war ich total

00:46:08: happy,

00:46:08: dass jetzt dieser kleine Look ohne Wimperntosche und so.

00:46:12: Ich mag das total gerne.

00:46:14: Ich finde es echt richtig schön.

00:46:16: War ich so happy, dass der jetzt gerade in zu sein scheint.

00:46:19: Und da warst du mein Vorbild.

00:46:23: Also du würdest auch ohne Wimperntosche ganz toll aussehen.

00:46:26: Deswegen ist es überhaupt kein Problem.

00:46:28: Ja, auf jeden Fall.

00:46:29: Ich bin einfach zu faul, ehrlich gesagt, weil ich mich nicht abschminken will.

00:46:32: Ich glaube, es sieht schon auch besser, noch mal besser aus.

00:46:38: So ein Tuch um das Gesicht geht noch.

00:46:39: Aber da extra die Pimpatische raus zu kratzen, das mach ich

00:46:42: nicht.

00:46:42: Das ist zu viel.

00:46:43: Genau, das geht mir zu lange.

00:46:47: Aber ist das sozusagen diese ganze ... Ich finde schon, dass das nicht so unterschätzen ist.

00:46:53: Jetzt mal einen Mini-Schwenk.

00:46:54: Ich weiß, dass ich damals Bonnie Strange mit der haben.

00:46:56: Wir haben relativ früh gearbeitet bei Murli.

00:46:57: Das war mit einer der ersten Creatorinnen, die sich, muss man sagen, damals getraut hat, Murli Adventskalender zu bewerben.

00:47:05: Heutzutage macht das jeder.

00:47:06: Aber damals waren die natürlich auch viel jünger, die Creator.

00:47:09: Die waren Anfang Mitte zwanzig, weil das in der Phase losging.

00:47:12: Jetzt sind die Creator, die man kennt mit den Millionen-Followern, alle ... eher Anfang Mitte dreißig.

00:47:18: Da ist das auch noch mal ein anderes Thema.

00:47:20: Aber die hat auf jeden Fall relativ viel am Roulis Content auch gemacht.

00:47:23: Und ich weiß noch genau, dass diese Berliner Ästhetik lange hatte.

00:47:29: Also so ein bisschen aus meiner schlecht beschriebenen Brille zu sehen.

00:47:34: So ein bisschen dieses rauere, raffe, so I don't care.

00:47:38: So ein bisschen du darfst dich glücklich schätzen, dass du mir überfolgen darfst, Ding.

00:47:43: Und dann ist sie umgeschwenkt in so eine Art Weiß ich nicht, ob ich's gut beschreibe, aber so eine Art Lolita-Aesthetik.

00:47:49: Ich glaub, sie lebt auf Ibiza viel, palmen viel.

00:47:52: Auch mit ganz vielen Perücken, ganz anders geschminkt.

00:47:56: So großer Mund, ganz viel Frisuraufwand.

00:48:01: Krasser Outfits im Sonne, Palmen und so.

00:48:05: Einfach so.

00:48:06: dieses ganze Bild hat sich verändert.

00:48:09: Und sie hat einen Riesen-Follower-Wachstum die nächsten Jahre.

00:48:13: Und ist natürlich auch einfach eine ... Die hat einfach Zeitgeist komplett verstanden.

00:48:17: Es ist jetzt aber nur ein Beispiel, wo ich das von außen gesehen habe, wie viel das ausmacht.

00:48:24: Weil man ja immer sagt, der Inhalt zählt und so weiter.

00:48:26: Ja, der zählt auch bei solchen Accounts wie Daim auch noch mal mehr.

00:48:30: Aber die Ästhetik halt auch.

00:48:31: Also man muss es halt auch gerne gucken wollen.

00:48:33: Deswegen war das sozusagen eine aktive Entscheidung.

00:48:36: und hast du dann geguckt, was ist noch nicht besetzt.

00:48:38: So blaue Sonnenbrille hat noch keiner.

00:48:40: Das wird jetzt mein Ding.

00:48:42: Also, ich glaub, was du so beschreibst, find ich auch total spannend.

00:48:46: Ich nenn das immer so Worldbuilding.

00:48:49: Also, das ist so ... In welche Welt tauch ich eigentlich ein, wenn ich dieser Person folge?

00:48:54: Und das hat viel mit der Ästhetik zu tun.

00:48:57: Nicht nur, aber schon viel.

00:48:58: Und das find ich ultra spannend, weil ich das auch was ist, wenn ich Leuten gerne follow, weil ich gern in deren Welt eintauche.

00:49:04: Und ich bin immer fasziniert, wie die Leute das machen.

00:49:08: Und ich glaube halt in meinem Fall ... war nicht in dem Sinne strategisch, sondern es ist in dem Fall authentisch.

00:49:14: Weil ich glaube, es gibt halt eigentlich so zwei Enden vom Spektrum im Content-Bereich, die noch Erfolg haben können.

00:49:21: Es ist entweder highly produced, so im Studio, perfektes Makeup.

00:49:26: Alles sitzt, tausend Sachen passieren.

00:49:29: Oder in Bonnys Fall dann wahrscheinlich auch irgendwie hatte davor das Glam Squad da und so alles so richtig aufgesetzt.

00:49:36: oder so dieses, ich habe gar keine Mühe reingesteckt.

00:49:40: Also, und das ist bei mir, ich bin halt auf dem Ende des Spektrums, ich laufe wirklich gerade zu einem Meeting und ich gebe euch jetzt noch mal ganz kurz was mit auf den Weg.

00:49:48: Und das ist, das ist in dem Sinne authentisch, weil ich kann das auch, ich kann das weder zeitlich, noch ist es mein Stil, mich jetzt dahin zu setzen.

00:49:56: Und jetzt hab ich mir die Haare füllen lassen, was ich auch nicht nie mache.

00:50:00: Und dann da irgendwie so...

00:50:01: Und jetzt mach ich das Licht und jetzt mach ich irgendwie... So, und jetzt

00:50:03: das Skript und so.

00:50:04: Ich hab das ein, zwei Mal gemacht.

00:50:06: Hat mir das dann nach angeguckt, war so, das ist so Horror.

00:50:08: Ich kann es, ich kann es nicht.

00:50:10: Für dich

00:50:10: auch total.

00:50:11: Das geht mir genauso bei meinen eigenen.

00:50:13: Ja.

00:50:14: Du bist ja auch, am Ende jetzt, ob Wimperntusche hin oder her, du bist ja auch in der Aesthetik von, ich bin gerade auf dem Weg und ich sag noch mal

00:50:20: ganz kurz was.

00:50:21: Ehrlicherweise, Paula, jedes Mal, wenn ich's versuche, anders zu machen, krieg ich da den Cringe meines Lebens von mir selber.

00:50:26: Ich find's furchtbar, mir das anzugucken, wenn ich das so versuche, aufzusetzen.

00:50:30: Je mehr ich's versuche, je schlimmer wird.

00:50:31: Es ist wirklich ... Das ist einfach nicht das, was ich gut kann, dieses highly produced, glamorous Ding, sondern wenn, dann muss es halt so on the way funktionieren.

00:50:41: Also, mhm, okay, versteh ich.

00:50:43: Total.

00:50:44: Und deswegen, glaub ich, ist es halt real und nicht strategisch in dem Sinne.

00:50:48: Und ich glaube, es passt dann in dem Sinne auch zum Inhalt, weil ich ja sozusagen einfach wirklich einen Bicke gebe aus meinem Work-Life.

00:50:57: Und die gebe ich halt wirklich irgendwie spontan, relativ spontan.

00:51:02: Und die sind halt auch nicht produced, weil ich sie halt wirklich einfach zwischen mitten im Leben rein verteile quasi.

00:51:10: Und hast du da einen Ziel mit?

00:51:14: Also ist das sozusagen, es klingt jetzt so, du hattest einfach irgendwie Lust das auch zu machen, Lust das zu teilen, was du gelernt hast.

00:51:23: angefangen und gemerkt, was funktioniert auf TikTok und probiert und so weiter.

00:51:26: Aber es ist ja auch, ich finde es auch eine schöne Form von Selbstwirksamkeit, weil man einfach was rausgibt in die Welt und dann kommt auch was zurück.

00:51:34: Das heißt, es ist so ein relativ schneller, iterativer Prozess mit einem Publikum, was auch schnell darauf reagiert und so man kriegt ganz, ganz schnelles Feedback auf Sachen.

00:51:42: Hast du da irgendein Ziel mit?

00:51:44: Weil du ja, also genauso wie ich, ist es bei dir ja so, dass du einfach Den Job, den du machst, wirklich irre gerne machst.

00:51:52: Also hab ich das Gefühl und weiß ich auch von dir, dass du wirklich den aktuellen Job, den du machst, also eine Firma mit aufzubauen, total gerne machst.

00:51:59: Das ist bei mir halt mit Unternehmertum auch.

00:52:02: Und dann ist es schon so, dass man eigentlich dann in dem Senden und in diesem Creator sein, sich mit eigentlich was ganz anderem, einem ganz anderem Berufsfeld beschäftigt, das dann so aufnimmt und so weiter und das dann auch ... Zeit wegnimmt von dem eigentlichen Job, den man halt da so hat.

00:52:20: Ja, das ist ein totaler ... Das ist auch was, was mich beschäftigt, weil ich bin eigentlich voll eingespannt in meinem Job und hab eigentlich auch ... Ja, es ist ein totaler Spagat, dann manchmal trotzdem noch was zu teilen, was dann aber auch nicht total ... Ich will das ja dann schon ein bisschen durchdacht haben, weil das geht am Ende an viele Leute und die nehmen das auch oft dann sehr ernst.

00:52:40: Dann will ich dann natürlich nicht so schnell irgendwas erzählen, wo ich mir danach denke, ah.

00:52:44: war das jetzt irgendwie richtig und war das wirklich gut.

00:52:49: Deswegen ist das auf jeden Fall Spagat.

00:52:52: Aber ich sehe das für mich einfach als ein super, super cooles Hobby.

00:52:57: Ich sage auch immer, ich bin schon immer so ein Showgirl.

00:53:00: Ich wollte auch immer Schauspielerin sein.

00:53:04: Das macht einfach total Spaß, da so ein bisschen zu createn, zu gucken, wie es läuft.

00:53:10: Und deswegen versuche ich das ein bisschen so zu frameen und ich mir da keinen Druck zu machen und nicht zu versuchen, irgendwie zu suchen und so viel Follower.

00:53:16: Und das muss jetzt so wachsen und so.

00:53:19: Das will ich eigentlich alles gar nicht.

00:53:20: Weil es dann diese ganze Leichtigkeit verliert.

00:53:22: Genau, dann wird es so, dann guckt man nur, okay, wie hat das jetzt performt.

00:53:26: Und deswegen auch Hochachtung vor jedem professionellen Creator.

00:53:29: Wenn ich das den ganzen Tag darauf optimieren müsste, das würde mich total verrückt machen.

00:53:33: Und ich finde eben auch, ich merke auch, je länger ich es mache, Ich mache es eigentlich, um eine Beziehung aufzubauen zu ein paar Leuten da draußen, die mich dann richtig super finden.

00:53:44: Und das funktioniert super.

00:53:46: Mir schreiben dann manche Leute irgendwie so einen Text.

00:53:48: Vielen Dank.

00:53:48: Es hat mir so geholfen.

00:53:50: Aber ich habe jetzt irgendwie meinen Job dadurch gefunden.

00:53:52: Und dafür mache ich das.

00:53:54: Und das darf gerne eine Nische bleiben.

00:53:55: Das muss überhaupt nicht ... Das muss nicht der Massenmarkt sein, der das gut findet und der dadurch einen Job findet, sondern es darf gerne eine Nische sein, die das cool findet, die mich mögen.

00:54:05: Und das ist fein.

00:54:06: Und so versuche ich das für mich.

00:54:09: Und jetzt habe ich noch so viele Fragen eigentlich, aber keine Zeit mehr leider.

00:54:13: Deswegen komme zur letzten Frage.

00:54:15: Jetzt haben wir ja so ein bisschen deinen Karriereweg verfolgt und gemerkt, wie vielseitig der ist und wie viel da drin sein darf.

00:54:23: Und ich finde auch schön, Paula, was du verkörpersst, dass es halt alles nebeneinander stattfinden.

00:54:29: kann.

00:54:29: und dafür, dass man irgendwie Techno sein kann und sich für Gaming interessieren kann und für KI-Modelle und für Fashion und für Creator-Tum und für whatever you wanna do.

00:54:41: Und das ist zu sagen einfach, dass du sozusagen dir deine eigene Welt und dein eigenes Leben so baust, wie du halt darin glücklich bist.

00:54:50: Wenn du jetzt nochmal so am Anfang deiner Karriere stehen würdest, würdest du dir irgendwas raten, würdest du irgendwas anders machen?

00:54:59: Also, ich glaube, ich würde, wenn ich es auf eins runterdampfe, wäre es wirklich mir viel früher sehr ernsthaft, die Frage zu stellen, was macht mir eigentlich wirklich Spaß und was treibt mich wirklich an?

00:55:16: und nicht so sehr.

00:55:17: Das habe ich nämlich definitiv viel gemacht, so zu gucken, was macht jetzt Sinn und was ist irgendwie gut für den Status.

00:55:24: Für den Lebenslauf.

00:55:25: Für den Lebenslauf.

00:55:26: Und hier mit Kinsi und so, nichts.

00:55:29: gegen diese Schritte, weil ich hab die alle geliebt, aber nicht nur darauf zu gucken, weil ich glaub, auch die Welt verändert sich da so sehr gerade.

00:55:37: Ich glaub, es weiß keiner, ob diese ganzen Lebenslaufsachen eigentlich noch irgendwie interessieren.

00:55:41: Ich glaub, es wird viel wichtiger sein, was hast du irgendwie aufgebaut, was hast du irgendwie mal, wo hast du mal ein Risiko genommen?

00:55:47: Und da gibt's, also zu dem Thema gibt's ein Zitat von meinem Lieblings, so sagen wir mal, Twitter-Philosophen, Nawal Ravikant.

00:55:57: He's like, become the best in the world at what you do.

00:56:00: Keep redefining what you do until this is true.

00:56:04: Und das finde ich total gut, dass er sagt, mach das, was du machst, zu so einer kleinen Nische.

00:56:09: Weil das dein Ding ist, dass das hundertprozent authentisch dich reflektiert.

00:56:15: Dass es niemand anders gibt, der ist so gut kann wie du.

00:56:17: Dadurch musst du es immer kleiner und nischiger und spezieller machen.

00:56:21: sodass dann du die einzige Person in dem Bereich bist.

00:56:24: Und deswegen musst du dann immer weiter daran arbeiten, was ist das eigentlich, was ich der Welt anbiete, was nur ich anbieten kann.

00:56:32: Und das funktioniert natürlich auch nur mit den Sachen, wo man authentisch Spaß dran hat und dahinter steht.

00:56:38: Oder wo sagen wir mal, Skill und Passion zusammenkommen.

00:56:41: Und das ist übrigens vielleicht auch das letzte Wort.

00:56:45: Ich glaube, da bin ich auch noch nicht hundert Prozent, aber da komme ich sozusagen mit jeder weiteren dieser Sachen hin.

00:56:51: Und das habe ich bei dir auch immer einfach krass bewundert.

00:56:54: Du hast ja auch so eine Welt und so eine Karriere geschaffen, die da gibt's kein Playbook für.

00:56:58: Und wahrscheinlich gibt's für das, was du bist.

00:57:00: Und das könnte man so sehr lange wahrscheinlich beschreiben.

00:57:04: Auch wirklich nur eine Person, nämlich Lea.

00:57:07: Und das sollte sich jeder junge Mensch so ein bisschen vor Augen führen, weil dann kann dich halt auch keine KI ersetzen, wenn es halt nur die eine Lea gibt, die das so macht und hier noch ihren bisschen Lea-Tum rein gibt.

00:57:20: Und so weiter.

00:57:22: Das, glaube ich, können wir uns alle hinter die Löffel schreiben.

00:57:27: Vielen Dank, Paula.

00:57:28: Ich freu mich schon mega auf deine nächsten Videos.

00:57:32: Ich guck sie mir super gerne an.

00:57:35: Sowohl guck ich sie gerne, als auch interessieren sie mich inhaltlich.

00:57:38: Ich finde das richtig cool, was du machst.

00:57:40: Und ich finde es auch wirklich cool, von diesem Start-up-Aufbau noch mehr zu lernen, gerade in New York, gerade für uns in Deutschland sitzen.

00:57:49: Das schon immer wieder brauchen auch diese Inspiration mit wahnsinnig viel Wagniskapital, mit wahnsinnig schnellem Wachstum, mit wahnsinnig viel Mut, mit extremen Risiko, mit dieser krassen KI-Force, die gar nicht mehr hinterfragt wird.

00:58:02: Ich finde, es gibt uns eine Richtung, wo wir uns ganz viel von abschneiden können, weil wir da einfach in einem anderen Kontext unterwegs sind.

00:58:11: Und deswegen finde ich das auch schön, dass du das weiterhin so als Botschafter

00:58:14: immer wieder, als Botschafterin

00:58:16: immer wieder rüber bringst.

00:58:18: Da danke ich dir sehr viel.

00:58:20: Ich freue mich, dass du da warst.

00:58:22: Ich will auf jeden Fall noch eine Folge mit dir machen über all die anderen Fragen, die ich noch hatte.

00:58:25: Das machen wir dann aber wirklich persönlich im Studio.

00:58:28: Bitte, das versprechen muss ich dir abnehmen, dass wir noch mal eine im Studio in New York machen, vielleicht auch ein paar Reels machen für die Community.

00:58:37: Wir steigen da so ins Real Game ein.

00:58:39: Mit no makeup look, aber ganz viel Make-up.

00:58:42: Genau, im Hintergrund ganz high effort effortlessness.

00:58:46: Genau.

00:58:47: Das ist meine Marke.

00:58:48: Und ich muss auch echt nochmal sagen, großes Kompliment leer an, was ihr mit Fast and Curious aufgebaut hat.

00:58:54: Und ich muss einen Riesen-Shoutout kurz geben an meine Mutter, die ist nämlich der treuest Fast and Curious-Pörer.

00:58:59: Also, Grüße gehen raus.

00:59:01: Ich weiß, dass mir schon so oft geschickt, sitzt hier gerade wieder neben meiner Mutter, sie hat sich kaputt gelacht über das und das und das.

00:59:08: Sie liebt es.

00:59:09: Ich möchte auf jeden Fall deine Mutter bald kennenlernen.

00:59:12: Ja, das muss wirklich sein.

00:59:13: Also das würde sie auch wahnsinnig freuen.

00:59:15: Und deswegen, glaube ich, insbesondere happy, heute hier zu sein für sie.

00:59:19: Oh, wie stehend.

00:59:21: Vielen Dank, Paula.

00:59:22: Und ja, danke, dass ihr die Zeit genommen hast.

00:59:23: Ich freu mich auf den Release der Folge und wir sehen uns ganz bald.

00:59:27: Tschüss.

00:59:28: Bis ganz bald.

00:59:29: Ciao, ciao.

00:59:40: by OMR.

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