#180 How to Kündigung I Erfolg ohne Erfüllung I Playdates für Erwachsene
Shownotes
Catch-up: Leas New-York-Reise fällt dem Blizzard zum Opfer - stattdessen Berlin-Alltag mit neuer Fitnessroutine, klaren Wochenzielen und der Idee, „Playdates“ auch im Erwachsenenleben wieder einzuführen. Verena berichtet von Strickanfängen, ayurvedischen Kochversuchen und Zahlen, die Hoffnung machen: 29% mehr Startup-Gründungen in Deutschland. Außerdem: Was ist bei den Beckhams los?
Inbox der Woche: Wie kündigt man richtig? Lea und Verena sprechen über Trennungen im Job und warum Vorbereitung, Klarheit und frühes Feedback entscheidend sind. Außerdem: die „Kündigungstypen“ und was sie für ein Gespräch bedeuten.
Was bewegt uns: Macht Erfolg wirklich glücklich? Lea und Verena reflektieren über Leistung, Erfüllung und warum Zahlen, Titel und Geld allein oft leer bleiben - und was stattdessen hilft, Erfolge wirklich zu fühlen.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen zur hundred-achtzigsten Folge von Fast & Curious.
00:00:13: Im Ketchup erzählt Lea von ihrer New York-Reise, ihrer aktuellen Fitness-Routine und ich gebe Einblicke in den Start-up-Boom in Deutschland und wie ich mich bei meinen Neujahrsvorsätzen schlage.
00:00:24: In der Kategorie Inbox der Woche geht es um das Thema Kündigungen und wir teilen, wie wir das Thema selber angehen und was wir dazu gelernt haben.
00:00:32: Bei Was bewegt uns sprechen wir darüber, warum Erfolg nicht automatisch zur Erfüllung führt.
00:00:38: Und das letzte Wort hat heute Lea.
00:00:42: Catch up.
00:00:44: Ja, guess what Verena, ich melde mich nicht aus dem schönen New York, sondern aus dem Berliner Büro.
00:00:51: Du auch gut kennst.
00:00:53: Das beruhigt mich fast ein bisschen.
00:00:55: Also in den USA ist doch einmal die Welt untergegangen durch Schneesturm und Blizzard und so, oder?
00:01:01: Ist
00:01:01: wirklich untergegangen.
00:01:02: Also es gab irgendwie krasse Unwetterwarnungen und die haben gesagt, irgendwie vierzig Zentimeter neue Schnee, minus dreißig Grad in New York, überall Eis.
00:01:12: Alle Flieger gestrichen.
00:01:13: Gerade sind neunhunderttausend Haushalte in den USA ohne Strom.
00:01:19: Also da können wir in Berlin nicht mehr kann, als wir hier, wieviel Haushalter hatten wir, also auf jeden Fall weniger.
00:01:27: Es ist krass, deswegen bin ich hier geblieben und ich muss sagen, zum einen ist es super schade, weil alle Kollegen da sind und man dann natürlich irgendwie so, die anderen sind auch hingeflogen.
00:01:37: Also klar, die sind jetzt aus dem USA gekommen, es war eine leichtere Anreise.
00:01:40: Das ist natürlich blöd, wenn du die Einzige bist, die virtuell teilnimmt und alle anderen sind vor Ort, dann bist du bei den Abendveranstaltungen nicht
00:01:46: dabei.
00:01:46: Hat das jemanden kommentiert?
00:01:49: Noch nicht, nee, nicht so proakt, nee.
00:01:52: Also proaktiv nicht oder aktiv nicht.
00:01:54: Du
00:01:54: fühlst es einfach
00:01:55: so ein bisschen.
00:01:55: Ich weiß auf jeden Fall, dass es misstig ist, wenn ich nicht da bin und die meisten Dinge ja informell passieren.
00:02:01: Du hast ja dann Abendessen, du hast noch mal Mittags, dann gibt's so ein Potential-Dinner und so weiter und lernst du die ganzen Leute kennen.
00:02:08: Deswegen ist es so mittelmäßig, aber ich muss auch fairerweise sagen, dass es mich wirklich gerettet hat mit den Kindern.
00:02:16: Weil mein Mann ist diese Woche weg, unsere Nanny ist krank geworden und wir hätten einfach keine Chance gehabt, das zu machen mit den Reihen.
00:02:24: Also es gab keinen Weg.
00:02:25: Ich habe mir trotzdem tausend Wege überlegt.
00:02:28: Aber als dann so gesagt wurde, hey, wegen Winter oder Schneesturm, Chaos in New York.
00:02:34: War
00:02:34: das Leben
00:02:34: plötzlich so
00:02:35: einfach?
00:02:35: Ich
00:02:36: war so, vielleicht gar nicht so schlecht.
00:02:39: Danke, lieber Wetter Gott, dass du gesehen hast, dass ich hier in einer unmöglichen Lage war.
00:02:44: Nein, also irgendwie schade und irgendwie gut beides gleichzeitig.
00:02:49: Und dann wollte ich dir sagen, das ist auch deswegen schön, weil jetzt bin ich ja in Berlin und kann meine Fitness-Routine weiter durchziehen.
00:02:55: Und Verena wirklich, ich meine, ich ... Hab das jetzt schon so oft gepredigt und gesagt, aber ich glaub wirklich, ich bin in einer anderen Lebensphase angekommen.
00:03:02: Und es ist das erste Mal so, dass ich gerafft habe, wie so Sport, glaub ich, und Fitness funktioniert.
00:03:08: Ich hab früher mich immer komplett ausgepowert und hab dadurch natürlich dann auch wenig Bock gehabt, am nächsten Tag das nochmal zu machen, weil ich ja schon so fertig war von dem einen Tag.
00:03:17: Und jetzt habe ich wirklich gesagt, okay, ich möchte eigentlich jeden Tag Sport machen und Sport zählt für mich ab dreißig Minuten.
00:03:24: Und dann habe ich mir ein Ziel gesetzt, habe gesagt, okay, sieben Tage die Woche, dreißig Minuten Sport sind zweihundertzehn Minuten die Woche.
00:03:30: Das ist mein Wochenziel.
00:03:31: Und wenn ich jetzt krank werde oder ich mache eine Stunde, dann muss ich am nächsten Tag theoretisch die halbe Stunde auch nicht machen.
00:03:36: Ich bin nicht zwar aktuell trotzdem, aber mein Ziel ist so, dass ich es auch in der Woche wieder ausgleichen kann.
00:03:41: Und ich finde, es funktioniert so krass.
00:03:43: Ich habe jetzt im Schnitt immer so dreieinhalb, dreißig Minuten Sport gemacht wahrscheinlich, also wesentlich mehr.
00:03:48: Und dann habe ich noch ein Belohnungssystem da jetzt dran gehangen.
00:03:50: Also wenn ich zweieinhalb Minuten ... Ehrlich, aber also bräuchte ich es gar nicht, weil ich so motiviert bin.
00:03:55: Aber ich weiß ja, dass die anderen Phasen auch wieder
00:03:57: kommen.
00:03:57: Absolut, da kommen ja wieder andere Zeiten.
00:03:59: Es kommt andersher,
00:04:00: weswegen habe ich es so gemacht.
00:04:02: Genau, die Karotte ist folgendermaßen.
00:04:04: Also jede Woche, zwei in zehn Minuten, wenn ich die schaffe, dann kriege ich zwanzig Euro von mir selbst.
00:04:13: Also ich und mich selber.
00:04:16: Wenn ich dreihundert Minuten schaffe, kriege ich dreißig Euro.
00:04:18: Wenn ich vierhundert Minuten schaffe oder über vierhundert Minuten, kriege ich vierzig Euro für die Woche.
00:04:24: Das Ganze.
00:04:26: kommt quasi auf so ein Play-Konto, wovon ich mir kaufen darf, was auch immer ich möchte, ohne jegliches Schlechtes gewissen.
00:04:36: Und es funktioniert so gut.
00:04:39: Weil du dann nach vier Wochen Achtzig Euro hast und dann gehst du
00:04:43: mit.
00:04:43: Nein, nein, nein, sorry, ich werde das ganze Jahr quasi, also ich sammel das ganze Jahr.
00:04:48: Achso, und dann... Also vielleicht gebe ich auch schon
00:04:50: Quartal eins aus, aber ja, genau, am Ende des Jahres.
00:04:52: Also ich sammel das ganze Jahr über.
00:04:53: Ja
00:04:53: geil, also das Inzente fahre ich, indem ich einfach die ganze Zeit immer mir kaufe, was ich gerade haben will, ohne dass ich da für irgendwas getan habe.
00:05:02: Ich
00:05:02: freue mich jetzt schon so sehr, wenn ich dann Ende des Jahres irgendwie... Kein Anglück, das ist komplett absurd.
00:05:08: Das weiß ich.
00:05:08: so eine pinke Federtasche oder ich weiß es nicht.
00:05:11: So
00:05:11: absurd wird es ja nicht, ne?
00:05:12: Also ich rechne mal kurz hoch, hundertzwanzig Euro im Monat mal zwölf.
00:05:17: Also ich will nicht despektierlich sein, aber die pinke Federtasche ist wahrscheinlich drin.
00:05:21: Aber du klangst jetzt grad so, als ob du dann zum Mond fliegst, so befürchtet, dass das für tausendstmal hundert Euro oder so nicht drin sein wird.
00:05:30: Ja, aber tausendstmal da Euro kannst du schon richtig dir eine krasse Tasche kaufen.
00:05:34: Wenn du das ausgeben
00:05:36: darfst, wofür auch immer das Fee schon richtig cool.
00:05:39: Ja, nicht klar, weil ja sonst.
00:05:40: Kann ich rausknallen für was auch immer, ich will.
00:05:43: Ohne
00:05:44: jegliches schlechtes Gewissen.
00:05:45: Ich hätt mir irgendwas völlig Absurdes kaufen.
00:05:48: Und einfach ist dir die ganze Zeit unter die Nase rein.
00:05:50: Du kannst es machen.
00:05:52: Es kann sein, dass ich es mir dann einfach auch kaufe.
00:05:56: Ohne dass du die ganze Zeit
00:05:57: da irgendwas getrackt hast.
00:05:58: Ja, lang.
00:06:00: Dann sag ich so, das Fee war auch cool, das kaufen wir auch.
00:06:06: Ohne schlechtes Gewissen.
00:06:07: Also ich bin es auf jeden Fall gegass.
00:06:09: Weil wir waren heute, haben wir uns beim Pilates gesehen, weil du bist jetzt bei... Drei von dreißig, ich bei fünf von dreißig.
00:06:14: Also wir sind beide richtig gut unterwegs.
00:06:16: Und ich würde es auf jeden Fall faszinieren, dass ich das gerade so schaffe, muss ich schon.
00:06:19: Ja, ist es auch.
00:06:20: Ich bin auch
00:06:20: richtig
00:06:21: stolz auf
00:06:21: dich.
00:06:22: Also diese
00:06:23: Woche geht der Januar vorbei und ich werde pro Woche maximal einen Tag Pause gemacht haben.
00:06:27: Nein,
00:06:27: also ich merke schon, mein ganzer Zynismus, den ich ja hier eigentlich auch nur zur Schaut trage, um dich zu belustigen.
00:06:33: Also auch, dass ich gesagt habe, du wärst so ein Januaropfer.
00:06:36: Ja,
00:06:36: gar nicht.
00:06:36: Ich bin so ein richtig... Was ist denn das Gegenteil von Januar?
00:06:41: Nee, nee, nee.
00:06:41: Ich bin so ein Januar-Bloomer, weißt du?
00:06:43: Ich bin so eine Blüte, die neu aufgeht im Januar.
00:06:46: Januar-Performer.
00:06:49: Ja.
00:06:49: Vor allem ich hab gelesen, dass
00:06:50: am... Aber ich bin richtig gespannt.
00:06:51: Ihr werdet ja erfahren jetzt, wie lange das sozusagen anhält und ob dann irgendwann der große Einbruch kommt oder
00:06:57: nicht.
00:06:57: Ich hab eh überlegt, Lea, wenn man mal all diese Snippets hier reinschneiden würde, wo wir irgendwas Krasses angekündigt haben oder irgendwas Tolles gesagt haben oder gesagt haben.
00:07:06: Also ich mag auch deinen Satz immer noch, ich, wir werden keine Kinderbetreuung mehr haben.
00:07:12: Also den Satz würde ich einfach auch gar nicht hier nochmal reinschneiden.
00:07:17: Ich mache das jetzt alles selbst.
00:07:18: Ich mache
00:07:18: das jetzt alles selbst.
00:07:20: Also der wäre auch schön.
00:07:22: Also vielleicht können wir nochmal irgendwann so eine Folge machen, wo wir einfach unsere ganzen Worte der Vergangenheit essen müssen, weil sie alle wirklich hohl waren.
00:07:30: Aber apropos
00:07:31: Kinderbetreuung.
00:07:32: Das war für mich auch ein Riesenheiler des Wochenende.
00:07:35: Und zwar war unser Kleinstem mit dir im Aquarium.
00:07:41: Was ich wirklich,
00:07:42: Verena, das hatte ich gar nicht vorzuerzählen.
00:07:44: Ich erzähl's mir irgendwas anderem.
00:07:45: Aber ich muss sagen, wirklich Schapo, ich habe kein... Wir haben ja einige Kinder.
00:07:49: Wir haben keinen einzigen Paten oder Patinnen.
00:07:52: dies sich zutrauen, ein Baby abzuholen und mit diesem Baby ins Aquarium zu gehen.
00:07:58: Ohne Mama, Papa oder sonst wen dabei.
00:08:00: Ohne Gebrauchsanleitung.
00:08:02: Ohne Gebrauchsanleitung.
00:08:03: Und auch nicht, ihr seht euch jetzt jetzt nicht jede Woche.
00:08:06: Das heißt, ihr habt euch jetzt auch schon eine Weile nicht gesehen.
00:08:08: Und du machst das mit einer Lässigkeit und Selbstverständlichkeit, dass der wirklich, der hat keine Chance, der denkt, so ist das einfach.
00:08:14: So soll das sein.
00:08:14: Der ist so süß.
00:08:15: Ich gehe damit, wer auch immer die Frau ist.
00:08:17: Ich habe es schon mal gesehen.
00:08:18: Bin mir nicht mehr ganz sicher, aber egal.
00:08:20: Egal.
00:08:20: Die ist jetzt für mich da.
00:08:22: Ich hab auch bei Licht woran liegt es.
00:08:24: Ich hab eine physionomische Erklärung.
00:08:26: Meine Augen, ich glaube, weil meine Augen, wenn ich die so
00:08:29: aufmache, so ganz groß, das Kinder da,
00:08:32: das Kinder da irgendwie denken, das kann nicht falsch sein mit der.
00:08:36: Ja, es ist ja witzig,
00:08:37: dass das deine Erklärung ist und auch, dass du dir darüber schon mal Gedanken
00:08:44: machtest.
00:08:49: Das müssen meine Augen sein.
00:08:50: Und
00:08:51: dann ist es, das habe ich ja hier auch schon mal gesagt, diese Selbstverständlichkeit, weil dann sind wir in diesem Aquarium und der ist ja so süß, der rennt dann da völlig selbstständig rum mit seinen kleinen Stumpfbeinen.
00:09:01: Und dann guckt er sich auch gar nicht um und du merkst ihm auch so diese Attitude an aus.
00:09:06: Ich laufe hier lang, ich muss noch nicht
00:09:08: umdrehen.
00:09:09: Ich mach hier mein Ding so, also der checkt das schon ganz genau.
00:09:12: Und dann dreht er sich ab und zu um und dann guckt er ja so nach dem Motto, wer war jetzt hier nochmal meine Bezugsperson?
00:09:19: und dann guckt er mich so an und so und dann siehst du so.
00:09:21: Ich glaube die.
00:09:23: Ja, so.
00:09:24: Sie ist mir
00:09:25: nicht ganz vertraut.
00:09:26: Ich
00:09:26: bin mir nicht ganz sicher, aber sie guckt sehr nett.
00:09:29: Sie ist mir nicht so fremd wie alle anderen.
00:09:31: Also ich hatte dann ne Megazeit und ich muss dir sagen.
00:09:34: Und ihr kam halt wie ein Kick und ein Ein zurück.
00:09:37: Also der hat ja so ... Der hat's geliebt.
00:09:39: Ich liebe das auch, weil so kleine Kinder, die haben ja so perfekte Mimiken.
00:09:45: Und der hat so dieses, wenn man sich so ein bisschen schämt und gleichzeitig so ganz stolz ist, und sich so richtig lacht, aber so ein bisschen noch verschäbt ist.
00:09:53: Das hatte er als Gesichtsausdruck und hat dann da so vor sich hingekickert mit dir.
00:09:57: Und das ist so süß.
00:09:58: Nein, das war so schön.
00:10:00: Ich hab auch nicht aufgelöst, dass das nicht mein Kind ist.
00:10:02: Also wir waren da an so einem Schildkrötenbecken und da standen lauter Einjährige und die Eltern alle daneben und dann die alle so Mama.
00:10:11: Also die Einjährigen konnten noch nicht Mama, aber die zwei Jährigen dann und so.
00:10:15: Und ich stand da auch so und dann alle so, oh, der ist ja süß, ja, ja, hab ich auch nicht gesagt, ich bin die Patentante.
00:10:21: Sondern ich hab einfach gesagt, ja, ja, und dachte so lustig.
00:10:25: Weil ich mein ja nur vor sieben Jahren war ich das ja noch.
00:10:29: Aber jetzt dachte ich schon so ein bisschen, naja, das nimmt mir noch keiner mehr ab, aber ich bin damit gut durchgekommen, du.
00:10:34: Du bist damit echt gut durchgekommen.
00:10:36: Ja, was es uns nämlich ermöglicht hat an dem Wochenende ist, meine Tochter war dann beim Zauberkurs, was ich echt krass empfehlen kann.
00:10:43: Das hat ihr unfassbar viel Spaß gemacht.
00:10:45: Das war so ein Wochenendkurs, hatte ich einfach mal gebucht aus Jux und Tollerei, weil sie das irgendwann mal gesagt hatte und ich dachte, vielleicht ist es was für sie.
00:10:52: Und es hat ihr richtig Spaß gemacht, also es war wirklich cool.
00:10:55: Und dann hatte ich einen quasi, also bei uns, bei unseren Kindern, die gehen ja auf eine Billing-Oale Schule, heißen so Spielverabredungen Playdates, die nennen das alle Playdates.
00:11:06: Und ich habe mit meinem großen Sohn waren wir Bolen, Minigolf spielen und so Indoor Basketball spielen.
00:11:13: Da habe ich alles hintereinander mit dem gemacht.
00:11:15: Und es hat richtig Spaß gemacht, weil wir einfach zu zweit waren und es einfach ganz anders ist, als wenn du kleine Geschwister dabei hast.
00:11:21: Auch deine Schwester, mit der du eh ein bisschen im Wettbewerb bist und so.
00:11:24: Sondern es war richtig toll.
00:11:26: Und dann ist mir aufgefallen, dass ich ... Sowohl mit meinen Kindern als auch mit Freunden mehr Playdates haben möchte.
00:11:33: Also ich als erwachsene Person möchte wieder Playdates haben.
00:11:36: Und zwar, was definiert für mich ein Playdate?
00:11:39: Kein Abendessen gehen, sondern wo man was zusammen, was Cooles macht, was man noch nicht gemacht hat.
00:11:46: Und selbst bohlen, was jetzt gar nicht so ... Wahnsinnig exziting ist.
00:11:51: Hat irgendwie Bock gebracht, weil man macht es einfach super selten.
00:11:53: Oder zum Beispiel wollte ich jetzt auch mal, wir waren ja einmal bouldern mit Epics.
00:11:57: Das hat irre viel Spaß gemacht.
00:11:58: Ich wusste, ich hatte das vorher noch nie gemacht.
00:12:00: Und selbst als Beginner kannst du da ein paar roten bouldern.
00:12:04: Und ich habe einfach... gedacht, ich würde jetzt mal Freunde von mir anstatt zu sagen, wollen wir uns Donnerstagabend zum Abendessen treffen, sagen, hast du mit mir Lust zu bouldern eine Stunde?
00:12:13: Habe ich zwar auch noch nicht gemacht oder mit, ich wollte auch zum Ding-Dong-Club zum Beispiel mal, zu diesem Ding-Dong-Ping-Pong vom Waldemar Zeiler.
00:12:20: Dieser Tischtennis-Club, der hat so ein Prinzlerbergs- und Tischtennis-Club aufgemacht.
00:12:24: Indoor.
00:12:25: Da hatte ich einfach Lust, das mal zu erleben, was die da so haben.
00:12:28: Ja, irgendwie Kameras und jetzt kann jeder so ein bisschen Tischtennis spielen.
00:12:31: Ich glaube, das kriege ich dann schon hin.
00:12:33: Aber einfach, dass man so Sachen macht.
00:12:35: Ja, finde ich
00:12:35: schön.
00:12:37: Habe ich am Samstag gemacht mit Kathi Ernst und ihrer Familie und meiner Tochter und ich.
00:12:41: Sind wir Schlittschuhlaufen gegangen.
00:12:43: Das ist auch schön.
00:12:43: Die hatten
00:12:44: ihre drei Kinder mit und ihren Mann und ich war mit unserer Tochter und dann waren wir Schlittschuhlaufen und dann mietest ihr da Schlittschuhe und dann ist da Musik und dann quatschte auch mal ab und zu und dann fährst du wieder eine Runde und also das war ein... Also das Löhde
00:12:58: daran finde ich, dass du das wahrscheinlich auch wieder sehr gut kannst.
00:13:01: Ja, das ist mir
00:13:01: auch aufgefallen.
00:13:02: Richtig.
00:13:02: Ja, natürlich.
00:13:03: Und ich halt gar nicht.
00:13:05: Das heißt, das ist so was, wo ich dann sagen würde, ja, können wir gerne machen.
00:13:10: Aber
00:13:11: da habe ich auch
00:13:12: die
00:13:12: Zeit auf dem Boden.
00:13:13: Ich mache ja nur Spaß, so gut kann ich das nicht.
00:13:15: Aber da habe ich auch so gedacht, ich habe einfach auch Glück gehabt.
00:13:18: Weil weißt du was, ich hatte eine Großmutter, die als Hobby Schlitzschuh laufen hatte.
00:13:22: Wer hat denn eine Großmutter, die Schlitzschuh läuft?
00:13:24: Das ist einfach eine Gemeinheit, oder?
00:13:26: Ich mag diese Geschichten nicht mehr hören.
00:13:28: Du hast einfach zu jedem,
00:13:31: zu
00:13:31: jeder Sportart hast du so eine Geschichte.
00:13:33: Ja, ich habe so eine generelle
00:13:34: Ausbildung gekriegt.
00:13:36: Und er war auch ein ganz toller Segler.
00:13:38: Und wer war's jetzt Großmutter?
00:13:40: Meine
00:13:40: Großmutter.
00:13:40: Die hatte Schlittschuhe in allen
00:13:42: Schuhengrößen.
00:13:42: Welche Großmutter läuft Schlittschuhe?
00:13:45: Keine.
00:13:46: Und es war so elegant
00:13:47: aus bei ihr immer.
00:13:47: Und dann konntest du zu ihr rüberlaufen und sagen, ich möchte gern Schlittschuhe fahren, dann hatte sie Schlittschuhe in allen Größen und ist mit dir auf die Eisbahn gegangen.
00:13:55: Ja, also das ist mir jetzt wieder eingefallen.
00:13:57: Das ist richtig schön.
00:13:58: Da habe ich wirklich viel Glück gehabt im Leben, was diese ganzen Sachen angeht, weil das wird mir jetzt, als du wusst, das kriegst du gerne organisiert.
00:14:06: Jetzt kannst du das immer so schön rausholen überall.
00:14:08: Ja, weil wir haben eine Eislaufbahn sogar bei uns in der Nähe.
00:14:12: Und ich höre immer die Musik, das macht mega Spaß,
00:14:14: ist total schön.
00:14:14: Ja, genau da waren wir.
00:14:15: Das ist
00:14:15: richtig cool.
00:14:16: Ja, aber ich gehe da zum Beispiel nicht hin, weil ich weiß, dass ich da auf meinem Porum rutsche.
00:14:20: Nee, du kannst so einen Panda nehmen, auf dem du dich so abstürzt und dann
00:14:24: so.
00:14:25: Wie die Dreiehring.
00:14:29: Alle die noch nicht laufen können, weil hier sind und leer.
00:14:32: Ich
00:14:32: kenne da auch keiner.
00:14:33: Und dann nennst du dir einfach so einen Panda und dann fährst du dann in die Runde.
00:14:38: Nein, also deswegen mehr Planets fühle ich sehr.
00:14:41: Und um mal gleich meine Neujahrsvorsätze weiter zu komplementieren, also Schnittschuh laufen, habe ich schon gemacht, werde ich wieder machen.
00:14:48: Stricken.
00:14:49: Gestern Abend ist das Strickzeug endlich angekommen.
00:14:51: Das liegt jetzt hier.
00:14:52: Boah, ich habe das Bild auf Insta gesehen.
00:14:54: Jetzt habe ich da schon mehr nervt.
00:14:55: Jetzt
00:14:55: habe ich richtig Angst.
00:14:56: Da habe ich richtig Angst.
00:14:57: Also da kann ich jetzt schon sagen...
00:14:59: Ich
00:15:00: seh da diese Stricknadel.
00:15:00: Jetzt kriegen wir beide das selbstgestrickte Schalz.
00:15:02: Nein, nein,
00:15:03: nein.
00:15:03: Ich werd das nicht hinkriegen.
00:15:04: Also ich weiß es jetzt schon.
00:15:05: Und das liegt da wie so ein Mahnmal der Schande jetzt.
00:15:09: Danke.
00:15:10: Weil ich hab wirklich gedacht, nein.
00:15:12: Also ich fühl's bei dir auch gar nicht.
00:15:14: Nein, ich fühl's gar
00:15:15: nicht.
00:15:15: Aber ich muss das jetzt durchziehen, weil ich hab's meiner Tochter versprochen und ich hab's jetzt groß angekündigt.
00:15:20: Und auch meine Familie guckt mit Argos Augen auf dieses Projekt.
00:15:23: Kannst du denn stricken?
00:15:25: Nein, null.
00:15:26: Null.
00:15:27: Wirklich minus zehn kann ich stricken.
00:15:30: Also, so.
00:15:32: Ich werde dich auf dem Laufenden halten.
00:15:34: Was ich hingegen getan habe, ist ayurvedisch zu kochen.
00:15:38: Ja?
00:15:39: Und du hattest... Das habe ich durchgezogen bisher.
00:15:41: Ich meine, ich bin erst eine Woche zu Hause.
00:15:44: Aber... Und wie wurden sie bewertet, deiner Gerichte?
00:15:47: Ich habe sie zum Teil pädagogisch wertvoll für die Kinder so ein bisschen angereichert, dass also der ayurvedische Porridge mit Sahne und Streuseln und Schokoflocken.
00:16:00: Nein, ich habe ein bisschen versucht zu schummeln, damit es nicht zu zu ayurvedisch für die ist.
00:16:06: Also bisher fahre ich ganz gut führerweise.
00:16:08: gestern abends aus Philipp da vor seinem Nap, hätte ich was gesagt.
00:16:14: Was wirklich.
00:16:16: Wirklich echt lecker schmeckte und er arst es so, der so ein bisschen trübe Tassenmäßig und dann er so, also das hat mir schon mal alles hier mehr Spaß gemacht und besser geschmeckt und so.
00:16:29: Also da dachte ich so okay, vielleicht muss ich da auch so ein bisschen mehr Pepp reinbringen.
00:16:33: Aber nee, ich koche hier bisher.
00:16:36: Ich kriege da überhaupt keine Wertschätzung.
00:16:38: Ist auch interessant.
00:16:39: Ich dachte, wenn ich jetzt hier mal stehe und stundenlang schnippel und suppen und selbst gemachtes Brot und Arzt ist ja nicht, was ich hier alles gerade mache.
00:16:47: Keiner, keinen interessiert es wirklich.
00:16:50: Die setzen sich alle
00:16:51: so hin,
00:16:51: setzen sich alle so an den Tisch und dann fangen sie so an zu essen und ich so nach fünf Minuten und... Ja, nee, gut.
00:16:57: Ja, so was denn?
00:16:58: Das Ding ist, man hätte auch was bestellen können.
00:17:00: Man hätte
00:17:00: auch was bestellen können.
00:17:01: Dann wäre ich besser bei weggekommen.
00:17:03: Genau.
00:17:04: Ich habe genau dasselbe.
00:17:05: Ich koche seit Januar, habe ich ja auch ganz große Vorsätze.
00:17:08: Und koche wieder öfter für die Kinder.
00:17:10: Und das
00:17:10: interessiert ihr überhaupt
00:17:11: nicht an.
00:17:11: Kein Spanen
00:17:12: interessiert
00:17:13: gar keinen.
00:17:13: Eigentlich sind alle eher so... Ja, weiß ich nicht.
00:17:16: Brotzeit war auch gut und das Bestellen wäre auf jeden Fall noch leckerer gewesen als Teil.
00:17:19: Total.
00:17:20: Genau so ist wie auch.
00:17:21: Also deswegen... Ich hab richtig gesund gekocht.
00:17:24: Ganz viele Veggies drin.
00:17:26: Nein.
00:17:26: Nee, nee.
00:17:27: Also deswegen muss sich dann auch wieder keiner beschweren, wenn es wieder heißt, ja, Mami kocht nicht.
00:17:33: Nee, die kocht nicht, weil ihr es auch nicht wertschätzt, so.
00:17:36: Und was aber gewertschätzt wird, besonders von mir, um mal ein ganz anderes Thema hier anzuschneiden, Lea.
00:17:42: Zwanzigfünfundzwanzig wurden neunundzwanzig Prozent mehr Startups gegründet als zwanzigvierundzwanzig.
00:17:48: Ist das bitte crazy?
00:17:50: So, und das sind dreitausendfünfhundertsechzig neue Tech-Unternehmen.
00:17:55: Und das ist ein Rekord hoch.
00:17:57: Das ist mehr als zwanzig-einenzwanzig während Corona.
00:18:00: Und was mich am meisten freut, ist, jedes Bundesland hat zugelegt und Spitzenreiter ist Sachsen.
00:18:08: Sechsundfünfzig Prozent Start-up-Wachstum in Sachsen.
00:18:11: Sechsundvierzig Prozent in Bayern, dreidreißig Prozent in NRW.
00:18:15: Und KI natürlich totaler Treiber dieser ganzen
00:18:19: Angelegenheit.
00:18:19: Also rund siebenzwanzig Prozent der neuen Start-ups nutzen KI als Kern ihres Geschäftsmodells.
00:18:26: Und gestern war ich ja beim Vizekanzler im Bundesfinanzministerium, bei Lars Klingbeil, mit einer Runde von CEOs, von Scalabs und großen Konzern.
00:18:37: Und das hat mich so richtig glücklich gemacht, Lea, dass man in diese Zeiten so eine sehr... große Erfolgsmeldung reinbringen kann.
00:18:48: Weil neunzwanzig Prozent mehr ist halt nicht drei Prozent mehr.
00:18:51: Drei Prozent mehr wäre so ein bisschen ... Siehst du?
00:18:54: Wir stagnieren doch gar nicht.
00:18:55: Wir haben doch drei Prozent.
00:18:56: So, ja, doch, wir stagnieren.
00:18:58: Aber dreißig Prozent, das machst du halt nicht zufällig.
00:19:03: Also,
00:19:04: nee,
00:19:04: das haben nicht zufällig.
00:19:06: Drei tausend, sechshundert Menschen letztes Jahr gesagt, ich glaube, ich gründe jetzt mal einen Tech Start-up.
00:19:10: Sondern das ist dann schon ... einen Trend.
00:19:12: Und das siehst du jetzt auch in der Sitzung, der setzt sich fort.
00:19:15: Also der Dezember und so war auch noch stark.
00:19:18: Also das ist jetzt nicht so eine Eintagsfliege.
00:19:21: Weil halt auch in so unsicheren Zeiten, glaube ich, die Fallhöhe weniger hoch ist, weil es auch relativ schwer ist, gute Jobs zu bekommen.
00:19:30: Ja.
00:19:31: Das ist auch ein Teil der Wahrheit.
00:19:33: Weil es gerade schon schwierig ist.
00:19:34: Weil es gerade schon
00:19:34: schwierig ist.
00:19:34: Weil es gerade schon schwierig ist.
00:19:35: Weil
00:19:35: es gerade schon schwierig ist.
00:19:36: Weil es gerade schon schwierig ist.
00:19:37: Weil es gerade schon schwierig ist.
00:19:38: Absolut so krass vereinfacht.
00:19:39: also was du mit lave bilder für Produkte selber zaubern kannst ist ja unfassbar und.
00:19:46: Total.
00:19:47: Du kannst so einen MVP schnell rausbringen und dann mal gucken, ob's funktioniert oder nicht.
00:19:50: Genau.
00:19:52: Also,
00:19:54: es ist eine
00:19:55: irre spannende Zeit.
00:19:56: Und endlich funst auch mal, dieses Meer aus Hochschulen auszugründen.
00:20:00: Also, wenn du diesen Report anguckst, Darmstadt, Aachen, Karlsruhe, Unternehmertum, Kotsdam, Heilbronn.
00:20:07: Da wird jetzt ordentlich gegründet.
00:20:10: Und das ist also auch noch mal so.
00:20:11: was, wo ich so denke.
00:20:13: Wenn diese ganze Weltklasse Forschung da jetzt mal in die Praxis kommt, dann blicken wir aber goldenen Zeiten entgegen.
00:20:20: Also deswegen, ich bin happy mit meinem Leben.
00:20:23: Kann ich konzentrieren.
00:20:25: Am siebenzwanzigsten Januar, zwanzig sechsundzwanzig.
00:20:28: Ja, also, I'm happy, I'm happy.
00:20:30: Und auch so, und vielleicht noch mal ein kurzes bisschen Gossip.
00:20:34: Hast du mitgekriegt, was bei den Beckhilms los ist?
00:20:37: Ja, und ich muss sagen, das macht mich so traurig.
00:20:41: dass ich mir das nicht so richtig angucken kann.
00:20:45: Weißt
00:20:45: du?
00:20:46: Weil ich so denke, wir sind...
00:20:47: Das könnten wir sein.
00:20:48: Genau.
00:20:49: Das Ding.
00:20:50: Ich wollte es gerade nicht sagen,
00:20:52: weil es so überheblich
00:20:53: klingt.
00:20:54: Die paus das.
00:20:55: Die paus
00:20:55: das.
00:20:55: Es könnten wir sein.
00:20:56: Wir haben auch drei Söhne und eine Tochter.
00:20:58: Das könnten wir sein.
00:20:59: Die Deutschbecken.
00:21:01: Genau deswegen habe ich es nämlich gedacht, weil die auch halt so viele Kinder haben.
00:21:04: Die haben ja vier, glaube ich.
00:21:05: Drei Jungs und ein
00:21:06: Vier.
00:21:07: Ja, genau.
00:21:08: Ihr seid einfach die deutschen Backhams.
00:21:10: Und dann dachte ich so, oh Gott, wie schrecklich ist das nicht der älteste von denen.
00:21:14: Ja,
00:21:14: schrecklich.
00:21:15: Und dann ist der, da hast du so viel Zeit, Kraft, Arbeit, Schweiß, Blut, alles reingesteckt in die Kinder und dass die gute Menschen werden und so weiter.
00:21:26: Und dann kriegen die ihm eine Partnerin und eine Frau.
00:21:28: und wie gesagt, ich bin da wirklich nicht gut informiert.
00:21:31: Du bist aber total biased.
00:21:32: Ja, genau.
00:21:33: Ich wollte gerade sagen, es kann auch sein, dass vielleicht die Beckins wirklich schrecklich sind, aber ich muss wirklich sagen, ich glaube es nicht.
00:21:39: Ich glaube es irgendwie nicht.
00:21:41: Mir tut das
00:21:41: ganz leid für diese Becken.
00:21:42: Mir tut es einfach auch leid für alle.
00:21:44: Ich weiß es nicht, ob die Wahrheit liegt, aber ich hatte genau das Gleiche.
00:21:49: Ich kann das mir gar nicht angucken.
00:21:50: Ich frag immer so alle zwei Tage Konstanze und gibt es was Neues, weil ich ... Das
00:21:56: finde ich gut.
00:21:56: Ich kann es mir auch nicht sehen.
00:21:58: Es tut mir einfach so leid, dass man dann jetzt so ... Und ich kann es auch mir so vorstellen, dann hast du da irgendwie wirklich so Fotos veröffentlicht irgendwann zu sechst und die waren echt.
00:22:09: Und jetzt im Nachhinein wirkt das für alle wie die Rieseninszenierung.
00:22:14: Auf der anderen Seite will ich auch mal sagen, ich bin auch überhaupt nicht bei dem Plädoyer die schreckliche Schwiegertochter.
00:22:21: Das will ich hier auch ganz klar sagen, absolut sind es nicht immer die schrecklichen, hübschen Frauen, Schuld, die einfach da zu toll aussieht und noch, falls auch immer, die alles kann, Model ist zu leicht.
00:22:33: Das ist auf jeden Fall... Im Argen liegt die Beziehung zwischen dem Sohn und der Familie.
00:22:38: Nein, ich werde auch
00:22:39: nur gut.
00:22:39: Und das ist auch deine Aufgabe als Sohn, das zu mangen, wenn du eine Frau hast, die vielleicht nicht mit deiner Mutter perfekt klarkommt und so weiter.
00:22:45: Also ich will gar nicht eh die Schuld in die Schuhe schieben, überhaupt nicht.
00:22:48: Aber es ist generell tut mir das wirklich leid.
00:22:50: Ich wäre wirklich, das würde mich so unglaublich treffen als Mutter.
00:22:56: Ganz furchtbar, wenn mir so
00:22:58: was passieren würde.
00:22:59: Aber ich nehme mir also vor, ich werde zuckersüß zu unseren Schwiegertöchtern, so wie irgendwann, welche haben werden sein.
00:23:07: Weil bisher ist immer
00:23:07: der ... Ich bin deine beste Freundin.
00:23:09: Ich bin also wirklich eine ganz tolle.
00:23:11: Ja, also ich find alles toll, was du
00:23:13: machst.
00:23:13: Ein Fan von dir.
00:23:14: Genau.
00:23:15: Ich schreibe dir immer nur ganz liebe Nachrichten, weil ich jetzt schon Angst hab, wenn ich jetzt zu sehr über Schwiegertöchter bäsche.
00:23:22: Ich bin ja selber eine.
00:23:23: dass ich dann das in der Zukunft zurückgezahlt kriege.
00:23:26: Also insofern, Schwiegertüchter sind ganz toll, ich wünsche mir ganz viele Tolle.
00:23:30: Und sag
00:23:30: mal, Verena, was ist dein Gefühl, wie geht das aus jetzt?
00:23:35: Also wenn er wirklich...
00:23:36: Ich lade mal so zehn Jahre, looking forward, zehn Jahre.
00:23:41: Glaubst du?
00:23:42: Dann gibt es irgendwann den Versöhnungsmoment und die beiden sagen, wir haben es auch übertrieben mit dem Bashing der Beckham Eltern.
00:23:52: oder sagen die Eltern, wir haben es übertrieben mit unserer PR.
00:23:55: oder weißt du was ist so?
00:23:56: Bei Harry und Meghan muss man ja sagen, wartet man ja auch noch auf die große Versöhnung.
00:24:00: Also
00:24:00: auch bei
00:24:01: denen kann ich es mir nicht angucken, weil es mir so leidtut.
00:24:03: Da denke ich auch die ganze Zeit, ich wünsche mir einfach, dass die alle wieder gut miteinander klarkommen, weil ich es einfach grausam finde.
00:24:08: Total.
00:24:09: Ich befürchte, das ist ein solches mediales Rad, was da sich dreht.
00:24:14: da dann wieder menschlich zueinander zu finden.
00:24:18: Ich glaube, das ist jenseits unserer Vorstellungskraft, was da für Kräfte wirken.
00:24:23: Also wenn du dir da auch die UK Yellow Press, also schlimmer geht's ja nicht.
00:24:27: Und wenn die einmal angesprungen ist, ich glaube, dann holen die jetzt wirklich jedes Schützelchen raus.
00:24:34: Also freuen wir uns, wir trauern
00:24:36: für euch, liebe Beckens.
00:24:38: Wir trauern für euch,
00:24:40: beten, dass das uns
00:24:41: nicht passiert.
00:24:41: Inbox der Woche.
00:24:47: Ja, Inbox der Woche, da hat uns eine tolle Nachricht erreicht, wie ich finde, weil es ein Thema ist, Lea, über das wir bestimmt mal am Rande hier gesprochen haben.
00:24:55: Aber ich glaube noch nicht so in Gänze und Tiefe, und zwar das Thema berufliche Trennung und Kündigung.
00:25:02: Da ist die Frage, was sind eure Erfahrungen damit, sich von Mitarbeitern zu trennen?
00:25:07: Welche Erlebnisse hattet ihr?
00:25:08: Welche Tipps könnt ihr teilen?
00:25:10: So, und das finde ich super.
00:25:12: dass wir diese Frage bekommen haben, denn das ist ja schon immer noch ein Tabuthema, auch der Führung und des Unternehmertums, finde ich.
00:25:22: Das habe ich schon gemerkt, als ich darüber nachgedacht habe, wie könnte der Titel dieser Folge sein?
00:25:27: und dann so ja, How to Fire.
00:25:31: Kannst du nicht Autofire da reinschreiben?
00:25:33: Das klingt ja so, als ob wir das irgendwie gerne machen.
00:25:36: Und dann so...
00:25:38: Kündigungen gut gemacht.
00:25:39: Genau.
00:25:41: Man darf Menschen nicht kündigen.
00:25:42: Deutschland ist so stigmatisiert, was dieses Thema angeht, weil wir natürlich auch so einen unflexiblen Arbeitsmarkt haben mit so hohen Kündigungsbarrieren und Verklagen.
00:25:54: Du darfst ja auch offiziell für gering Performance, für gering Leistung darfst du
00:25:58: nicht kündigen.
00:25:59: Es ist immer irgendwie ein Kampf.
00:26:03: Und den jetzt mal genau so ein bisschen zu enttabuisieren, wie wir das Thema Gehaltsverhandlungen und so schon enttabuisiert haben.
00:26:12: Das ist doch ein schöner Plan für heute.
00:26:15: Ich kann ja mal reinstarten in den schwersten Moment, den ich hatte, was das Thema Kündigung anging.
00:26:21: Das war im Jahr zwei Tausendzehn war ich CEO von einem Start-up mit sechzig Mitarbeitern und wir waren mitten in der Transformation von Browser zu Mobile.
00:26:30: Also unsere Plattform lief komplett browserbasiert und es war klar, Die mobilen Geräte werden, also es war alles in Flash programmiert und es war klar, auf Mobile kannst du nicht Flash programmiert sein.
00:26:41: Also es war irgendwie klar, wir kriegen das auch nicht übertragen auf die mobilen Plattformen so.
00:26:49: Zeichnete sich immer mehr ab.
00:26:50: Wir hatten noch genug Cash, um noch irgendwie zu agieren.
00:26:53: Aber es war klar, wenn wir dieses Unternehmen nicht radikal umbauen, hat das ganze Unternehmen keine Zukunft.
00:26:59: Also dann können wir jetzt hier noch anderthalb Jahre so ein bisschen weitermachen und so tun, als ob alles gut wird und dann fahren wir gegen die Wand.
00:27:07: So und dann.
00:27:08: Saß ich da mit Management-Team und hab gesagt, okay, dann müssen wir jetzt gucken, wen müssen wir entlassen.
00:27:13: Der einfach nicht mehr zu Mobile passt und wo wir uns nicht leisten können, eine Transformation mit so vielen Mitarbeitern zu durchlaufen.
00:27:22: Und dann waren wir so bei zehn oder fünfzehn Menschen, die wir rausnehmen, was ja auch schon viel ist.
00:27:27: Ein Sechstel, ein Fünftel.
00:27:29: Und als du dann so anfingst zu sagen, ja, nee, das macht eigentlich auch keinen Sinn, warst du so, okay, warte mal.
00:27:37: Aber reicht das oder müssen wir dann noch mal eine zweite Welle irgendwann machen?
00:27:41: Und da ist mir klar gewonnen, eine zweite Welle.
00:27:44: killed die Kultur.
00:27:46: Also die erste ist schon schwer für eine Kultur, weil ich war die, die vorne stand, gesagt hat, die ganzen Jahre, das hier ist so toll und jetzt hier ist das neue Büro und we're all in this together und so und dann zehn Leute rausnehmen, ist ja schon ein Kulturkiller, wenn du sechzig Leute hast.
00:28:01: Aber es war immer klarer dann, es darf nicht mehrere Wellen geben und am Schluss waren wir bei dreißig Menschen, die wir entlassen müssen von sechzig.
00:28:10: So und ich war die CEO.
00:28:12: Ich musste diese Gespräche führen.
00:28:14: Und ich war im Jahr zwei Tausendzehn, ein Dreißig.
00:28:17: Also das heißt oder zwei Dreißig.
00:28:19: Das heißt auch jetzt noch nicht.
00:28:21: Ich würde jetzt auch mich heute nicht als abgebrüht oder erfahren bezeichnen, aber noch weit davor.
00:28:26: Und da haben wir es so gemacht, dass ich gesagt habe, das Schlimmste ist Unsicherheit an so einem Tag.
00:28:31: Also du stellst dich morgens vor die Mannschaft.
00:28:32: Du sagst, wir planen eine große Transformation dieses Unternehmens.
00:28:35: Die Hälfte von euch muss gehen und dann.
00:28:39: kommt Flurfunk und Unsicherheit und Wartezeit und Tränen und es wird immer schlimmer.
00:28:44: So und deswegen habe ich gesagt, wenn man so, wenn man ein All Hands Meeting alle sechzig, wir verkünden in einer Präsentation, warum wir diese Transformation machen müssen und warum wir dafür die Hälfte der Menschen entlassen müssen, damit nicht das Ganze scheitert.
00:29:00: Und danach gibt es fünfzehn Minuten Gespräche mit jeder einzelnen Person, die die bleiben.
00:29:06: Das wird eher ein zwei Minuten Gespräch.
00:29:08: in einem fünfzehn Minuten Slot und da ist einfach nur, du bleibst, wir reden später über deine konkrete Rolle.
00:29:14: Tschüss.
00:29:15: Und bei denen die gehen, ist es auch ein sehr kurzes Gespräch aus, du bist nicht mehr dabei.
00:29:20: Aber ich biete dir an, dass wir nochmal uns eine Stunde in Ruhe Zeit nehmen, um über Outplacement, welche anderen Startups gibt es, Zeugnis und so weiter zu sprechen.
00:29:31: Nur, das würde heute den Rahmen sprengen, weil dreißig mal eine Stunde kriegste halt nicht hin an einem Tag.
00:29:36: So.
00:29:36: Und so haben wir dann Sechzig Gespräche an diesem Tag geführt, im zwei bis fünfzehn Minuten
00:29:43: Slots
00:29:44: und dieses Angebot gemacht.
00:29:46: Und es war natürlich trotzdem der Horror.
00:29:48: Also auch wenn ich der Meinung bin, dass das der richtige Weg war, war es schrecklich, weil du dreißigmal in entsetzte Gesichter guckst.
00:29:55: und da habe ich auch gelernt, du darfst keine Absolution erwarten.
00:30:00: Du darfst nicht erwarten, dass das gegenüber sagt, ja, das verstehe ich, dass ihr transformieren müsst.
00:30:05: Nein, und ich weiß ja, du bist ein total integrer und netter Mensch und das ist für dich bestimmt heute auch nicht einfach.
00:30:10: Nein,
00:30:11: das musst du alles noch schneiden.
00:30:12: Nein, die mögen dich in dem Moment
00:30:13: nicht.
00:30:14: Und vielleicht auch langfristig nicht
00:30:15: mehr.
00:30:16: Genau, das war das Ende von Everybody's Darling.
00:30:18: Und
00:30:19: vierzehn
00:30:20: von den dreißig haben dieses Angebot angenommen, nochmal eine Stunde zu sprechen, was auch interessant ist, also sechzehn nicht.
00:30:27: Wo du ja eigentlich denken würdest, das würde doch jeder annehmen.
00:30:31: Aber da siehst du eben auch die Verletzung.
00:30:36: Oder nicht nochmal hören willst, was du jetzt tolles draus machen kannst.
00:30:38: Und jetzt gucken wir nach vorne.
00:30:41: Mit dir will ich darüber jetzt gar nicht mehr sprechen.
00:30:44: Und trotzdem in der Rückschau, also ich meine, das war jetzt der Tag mit den meisten Kündigungen in meinem Leben und das hatte ich danach auch nicht nochmal.
00:30:52: Aber würde ich sagen, dass wenn es viele Kündigungen gibt, dann ist erstens wichtig der Zeitpunkt.
00:30:59: Nicht kurz vor Weihnachten, wie jetzt bei einer großen Mediengruppe gerade hier in Deutschland.
00:31:05: Schnell Klarheit für alle schaffen, damit der Flurfung möglichst wenig bleibt und die Menschen sofort nach ihrem fünfzehn Minuten Gespräch dann auch gehen können und erstmal mit ihren Gefühlen selber klarkommen dürfen und nicht da im Großraum sitzen und alle starren sie an.
00:31:20: Also das vielleicht mal so zum Auftakt dieser Antwort auf diese Frage.
00:31:24: Ja, also ich habe ja viele Kündigungen bisher machen.
00:31:29: müssen, weil ich habe damals ja bei Groupon angefangen, da war ich einundzwanzig, glaube ich, und habe ja dann als Vice-President Asia sozusagen nach einigen Monaten Einarbeitung dann den ganz gesamten asiatischen Markt bekommen, den zu leiten.
00:31:45: Und das waren elf Länder, tausend zweihundert Leute und elf quasi CEOs oder Gründer mit ihren Teams.
00:31:52: Und Meine Aufgabe war es, den entweder zu Wachstum zu verhelfen oder sie zu restrukturieren, weil sie nicht funktioniert haben, die Länder.
00:32:00: Und das heißt, ich bin unglaublich viel in Länder geschickt worden, wo ich restrukturieren musste.
00:32:05: Also de facto habe ich das die ganze Zeit mehr oder weniger gemacht.
00:32:08: Teilweise konnte man helfen mit Wachstum, aber ganz viel war es neu aufsetzen.
00:32:11: Weil wenn du wächst und alles läuft, super, da kannst du noch ein bisschen mehr wachsen.
00:32:15: Aber eigentlich
00:32:16: ist das nicht das Problem, sondern Führung braucht es genau dann.
00:32:20: wenn es schwer wird und wenn du solche schweren Entscheidungen treffen musst und wenn es kritisch wird.
00:32:24: Und dann bin ich also da rein und habe ganz viel dieser Aufgaben übernehmen müssen.
00:32:27: Und das war schon krass, weil ich ja selber noch ganz wenig Arbeitserfahrung hatte.
00:32:30: Ich hatte noch nie eine Königung miterlebt.
00:32:32: Ich wusste gar nicht, wie man das macht.
00:32:34: Ich habe das nicht beigebracht bekommen und so.
00:32:36: Und habe da ganz viel für mich selber Learning by Doing rausgefunden, viel mit meinem Vater drüber gesprochen, der ein Glück dem Bereich Personal mal geleitet hatte.
00:32:44: Das heißt, er wusste da sehr viel drüber.
00:32:46: konnte mir da viel helfen.
00:32:47: Und was ich da auf jeden Fall realisiert habe für mich, weil es Restrukturierungsfragen waren, war, dieses Schiff sinkt, wenn ich nicht die Hälfte des Teens rausnehme und runternehme, weil wir es gerade nicht mehr halten können.
00:33:02: Das heißt, meine Entscheidung ist, lasse ich das ganze Schiff sinken oder restrukturiere ich es und rette die Hälfte der Mannschaft.
00:33:11: und hole vielleicht auch neue dazu in die Mannschaft, weil wir in eine andere Richtung segeln müssen und wir diese Kompetenzen nicht haben, dahin zu segeln.
00:33:18: Aber es ist ja keinerlei Führungskrafts schönste Aufgabe, Menschen gehen zu lassen.
00:33:24: Das ist einfach nicht so.
00:33:25: Sondern es ist ein Teil der Führungsaufgabe auch, dass man diese, sag ich mal, schweren Phasen durchlebt und da irgendwie besser rauskommt.
00:33:36: Natürlich hofft man, dass es nicht die Führungskraft war, die durch schlechte Führung dazu beigetragen hat, dass man überhaupt in die Misere gelaufen ist.
00:33:42: Das war jetzt bei mir in dem Fall nicht so, weil es einfach diese einzelnen
00:33:46: Führungen
00:33:47: waren in den Ländern gemacht.
00:33:47: Viererweise, wenn ich dir zuhörte, und mein Fall war ja auch gerade Restrukturierung, weil eben Märkte wechseln und es war klar, dass Schiff singt.
00:33:56: ist fast das leichtere Kündigen, muss man aber fairerweise sagen.
00:34:00: Also das schwerere Kündigen ist, der Laden läuft.
00:34:03: Und ich habe jetzt ein Kündigungsgespräch mit X, Y, weil sie oder er ist nicht gut genug.
00:34:09: Weil
00:34:10: das habe ich aber auch ganz viel gemacht.
00:34:11: Also teilweise war das bei uns nicht Restructuring im Sinne von Betriebsbeding, sondern es war auch
00:34:16: das Sales-Team.
00:34:17: Ich scharke noch.
00:34:20: Aber bei Groupon auch ohne Ende.
00:34:22: Ja, gerade im Sales hast du eine unglaublich hohe Fluktuation, weil die Ziele so krass messbar sind.
00:34:27: Und deswegen, ich würde sagen, das sind genau die beiden.
00:34:29: Ja, die Betriebsfindung ist auf jeden Fall leichter.
00:34:32: Aber und die Verhaltensbedingte ist viel schwieriger.
00:34:36: Und trotzdem, finde ich, gerade dann ist es so wichtig.
00:34:40: Und das fand ich ganz schön.
00:34:41: Bei Ten Moren haben wir viel zu Kündigung gemacht im Leadership Excellence Programm.
00:34:45: Wir haben ja so ein Aufbauprogramm, das heißt Leadership Excellence Programm.
00:34:48: Und da geht es viel um Kündigungen, weil das einfach was ist, was du, wenn du führst, ist das ein Teil deiner Arbeit.
00:34:54: Und da hat der Hans gesagt, zur Führung gehört es auch schlechte Nachrichten zu überbringen.
00:34:59: Und wenn ich jemand eine schlechte Nachricht überbringe, dann bin ich sehr gut beraten, darin mich darauf gut vorzubereiten.
00:35:05: Und das fand ich irgendwie, weißt du, weil meistens machen wir es nicht so sehr, weil es uns selber so unangenehm ist, dass man sich damit nicht beschäftigen will.
00:35:12: Und dann schluderst du so rein, bist vielleicht noch eine Minute zu spät, was schon alles nicht geht, in einem Kündigungsgespräch, also da bist du pünktlich.
00:35:19: Du machst es kurz.
00:35:22: Du machst es transparent, gleich am Anfang.
00:35:24: Du redest nicht im Konjunktiv, sondern sagst, so ist es.
00:35:26: Du lässt keinerlei Unsicherheit zu, weil du musst einfach, wie du vorhin gesagt hast, du bist eh der Bo-Mann und das ist deine Rolle dann auch und die musst du halt auch halten.
00:35:35: So ist, du kannst nicht dann von
00:35:37: uns her
00:35:37: zersagen.
00:35:38: Da musst
00:35:38: du weder die Hand des anderen greifen, noch Mitweinen, noch irgendwas.
00:35:41: Nein, nein.
00:35:42: Ne, genau.
00:35:43: Und ich gehe sogar so weit.
00:35:45: Ich hatte neulich Einstellungsgespräche und ... da hab ich, das hab ich schon ganz oft gemacht.
00:35:51: Und jetzt hab ich's nicht gemacht bei diesen gerade, weil ich dachte, hm, ich bin hier grad nicht die Einzige, die im Raum ist und interviewt, da will ich jetzt den anderen nicht, die will ich jetzt nicht überfahren damit.
00:36:01: Aber ich bin selbst in Einstellungsgesprächen so, dass wenn ich merke, du bist es nicht, dass ich dann eigentlich am liebsten in dem Gespräch nach zwanzig Minuten drehe und sage, ich höre jetzt auf dich zu interviewen, sondern ich gebe dir jetzt Feedback, warum ich dich nicht nehmen werde.
00:36:17: Weil sonst kriegst du in zwei Wochen eine Antwort von der Personalabteilung, die sagt, vielen Dank fürs Gespräch.
00:36:23: Wir haben uns für einen anderen Kandidaten entschieden.
00:36:24: Und dann hast du genau gar nichts gelernt über den Prozess.
00:36:27: Und in dem Moment
00:36:29: braucht halt eine krasse Reife für diese Person, die vor dir sitzt.
00:36:32: Genau, genau.
00:36:33: Und deswegen habe ich
00:36:34: es diesmal nicht gemacht.
00:36:35: Deswegen
00:36:36: habe ich es diesmal
00:36:36: nicht gemacht.
00:36:36: Weil es braucht schon eine sehr stark reife Person.
00:36:39: Ich finde, das ist bei Kündigung auch interessant, dass du mit reifen Personen, die ... verstehen selbst, wenn es eine Verhaltenskündigung ist, weil die sagen, ja, I see it, that I wasn't good enough.
00:36:49: Ja, wenn ich jetzt gekündigt werden würde, ich würde seltenst auf diese Firma sauber sein.
00:36:55: Das ist überhaupt nicht mein Naturell, sondern ich würde denken, hm.
00:36:59: Ja, da kann ich sehen, da kann ich sehen.
00:37:00: Ich würde sogar nachfragen und sagen, kannst du mir einmal Feedback geben, so was hättest du dir mehr gibt?
00:37:04: Also ich hätt echt, ich würde richtig wollen, dass ich da lerne, aber natürlich in meiner heutigen
00:37:10: Lage,
00:37:10: wenn du anfängst, dann ist das so verletzend und das ist so verunsichernend.
00:37:14: Ja, was ich spannend fand bei Ten More Innen, haben wir ja viel mit den Coaches darüber gesprochen und die haben gesagt, wenn du es so vereinfachst, das ist natürlich nie die ganze Wahrheit, gibt's so sechs Kündigungstypen, also wie Menschen reagieren, wenn sie gekündigt werden, welche Reaktionen sie zeigen.
00:37:33: Und im Sinne von Vorbereitung kann man sich das sogar vorher überlegen, wie die Person reagieren würde, weil dann kannst du dir selber wieder überlegen, wie du reingehen musst, mit was für eine Haltung.
00:37:44: Und da gibt es sechs Kündigungstypen und das sind folgende, also den Schockierten.
00:37:51: Den, er heißt jetzt hier gerade umgangssprachlich Bettler, ist ein bisschen, sag ich mal, anmaßend, finde ich das Wort, aber egal, so heißt es jetzt gerade.
00:37:58: Opferhaltung, ja.
00:37:59: Ja, genau, Opferhaltung ist vielleicht ein besseres.
00:38:01: Der Gefasste, der Verhandler, der Wütende und der Hysterika.
00:38:08: Und ich weiß noch, dass zum Beispiel der Wütende, das war meine erste Königung, die ich machen musste.
00:38:12: Also ich war in Holland und musste einen... Und dann bin ich während der Kündigung unsicher geworden, weil er hatte dann verhandelt und hat gesagt, Mensch, aber ich habe doch das und das und das.
00:38:30: Und dann bin ich in mir unsicher geworden.
00:38:31: Ich habe eigentlich gar nichts gezeigt, aber ich bin in mir unsicher geworden.
00:38:35: Und dann hat er ja so, da stand ja so ein Kugelschreiberpack auf dem Tisch mit neuen Kugelschreibern, die hatten wir gerade geliefert bekommen.
00:38:41: Und dann hat er diese Kugelschreiber genommen und jeden einzelnen auf mich geworfen und fuck you geschreden dabei.
00:38:47: Mit, also diese einzelnen Kugelschreiber.
00:38:50: Ja.
00:38:51: Das macht
00:38:51: es einem dann auch wieder einfach, weil dann ist es auch irgendwie klar.
00:38:55: Also ich habe zumindest geschafft zu sagen, die Entscheidung bleibt so und bin rausgegangen, aber ich musste mich richtig sammeln.
00:39:02: Und aber was ich da gemerkt habe, ist nämlich, weil diese verschiedenen Leute ja, also ob du schockiert bist oder sozusagen ob Verhaltung bettelt oder gefasst oder verhandelt oder wütend oder hysterisch, brauchen andere Reaktionen von uns.
00:39:16: Also wenn du zum Beispiel so wütende hysterische Menschen hast, Musst du viel mehr führen, du musst es viel kürzer machen, knapper angebunden sein, weniger Gespräch zulassen,
00:39:26: Spannung
00:39:26: aushalten und auch gegenhalten, dass die merken, sie gewinnt nicht die überhandweilsowütende Menschen sich da und auch Hysterische sich da so reinsteigern und dann wird es richtig schwer wie bei diesen Kugelschreibern.
00:39:36: Du musst halt relativ beruhigend wirken mit deiner Körpersprache, viel Verständnis und Klarheit zeigen.
00:39:40: Und da kann zum Beispiel beim Gefasten, ist es ganz anders, ja, die Gefasten... Das bin ich auch ganz oft.
00:39:46: Also ich selber, kannst ja gleich mal sagen, welcher Du bist.
00:39:48: Ich bin so ein gefasster Mensch bei Kündigungen.
00:39:52: Und die sind aber auch ganz tricky.
00:39:53: Da denkt man auch, ist doch super.
00:39:55: Ist aber nicht super, weil da muss man eigentlich nachfragen und nachfassen.
00:39:58: Genau, weil die nehmen das mit.
00:40:01: Und die können auch verbittern danach, weil sie sehr gefasst wirken und sich nicht ranlassen.
00:40:06: Und da will man eher dann Hilfestellung geben, dass die ihre Emotionen dazu äußern können, Struktur geben, Klarheit geben, so Handhalten nachfragen.
00:40:13: Das müsste man bei mir zum Beispiel machen, weil ich sonst da meine eigenen Schlüssezieher rausgehe und die Beziehung auf jeden Fall ein bisschen ... Ja, angeknackst wer.
00:40:22: Ja, total.
00:40:23: Wer längst du, werst du?
00:40:24: Also ich bin bei Absagen oder wenn, genau, oder wenn man eben irgendwie so ein Nein kriegt oder so, da bin ich auf jeden Fall die Gefasste, die so tut, als ob sie das gar nicht tangiert.
00:40:35: Ja, weil ich mir die Blöße nicht gebe, dann bin ich so, nee, vielen Dank für die Nachricht.
00:40:40: Aber
00:40:41: man wird auch sehr kurz angebunden.
00:40:42: So, tschüss,
00:40:43: ich gehe jetzt keinen längeren Satz mehr mit dir reden und so.
00:40:47: Also ich brauchte überhaupt gar nicht lange Erklärung und ich möchte da auch gar nicht viel hören.
00:40:51: Also ich bin dann froh, wenn ich raus kann aus der Situation.
00:40:54: Also... Ja, es ist super spannend.
00:40:56: Ich glaube, was noch ein Punkt ist, den ich noch ergänzen würde, ist, Kündigungen kommen ja meistens nicht aus halteren Himmel.
00:41:04: Und ich finde, es ist eine Führungsverantwortung, Feedback frühzeitig zu geben, damit eben möglichst schockiert, hysterisch, wütend nicht die Reaktion im Kündigungsgespräch ist.
00:41:15: Weil wenn du schon zwei Feedbackgespräche hattest, wo ganz klar und unmissverständlich gesagt wurde, was ist die Erwartungshaltung?
00:41:23: Was leistest du gerade und wo ist die Diskrepanz?
00:41:26: Dann kannst du nicht schockiert in einem Kündigungsgespräch.
00:41:29: Dann ist es wirklich mangelnde Selbstreflektion.
00:41:32: Aber das
00:41:32: gibt es auch, Verena.
00:41:33: Es gibt schon auch Menschen, die einfach richtig ... eine ganz schiefe Selbstwahrnehmung haben.
00:41:38: Das gibt es schon.
00:41:39: Ja, und das ist natürlich auch völlig legitim.
00:41:43: einmal und auf der anderen Seite ist es, sagen wir mal, nicht das Problem desjenigen, der kündigt, wenn er diesen Prozess gut geführt hat.
00:41:52: Feedback gegeben hast.
00:41:53: Einmal noch mal.
00:41:55: Es ist immer einfacher, in die Opferhaltung zu gehen.
00:41:57: Auch wenn du verlassen wirst von dem Partner und dann bist du das Opfer.
00:42:00: Alle bemitleiden dich.
00:42:01: Das ist immer einfacher.
00:42:03: Aber genau.
00:42:05: Deswegen ist es ein wichtiges Thema und eins, wo ich ermutigen würde.
00:42:10: Jetzt nicht kündigt doch mal jemanden.
00:42:13: Aber wenn jemand gekündigt werden muss oder wenn es unangenehme Gespräche gibt und jemand fragt euch, könntest du das führen oder könntest du da dabei sein, dann ja sagen.
00:42:25: Weil die intuitive Antwort ist nein zu sagen, weil man sagt, wenn ich es nicht machen muss, dann mach du es doch bitte.
00:42:30: Und ich glaube, dass man in diesen Gesprächen mehr lernt, als in dem guten Tag.
00:42:34: Ich habe eine Gehaltserhöhung für dich.
00:42:37: So.
00:42:37: Hundert Prozent.
00:42:38: Ich weiß ich aber schon auch sagen würde, und das habe ich so oft gesehen in Führung.
00:42:42: Und da muss ich sagen, werde ich immer extrem sauer, weil das aber auch bei mir so ein Trägerpunkt ist, habe ich in meiner Coaching-Ausbildung gemerkt, wenn Leute ihre Verantwortung nicht übernehmen, werde ich einfach sauer.
00:42:51: Ich mag das gar nicht.
00:42:51: Ich werde da richtig aggressiv.
00:42:53: Vor allen Dingen Leute in Führung.
00:42:55: Und ich habe das schon so oft, das glaubst du nicht, gerade letztens wieder.
00:42:58: in Konzernen erlebt, dass andere Menschen gefragt werden, Kündigungen zu übernehmen für die Führungskraft.
00:43:06: Ja, nein.
00:43:07: Weil sie selber
00:43:07: nicht macht.
00:43:08: Das geht auf keinen Fall.
00:43:10: Und
00:43:11: da musst du selber wirklich sagen, das ist hier nicht meine Aufgabe.
00:43:15: Das müssen sie selber machen.
00:43:16: Das ist für mich so wichtig.
00:43:18: Ich habe das ganz oft schon auch in der Akademie.
00:43:20: Kannst ja nicht die Rosinen aus Führung rauspicken.
00:43:22: Genau.
00:43:23: Und dann gibst du das in der Mitarbeiterin, dass die die Kollegin feuern muss.
00:43:27: Also das ist ja ganz furchtbar.
00:43:29: Nein, also insofern möge es euch möglichst wenig passieren, denn schöner ist es, wenn Menschen gut zu einem passen und für immer bleiben.
00:43:36: Aber die Realität sieht anders aus und deswegen sich dem Thema Unerschrocken zuwenden wäre meine Empfehlung.
00:43:47: Was bewegt uns?
00:43:48: Ja, Verena, mich hat was bewegt.
00:43:50: Und zwar hab ich einen tollen Podcast gehört, der heißt How To Find Meaning When Success Feels Empty.
00:43:58: Ist von Tony Robbins und Alex Formosi, die ich beide unglaublich schätze für ihre analytische Kapazität und Intelligenz.
00:44:07: Und die haben... gesprochen darüber dass der alex homosi der war hatte früher ein fitness studio und der macht jetzt eine company acquisitions.com und hat ein besteller buchgrad geschrieben und ist auf instagram riesig erfolgreich geworden auch bei chris williams einen stammgast im podcast und der macht sehr viel so wahrscheinlich eher sales training vor allen dingen aber auch so.
00:44:30: arbeitet viel mit Unternehmern, Geschäftsführern, Eigentümern, wie die ihr Unternehmen wachsen lassen können.
00:44:37: Auf so eine sehr amerikanische Art und Weise ist aber wirklich ein Brain, der durchdenkt alles und versucht überall zu checken, was das Muster dahinter ist und was die Strategie dahinter ist.
00:44:44: Und deswegen folge ich ihm sehr gerne.
00:44:47: Und der hat relativ ungewöhnlich für ihn eine Folge mit Toni Robbins.
00:44:51: Ich glaub, seinem großen Held auch aufgenommen.
00:44:54: Und du merkst halt, dass er da ganz anders ist, wie so ein kleiner Schuljunge so ein bisschen, was super angenehm war.
00:44:59: Und hat wirklich ihm die Frage gestellt, die ihn eigentlich selber umschmeißt.
00:45:02: Und das ist, ich bin unfassbar erfolgreich, hab hunderte Millionen Euro, und die Businesses sind teilweise Milliardenunternehmen.
00:45:09: Und fühle das aber nicht.
00:45:11: Also ich fühl mich irgendwie leer, oder es fühlt sich nicht so an.
00:45:16: Nicht erfüllt
00:45:17: an.
00:45:17: Es fühlt
00:45:18: sich nicht nach Glück und nach Erfüllung an.
00:45:20: Und dann haben die eine Stunde bisschen mehr darüber gesprochen und es war total spannend.
00:45:23: Ich kann dir wirklich empfehlen, diese Folge, auch wenn sie ein bisschen brainy ist, ein bisschen kompliziert, aber ich fand sie ganz toll.
00:45:29: Und zum Schluss hat Tony Robbins gesagt, und das fand ich spannend, er hat gesagt, zu einem erfolgreichen Leben braucht es eigentlich zwei Dinge.
00:45:35: Das eine ist, du musst lernen, wie man Dinge erreicht.
00:45:39: Also das Erz genannt die Science of Achievement.
00:45:42: Also, das ist eine Wissenschaft, wie man Ziele erreicht.
00:45:46: Und wir beiden haben die, glaube ich, in unseren Umfeldern verstanden.
00:45:49: Und ich würde das auch zustimmen.
00:45:50: Du checkst plötzlich, wie muss da funktionieren, Systeme, du kannst es auf andere
00:45:54: Sachen vertragen.
00:45:55: Genau, dann denkt man so, wieso sind die denn jedes Mal erfolgreich?
00:45:57: Ja, weil wir verstanden haben, wie man sowas aufbauen muss, wie so ein Architekt, wie muss dieses Haus gebaut werden, dass es funktionieren kann.
00:46:05: Und das haben wir halt gelernt durch unsere Lebenserfahrung.
00:46:08: Also so die Wissenschaft des Erreichens.
00:46:10: Wie kann man Dinge erreichen?
00:46:11: Das musst du lernen in deinem Leben.
00:46:13: Und das zweite ist, die Kunsterfüllung zu fühlen.
00:46:17: Also er hat es genannt, the Art of Fulfillment.
00:46:20: Also es ist eine Kunst zu schaffen, dass du Erfüllung wirklich auch fühlen kannst.
00:46:25: Weil ganz viele, glaube ich, sind in diesem, ich weiß, wie es funktioniert, erfolgreich zu sein.
00:46:30: Ich weiß, wie ich Erfolg produzieren kann, fast
00:46:33: schon.
00:46:33: Aber ich fühle dann nichts.
00:46:35: Genau, aber ich fühle die Erfüllung nicht.
00:46:39: Und das war bei ihm auch so.
00:46:40: Und das fand ich ganz spannend, weil Dina nämlich versucht haben, rauszufinden, okay, Wann spürt man denn eigentlich Erfüllung?
00:46:48: Und dann hat Toni Eurems gesagt, okay, wann fühlst du dich denn richtig lebendig?
00:46:52: Bei welchen Dingen bist du emotional investiert?
00:46:55: Was ist dir wirklich nah?
00:46:57: Wo lachst du viel?
00:46:58: Wo fühlst du dich leicht?
00:47:00: Was würdest du machen auch ohne hohe Bezahlung?
00:47:02: Und dann haben die ein Beispiel zum Beispiel besprochen, dass er hatte irgendwie zwei Millionen gespendet an ein Kinderbetreuungsprogramm nach der Schule.
00:47:10: Und er meinte, er hat nichts gefühlt dabei.
00:47:13: Der hat die zwei Millionen überwiesen, hatte das Gefühl, ich bin zwei Millionen ärmer.
00:47:16: Und dann hat er sich auch noch schlecht gefühlt, weil er ja dachte, ich hab was Gutes gemacht.
00:47:20: Anscheinend hab ich das ja nur aus egoistischen Gründen gemacht, weil ich fühl's gar nicht.
00:47:25: Jetzt fühl ich mich auch noch schlecht dafür, dass ich eigentlich was Gutes gemacht hab, weil es war so ein Riesenkreislauf, den ich aber total nachvollziehen kann, weil ich hatte das auch schon bei Spenden, dass ich nichts gefühlt habe dabei.
00:47:36: So.
00:47:36: Und für mich selber hab ich gemerkt, ich hab angefangen, wirklich Dinge zu fühlen, wenn mir der ... Grundwichtig ist.
00:47:42: Also wenn ich merke, und wenn ich auch die Leute eigentlich kenne und die Arbeit ein bisschen gesehen hab, und das hat er halt auch gesagt, du bist eigentlich immer nur erfüllt, nicht wenn die Zahlen größer werden, sondern wenn du in echt da dran bist.
00:47:56: Da physisch mit zu tun hast, da investiert bist, wirklich dabei bist, das
00:48:01: erlebst,
00:48:03: was die Auswirkung ist.
00:48:04: Und also ich will gleich unbedingt wissen, wann du Erfüllung fühlst, bei welchem Erfolg, weil ich glaube uns eint und da reden wir auch viel darüber, dass nicht bei jeder Sache, die wir erreichen, wir automatisch erfüllt sind.
00:48:19: Also ich sage dann immer diesen schönen Satz, enjoy the view nicht immer, sondern dann ist es so, ja, das ist jetzt schön, aber das war jetzt fast auch schon irgendwie eine Pflicht, das gut zu machen und weiter geht's.
00:48:39: Und ich glaube, was und deswegen ist das schön, diese Gedanken, die du da rein bringst mit diesem Podcast.
00:48:46: was der Luxus oder das Privileg von Erfahrung und längeren Karrieren ist, was ich schon mein Leben lang immer beobachtet hab, warum haben Menschen, die so über fünfzig sind im Berufsleben, so eine Aura, dass man erstens das Gefühl hat, die können's und zweitens, die sind irgendwie angekommen.
00:49:07: Und man selber denkt immer noch so, ich weiß gar nicht genau, was das Ziel der Übung ist und so richtig können tue ich es eigentlich auch noch nicht.
00:49:15: und so.
00:49:16: Und ich fühle immer mehr, dass erstens man natürlich im fortgeschrittenen Berufsleben die Option viel bestärker hat zu sagen, was möchte ich machen und was nicht, was automatisch natürlich dann wieder zu entlang dem, was mir wichtig ist.
00:49:32: passt, was man sich in früheren Jahren einfach nicht leisten kann.
00:49:35: Da musst du halt einfach
00:49:36: machen.
00:49:37: Und dass man aber gleichzeitig auch dieses System so oft schon durchlaufen hat, wie es geht, dass man weiß, an welcher Stelle war es aber viel konzipiert, weil es mir am Ende eigentlich keine Erfüllung gegeben hat.
00:49:49: Und dann ist es ja fast, wenn du so willst, eine Verschwendung von Lebenszeit, weil du dann sagst, Jetzt habe ich das zwar gemacht, ich habe damit vielleicht sogar Geld verdient.
00:49:57: Ich habe irgendeinen Preis gewonnen oder so.
00:49:59: Aber ich fühle nichts.
00:50:00: Ja, dann wäre es doch vielleicht besser bei deinen Kindern geblieben in der Zeit oder so.
00:50:03: Also dann wird ja so, die werden die Opportunitätskosten dir so krass klar.
00:50:07: Ja, und ich finde, ich habe gerade auf jeden Fall wieder Projekte, die ich auch einfach mache, um Geld zu verdienen und die ich, sag ich mal, wenn die Frage ist, würdest du sie auch machen ohne Bezahlung, wo ich sagen muss, nee, würde ich nicht.
00:50:16: Auf keinen Fall.
00:50:17: Also es gibt auf jeden Fall solche, weil einfach wir auch gerade viel Geld ausgeben.
00:50:20: Wir bauen auf Mallorca und so weiter.
00:50:21: Wir haben ganz viele Kinder, das ist einfach ein Unglaub.
00:50:23: ich teuer.
00:50:24: Da musst du auch einfach Geld verdienen.
00:50:25: Auch das ist okay.
00:50:27: Aber ich glaube, es darf nicht die Überhand nehmen, weil dann sich das wirklich leer anfühlt.
00:50:31: Und ich fand es spannend jetzt bei Alex von Mosi zum Beispiel, der, wie gesagt, mehrere hunderte Millionen Euro große Businesses aufgebaut haben, slash Milliarden, er hat, der gesagt, sein Meilenstein, der sich richtig eingebrannt hat, den er richtig gefühlt hat, war, als er sich noch nicht um seine Familie sorgen konnte, er konnte quasi seine Frau und sich nicht durchbringen und er hatte ein Fitnessstudio aufgebaut und es waren die ersten hunderttausend Euro auf dem Bankkonto.
00:50:57: Und er meinte dieses null auf hunderttausend ist ja quasi hunderttausend X. Es ist unfassbar.
00:51:05: Ist natürlich auch der schwerste Weg von hunderttausend weiter.
00:51:07: Es ist leichter als von null auf hunderttausend.
00:51:09: Es ist so schwer dieser Anfang, den haben wir beide gemacht.
00:51:11: Er
00:51:12: ist ganz,
00:51:12: ganz, ganz schwer.
00:51:14: Und das hat sich aber am krassesten für ihn angefühlt.
00:51:16: Bis heute sagt er so, this changed my life.
00:51:19: Ich hab plötzlich anders gedacht, ich wusste, es ist möglich, ich hab Chancen gesehen, ich hab ein Muster verstanden, ich war stolz, ich hab mich anders identifiziert und so.
00:51:28: Und dann sind die da hingekommen, dass sie gesagt haben, vielleicht für Alex jetzt in dem Sinne, dass er Erfüllung fühlt, und ich erzählte es nur, weil es so nachvollziehbar war, müsste vielleicht das Ziel sein irgendwie ... Und er meinte als junger Mann vor allen Dingen, also ihm geht es darum, junge Männer zu bestärken, für ihre Familie wieder da sein zu können, Providen zu können.
00:51:47: Gerade in Amerika, wo du unglaublich unterschiedliche Schichten gerade hast.
00:51:51: Und dann meinte Tony Robbins, okay, vielleicht ist es wirklich, du willst hunderttausend Männer dazu bringen, dass sie die ersten hunderttausend Euro offen konnte haben.
00:51:59: Gar nicht, dass die Firmen, mit denen er jetzt arbeitet, die Multimillion Businesses, die noch mehr Geld machen und hundert Millionen Dollar Businesses werden, sondern wirklich dieses von null auf hundert.
00:52:08: Weil das ist das, wo du was fühlst.
00:52:11: Und dann musst du aber auch die Männer eigentlich kennenlernen immer wieder, teilweise.
00:52:15: Und die treffen und mit denen in Kontakt kommen.
00:52:17: Das, was Tony Robbins auf seinen ganzen Events bis heute macht.
00:52:19: Man denkt ja schon, wieso macht er nicht nur Online-Events, ist viel effektiver.
00:52:24: Er holt, genau, der will das immer fühlen.
00:52:27: Und das fand ich krass.
00:52:30: Wie machst du
00:52:30: es konkret?
00:52:31: Genau.
00:52:32: Und wo hast du diese Awareness zu haben, also dieses Verständnis dafür, ich muss das fühlen, sonst ist es leer, sonst sind Zahlen auf dem Papier.
00:52:41: Weißt du,
00:52:42: was es bei mir ist?
00:52:43: Bei mir ist es, wann fühle ich die Erfüllung des Erfolgs am meisten, wenn ich erstens dann Dinge ohne Geld machen kann, weil ich woanders Geld verdient habe.
00:52:57: Also ein großes Ehrenamt wie den Start-up-Verband machen zu können, erfüllt mich total, erfüllt mich viel mehr als jetzt nochmal zu gründen oder noch mehr Kino zu halten oder was weiß ich, kann ich mir aber nur leisten, weil ich Erfolg woanders habe.
00:53:13: Mein allerschönstes ist, wenn ein Investment bei mir geklappt hat oder irgendwas beruflich erfolgreich war monetär, dann meinem engen Umfeld was abzugeben.
00:53:26: Und zwar nicht wie so eine... Ja, ich verschenke jetzt euch mal ein bisschen Geld, dann könnt ihr auch mal ein bisschen mehr.
00:53:33: Sondern sich gemeinsam zu freuen.
00:53:35: Gemeinsam dann irgendeine Reise zu machen oder einfach zu sagen hier, wofür auch immer die gerade irgendwas sparen.
00:53:44: Und wo man dann zusammen sich plötzlich über ein völlig abstraktes Investment freut, was normalerweise gar nicht so viel Freude ausgelöst hätte.
00:53:52: Aber dadurch, dass man es dann mit denen, die einem am wichtigsten sind, teilt, hat es plötzlich eine totale Bedeutung.
00:53:57: Also das ist so das, wo ich merke, da bin ich am erfülltesten, wenn ich Ehrenamt machen kann und wenn ich den finanziellen Erfolg mit anderen teilen kann.
00:54:06: Ja, find ich ganz spannend.
00:54:08: Und dann hat er halt gesagt, und wenn du dann den Peak davon willst, musst du dir eigentlich was suchen, wo du einen Riesenimpakt hast und gleichzeitig diese krasse Erfüllung und dir dann, wie Toni Robbins sagt, so einen Moonshot-Ziel aussuchen.
00:54:20: Also zum Beispiel Alex Formosi, hunderttausend Männern helfen, die ersten hunderttausend Euro auf dem Bankkonto zu haben.
00:54:26: Also so eine krass absurde Zahl, weil das einen dazu bringt, dass man wirklich ... komplett anders wieder denken muss, dass man andere Strategien wieder richtig anstrengen muss, dass es nicht so leicht ist.
00:54:37: Ich bin ja auch ganz oft gelangweilt von Dingen, weil sie mir dann zu leicht werden.
00:54:41: Fand ich auch spannend.
00:54:42: Also einfach noch die Zahl so krass zu erhöhen, dass es so ultra schwer wird, dass du dann wieder denkst, okay, dafür macht es alles Sinn.
00:54:50: und vielleicht nur jetzt um deine Frage abzuräumen.
00:54:51: Bei mir war das so.
00:54:53: Mein Allerschönstes ist es, wenn ich mir selber beweise, dass meine eigenen Stories, die ich mir selbst erzähle, nicht stimmen.
00:55:05: Über nicht selber.
00:55:06: Ja, weil ich ja, hab ich ja auch schon ganz oft gesagt, ich ein sehr schüchternes Kind war, was man ja heute nicht denkt.
00:55:12: Und ich zum Beispiel auch mir gesagt hab, ich bin unsportlich.
00:55:15: Ja, das hab ich mein Leben lang.
00:55:17: Einfach war das meine Identifikation.
00:55:19: Mhm.
00:55:20: Und das würde ich einfach nicht mehr sagen.
00:55:21: Ich weiß, das wird nie wieder passieren.
00:55:23: Ich werde mich nie wieder als unsportlich bezeichnen.
00:55:24: Und ich werde auch nie wieder unsportlich sein, dass ich jetzt ein Anfänger bin.
00:55:28: Das ist jetzt einfach gesetzt.
00:55:29: Aber ich bin einfach, genau, ich mache Schwartz.
00:55:32: Das lasse ich nicht mehr los.
00:55:33: Genauso, ich habe früher gedacht, ich bin undiszipliniert bei Dingen, die mir keinen Spaß machen.
00:55:37: Also nicht bei Sachen, die einem Spaß machen, schaffen wir das alle.
00:55:39: Aber wenn es mir keinen Spaß macht.
00:55:41: Und dann habe ich dieses Knie-Jahr gehabt und dann habe ich da drei Jahre wirklich mit den krassesten Schmerzen durchgezogen, die langweiligsten Reha-Übungen und so weiter.
00:55:48: und bin zu dem hundertsten Arzt gelaufen und so.
00:55:50: Und hab mir da wirklich so bewiesen, krass, ich bin nicht undiszipliniert, ich bin eigentlich saudeszipliniert.
00:55:56: Und das sind so meine wirklich großen Oda.
00:55:58: Mit Amorelli weiß ich noch, das war ein riesen Meilenstein.
00:56:02: Ich weiß auch, wie nervös ich war, wie aufgeregt vor diesem Deal, wie ich ein halbes Jahr wirklich nicht ich selbst war, weil ich wusste, das wird mein Leben verändern.
00:56:11: Das war zum einen so ein riesen finanzieller Meilenstein, wirklich, so um finanzielle Freiheit mehr ermöglichen können.
00:56:16: Und zum anderen aber ... auch wieder so eine Story.
00:56:20: Ich hatte bis dato nur Männer gesehen, die krasserfolgreich gegründet haben.
00:56:25: Und es war einfach so eine kleine Voice in my head, die gesagt haben, vielleicht können das auch nur Männer.
00:56:31: Vielleicht ist das einfach was, was den Männern vorbehalten ist durch Sozialisierung, Gesellschaft, weil die halt ihre Jungsgruppen nachziehen und so weiter und so fort.
00:56:40: Und es war so schön, als es geklappt hat und dieses Geld auf dem Bankkonto war und ich so dachte, okay.
00:56:46: Es ist möglich, ich hab's mir bewiesen und ich hab irgendwie diese Story auch wieder erlebt.
00:56:50: Diese Glaubenssätze
00:56:51: gedreht.
00:56:52: Genau und deswegen ist mir dann zum Beispiel aufgefallen, jetzt um's abzurunden und auch zu beenden hier bei Ten More In.
00:56:58: Ist es super toll, die ganzen Programme zu machen und auch die Kick-off Session ist immer total emotional, aber auch nur, weil ich die Frauen da ... wirklich höre, sehe die Geschichten.
00:57:10: Meine schönsten Momente bei Ten Moin sind, die Videos mir anzugucken, wie die sich auf die Programme bewerben.
00:57:16: Und sie erzählen ja immer, ihr anliegen in so einer Minute oder so.
00:57:19: Wirklich, ich, das... Also, es gibt wenig Schöneres, als diese Videos zu sehen, weil ich so denke, krass, und dieser Frau können wir jetzt helfen.
00:57:27: Und dann auf dem Summit, weißt du, diese echten Geschichten zu, da bewegt dich, da berührt dich, da erreicht dich, da denkst du so, das ist genau das, warum ich es mache.
00:57:36: ich euch helfen kann, die eigenen Geschichten im Kopf, genau wie ich meine Geschichten widerlegt habe.
00:57:42: Und sie einfach nicht stöpen, die Story, die ich mir da selber erzählt habe.
00:57:45: Euch genau auf demselben Pfad irgendwie mitzunehmen.
00:57:49: Ich weiß jetzt gar nicht, was ich mit diesem ganzen Wustgrad mache.
00:57:51: Ich will auch nicht neu gründen oder gar nicht, sondern es ist aber irgendwie hat es mich jetzt noch mal dazu bewegt, dieser Podcast, dass ich noch mal aktiver dieses Jahr gucken möchte, wie ich es schaffe, die tollen Sachen, die ich machen darf.
00:58:06: wirklich auch zu fühlen.
00:58:10: Weißt du, wie kann ich mir selber Momente kreieren, sodass es keine Zahlen bleiben, sondern dass ich das fühle, diesen Erfolg.
00:58:23: Ja, das war sie, unsere hundertachtzigste Folge von Fast and Curious.
00:58:27: Am Sonntag hört ihr mich in meiner Solo-Folge mit unserem Digitalminister, Dr.
00:58:31: Karsten Wildberger, zur großen Frage, wie wird Deutschland endlich digital?
00:58:36: Und nächsten Dienstag geht's dann weiter mit Lea und mir und einem großartigen Gast, nämlich Lilly Vogelsang.
00:58:42: Mit ihr sprechen wir über die Kunst, wirklich gute Fragen zu stellen und warum Kommunikation im digitalen Zeitalter so schwierig geworden ist.
00:58:50: Und jetzt hat Lea das letzte Wort.
00:58:52: von William Ernst Henley.
00:58:55: I am the master of my fate, I am the captain of my soul.
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