#181 Der wichtigste Vertrag im Job I Irgendwie depri I Zuckerverbot in UK

Shownotes

Catch-up:

Lea erzählt, warum ihr ausgerechnet in intensiven Board-Phasen die besten neuen Ideen kommen - und Verena stellt das Bildungsprojekt „Klasse 0“ vor. Dazu ein Update zu den weiter wachsenden Fast & Curious Circles.

Learning des Monats:

Beim Jobstart schließen wir drei Verträge - den administrativen, den operativen und den psychologischen. Lea und Verena sprechen darüber, warum genau dieser Vertrag selten thematisiert wird - obwohl er meist der Kündigungsgrund ist.

Was bewegt uns:

Großbritannien verbietet Junkfood-Werbung vor 21 Uhr im TV und komplett online. Lea und Verena diskutieren, wie viel Regulierung Kinder wirklich schützt – und ob ein Werbeverbot Verhalten verändert oder nur verlagert.

Inbox der Woche:

Wann ist der richtige Moment für den nächsten Schritt? Verena orientiert sich an klaren Übergängen und Laufzeiten, Lea stärker an Motivation und Energie. Fazit: Manche Entscheidungen lassen sich planen, andere entstehen - und ergeben erst im Rückblick Sinn.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zur hundred und achtzigsten Folge von Fast and Curious.

00:00:13: Im Ketchup erzählen wir von unseren gemeinsamen Mentoring Calls, die wir im Adventskalender verlost hatten.

00:00:18: Ich erörte, warum mir gerade in intensiven Boardphasen die besten Ideen kommen und Verena stellt das Bildungsprojekt Klasse Null vor.

00:00:25: Bei Learning des Monats hatte ich ein spannendes Aha-Erlebnis, dass man eigentlich drei unterschiedliche Verträge unterzeichnet, wenn man einen neuen Job beginnt.

00:00:35: Bei Was bewegt uns?

00:00:35: diskutieren wir das Junk Food Werbeverbot in Großbritannien und die Frage, wie viel Regulierung es braucht, um Kinder zu schützen.

00:00:42: In der Inbox der Woche sprechen wir darüber, wann man bereit ist für den nächsten Schritt im Leben, privat oder beruflich und ob man solche Momente planen kann.

00:00:49: Und das letzte Wort hat heute Verena.

00:00:53: Das

00:00:55: ist ja mal eine

00:00:58: ganz neue, ein neues Hallour aus dem Hause Haus da.

00:01:04: So habe ich dich

00:01:04: ja noch nie gehört.

00:01:05: Ich dachte, ich denke mir mal so was ganz Fiffiges aus hier an diesem wunderschönen Morgen.

00:01:13: Weil eigentlich leer, bin ich ein bisschen depri.

00:01:20: Ja, ich hab's, ja.

00:01:23: Ich hab genau das, hast du ja reingeschrieben, Debre, hast du reingeschrieben ins Skript.

00:01:28: Ja.

00:01:28: Und dann hab ich dich gestern angepinkt und gesagt, willst du reden?

00:01:32: Und dann haben wir uns noch gesehen.

00:01:34: Ja, du bist abends um neun, nachdem du die Kinder ins Bett gebracht hast, bist du noch vorbeigekommen.

00:01:39: Und da hab ich so gedacht, das ist ... Also das ist dann, wofür das Leben da ist.

00:01:44: Man denkt immer, man müsste sich groß zum Essen verabreden.

00:01:47: Und dann müsste man sagen, ja, in drei Wochen wollen wir da uns mal wieder treffen.

00:01:51: Ja, wo wollen wir uns denn treffen?

00:01:53: Und dann müsste man sich da ganz schick machen und so.

00:01:55: Und die besonderen Momente sind doch eigentlich abends um neun bei minus fünf Grad in Jogginghose noch reinkommen, auf dem Sofa sitzen, quatschen, um elf ins Bett gehen und denken, das Leben ist gut.

00:02:09: Das stimmt total.

00:02:11: Ja.

00:02:11: Ja, aber das Ding ist, warum ich vorbeigekommen bin, ist, weil ich, ich hab ja hier in der Vorbereitung wirklich so ein bisschen gesehen, du hast reingeschrieben irgendwie Debrea in Skript, dass du darüber sprechen willst.

00:02:22: Und mehr hast du ja auch nicht geschrieben, weil wir schreiben uns halt Bullets in Skript, dass wir wissen, was wir eigentlich sagen wollten, sonst vergisst man's wieder.

00:02:28: Und dann dachte ich irgendwie, hab ich das gelesen, dachte so, ja klar, kann ich jetzt warten, bis du mir das im Podcast erzählst.

00:02:35: Aber wenn du so zwei kleine Wörter schreibst, dann ist es ... gefühlt dich kennend schon mehr als zwei kleine Worte.

00:02:44: Und deswegen habe ich dich angepinkt und gesagt, hey, hast du Lust, dass ich vorbei komme, wenn ich auch gar nicht schlimm, aber falls du da bist, komme ich nach neun.

00:02:55: Ja, und bist du in der, sag ich mal, allgegenwärtigen Winterdepression, die, glaube ich, gerade viele haben?

00:03:01: Ja, ich weiß es nicht so richtig.

00:03:03: Ich finde die Ursache auch so schwierig.

00:03:05: Weißt du, bei einerseits macht es natürlich total Sinn, dass einem jetzt irgendwann auch diese dunkle Jahreszeit aufs Gemüt schlägt.

00:03:13: Dann macht es Sinn.

00:03:14: Man denkt ja irgendwie so, wenn man eine lange Auszeit hatte und dann macht man eine Ayurveda-Kur und dann startet man langsam ins Jahr.

00:03:22: und ganz bewusst, dann müsste man ja vor Glück Bäume ausreißen, weil mehr geht ja eigentlich nicht.

00:03:28: Versus Aldi, die am zweiten Januar schon wieder von morgens bis abends darum gerödelt haben und so.

00:03:34: Das heißt, es ist ja auch total unangenehm, überhaupt zu sagen, also mir ging es schon mal mental besser, weil man denkt so, also ganz ehrlich, was soll denn noch irgendwie Tolles in deinem Leben passieren?

00:03:46: Und dann kommst du um die Ecke mit irgendwie depri.

00:03:50: Und du hast jetzt

00:03:50: nicht das Recht irgendwie depri zu sein.

00:03:52: Nein, du hast nicht das Recht.

00:03:53: Und jetzt du hast dir schon so viel Auszeit genommen.

00:03:56: Ja,

00:03:56: genau.

00:03:56: Jetzt hol nicht rum und jetzt belaste auch nicht andere, also weder die, die jetzt hier zuhören, noch dich.

00:04:02: Und deswegen habe ich da dann so reingeschrieben irgendwie depri und dachte, lass ich aber auch wahrscheinlich wieder fallen.

00:04:07: Also muss ich jetzt auch nicht drüber reden.

00:04:09: Ist auch übermorgen ja schon wieder gut.

00:04:11: Und das ist irgendwie das Schöne, dass man jetzt ja doch nach irgendwie hundert und achtzig Folgen hier gelernt hat, dass Es jetzt nicht noch ein Podcast braucht, wo wir immer nur Sunny Side-up sagen, weil das habe ich jetzt gerade auch wieder gemerkt in der Diskussion, wo es um alle möglichen Aufbruchsthemen usw.

00:04:30: ging und wo dann jemand die Frage stellte.

00:04:33: Ist das denn durchhaltbar?

00:04:34: Weil ich persönlich, ich struggle grad total, weil bei mir ist es so und so und die Nächste meinte dann auch irgendwie so was.

00:04:40: Aber manchmal so genau dafür machen wir eigentlich den Podcast.

00:04:42: Ich kann jetzt nicht auf jeder Bühne, wo es um ein Thema geht, einordnen, dass bei mir auch nicht gerade alles super ist, weil das passt da auch gar nicht hin.

00:04:45: Aber genau dieser Podcast... Dafür sind die auch nicht da.

00:04:46: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:47: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:48: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:49: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:49: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:50: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:51: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:51: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:52: Dafür sind die auch nicht

00:04:53: da.

00:04:53: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:53: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:54: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:55: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:55: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:56: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:57: Dafür sind die auch nicht da.

00:04:57: Dafür sind die auch nicht

00:04:58: da.

00:04:58: Dafür sind die auch nicht.

00:04:58: Aber genau um mal diesen Blick dahinter zu machen, dafür haben wir das ja hier.

00:05:02: Und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jetzt sage, ich komme morgens nicht aus dem Bett, aber es ist so eine gewisse Freudlosigkeit in meinem Tun.

00:05:11: Also ich mach das alles und das macht mir ja auch alles Spaß.

00:05:15: Und ich meine jetzt gar nicht die einzelnen beruflichen Themen, sondern auch sowas wie... Weiß ich nicht, eine Pilatesklasse, die musste jetzt nicht Turbo viel Spaß machen, aber so ein bisschen Freude empfinden.

00:05:26: Und es ist alles einfach so ein bisschen so gedämpft.

00:05:29: Und da weiß ich jetzt auch noch gar nicht, was ich damit machen soll.

00:05:32: Und im Zweifel bin ich dann auch wieder ostfälisch genug, um zu sagen, jetzt reiß ich mal zusammen.

00:05:37: Aber ich fand es irgendwie auch ehrlich zu sagen, ich werde mich sicher schon wieder zusammenreißen.

00:05:41: Wir haben gestern so ein bisschen Hypothesen gesammelt und so.

00:05:45: Und ehrlicherweise, ich meine, ich hatte solche Phasen auch schon öfter.

00:05:49: Also ich hatte sie hormonell bedingt

00:05:51: oft in den Schwangerschaften nach den Schwangerschaften.

00:05:54: Kann auch sein, wechsel die Jahre und so.

00:05:57: Aber ich hatte sie auch durch, sag ich mal, andere Prioritäten, als ich sie eigentlich haben wollte, durch Lebensumstände, die nicht so waren, wie ich eigentlich leben möchte und so weiter.

00:06:06: Aber auch einfach durch, keine Ahnung, Phasen, die halt so waren.

00:06:10: Und ich muss schon sagen, und deswegen finde ich es super, dass du es ansprichst.

00:06:13: Ich glaube, zum einen betrifft es unglaublich viele und gerade Frauen wie du jetzt oder ich werden, glaube ich, also wenn man den Podcast hört, dann weiß man, dass wir hier da auch offen drüber sprechen durch über solche Sachen.

00:06:27: Aber natürlich, wenn du außen sag ich mal das äußere Bild dir anguckst, dann wahrscheinlich nicht.

00:06:31: Ich weiß noch genau, als Philipp Westermaier bei uns war und uns interviewt hat und irgendwie meinte, wie soll man das alles schaffen?

00:06:37: Das wirkt ja perfekt bei euch, mit Kindern und Jobs und erfolgreich.

00:06:40: Und ihr macht auch noch Sport und dies und das und immer gut drauf und so.

00:06:45: Und dann haben wir beide gesagt, na ja, aber wenn man den Podcast hört, hörst du wirklich alle Seiten davon.

00:06:49: Also nee, das ist wirklich dann nur das Bild von ganz weit weg.

00:06:53: Aber wenn du ein bisschen herankommst, dann sind wir da schon total ehrlich.

00:06:56: Und ich glaube, es betrifft total viele und was ich aber extrem gut finde.

00:07:00: Und deswegen so sehr diese ganze, sag ich mal, neue Well-Being, Mental Health.

00:07:05: Welle auch ein bisschen übergeschlagen ist.

00:07:08: Also im Sinne von Themen werden so groß, weil man nur noch nach innen gerichtet ist und sich gar nicht mehr mit den echten Leben auseinandersetzt.

00:07:17: Und plötzlich irgendwie Dinge auch riesig groß macht, weil man nun auch darauf fokussiert.

00:07:22: Also ich glaube, es ist ein bisschen sozusagen ein bisschen drüber gegangen, aber so ist das ja immer, wenn sich Dinge bewegen, dass sie erst mal drüber gehen und dann wieder so in die Mitte finden.

00:07:31: Was daran aber total gut ist, ist, dass diese Themen besprechbar sind und sie dadurch, finde ich, viel weniger Angst machen.

00:07:39: Wenn man sie versteckt, alles, was man versteckt, macht erst mal mehr Angst.

00:07:42: Weil man denkt, das ist ja auch ein Grund, warum man es verstecken müsste.

00:07:44: Genau, weil mein Reflex ist natürlich auch, solche Sachen auf jeden Fall nicht zu thematisieren.

00:07:50: Weil dann komme ich jetzt irgendwo rein am Donnerstag und da gucke ich mich alle so ein bisschen mitleidig an und sage, bei dir wieder besser und dann denkst du, oh, da wollte ich jetzt einfach

00:08:01: ...

00:08:03: Wie ist es heute?

00:08:04: Wenn ich jetzt bei einer Pilatesklasse bin, dann denken sie alles, oh, die möchte ich jetzt hier gar nicht sein oder so.

00:08:11: Und das ist es ja alles nicht.

00:08:13: Und ich habe gedacht, ich sage es einfach mal.

00:08:16: Es passieren aber auch schöne Sachen diese Woche und ich nehme mir fest vor, sie auch zu fühlen.

00:08:21: Also ich fahre nach Hamburg und da ist die große Sportkonferenz Spobis.

00:08:27: Und das ist immer so ein bisschen wie wenn du sagst, dass du plötzlich in so einen Umfeldern bist, wo du denkst, wie bin ich denn hier gelandet?

00:08:33: So ist es bei mir so ein bisschen mit dem Spobis, weil ich da auf der Hauptbühne mit Cara Nordman von Monarch bin, der Investorin, oder das Investoren-Kollektiv, was bei uns bei Victoria eingestiegen ist und die es zum ersten Mal in Deutschland auf einer Bühne und es wird ein Riesending, also da freue ich mich drauf.

00:08:49: Dann fand ich es total schön, gestern hatten wir unsere Mentoring-Calls, die wir im Adventskalender verloßt haben vor Weihnachten, also wo man eine halbe Stunde mit uns beiden gewinnen konnte.

00:08:59: Fannst du eigentlich, wir waren dazu hart?

00:09:01: Habe ich im Nachhinein auch überlegt, dass ich so dachte,

00:09:05: wir waren aber schon, ich wollte einfach loving sein, aber halt ehrlich.

00:09:09: Taflaf hast du gemacht?

00:09:11: Ja, weil das ehrliche Feedback sagt ihr halt keiner.

00:09:18: Genau, und es ging um einen gründeren Pitch im zweiten Call und um eine Art Transformation, also wie entwickelt man sich in eine neue Richtung im ersten Call.

00:09:27: Ich dachte so leer, also jetzt mal unabhängig davon, ob wir zu hart waren, glaube ich nicht.

00:09:32: Wir waren einfach ehrlich und am Ende, was sie daraus machen, ist ja eh ihre Sache.

00:09:36: Total.

00:09:37: Aber ich dachte danach so, ich glaube, wenn ich irgendwann sage, so jetzt möchte ich noch mehr meiner Zeit für zurückgeben nutzen und dann arbeiten die einen beim Kinderschutzbund und die anderen machen bei der Stadtmission mit und so.

00:09:53: Könnte ich mir vorstellen, dass ich so Sprechstunden Tage mache, wo ich einfach sage, man kriegt eine Stunde und dann mache ich so einen Tag, dann mache ich sechs, sieben solcher Gespräche.

00:10:03: Nicht weil ich denke, oh Gott, ist es wertvoll mit mir zu reden, aber man wird dann so viel Lebenserfahrung haben, man wird so ein gutes Netzwerk haben und alles.

00:10:10: Ich glaube schon, dass man sehr viel bewegen kann in so einer Stunde oder einer halben.

00:10:14: Also deswegen...

00:10:15: Ja, vor allen Dingen, wenn du wirklich... Ich mein, wir haben ja gar keine eigene Agenda gehabt.

00:10:19: Das ging nicht darum, ob wir investieren oder... Also wir haben null Interesse für uns selber gehabt sozusagen.

00:10:25: Und dadurch bist du dann auch einfach frei,

00:10:28: das

00:10:31: Feedback so zu geben, wie du denkst,

00:10:32: dass dem Person,

00:10:33: wie vor dir sitzt, am meisten hilft.

00:10:35: Genau.

00:10:36: was sie hoffentlich nicht von jeder Person so bekommen, weil die meisten sich damit gar nicht so intensiv beschäftigen und im Zweifel dann auch nicht es so ehrlich machen.

00:10:45: Und deswegen, ich fand es auch sehr schön.

00:10:46: Ich hab mich ja mal gemacht, dass ich mal so zehn Coaching-Stunden mal verlost hatte.

00:10:50: Und das war eine Coaching-Stunde, glaub ich, eineinhalb Stunden oder sowas.

00:10:53: Und das war auch ganz ... berührend.

00:10:56: Also so, es hat richtig Spaß gemacht, weil du, weil es natürlich schon toll ist, wenn du die Expertise, die du gesammelt hast, weitergeben darfst.

00:11:03: Also das macht einfach Freude.

00:11:05: So, das ist einfach was Schönes.

00:11:06: Nee,

00:11:06: ich mache irgendwann, glaube ich, so eine gründer-gründeren Sprechstunde, so als meine, als meinen Kinderschutzbund sozusagen.

00:11:13: Ja, aber noch nicht jetzt, also bitte jetzt noch nicht dafür anfangen.

00:11:16: Nein,

00:11:16: jetzt noch nicht und ihr müsst auch noch mir keine Bewerbung schicken.

00:11:18: Mein Leben ist voll, das wird eine andere Lebensphase, in der das passiert.

00:11:23: Was aber perfekt in dieser Lebensphase noch passiert und da auch sehr gut reinpasst, ist mein ganzes Bildungsengagement.

00:11:30: Und Lea, da hatte ich einen wunderschönen Moment, weil man Postet ja manchmal Dinge auf LinkedIn und weiß nicht, interessiert das jetzt irgendwie und verfängt das.

00:11:38: Ein selber bewegt es total.

00:11:40: Und man denkt, das muss man unbedingt mit der Außenwelt teilen.

00:11:44: Und so einen Moment hatte ich vor Weihnachten, da habe ich einen LinkedIn-Post geschrieben über einen Auftritt einer Schulleiterin Barbara Mächtle bei Markus Lanz.

00:11:53: Die hat dort die Klasse Null vorgestellt in dieser Sendung, die sie bei sich verprobt an ihrer Schule in Ludwigshafen.

00:12:01: Das Spannende ist, das ist jetzt keine gesamte Klasse, also kein Schuljahr, sondern das startet sechs Monate, bevor die Kinder in die Schule kommen.

00:12:11: Da hast du dann sozusagen parallel zum Kindergarten.

00:12:15: zweimal die Woche, zwei Zeitstunden, wo die Kinder auf die Schule vorbereitet werden.

00:12:21: Also Kinder, die vielleicht noch nicht gut genug Deutsch sprechen, die noch nicht bereit sind, eigentlich eingeschult zu werden, weil sie einfach mit ganz anderen Startvoraussetzungen gestartet sind.

00:12:31: Und das ist so toll, wenn man sich damit beschäftigt.

00:12:34: Wir verlinken das hier auch in den Show-Nots.

00:12:36: Und da hatten wir halt gesagt, das ist da jetzt eine Million Euro, hat Rossmann bereitgestellt, um diese Klasse null an Hunden.

00:12:45: zu pilotieren.

00:12:46: Und es hat so eine Resonanz ausgelöst, dass sich viel mehr als hundert Schulen beworben haben.

00:12:53: Und deswegen haben wir jetzt eine GoFundMe-Kampagne aufgesetzt, weil man eben mit zehn tausend weiteren Euro eine weitere Schule mit in dieses Programm aufnehmen kann.

00:13:01: Und ich habe so das Gefühl, das trifft so den Zahn der Zeit, denn es kommen gerade wieder Bücher auf den Markt wie Schule gegen Kinder von Silke Müller.

00:13:11: So viele, die einfach sagen, so kann es nicht weitergehen.

00:13:14: Und statt jetzt einfach drauf zu warten, dass ein ganzes Bildungssystem sich ändert, liebe ich genau solche Initiativen, die jetzt Soforthilfe leisten.

00:13:22: Also guckt euch die Kampagne an, guckt euch Klasse Null an, bewerbt euch mit eurer Schule.

00:13:28: Ich glaube, das könnte eine echte Lösung sein, um in der ersten Klasse anders in diese Schule zu starten, als das vielleicht für viele Kinder bisher der Fall ist.

00:13:38: Finde ich richtig schön.

00:13:39: Kann ich mir total gut vorstellen.

00:13:40: Ich glaube, das ist ein Hammerprojekt.

00:13:42: Und ich finde, hundert Schulen ist auch wirklich eine große Anzahl.

00:13:46: Da wirst

00:13:46: du schon echt viel.

00:13:47: Da wirst du richtig viele Learnings gesammelt haben und da wieder was draus machen.

00:13:51: Und dann hast du so diesen Stein ins Rollen gebracht, sodass es auch schwer ist, dass dann... zu stoppen, weil wahrscheinlich wird es ja ein Erfolg.

00:13:57: Ja,

00:13:57: hoffentlich.

00:13:58: Und dann können die Kultusministerien es irgendwann übernehmen und das Familienministerium, was ja für die Kitas zuständig ist, kann das da vielleicht integrieren.

00:14:05: Also, da geht dann vielleicht mal was.

00:14:07: Ja, was auch ein Programm ist, was wirklich sinnvoll ist.

00:14:09: Wir hatten gestern ja unser Telefonat mit den Fast & Curious Circles.

00:14:14: Haben wir zweimal im Jahr.

00:14:15: Und es ist wirklich krass, weil wir haben das ja irgendwann gestartet.

00:14:19: Du hast es ... Die Idee mal gepitscht, das war Juni, und hast gesagt, Mensch, ihr wollt so gerne weiter diskutieren entlang der ähnlichen Kategorien, entlang ähnlicher Themen, aber wirklich in echt wieder physisch vor Ort mit echten Gesprächen, wo man die Menschen auch sieht und miteinander reden kann.

00:14:37: Und daraus sind dann überall im Land Fast and Curious Circles entstanden.

00:14:40: Und zwar nicht nur überall im Land.

00:14:42: Es gibt jetzt sechsundzwanzig Circles.

00:14:44: Und zwar wirklich irgendwie von Berlin bis zum Bodensee bis nach London.

00:14:49: Also es ist so richtig breit gefächert.

00:14:52: Und ihr könnt, wenn ihr da mal hingehen wollt, zu diesen ganzen Netzwerkveranstaltungen, die wirklich ... sich richtig verselbstständigt haben.

00:15:00: Also wir haben da keinen Einfluss drauf im Sinne von wir geben keine Inhalte vor, keine Locations, keine, eigentlich nichts.

00:15:07: Das ist wirklich ehrenamtlich von einzelnen Circle Leads aufgebaut, die das alleine oder zu zweit machen pro Stadt und die dann sich selber um Locationsessen alles Mögliche kümmern und sagen, pass auf, wir treffen uns dann dann und reden über das Thema, was auch immer ein Großunternehmen oder so.

00:15:24: Und wenn man dabei sein will, kann man bei fastincurious.berlin auf Circles klicken und dann seht ihr diese ganzen Circles und dann seid ihr in der LinkedIn-Gruppe und in der WhatsApp-Gruppe.

00:15:31: Wenn es noch keinen gibt, könnt ihr einen aufmachen.

00:15:34: Da könnt ihr ja uns per Instagram schreiben oder an Themen at fastincurious.berlin.

00:15:38: Was ich daran immer total schön finde, ist, das hat einen riesen Mehrwert.

00:15:43: allein deshalb, weil es von selber einfach wächst.

00:15:46: Und das würde es nicht tun, wenn die Leute da nicht einfach wirklich was lernen würden und sagen würden, das bereichert mein Leben.

00:15:53: Ja, da ist so viel Herzblut.

00:15:54: Und zum Teil sind da ja, also ich glaube, in Münchners Hörge sind irgendwie tausend Mitglieder schon drin.

00:15:59: Und so.

00:15:59: Also, sie sind zum Teil schon riesengroß am Bodensee auch hundertfünfzig und so.

00:16:03: Also, wenn ich jetzt irgendwo wäre, hätte ich voll Lust, da mal hinzugehen und zu gucken, was sind hier für spannende Leute um mich herum.

00:16:10: Und also können

00:16:11: wir euch sehr empfehlen,

00:16:12: hat mich gestern Das ist dann wieder sehr inspiriert, die alle zu sehen, die diese Circles leiten.

00:16:16: Ja, und es war so schön, weil ich habe ja die Tage davor, die ganze Zeit mit diesem Board-Verbreitung verbracht.

00:16:22: Und die sind ja einfach, muss man sagen, auch sehr einsam.

00:16:27: Also diese Vorbereitungszeit auf Boards, die kannst du nicht wegdelegieren.

00:16:30: Kein anderer kann sie machen.

00:16:32: Es ist alles vertraulich.

00:16:33: Du musst unglaublich, glaube ich, diesmal waren es sechshundert, einzwanzig Slides, die ich durchgelesen habe.

00:16:38: Ah, irgendwie Schriftgröße, keine Ahnung, neun oder sowas.

00:16:42: und komplett vollgeschrieben.

00:16:44: Und ich merke jedes Mal wieder, dass es wirklich eine Freche hat.

00:16:48: Ich kämpfe da so mit meinem Körper.

00:16:49: Ich bin da teilweise so sauer auf meinen Kopf und Körper, weil es ist so.

00:16:54: Ich setze mich hin, ich will mich vorbereiten auf die Boards und wirklich ... In dem Moment kommen mir dann die besten Ideen für alle anderen.

00:17:02: Aber auch natürlich aus, ich möchte lieber was anderes machen gründen.

00:17:06: Natürlich,

00:17:07: da ist der Körper so, okay, ich muss irgendwas aus dem Hut zaubern, so dass sie das jetzt nicht macht.

00:17:12: Und was habe ich denn da noch gespeichert?

00:17:14: Und dann muss ich fast so wirklich irgendwie ... richtig schnell mitschreiben also in meinen tizen, dass ich mir das alles aufschreibe, dass ich nicht vergesse, weil ich so denke, okay, das ist ja schon wertvoll, was da auch rauskommt.

00:17:24: Und gleichzeitig musst du jedes Mal wieder sagen, nein, du fängst jetzt nicht an mit Fars and Curious Sachen zu machen, sondern du bereitest dich weiter auf diese Bortsitzung vor.

00:17:31: Dann denkst du, oh, for ten more in, das könnten wir machen, das ist so gut, oder für Epic.

00:17:37: Aber auch nicht schlecht.

00:17:39: Nee, es ist schon schön, aber dann habe ich jetzt so gedacht, okay.

00:17:42: Vielleicht sollte ich das wirklich so aktiv einbauen.

00:17:44: Weißt du, dass ich mich auf irgendwelche Sachen vorbereite?

00:17:48: Fektiv oder was?

00:17:49: Ich

00:17:50: hol meine Ernährungsgratte raus.

00:17:53: Und dann fange ich an, mich auf die vorzubereiten.

00:17:57: Und dann weiß ich, okay, ich hab jetzt zwei Tage lang nur Ideen einfach.

00:18:00: Weißt du?

00:18:02: Aber den musst du nicht, weil du hast ja genug Bord-Vorbereitungszeit in deinem Leben.

00:18:08: Also, wenn du das einfach als Strategie-Workshop mit dir selber nimmst, das kommt ja alle sechs Wochen oder wie oft auch immer.

00:18:15: Ich glaube, das reicht.

00:18:17: Ich glaube, das stimmt.

00:18:18: Aber du bist wirklich der größte Prokrastinierer, wenn es um diese Bordwien ist.

00:18:22: Also wirklich, dir dabei auch zuzugucken ist so lustig.

00:18:25: Es

00:18:25: ist furchtbar, Verena.

00:18:26: um eins machst du dann eine Instastory, wo das Ding eigentlich schon vorbei ist, weil du einfach, weil du einfach, ich weiß auch nicht, du bist wirklich zum Schreien.

00:18:36: Ich glaube, du dürftest auch einfach nie, jetzt verderb ich dir vielleicht deine Karriere, aber du dürftest halt auch nie in so einem Dachsaufsichtsrat sein, weil das einfach dein ganzes Leben dominieren würde.

00:18:50: Ich will natürlich auf jeden Fall noch in einem Aussichtsrat sein, vom Börsenmotor zu nehmen.

00:18:55: Aber ich muss auch sagen, dass ich total merke, dass ich einfach den richtigen Job für mich gefunden habe und das Unternehmertum und nicht in Bord sitzen.

00:19:04: Das ist nicht mein Wasser, als Pinguin im Wasser, das ist nicht mein Wasser.

00:19:09: Und es ist wirklich so, ich hab ja das erste mit dem Vier, ich hab das erste mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier mit dem Vier.

00:19:38: Aber ich muss schon auch laufend über mich lachen, weil ich so denke, dass ich mich

00:19:43: da zu beobachte.

00:19:44: Ich wäre jetzt so, okay, hier sind die Bordunterlagen.

00:19:49: Drei Stunden darf ich jetzt nichts anderes machen, los

00:19:51: geht's.

00:19:52: Das

00:19:53: funktioniert halt für mir

00:19:54: gar nicht.

00:19:54: Da kommt halt nichts raus.

00:19:56: Das heißt, ich muss mich da richtig in so ein Stail auf meinen bringen.

00:20:00: Ich muss mich wahnsinnig austricksen und preppen.

00:20:02: Und es gibt nur einen einzigen Weg, den werde ich euch jetzt ersparen, wie ich das überhaupt schaffe, mich da ordentlich vorzubereiten.

00:20:09: Aber es ist schon echt lustig, das zu beobachten.

00:20:11: Aber du bist in Jahr drei, also insofern alles gut.

00:20:15: Ja, in Jahr drei mit dem und in Jahr, warte mal, fünf, dreizehn in meiner Bordkarriere.

00:20:21: Das ist schon krass.

00:20:22: Seit dreizehn Jahren sitze ich in Bord.

00:20:24: Aber es

00:20:24: scheint es ja gar nicht so schlecht zu machen.

00:20:27: Ich mach's anscheinend okay genug.

00:20:29: Aber was ich nämlich auch während der Zeit, wo ich so angefangen habe, mich reinzugraben, wir reden ja ganz viel über AI, berechtigterweise oder zurecht, weil wir wissen, dass das ein Zukunftskompetenzthema ist, was wir drauf haben müssen.

00:20:42: Und trotzdem, Verena, wenn ich ehrlich bin, Wenn du mich jetzt fragst, den Newsletter lest du jede Woche.

00:20:49: Ja, also den AI-Newsletter, den ich abonniert hab, weiß ich nicht.

00:20:52: Programmierst du schon mit Loveville die ersten Sachen?

00:20:54: Ja, hab ich einen Account, aber nicht wirklich.

00:20:56: Also, so die Zeit nehm ich mir nicht wirklich.

00:20:58: Und jetzt hat Tenmore in komplett unabhängig von mir einen AI Bootcamp gestartet letztes Jahr.

00:21:02: Und das ist der absolute Knaller, ist ein Riesenerfolg geworden.

00:21:06: Das hat der Schwager von Lia aufgebaut, Dr.

00:21:08: Otto Dietz.

00:21:10: Und der ist zwölf Jahre Digitalisierungs- und KI-Experte, der war Experte der Bundesregierung für KI, IT Security Datenschutz und Judith Dada und weitere KI-Experten haben damit gemacht.

00:21:19: Und ich mache da jetzt mit, also im Februar geht es los, da gibt es keine Plätze mehr.

00:21:23: Es ist komplett ausgebucht.

00:21:25: Und ich habe mich da also auch eingeschrieben.

00:21:27: und es ist wirklich cool, du hast jede Woche so eine Session.

00:21:30: Wo du durch verschiedene LLMs durchgehst, wo du die ersten Agenten miteinander baust in dieser Session gleich drin.

00:21:36: Nicht als Hausaufgabe, sondern wirklich gleich

00:21:38: dort vor Ort.

00:21:40: Also so richtig rein.

00:21:41: Genau, wo du einfach so Richtung Übungszeit, wo du Prompting Best Practices machst.

00:21:46: Und das Ding ist, ich merke, das ist wie beim Sport.

00:21:49: Ich brauche ein Termin mit anderen, sodass ich das wirklich mache.

00:21:53: Ich verstehe logisch komplett, dass ich mich mit dem Thema KI auseinandersetzen muss.

00:21:57: Ich bin mir dessen so bewusst.

00:21:59: Ich würde das sofort mit Blut unterschreiben, aber die Zeit, mir zu nehmen ... in der Woche ist einfach super schwierig.

00:22:08: Und da sind halt jetzt Termine im Kalender und ich hab die zugesagt und ich werde da in diesen Online-Sitzungen drin sein und dann beschließt dann auch abkriegsens Zertifikat, was die EU-Vorgaben der KI-Weiterbildungen erfüllt.

00:22:18: Und die Pilotklasse war ein krasser Erfolg irgendwie mit dem NPS von neunzig.

00:22:23: Wenn ihr das auch machen wollt, ihr wisst, Werbung in eigener Sache ist meine eigene Firma, gibt's das nächste Bootcamp im April.

00:22:30: Kann man einfach auf der Seite buchen.

00:22:31: Aber ohne Mist, es war so ein... Durchschlagende Erfolg.

00:22:35: Und ich finde es so wichtig, weil in Deutschland haben nur zwanzig Prozent der Beschäftigten bisher einen KI-Training gehabt.

00:22:40: Wir sind das internationale Schlusslicht.

00:22:42: In China haben vierundsechzig Prozent der Mitarbeitenden schon KI-Training gehabt, in der Schweiz vierundvierzig Prozent.

00:22:48: Und wir sind halt bei zwanzig, in UK sieben zwanzig auch nicht so groß, aber wir sind halt bei zwanzig Prozent.

00:22:52: Also es ist wirklich noch ganz wenig.

00:22:55: Und was ich daran so liebe, ist das genau, dass wir alle reden über AI.

00:22:59: Und gerade wenn man es nicht im täglichen Leben braucht, denkt man so, Wo soll ich denn anfangen?

00:23:04: Und das ist auch ein Mega-Geschenk.

00:23:06: Also ich überlege fast, ob ich das meiner Mutter mal schenke.

00:23:09: Stimmt echt.

00:23:11: Weil gerade Menschen, das zu schenken, die ein bisschen mehr Zeit haben und die aber noch jung genug sind, dass sie da noch sich voll reinschmeißen

00:23:17: könnten.

00:23:17: Meine Mutter hat bald Geburtstag.

00:23:18: Ich hoffe, sie hat den Podcast nicht.

00:23:19: Das ist eine mega Idee.

00:23:20: Ja, also finde ich eine super Sache.

00:23:22: Ich werde mir da auch mal eine Liste machen und gucken, für wen das was sein könnte.

00:23:29: Learning des Monats.

00:23:31: Ja, Verena, ich hab ein Learning gehabt und es hat mir wirklich nochmal die Augen geöffnet.

00:23:35: Und zwar hatten wir eine Session mit einer Coach zum Thema, was hält Menschen eigentlich in ihrem Job?

00:23:44: Also, was ist eigentlich das, warum du deinen Job ausführst?

00:23:48: Und ich fand es total spannend und es war irgendwie so banal und gleichzeitig für mich so eingängig.

00:23:53: Sie hat dann Modell dann ans Flipchart gemalt und hat gesagt, also wenn wir einen neuen Job annehmen oder ein neues Projekt eigentlich, gilt es für alles, was wir sozusagen beruflich machen.

00:24:03: Nehmen wir jetzt mal einen neuen Job an.

00:24:05: Dann denken wir Menschen immer in dem einen Vertrag, den wir dafür unterschreiben und den wir verhandeln.

00:24:10: Dem Arbeitsvertrag.

00:24:11: Dem Arbeitsvertrag.

00:24:12: Und da sind dann drin was verdiene ich, wann fange ich an, wie sind die Kündigungsfristen, wie ist mein Titel, wie ist eine Exklusivität danach, Urlaubstage und so weiter, alles das.

00:24:26: Und sie sagte, das ist auch weiterhin richtig.

00:24:28: Und das ist aber nur einer der Verträge, die man unterzeichnet.

00:24:31: Das ist der administrative Vertrag.

00:24:33: Also das, was wir zum Schluss unterschreiben.

00:24:35: Und das ist auch total sinnvoll und wertvoll.

00:24:38: Und sie meinte, es gibt noch zwei weitere Verträge und die sind mindestens mal genauso wichtig, wenn nicht wichtiger.

00:24:44: Und der zweite ist, denen würde ich sagen, machen auch noch viele, denen nennen sie nicht so, aber machen viele, das ist der operative Vertrag.

00:24:50: Also da besprichst du eigentlich mit deinem Chef oder mit den Kollegen, Was sollst du eigentlich tun?

00:24:55: Was sind die Ziele?

00:24:57: Worauf arbeitest du hin?

00:24:59: Nach welchen Zahlen wirst du gemessen?

00:25:01: Was ist die Strategie?

00:25:02: Wie wollen wir da hinkommen?

00:25:04: Vielleicht auch noch wie wollen wir es miteinander machen?

00:25:05: Also so ein bisschen Kulturthema oder so.

00:25:07: Also alles operative, so der operative Vertrag.

00:25:10: Und das verhandelst du nicht so richtig, aber meistens machst du den administrativen zuerst.

00:25:15: Und dann, wenn man loslegt, sagt man, okay, was soll ich denn eigentlich tun?

00:25:18: Und wo wollen wir denn hin und so?

00:25:19: Und das ist expliziter oder auch nicht, je nachdem, wie gut die Führung ist.

00:25:23: Und den verstehe ich auch noch.

00:25:25: Und dann meinte sie, und es gibt einen dritten Vertrag, und der wird eigentlich nie explizit angesprochen.

00:25:29: Und das ist aber der wichtigste Vertrag aus den Dreien.

00:25:32: Und das ist der psychologische Vertrag.

00:25:34: Und das fand ich so spannend zwischen der Firma und zwischen dem Mitarbeiter oder Mitarbeiter an.

00:25:40: Und der psychologisches Vertrag ist das, warum wir wirklich da bleiben.

00:25:44: Oder warum wir wirklich da hingehen.

00:25:46: Warum bist du hier präsent?

00:25:48: Warum machst du das?

00:25:49: Warum bringst du in dieses Projekt oder in diesen Job deine Energie ein?

00:25:53: Was sind genau deine Wünsche?

00:25:54: Was sind genau deine Bedürfnisse?

00:25:56: Was sind genau deine Hoffnungen, die dieses Projekt für dich erfüllen muss?

00:25:59: Warum du deinen Commitment abgegeben hast, dass du das halt mit meistens vierzig Stunden die Woche machst?

00:26:05: Und ich fand das so spannend, weil das ist genau der, also der ist Implicit, sind so implizite Erwartungen, es sind wechselseitige Verpflichtungen, der basiert auf Wahrnehmung auf irgendwie... sowas auch auf einem Austausch, also Loyalität gegen Sicherheit.

00:26:21: Ja, also du tauscht auch sozusagen Dinge aus.

00:26:23: Es ist eigentlich auch ein Vertrag, wo du Arbeitszeit gegen Geld, meinetwegen, eintauscht.

00:26:28: Aber das wird halt nie so so explizit angesprochen.

00:26:31: Und ich muss schon sagen, wenn ich jetzt durchgehe, jetzt durch meine Projekte, die ich beendet habe oder durch die Jobs, die ich verlassen habe, war das nie der administrative Teil.

00:26:41: Es war nie die Vergütung.

00:26:44: Es war meist nicht das operative, weil das hatte ich immer wieder angepasst, wenn das irgendwie nicht gepasst hat, weil ich da selber schon zu motiviert bin an Dingen zu arbeiten, die sinnvoll finde.

00:26:53: Es war eigentlich immer der psychologische Teil.

00:26:56: Ich habe keine Lust mehr oder das

00:26:58: ist es nicht mehr.

00:26:59: Genau.

00:27:00: Was ich mir aus dem Job gewünscht hatte und das ist aber total unterschiedlich, wenn du dann mit drei unterschiedlichen Leuten darüber redest, eigentlich selbst den selben Job, die sind alle Marketingmanager in derselben Firma bei Amur-Liemalt-Wingen.

00:27:12: haben die alle komplett unterschiedliche psychologische Verträge mit Amorelli.

00:27:16: Warum sie es total?

00:27:18: Und das Interessante ist ja, den Arbeitsvertrag unterschreibst du am Anfang einmal und dann verhandelst du ja meistens nur noch die Gehaltskomponente.

00:27:27: Eventuell noch ein Urlaubstag oder so, aber weder die Kündigungsmodalitäten noch, sondern der ist ja eigentlich fix für deine gesamte Laufzeit.

00:27:38: dann in diesem Unternehmen.

00:27:40: Der operative Vertrag, wie du saßst, der passt sich immer wieder an in so Feedback, Talks oder Zielgesprächen, dass man immer wieder sagt, okay, lass uns das noch mal ein bisschen justieren.

00:27:49: Und was ich mich jetzt aber gerade frage, ist, Die Gallop-Studie, die wir ja schon oft hier zitiert haben, nach der ja wahnsinnig viele Menschen innerlich gekündigt sind.

00:27:58: Das heißt, sie machen Jobs, für die sie eigentlich nicht mehr brennen, aber sie bleiben, weil vielleicht Vertrag eins und zwei noch passt.

00:28:05: Also,

00:28:05: ich kriege

00:28:06: das Gehalt, was ich will und die Arbeit, ja, verstehe ich, es macht mir halt keinen Spaß.

00:28:10: Ich gebe eigentlich auch keine Energie rein.

00:28:13: Und die Frage ist, bei diesem psychologischen Vertrag, die ich mir stelle, wer müsste den neu verhandeln?

00:28:20: Es ist ja einerseits, was erwartet das Unternehmen und ist bereit, reinzugeben an Motivation, guter Führung, Dingen, die dann dazu führen, dass ich mich da wohlfühle, Kultur und so.

00:28:34: Und das andere ist ja aber auch, was ist die Arbeitnehmerin, der Arbeitnehmer bereit, reinzugeben?

00:28:39: Also da wäre es über die Frage, wann wird der verhandelt?

00:28:44: Auch in so einem Feedback-Talk, dass man sagt, Hier fühle ich mich nicht mehr wohl, weil und so.

00:28:50: Also wann ist der Punkt, wo ich sagen kann, den kann ich noch mal aufmachen.

00:28:53: Also ich glaube, dass erstmal, wenn hier Führungskräfte zuhören, dass die das selber mit einbringen sollten.

00:29:00: Also ich habe jetzt angefangen mit neuen Mitarbeitern, aber auch mit Alten, zu sprechen darüber, was ist eigentlich euer psychologischer Vertrag mit diesem Unternehmen?

00:29:07: Was ist das, warum

00:29:08: seid ihr hier?

00:29:08: Warum

00:29:09: seid ihr hier?

00:29:09: Und was wollt ihr auch rauskriegen?

00:29:11: Und da kommen nämlich viel mehr auch die Teile von, es gibt ja diese siebzig-zwanzig-zehn-Regel, was so... Lernen angeht.

00:29:18: Ja, siebzig Prozent lernst du dadurch das, was du schon kannst, dass du das machst und optimierst.

00:29:22: Irgendwie zwanzig Prozent lernst du durch Kollegen und Chefs und so weiter.

00:29:25: Und zehn Prozent lernst du eigentlich zusätzlich von ganz externem was Neues.

00:29:29: Und ich glaube sozusagen ganz viele Mitarbeiter.

00:29:32: haben in ihren Jobs zu wenig Anteil, wo sie Neues lernen.

00:29:35: Wenn du das weißt, dass du deine Mitarbeiterin hast, die das krass braucht, dass der psychologische Vertrag sich will, die ganze Zeit was hier weiterkommen, dann musst du sie in Meetings reinnehmen.

00:29:44: Auch wenn das in Anführungszeichen nicht sinnvoll ist fürs Unternehmen, weil sie da noch nichts beiträgt.

00:29:48: Aber sie lernt für was, wo sie später beitragen kann.

00:29:51: Und v.a.

00:29:51: erfüllst du ihren psychologischen Vertrag mit ihr.

00:29:54: Führungskräfte können das perfekt mit einbringen, aber ich finde, auch Mitarbeiter können darüber reden und sagen, im nächsten Joe Fix, so, ich will dir einmal, ich hab mir darüber Gedanken gemacht, ich hab das im Podcast gehört, das egal woher ihr es habt, ich hab mir darüber Gedanken gemacht, warum ich eigentlich hier bin.

00:30:08: Und das ist doch für uns Führungskräfte, essentiell zu wissen, also warum ist die Person vorne eigentlich da, was treibt die eigentlich an und was ist das, was sie von mir als Arbeitgeber bekommen, ist

00:30:19: auch total spanntgehalt,

00:30:20: sondern an sozusagen, zum Beispiel, und das sind so Kleinigkeiten, also ich bin mir sicher, Fast and Curious, warum wir beide das machen?

00:30:29: Psychologisch?

00:30:31: Wahrscheinlich eher naheinander ist, würde ich sagen, weil wir auch ähnliche Typen sind, was sowas angeht.

00:30:36: Aber es könnte auch total anders sein.

00:30:39: Also bei mir zum Beispiel ist, glaube ich, der Hauptpunkt, warum ich Fast and Curious psychologisch mache, ist Freundinnenzeit mit dir.

00:30:47: Also wirklich, dass wir uns

00:30:49: bei diesen vollen Leben, die wir haben, uns nicht aus den Augen verlieren, dass wir alles wissen, was die andere bewegt, dass wir so viel voneinander lernen können, weil wir die Themen hier diskutieren total.

00:31:02: Ja,

00:31:02: dass wir eine Tour plötzlich machen, dass wir auf der OMR zusammen rumlaufen, dass wir so ein doppeltes Lottchen gewonnen sind dadurch.

00:31:08: Und ich weiß es nicht was, ja, dass es uns ermöglicht.

00:31:12: Das ist ein Rahmen für unsere Freundschaft, wo wir den halt ausleben.

00:31:16: dürfen und damit noch was Sinnvolles sogar machen und Einfluss haben auf andere hoffentlichen Positiven und so weiter.

00:31:23: Aber wenn jetzt zum Beispiel mein psychologischer Vertrag mit dem Podcast wäre, ich will selber das Maximum lernen in diesem Podcast, ich als Lea, dann müssten wir ja die ganze Zeit krasse Gäste einladen, von denen du und ich noch nie gehört haben und die ganze Zeit maximal lernen.

00:31:41: Weißt du, da müssten wir dem Podcast anders aufbauen, wenn unser psychologischer Vertrag anders wäre.

00:31:46: Aber mir gibt's halt sehr viel mit dir, meine Gedanken auszutauschen, mit dir Dinge zu erörtern, von dir zu hören, Dinge zu diskutieren und natürlich auch von Gästen zu lernen.

00:31:56: Klar, aber das macht schon einen starken Unterschied, was da an eins, zwei und drei ist.

00:32:01: Ja,

00:32:02: total schmied.

00:32:04: Genau, und das natürlich besonders in Projekten abgleichen, wo man sehr wenige ist.

00:32:09: Da wäre es halt gut, wenn alle den gleichen, also die müssen nicht den gleichen psychologischen Vertrag haben, aber wie du sagst, je mehr der allein ist,

00:32:14: desto besser

00:32:15: ist es, wenn man es weiß.

00:32:16: Und ich glaube, das ist die Konklusio und deswegen finde ich spannend, dass du das gelernt hast und ich damit jetzt hier gleich mit.

00:32:22: Die Frage, warum bist du hier?

00:32:26: Die ist eigentlich super.

00:32:28: Also, und die nicht nur zu stellen, wenn jemand sich bewirbt.

00:32:31: Also, dann ist sie, dann stellt sie, glaube ich, jeder, warum, sprich die ihre Job an, warum, warum willst du zu uns kommen und so.

00:32:39: Sondern warum bleibst du hier?

00:32:40: So, die nach einem Jahr, was hält dich hier?

00:32:45: Was ist es, warum du hier gerne morgens reingehst?

00:32:48: Und wenn dann kommt das Gehalt, weil ich bin hier gerade in der Lebensphase, wo ich irgendwie Gehalt maximiere und mir damit irgendwie ein Sprungbrett baue, also dann ist das ja auch fein, dann weiß ich das.

00:32:59: Total.

00:32:59: Da muss ich aber auch nicht achthundert Obstkörbe für diese Person aufstellen oder mir sonst noch was für Gedanken machen, sondern im Zweifel gebe ich eine Gehaltserhöhung und everybody happy.

00:33:07: Also, ja, finde ich es sehr spannend und einen guten Impuls, um das mal zurück... sich in seinen eigenen Job oder in seinen Unternehmen zu tragen.

00:33:18: Was bewegt uns?

00:33:20: Ja

00:33:20: Lea, weil was bewegt uns?

00:33:21: haben wir auf Instagram gesehen, dass Werbung für Junk Food in UK verboten ist.

00:33:30: Also... Großbritannien hat ein Verbot für Werbung, für Starkzucker, Fett oder salzhaltige Lebensmittel eingeführt, also Eis, Pizza, Softdrinks, Cornflakes, Joghurt mit Zucker, Müsli-Riegel, also nicht jetzt Jungfood im klassischen Sinne, sondern im erweiterten Sinne.

00:33:45: Und da ist jetzt TV-Werbung für diese Produkte vor einundzwanzig Uhr verboten, Online-Werbung komplett verboten.

00:33:53: Und das Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche deutlich weniger mit Jungfood Werbung konfrontiert werden.

00:33:59: Und der Hintergrund ist, Großbritannien hat eine irre hohe Quote an Übergewicht und Adipositas bei Kindern.

00:34:06: Also das finde ich schon irre.

00:34:08: Siebenundzwanzig Prozent der Kinder und Jugendlichen in England zwischen zwei und fünfzehn Jahren sind laut Londoner Gesundheitsministerium übergewichtig oder adipös.

00:34:18: Und in Deutschland waren es vier Komma sechs Prozent der fünf bis siebzehnjährigen, also gleich andere Alters Range.

00:34:24: Aber da siehst du, Großbritannien hat auch wirklich ein echtes Problem.

00:34:29: So, und das haben die jetzt schon ewig lange angekündigt und diskutiert und mehrfach verschoben, dass das machen wollen.

00:34:34: Und jetzt ist es halt einfach bam gekommen.

00:34:37: Da haben wir drüber gesprochen und deswegen wollen wir es hier ausführen.

00:34:39: Und ja, mich würde mal interessieren, was hast du gedacht, als du es gelesen hast und sollte Deutschland das auch haben?

00:34:48: Also erst mal hat es mich total an meine Amrolitage erinnert, weil wir ja in einem extrem regulierten, werblichen Umfeld unterwegs waren.

00:34:56: Und das ist auf jeden Fall für die Firmen in dem Umfeld unglaublich schwierig.

00:35:00: Also ich glaube, wenn jetzt da so eine Regel ist, du darfst bis ein zwanzig Uhr nicht mehr werben, ist das sehr, sehr, sehr schwer, weil du ja trotzdem deine Aktionäre hast und deine Anteilseigner und du willst die auch alle glücklich machen und so weiter.

00:35:14: Vertriebspläne,

00:35:15: ja.

00:35:16: Genau.

00:35:16: Und jetzt hat ja die Regierung in Großbritannien gesagt, okay, sie wollen jährlich zwanzigtausend Fälle von Kinderadipositas verhindern damit.

00:35:24: Das ist ja so unglaublich viel.

00:35:27: Ich finde, dafür lohnt sich jeder Einschnitt, den irgendwelche Unternehmen damit haben.

00:35:31: Aber es ist trotzdem, finde ich, auch nicht von der Hand zu weisen, dass, wenn du an der Regulatorik was änderst, dass das wirklich viele Unternehmen erst mal betrifft.

00:35:40: Und das sind auch Familienunternehmen und Mittelständler und Menschen, Weißt du, die sind ja nicht von Grund auf böse, nur weil sie jetzt Zuckerprodukte machen.

00:35:50: Sondern die haben sich dafür gute Jobs beworben und so weiter.

00:35:54: Erst mal hat's mich an dieser Amrolitzeit erinnert.

00:35:57: Und

00:35:57: dann kann natürlich trotzdem als Mama absolut dieses Gefühl von, oh, ich wünschte, das hätten wir auch.

00:36:05: Ich finde, das ist so, es ist eine Droge.

00:36:09: Das wissen wir heutzutage auch.

00:36:10: Das Zucker so ähnlich wirkt im Sinne von abhängig machend, im Sinne von schlechtem Körper, im Sinne von Dopamin.

00:36:17: ausschütten zu viel für das, was man dafür tun muss.

00:36:19: Hat negative Konsequenzen auf Fettleber und solche Geschichten, die damit einfach einhergehen können.

00:36:26: Und ich find's schon extrem mutig.

00:36:30: Also ich find's ein großen Durchbruch.

00:36:32: Es ist extrem mutig.

00:36:33: Ich bin auch mal gespannt, wie so ... Also, ich bin total gespannt auf den Effekt.

00:36:37: Weil was ich schon denke, ist also klar, Werbeverbot ist auf jeden Fall ein Schritt.

00:36:43: Nur, dann hab ich mir so überlegt, okay, jetzt gibt's keine Fernseh- und keine Online-Werbung mehr, aber es gibt noch die Supermarktkassen, es gibt die Kioske, es gibt die Kindergeburtstage, wo uns kein Mensch zwingt, komplett nur Zucker auf diesen Tisch zu stellen.

00:36:58: Und dann noch

00:36:58: Tötchen mit Zucker.

00:36:59: Ja, aber so viel Pressure zwingt uns.

00:37:00: Genau.

00:37:00: Aber ... Aber es ist wie so ein Vertrag mit der Gesellschaft aus.

00:37:04: Zucker ist das Lob unserer Gesellschaft.

00:37:08: Du hast es gut gemacht hier in Gummibärchen.

00:37:10: Ihr seid alle so süße Kinder und wart beim Kindergeburtstag.

00:37:12: Hier kriegt ihr alle noch eine Tüte mit irgendwie Farbstoff und Zucker.

00:37:16: Und ich nehme mich da selber nicht aus.

00:37:17: Also ich bin da auf keinen Fall die, die das noch nie gemacht hat.

00:37:21: Und jetzt frage ich mich, jetzt hast du so ein Verbot und du hast aber ja, wenn du siebenzwanzig Prozent Adipositas Kinder in Großbritannien hast, hast ja offensichtlich noch nicht besonders viel Aufklärung gemacht und wenn, dann ist sie aber nicht angekommen.

00:37:35: Also die Frage ist ja schon jetzt genau auf diese Unternehmen bezogen.

00:37:39: Jetzt verbietest du ihnen Werbung, dann führt es natürlich zu einem Push an anderer Stelle, weil die hören ja jetzt nicht plötzlich auf ihre Produkte zu vertreiben, sondern dann wirst du jetzt Wahrscheinlich an irgendwelchen physischen Orten.

00:37:53: Also irgendwo wird es ja eine Kompensation geben.

00:37:55: Und du sagst eigentlich die Bildung und die Sensibilisierung in den Köpfen der Eltern und Kinder ist eigentlich das, was

00:38:05: ... Ja, weil die Kinder mit zwei,

00:38:08: drei, vier

00:38:09: Jahren, die kaufen ja noch nix.

00:38:11: Ja, sind ja die Eltern.

00:38:11: Die kaufen

00:38:12: noch nichts, das sind die Eltern.

00:38:13: Aber ich denke dann, also ich verstehe das total, dieses Eigenverantwortungsthema auch, was jeder einzelne hat.

00:38:21: Aber da denke ich immer an diesen Film, der hieß, wie hieß er, The Social Network.

00:38:26: Und da haben die das doch so gezeigt, sozusagen die Plattform von heute und wie, nee, nicht das Social Network, sondern, wie hieß der denn, Social Media oder so was?

00:38:34: Das Social Dilemma.

00:38:36: So hieß er, das Social Dilemma, genau.

00:38:38: Und da haben sie ja gezeigt, die verschiedensten Firmen alle miteinander, die großen Tech-Plattformen.

00:38:45: wie die es auf einfach die Aufmerksamkeit von uns und unseren Kindern abgesehen haben und auf die Zeit, die wir mit diesen Geräten verbringen und wie das alles gebaut ist von den Algorithmen und dass das komplett wissentlich ist und nicht zufällig so, dass die einfach uns als psychologische Wesen quasi verstanden haben und ausnutzen.

00:39:02: Und da habe ich auf jeden Fall dieses eine Bild im Kopf von dieser Rampe.

00:39:06: Da haben die so eine Rampe gezeigt und gesagt, natürlich kannst du den Leuten sagen, ihr müsst aber den schweren Weg nach oben gehen.

00:39:13: Aber das Groh der Menschheit wird einfach die Rampe runterlaufen, weil es viel einfacher ist und weil es so viel Kraft kostet und so viel Energie, die du eh schon auf tausend Sachen verbringst jeden Tag, dass du sie dann auch noch damit verbringen musst, deinen Kindern irgendwie mitzubeizubringen, dass halt Zucker schlecht ist, was komplett um dich rum die ganze Zeit beworben wird.

00:39:34: Also bei dieser Rampenlogik denke ich dann schon, ja, es Es lässt diese Rampe etwas abflachen.

00:39:40: Nein, und verstehe mich nicht falsch.

00:39:42: Ich bin ja die erste, die auch für ein Social-Media-Verbot ist, für unter-sechzehn Jahre.

00:39:46: Und das könnt ihr jetzt ja genau gleichsetzen.

00:39:48: Dann könnt ihr ja auch sagen, wieso das denn?

00:39:50: Sollen die Eltern doch einfach mehr gebildet sein und ihren Kindern die Handys wegnehmen?

00:39:54: Wieso braucht es da staatliche Regulierung?

00:39:57: Und ich glaube, das Argument, was ich da ja immer anbringe, und genau das gilt jetzt hier bei Zucker eben auch, ist, es ist ein Kampf, Und wenn ich eben das Argument habe, alle anderen haben aber auch ein Handy, alle anderen sind aber auch.

00:40:11: und bei Social Media ist es noch schlimmer, weil du noch so diese soziale Ausgeschlossenheit hast.

00:40:16: Wenn du kein Handy hast, bist du nicht in der WhatsApp-Gruppe, gehörst du nicht dazu, bist du nicht auf Snap, weißt du nicht, wo deine Freunde sind.

00:40:22: Deswegen ist es da noch viel mehr Social Pressure als bei Zucker, wo du jetzt sagst, wenn du jetzt gerade kein Zucker ist, bist du ja nicht ausgeschlossen, weil alle anderen das gerade essen, außer auf dem Kindergeburtstag.

00:40:33: Aber generell glaube ich wirklich, wir unterschätzen, wie viele Themen auf Eltern heutzutage einprasseln.

00:40:41: Und ich sage nicht, dass es leicht war, in der Vergangenheit Eltern zu sein.

00:40:43: Also unsere Eltern in unserer Kindheit hatten auch ihre Herausforderung.

00:40:47: Aber diese Social-Media-Welt ist so hardcore.

00:40:50: Dann kommt diese Dauerwerbebeschallung ja jetzt eben auch über die Endgeräte, die die selber in der Hand haben, was auch ein Unterschied ist zu dem Fernseher, der bei uns dann früher im Wohnzimmer stand.

00:41:02: vielleicht

00:41:02: mal einmal was gucken durfte und dann hat man öffentlich rechtlich geguckt.

00:41:05: oder wenn man eben auch mal nicht öffentlich, dann hat man da drei Werbungen gesehen.

00:41:09: Jetzt wirst du den ganzen Tag beschalt.

00:41:11: Also ich bin auch dafür, die Maßnahmen an die Zeit anzupassen und zu sagen, das ist nicht mehr zeitgemäß, dass wir Alkohol und Zigaretten irgendwie regulieren und den Rest sagen, da müssen die Eltern Verantwortung übernehmen.

00:41:23: Deswegen, ich bin gespannt.

00:41:24: Ich finde es gut, dass UK das gemacht hat und mal gucken, was das bei uns auslöst.

00:41:31: Ja, wir haben wieder eine Hörerfrage von euch bekommen.

00:41:34: Und diese war, wann wart ihr bereit für den nächsten Schritt im Leben?

00:41:38: Also privat oder beruflich?

00:41:40: Woher wusstet ihr, dass es Zeit ist?

00:41:42: Habt ihr das bewusst geplant oder hat er sich so ergeben?

00:41:45: Wann gibt es auch so Säulbruchstellen?

00:41:48: Welche sind fremdbestimmt und welche kann man selber planen?

00:41:51: Und ich meine, jetzt haben wir beiden, würde ich sagen, schon sehr viele nächste Schritte gemacht und viele Dinge beendet und wieder angefangen.

00:42:00: wenn man wahrscheinlich unsere Karrierenlebenswege vergleicht mit dem klassischen Lebensweg.

00:42:06: Also wenn man das vergleichen könnte, wie viele Arbeitgeber hat eine Person gehabt, wie viele auch Partner, wie viele Gründungen, wie viele unterschiedliche Projekte in wie vielen Ländern gelebt.

00:42:17: Ich weiß es nicht.

00:42:18: All diese Dinge, wenn man die zu Rate ziehen würde, dann würden wahrscheinlich unsere Zahlen da aus der Norm herausstechen.

00:42:25: Wann wusstest du denn, dass nächster Schritt ansteht?

00:42:30: Also ich glaube, es gibt einmal so Solbruchstellen, die gab es ja bei uns beiden.

00:42:33: Also du verkaufst die Firma und hast dann noch ein Earnout.

00:42:36: In meinem Fall waren das fünf Jahre.

00:42:38: Ich weiß nicht, bei dir waren es glaube ich zwei, oder?

00:42:41: Vier Jahre hatte ich Earnout.

00:42:42: Also

00:42:43: bei mir waren es fünf.

00:42:44: Bei dir waren es vier.

00:42:45: Earnout ist ja die Zeit ab, wenn du verkauft hast, wie lange kommittest du dich dann noch dabei zu bleiben.

00:42:52: Und da hast du dann ja so eine Solbruchstelle, wo du weißt, okay, jetzt endet was wirklich voll umfänglich und ich habe Zeit für was Neues.

00:42:59: Das Gleiche bei einem Beziehungsende, in meinem Fall eine Scheidung, in deinem Fall ein Ende einer Partnerschaft.

00:43:05: Also, ich glaube, diese Momente gab es in meinem Leben, wo ich wusste, bei Fox & Sheep, im Jahr vor Jahrzehnten verkaufte, wusste ich, Anfang von Jahrzehnten habe ich eigentlich zum ersten Mal nach langer Zeit mit vierzig Jahren wieder so ein weißes Blatt Papier vor mir.

00:43:25: Also das war eine entscheidende Stelle, aber die war so ein bisschen von außen gegeben.

00:43:30: Also natürlich hatte ich ein bisschen auch Einfluss drauf, aber die habe ich nicht hundert Prozent selbst gewählt.

00:43:35: Jetzt

00:43:35: merke ich so, wenn ich jetzt auf mein Leben jetzt gerade gucke, dann geht da natürlich etwas, also natürlich im Sinne von so organisch etwas, wahrscheinlich das nächste Mal, so im Herbst oder Winter, zu Ende.

00:43:52: Da endet meine Amtszeit beim Start-up-Verband.

00:43:56: Viel anderes endet da jetzt auch nicht.

00:43:57: Und ich kann ja dann immer noch entscheiden, möchte ich noch mal antreten und so.

00:44:01: Aber so ein bisschen hangel ich mich schon an, solchen Sachen lang zu sagen.

00:44:07: Also weil jetzt gerade, manchmal Fast and Curious und FC Victoria und Start-up-Verband, Und das passt auch alles für mich.

00:44:13: Und da gibt es jetzt für mich auch gerade nicht so ein Grund zu sagen, so höre ich das jetzt auf oder mache ich was Neues, sondern ich gucke dann eher, wann ist so der nächste Punkt, wo etwas organisch zu Ende geht.

00:44:24: Und da, glaube ich, habe ich dann nicht in die Falle zu sagen, ja, das muss aber ja dann automatisch weitergehen, weil daran habe ich mich jetzt gewöhnt, sondern das dann wieder zu nehmen als, na, da könnte ich ja dann mal überlegen, was startet denn dann für die nächste Phase?

00:44:38: Ich glaube, ich bin da wesentlich unabhängiger von den Verträgen.

00:44:41: Also ich hatte in der Tat mein Earnhardt war vier Jahre und ich habe aber nur zwei davon gemacht.

00:44:46: Das heißt, ich habe auch nur die Hälfte meines Abseits sozusagen mitgenommen.

00:44:50: dann.

00:44:51: Nachdem Polly raus war, hatte ich noch mal vier Jahre, musste ich damals unterschreiben.

00:44:56: Und ich habe aber einfach gemerkt, dass es nicht mehr passt und dass ich dann auch nicht die beste Geschäftsführerin bin.

00:45:03: Also ich finde wirklich, als... Oberste Führungskraft, wenn du ganz oben bist, ist es deine Verantwortung und Verpflichtung, komplette Motivation zu haben für das, was du da machst.

00:45:13: Also, weil das hat so eine Auswirkung auf alle anderen, dass wenn du das so halb nur machst mit fünfzig Prozent oder auch nur mit siebzig oder achtzig ist es einfach eine Gemeinheit gegenüber allen anderen, die da ihre Lebenszeit für investieren.

00:45:28: Und stimmt.

00:45:29: Deswegen wusste ich, wenn ich das nicht mehr leisten kann, dann bin ich es auch, dann ist es nicht mein Recht hier zu bleiben.

00:45:35: Dann haben die was anderes verdient dieses Unternehmen, auch wenn es sogar mein eigenes ist.

00:45:39: Und ich muss sagen, ich glaube, ich bin da relativ angstfrei erst mal in solchen Entscheidungen.

00:45:43: Ich habe ja auch schon viele davon getroffen.

00:45:45: Jetzt auch Ten More In operativ zu verlassen nach drei

00:45:48: Jahren

00:45:48: ist auch eigentlich relativ früh.

00:45:50: Gleichzeitig bin ich aber auch als Gesellschafterin noch total verbunden.

00:45:53: Aber

00:45:53: ich muss sagen, ich habe dann ganz enge Verbindung zu meinem Unterbewussten, glaub ich.

00:46:00: Also, ich merke extrem stark, wenn die Freude abnimmt, wenn das Interesse abnimmt, wenn das, ich will mich nachts noch hinsetzen für das Thema, ich will morgens früher aufstehen, ich lese mir fünfzehn Reals durch und so.

00:46:14: Bei Ten More Inn ist es ein bisschen anders gelagert, weil das mache ich alles immer noch.

00:46:17: Da wusste ich aber, ich will das nicht operativ machen.

00:46:21: Ich möchte da nicht tagtäglich ... drin sein und diese operative Arbeit machen, weil einfach ich mich auf eine nächste Stufe entwickeln möchte.

00:46:29: Ja, bei Epic zum Beispiel bin ich ja jetzt in der tollen Lage, dass ich mit Gründern arbeiten darf und die aber die Arbeit machen.

00:46:37: Also, aber es ist wunderschön.

00:46:39: Ich finde, das ist eine richtig tolle Rolle.

00:46:42: Ich bin nicht Investorin im Sinne von so weit weg, sondern ich bin wie so Partnerin.

00:46:47: Und kann mein Wissen an die weitergeben.

00:46:49: Und die profitieren davon.

00:46:50: Und die haben auch Bock, das zu nehmen.

00:46:52: Und sie machen es aber auch selber.

00:46:53: Und sie machen es natürlich auch so, wie sie wollen.

00:46:55: Das sind alles gestandene Gründe.

00:46:56: Aber so, das ist irgendwie eine schöne Rolle für mich gerade.

00:46:59: Und mehr oder weniger habe ich die Rolle jetzt bei Ten Moin ja auch.

00:47:02: Also es ist eine ähnliche Rolle, dass ich da in dieser Gesellschaft eine Rolle bin.

00:47:04: Aber ich glaube, wie kommt das?

00:47:06: Ich merke das selber.

00:47:09: Ich weiß, was mein Level ist, wenn ich total excited bin.

00:47:13: Und einen Job unglaublich gerne mache.

00:47:16: Das weiß ich, was ich dann tue.

00:47:17: Nachtstour, abendsmorgenstour.

00:47:19: Wie sich das

00:47:20: anfühlt.

00:47:21: Wie sich das anfühlt.

00:47:23: Und ich merke, wenn das so zehn Prozent divergiert, okay.

00:47:26: Wenn es zwanzig Prozent divergiert, bin ich schon aufmerksam.

00:47:29: Wenn es dreißig Prozent anfängt zu divergieren davon, dann weiß ich, habe ich ein Thema.

00:47:34: Und wenn es dabei bleibt, dann bin ich auch halt mutig genug zu sagen, nee, dann ist das für die nicht richtig und für mich nicht richtig.

00:47:40: Und dann mach ich mich auf zu neuen Ufern.

00:47:45: Ja, also ich glaube, ich bin weniger, also ich würde jetzt nicht sagen, ich halte die Dinge länger durch, aber ich hinterfrage, glaube ich, ich mache weniger diesen Abgleich, den du da gerade beschreibst, also ich denke weniger.

00:48:01: Wie viel Spaß macht es mir jetzt gerade?

00:48:02: Du erfüllst

00:48:03: eher die Verträge.

00:48:03: Also ich glaube,

00:48:04: du hast

00:48:05: es eher mit diesen administrativen Verträgen quasi.

00:48:08: Ich check quasi meinen psychologischen Vertrag ganz viel und du hast halt eine administrativen Unterschrieben und das nutzt du dann immer wieder um so...

00:48:16: revidieren

00:48:17: und zu checken.

00:48:17: Ja und auch um irgendwie Frieden in meinen Kopf zu bringen aus, da musst du jetzt gerade gar nicht drüber nachdenken.

00:48:23: Das ist jetzt ein Vertrag und der macht ja auch Spaß und so.

00:48:27: Aber der ist jetzt gerade gar nicht, der steht gar nicht zur Verhandlung gerade.

00:48:32: Also das ist es.

00:48:34: Und bei mir ist es dann aber eher, dass ich merke, wann habe ich wieder Lust, eine neue Herausforderung anzunehmen.

00:48:42: Also ich habe dann meine bestehenden Verträge und die hinterfrage ich auch gar nicht groß.

00:48:47: Und dann geht es eine Zeit lang genauso gut, dass ich sage, okay, das ist ja aber auch schön, dass das jetzt so eingespielt ist, dann habe ich ein bisschen mehr Freiraum für Familie oder mich selber und es ist nicht alles ganz so vollgetackert.

00:48:59: Und dann kommt wieder der Moment, wo ich sage, so stopp, jetzt wird's zu bequem.

00:49:02: Jetzt weißt du zu sehr schon alles, was du da machst.

00:49:05: Jetzt muss eine neue Herausforderung da rein.

00:49:07: Und ich habe ja in meiner Mindmap angekündigt, dass ich da so ein berufliches Projekt habe, wo ich wirklich ordentlich mit mir gehadert habe, wie und welcher Zeitrahmen und ob und so weiter.

00:49:20: Und ich kann da immer noch nicht so viel mehr zu sagen, außer dass ich mich jetzt entschieden habe, es zu machen.

00:49:25: Und das wird mein zweites Halbjahr dieses Jahr auf jeden Fall dominieren.

00:49:30: Das führt aber nicht dazu, dass ich die anderen Verträge in Anfangstrichen, die ich habe und erfülle, hinterfrage.

00:49:36: Sondern es führt eher dazu, dass ich sage, okay, dann ist da jetzt mal wieder Game Time, dann muss ich jetzt mal wieder richtig rein in was Neues, wo ich noch nicht weiß, ob ich's kann und ob's gut wird.

00:49:48: Also ich will sagen, ich stelle mich ab und zu dann wieder so an zehn Meter Brett und denke eigentlich, Gott, da wollt's eigentlich noch nie runterspringen und zwinge mich aber, weil ich sage, sonst wird's zu bequem.

00:49:59: Das ist es bei mir eher.

00:50:00: Ja, find ich interessant, weil ich glaube, ich bin da extrem frei, so in meiner Gebundenheit irgendwie.

00:50:08: Ja, bist du?

00:50:09: Also,

00:50:09: ich bin nicht so gebunden.

00:50:11: Ich hab ja auch diesen Podcast.

00:50:12: Ich mein, weißt du, besser als jeder andere, schon echt hinterfragt mit dir auch, weil es Phasen gab, wo ich dachte, Mensch, der passt dann da nicht rein.

00:50:20: Das schaff ich nicht.

00:50:21: Das leist ich dann nicht in der Zeit.

00:50:22: Da wird's zu unspannend, was ich zu erzählen hab und so.

00:50:26: Also auch wirklich nicht so sehr, das ist auch nicht nur eigennützig.

00:50:30: Also es ist nicht nur, Lea hat keinen Bock drauf oder so, sondern ich denke mir auch immer so zu

00:50:34: sagen, ich bin nicht.

00:50:35: Genau, das frage ich mich ganz viel.

00:50:37: Ja, für alle die Rollen, die ich ausfülle, bin ich dem gerecht dieser Rolle?

00:50:40: Oder sollte es jemand anders machen?

00:50:41: Das ist echt eine, echt eine häufige Frage.

00:50:44: Also deswegen, ich glaube, um diese Hörerfrage zu beantworten, es ist, glaube ich, ein starker Mix aus bewusst geplant oder es hat sich so ergeben.

00:50:52: Und gleichzeitig muss ich sagen, im Privaten zum Beispiel finde ich das extrem beruhigend, es so zu machen wie du.

00:51:00: Also

00:51:01: lange Linien.

00:51:02: Ja, wirklich lange Linien.

00:51:04: Und da eine totale, weil ich glaube generell bin ich da eigentlich auch ein Mensch, der relativ frei ist von meinem Typus.

00:51:14: Aber das würde mich verunsichern.

00:51:17: Da bin ich dann, das ist... verunsichert, finde ich.

00:51:20: Da fühlt sich es nicht schön frei an, sondern sozusagen so ein bisschen scary frei.

00:51:26: Und da finde ich es total schön, diese Ruhe und Sicherheit zu haben, die man ja durch eine Ehe zum Beispiel auch einfach entscheidet, dass man so sagt, okay, ich habe mich jetzt hier wirklich... Und de facto für immer gebunden.

00:51:39: Natürlich weiß man, dass das nicht unbedingt immer so ist oder sein muss.

00:51:43: Aber

00:51:43: alle drei Verträge

00:51:44: fühlen

00:51:45: sich richtig an.

00:51:46: Total.

00:51:47: Und selbst wenn sich da mal einer nicht richtig anfühlt.

00:51:50: Und auch diesen administrativen Vertrag.

00:51:51: Also ich kenne das, meine Eltern, die haben da ganz oft darüber gesprochen über den administrativen Vertrag.

00:51:57: Also wir haben uns gesagt in guten und schlechten Zeiten, bis das wird uns scheidet.

00:52:00: Das haben sie ganz oft gesagt.

00:52:02: Und in schweren Phasen hat es denen richtig Halt gegeben auch.

00:52:05: Also die haben richtig ... sich da sozusagen beruhigt mit und gesagt, wir haben gesagt, wir machen das sozusagen so lange, wie es ist und unser Leben.

00:52:13: Und machen sie ja auch immer noch.

00:52:15: Und das finde ich im Privaten total schön da so ein bisschen ... Dieses, ja, das hast du ja auch schon ganz oft gesagt, das nicht zu hinterfragen.

00:52:22: Und gleichzeitig sind wir beiden die besten Beispiele, dass man auch im privaten...

00:52:25: Genau, genau.

00:52:26: Das ist trotzdem scheitern kann.

00:52:28: Ja, klar.

00:52:29: Aber vielleicht zum Abschluss nochmal zu dem Privaten, weil ja viele, die hier zuhören, vielleicht auch noch in der Lebensphase sind, wo sie sich fragen, wann Kinder, ja Kinder, nein Kinder, passt das zu diesen... Thema, was kann ich privat wie planen?

00:52:43: Wann bin ich bereit für den nächsten Schritt?

00:52:44: Und haben wir hier auch schon oft gesagt, aber ich habe mich so unter Druck gesetzt in meinen Zwanzigern, dass ich dachte, oh, ich möchte unbedingt Kinder haben, aber ich möchte auch unbedingt Karriere machen.

00:52:54: Und irgendwie, das passt einfach nicht zusammen.

00:52:55: Und wenn ich jetzt zu meinem Chef damals gehe und sage, ich bin schwanger, oh Gott, und den Tagebücher vollgeschrieben aus wie plan ich es, wann kriege ich welches Kind?

00:53:06: und so weiter.

00:53:07: Und jetzt im Nachhinein denke ich so, oh, bitte.

00:53:10: Liebe zwanzig Jahre, also nicht zwanzig, sondern in ihren zwanzigern seiende Verena, macht dir nicht so ein Kopf.

00:53:16: Es passt wirklich eh nicht und es geht auch eigentlich nicht immer gut zusammen, aber am Ende geht es dann eben doch.

00:53:23: und deswegen bei dem Thema so ein bisschen mehr Ocherla, also so ein bisschen mehr dieses, wenn ich den oder die richtige hab, dann Go for it oder warte noch ein bisschen und mach wie du willst, weil am Ende der Rückwirkung macht es alles Sinn.

00:53:40: Sobald dieses Kind, was du haben wolltest auf der Welt, ist es egal, wie alt du warst und so macht es alles Sinn und da nicht so viel drüber nachzudenken.

00:53:47: Weil das ist wirklich so.

00:53:48: die eine Sache, wo ich denke, die überdenken wir und sie lässt sich einfach eh nicht planen.

00:54:00: Ja, das war sie, unsere hundredeinundachtzigste Folge von Fast & Curious.

00:54:04: Am Sonntag hört ihr mich in einer Solo-Folge mit Paula Wehmeyer über ihren Karriereweg von der Praktikantin bei Amorelie in Berlin bis zu einem der heißesten AI-Stardubs in New York und wie man sich in einer sehr schnell verändernden Tech-Landschaft langfristig positioniert.

00:54:21: Nächsten Dienstag geht's dann weiter mit Verena und mir und unserem Gast Thomas von der Uhr, Co-Founder und CEO von Wey.

00:54:28: Und wir sprechen über Remote Driving, die Zukunft der Mobilität und darüber, wann wir in Deutschland wirklich autonom fahren werden.

00:54:34: Und jetzt hat Verena das letzte Wort.

00:54:37: Von Albert Schweizer.

00:54:38: Eventually all things fall into place.

00:54:42: Until then, laugh at the confusion, live for the moments and know everything happens for a reason.

00:54:54: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.

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