Longevity Plan 2026: Was wirklich drin sein muss

Shownotes

Verena und Lea sprechen mit Dr. Andrea Gartenbach darüber, was in einen Longevity-Plan für 2026 wirklich gehört: einfache Routinen, die sofort wirken, und Prävention, die nicht erst anfängt, wenn etwas weh tut. Es geht um die vier Stufen der Prävention, die Basics Bewegung, Schlaf und Protein und die Frage, welche Werte man sinnvoll messen sollte, von Omega-3 bis Ferritin. Andrea erklärt außerdem, wann Genetiktests sinnvoll sind, wie man Training alltagstauglich aufsetzt und warum Stress den Körper messbar beeinflusst, bis hin zu Blutzucker-Spikes ohne Essen.

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Transkript anzeigen

00:00:06:

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen, besonderen Fast and Curious Ausgabe, denn es ist tatsächlich das erste Mal, dass ihr Fast and Curious an einem Dienstag hört.

00:00:17: Wer jetzt ganz überrascht ist, ab sofort bekommt ihr immer bereits am Dienstag unseren Deep Dive mit einem tollen Gast.

00:00:24: Der Donnerstag gehört dann immer leer und mir alleine und am Sonntag gibt es abwechselnd unsere Solo-Folgen.

00:00:30: Und unser

00:00:31: erster Gast im neuen Format ist Dr.

00:00:33: Med Andrea Gartenbach.

00:00:35: Sie ist Fachärztin für innere und palliativ Medizin.

00:00:39: Co-Founderin von Aksmann Gartenbach, Private Health Management und eine der prägenden Stimmen für personalisierte, prädiktive und präventive Langlebigkeitsmedizin.

00:00:49: Als Gastprofessorin und Director of Clinical Education am Geneva College of Longevity Science bringt sie Wissenschaft in den Alltag und berät internationale Boards und Marken.

00:01:00: Ja und heute fragen wir sie, was in unserem Longevity-Plan für twenty-sixundzwanzig unbedingt drin sein muss.

00:01:07: Liebe Andrea, herzlich Willkommen bei Fast and Curious.

00:01:10: Vielen Dank, dass ich hier sein darf.

00:01:12: Ja, wir freuen uns und ich bin ja gerade in meiner Ayurveda-Kur und tue mal so richtig was für meine Gesundheit.

00:01:21: Also das wird mir hier erst bewusst, wo ich jetzt schon ein paar Tage da bin.

00:01:25: Wie gut das tut mal.

00:01:27: abends früh zu essen, viel Bewegung, aber kein Sport, Sauna, Detox-Massagen.

00:01:33: Also ich fühle mich so gesund wie lange nicht mehr.

00:01:36: Aber das ist jetzt natürlich nicht wirklich repräsentativ für den Alltag der Menschen und auch nicht für meinen.

00:01:41: Und deswegen vielleicht mal so zum Start.

00:01:43: Was ist so eine niedrigschwellige Sache, mit der die Menschen anfangen können, in im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig gesünder zu leben?

00:01:51: Ja, Verena, ich finde, das Reset, was du machst, ist natürlich total gut und hilft vielen, so in die Veränderung zu kommen.

00:01:57: Es ist ja manchmal so schwierig, aus dem Alltag in Routinen reinzugehen.

00:02:02: Aber wenn man so was ganz einfaches haben will, ist es, was du gerade genannt hast, dieses mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen, vor allem keine Süßigkeiten für den Blutzuckerspiegel über Nacht.

00:02:14: Und einfach vor dem Schlafengehen sicher mal so eine Stunde, besser zwei Stunden, keine Screentime.

00:02:21: Also auch nicht die Lieblingsserie schauen, weil auch in der Lieblingsserie passiert ja, auch wenn die vielleicht ganz langweilig ist, passiert ja was, was einen Emotional triggert.

00:02:29: Und wir wollen abends vor dem Schlafengehen in die Ruhe kommen und da vielleicht einfach ... ein gemütliches Buch lesen und vielleicht mal das Licht dimmen und auf Kerzen zurückgreifen, nicht auf LED landen und so ein bisschen wie wir es bei unseren Kindern machen, so eine schöne Abendroutine machen.

00:02:46: Das sind eigentlich so ganz einfache Dinge.

00:02:48: Unser Körper liebt auch Routinen und freut sich, wenn er immer wiederkehrendes ja lernt und sieht.

00:02:54: Und Andrea, jetzt bist du Expertin für präventive, personalisierte und prädiktive Longevity Medizin.

00:03:02: Und das sind jetzt sehr viele wunderschöne Begriffe, aber lass sie vielleicht mal durchgehen.

00:03:06: Was bedeutet Prävention für dich und warum ist es so wichtig?

00:03:10: Prävention für mich bedeutet rechtzeitig anzufangen und zu wissen.

00:03:15: Ja, was quasi bei uns gesundheitlich los ist.

00:03:19: Und die meisten kennen sozusagen die Primärprävention, die Sekundärprävention und die Terziereprävention.

00:03:25: Ich nicht.

00:03:25: Mittlerweile ... Ja, ich erklär's euch gleich.

00:03:27: Es gibt sogar ne Viertel noch.

00:03:29: Es gibt nämlich noch die Primordialprävention.

00:03:32: Also was heißt das jetzt alles?

00:03:34: Es geht prinzipiell darum, dass wir Risiken und Risikofaktoren verstehen und frühzeitig eingreifen.

00:03:41: Also bei der ... Primordialprävention geht es darum, dass der Muskelabbau nicht erst stattfindet.

00:03:48: Dass wir nicht erst zu chronischem Stress kommen.

00:03:51: Dass wir die Gefäßalterung verzögern.

00:03:54: Bevor wir überhaupt in den Biomarkern was sehen.

00:03:59: Wir schützen unsere gesunde Biologie.

00:04:02: Dann die Primärprävention, was viele vom Wort kennen, bedeutet eigentlich, ich verhindere, dass aus Risiken Krankheiten werden.

00:04:10: Also bedeutet zum Beispiel, ich bewege mich so idealerweise hundertfünfzig Minuten die Woche.

00:04:16: Das muss nicht immer unser Krafttraining und all das Ganze sein, mit dem wir da, was wir in der Logenscherve die sprechen, da geht es auch einfach nur mal um Bewegung.

00:04:24: Da geht es wirklich darum, zehn, zwanzig Minuten am Tag ... wenigstens jeden Tag zu laufen, weil wir wissen, dass wir da eine Risikoreduktion von chronischen Erkrankungen von rund vierzig Prozent haben.

00:04:36: Also, bewegen, bewegen, bewegen.

00:04:38: Ich sag immer ganz gerne, wenn einem das schwerfällt.

00:04:41: Einfach mal die Station vorher aussteigen, wenn man ins Büro oder zu Freunden geht und eine Station laufen.

00:04:46: Oder wenn man im Homeoffice ist, einen kleinen Spaziergang um den Block machen.

00:04:50: Jeden Tag wirklich bewegen.

00:04:52: Dann zum Beispiel sieben bis acht Stunden Schlaf integrieren.

00:04:56: Wir brauchen das.

00:04:57: Auch wenn wir früher immer dachten, wenn wir jung waren, schlafen können wir, wenn wir tot sind.

00:05:00: Wenn wir

00:05:01: alt sind.

00:05:03: Oder wenn wir alt sind.

00:05:04: Wir wissen, dass das einer der größten Hebel für die Generation ist und damit auch für die Primärprävention.

00:05:09: Und was ich auch sehr wichtig finde, was gern vergessen wird, ist die Proteinkonsum.

00:05:14: Also, vielleicht haben's einige eurer Hörer und Höreren mitbekommen.

00:05:18: Auch die amerikanischen Guidelines, die neuen Ernährungsguidelines sind mittlerweile draußen.

00:05:23: Auch die Amerikaner empfehlen mittlerweile rund eins, zwei bis eins, sechs Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht.

00:05:31: Und das kann natürlich ganz ... Es kann aus pflanzlichen, tierischen, Proteinchecks bestehen und co.

00:05:37: Damit können wir Primerprävention machen.

00:05:41: Sekundärprävention wäre jetzt, ich erkenne frühe Veränderungen, bevor die Symptome auftreten.

00:05:46: Zum Beispiel das Blutdruckmessen.

00:05:49: Wenn ich zum Beispiel beim Arzt bin, wird ja sehr gerne der Blutdruck gemessen.

00:05:52: Da kann man zumindest schon mal sehen, okay, passiert hier was.

00:05:55: Das sind meistens solche stillen Anzeichen, dass Probleme kommen können.

00:05:59: Oder man misst zum Beispiel in der Gesundheitsuntersuchung, die auch die gesetzliche Versicherung übernimmt.

00:06:04: Den Zucker kann man den Langzeitzucker bestimmen.

00:06:07: Der sollte einfach nicht zu hoch sein, das sind die ersten Anzeigen.

00:06:10: Zeichnete sollte idealerweise zwischen fünf Komma sechs bis sechs Komma null sein, wenn wir longevity sprechen noch deutlich weiter runter, bevor eben.

00:06:19: eine Zuckerkrankheit entsteht.

00:06:21: Also das heißt, wir können hier messen, bevor wir quasi eine Erkrankung haben.

00:06:24: Und die Terziereprävention tritt eben dann ein, wenn wir schon eine bestehende Erkrankung haben, die wir aber bremsen wollen.

00:06:31: Zum Beispiel, wir haben ein Diabetes und wollen den eben bremsen.

00:06:36: Wir wollen nicht, dass diese Zuckererkrankung weiter Organe und Gefäße schädigt.

00:06:41: Und dann ist Primärprävention zu lernen, wie ernähren wir uns richtig?

00:06:45: Wie mache ich richtig Sport?

00:06:46: Aber da ist schon

00:06:46: viel

00:06:47: passiert und viel zu spät.

00:06:48: Da ist schon passiert.

00:06:49: Das ist viel zu spät nicht, weil wir können immer was machen.

00:06:52: Solange der Mensch lebt, können wir was tun.

00:06:54: Und egal, wie alt wir sind, wir können immer anfangen.

00:06:56: Aber ja, wir wollen bitte viel früher anfangen.

00:06:59: Also viel früher heißt bei mich so früh wie möglich.

00:07:02: Also vor der Geburt.

00:07:03: Ja, sehr gut.

00:07:04: Also Prävention, it is.

00:07:06: Und das sind nochmal gute Sachen.

00:07:08: Also sowas wie Proteine, Bewegung und Schlaf kann erstmal jeder machen und hilft immer, egal in welcher Phase ich eigentlich bin.

00:07:14: Da muss ich grad grinsen, als du meintest, das kann auch früh losgehen.

00:07:17: Weil ich so selber schlaf, so priorisiere, gebe ich meinen Kindern das auch.

00:07:22: Und das führt zu regelmäßigen Diskussionen mit meinem Mann, der nicht findet, dass Kinder oder Jugendliche so lange schlafen sollten, also am Wochenende.

00:07:29: Und ich bin immer so, doch, lass sie schlafen, im Schlaf wächst man, im Schlaf heilt man, im Schlaf weiß ich was.

00:07:35: Und er so, nee, die sind einfach stinke, faul und liegen

00:07:37: da oben im Bett.

00:07:39: Aber auch das ist ja so schön.

00:07:40: Mein Sohn sagte zu mir, Mama, wenn ich einfach im Bett liegen.

00:07:44: am Wochenende und einfach nur rumgucken.

00:07:45: Dann ist mein Kopf ganz ruhig und ich dachte mir so, das ist aber

00:07:49: schön.

00:07:49: Wenn das mal so wäre, solange da kein Smartphone näher ist und so.

00:07:54: Aber vielleicht noch einen Satz dazu, wenn du sagst, am Wochenende ausschlafen.

00:07:58: Wir müssen natürlich ein bisschen aufpassen, dass wir nicht in so einen Social-Jetle kommen.

00:08:02: Also dass wir dann zum Beispiel Freitag, Samstag sehr lange wach bleiben und ein sehr langes schlafen.

00:08:07: Wir sollten schon versuchen, so ein bisschen im Rhythmus zu bleiben.

00:08:10: Ausschlafen und regenerieren ist schon wichtig.

00:08:13: Das hatte ich nämlich gerade, Andrea.

00:08:15: Ich hatte ein Date-Wochenende, wo ich richtig schlafen konnte.

00:08:18: Und dann hat mein Whoop, und ich dachte, mein Whoop geht durch die Decke.

00:08:21: Der sagt jetzt hundert Prozent Erholung, Lea, das hast du so toll gemacht.

00:08:24: Und das war schlechter als alle Tage davor, weil der sozusagen gewöhnt ist, dass ich mit Baby wenig schlafe und der fand es dann total schlecht, dass ich plötzlich so viel geschlafen hab, weil es nämlich nicht in meine Routine reingepasst hat.

00:08:36: Hast du Alkohol getrunken?

00:08:37: Nee, hey, hey.

00:08:38: Ich bin im Januar, Andrea.

00:08:40: Der non-alcoholic January bin ich.

00:08:43: Wir hatten eben geraten Patienten, der sagte, ich war doch über Weihnachten im Urlaub.

00:08:47: Wir hatten nicht mal die Familie da.

00:08:48: Ich war mit meiner Frau, die ich über alles liebe.

00:08:50: Wir haben eine wunderbare Ehe, war ich alleine.

00:08:51: Es ist trotzdem schlechter geworden.

00:08:53: Ich sehe, was hast du denn gemacht?

00:08:55: Ja, also wir haben Stollen gegessen, wir haben richtig lecker gekocht.

00:08:58: Wir haben den besten Bein überhaupt aufgemacht.

00:09:00: Natürlich hat das wieder dann im

00:09:02: Effekt abgelassen.

00:09:03: Aber

00:09:03: das ist ja auch gut so.

00:09:04: Für

00:09:05: die Seele tut es gut.

00:09:05: Ja, für die Seele tut es gut.

00:09:08: Und ehrlich gesagt ist es auch ganz schön spießig am Freitag und Samstag, genauso früh ins Bett zu gehen wie am ... am Rest der Woche.

00:09:13: Also ein bisschen ausbrechen muss man auch noch.

00:09:16: Das ist der

00:09:17: Social Impact.

00:09:19: Die soziale Komponente ist ja eine der größten.

00:09:22: Ab eben.

00:09:23: Das kann man sich dann immer sagen.

00:09:24: Also Lea, es war alles richtig, was du da am Wochenende gemacht hast.

00:09:27: Jetzt kommen wir zur Personalisierung.

00:09:29: Die liegt mir immer am Herzen, weil wir sind ja im Moment noch in so einer nicht-personalisierten Phase, finde ich.

00:09:34: Also alle schmeißen mit Supplements um sich.

00:09:37: Jeder nimmt das, was der andere nimmt, in der Hoffnung, dass er das überhaupt braucht und das es überhaupt wirkt.

00:09:43: Und wir kontrollieren viel zu selten die Wirkung, sondern sind eigentlich happy, wenn wir da jeden Tag unsere Kapsel nehmen.

00:09:51: vielleicht mal zur Personalisierung.

00:09:53: Wo stehen wir da und was ist da in Zukunft möglich?

00:09:57: Und was sollte man denn überprüfen, damit man überhaupt weiß, was man braucht und ob es was bringt?

00:10:02: Also Personalisierung ist so ein wunderschöner Begriff, den wirklich gerne jeder machen wollen würde.

00:10:07: Und sobald wir halt ein kommerzielles System haben, denken wir über Protokolle nach, weil die besser skalierbar sind.

00:10:14: Das ist auch so mein Satz, den ich immer sage, Medizin ist nur bedingt skalierbar, weil Personalisierung im Moment noch eine Herausforderung ist zu skalieren.

00:10:24: Mit AI kommt sehr, sehr viel, aber auch AI muss noch überprüft werden.

00:10:29: Also wir sehen da schon ... Ja, noch relativ viele Fehler.

00:10:35: Das wird sich aber ganz rasch entwickeln.

00:10:37: Also, bedeutet im Moment geht Personalisierung nur erschwert oder ist nur einer bestimmten Population sozusagen zugänglich, weil es auch einfach wenig Ärzte gibt, die personalisierte Medizin können.

00:10:51: Weil wir lernen im Studium nach Protokollen, wir lernen nach Chemata.

00:10:55: Und das ist natürlich auch für Ärzte relativ schwierig, da wieder so rauszudenken.

00:10:59: Wenn du fragst, was soll man denn messen?

00:11:02: Ich messe natürlich, um zu wissen, was ich steuern kann.

00:11:05: Man sollte prinzipiell nur das messen, was eine Konsequenz

00:11:08: hat.

00:11:09: Das finde ich immer ganz wichtig.

00:11:11: Was heißt das genau?

00:11:12: Es geht nicht darum, wenn man auf Social Media so schön liest, wir haben hundertfünfzig Biomarker, wir haben dreihundert Biomarker, die Zahl muss nicht die Beeindruckende sein, es muss der Mehrwert sein, der dahinter ist.

00:11:25: Und da gibt es, wenn man jetzt nicht gleich immer alles machen möchte, gibt es natürlich so ein paar Dinge, auf die man achten soll, je nachdem, in welchem Alter man ist.

00:11:32: Also zum Beispiel, Fangen wir mal ab dreißig an.

00:11:35: Die meisten fangen ja da erst ungefähr an zu testen.

00:11:38: Gilt aber auch für die Mitte zwanzig oder zwanzigjährigen.

00:11:41: Da geht es vor allen Dingen darum, einmal so die Mikronährstoffe zu testen.

00:11:45: Da geht es um das Vitamin D zum Beispiel, Magnesumselin Zink im Vollblut, nicht im Serum.

00:11:50: Also es ist auch wichtig.

00:11:52: wo der Arzt oder das Labor misst, in welchem Medium, ob im Serum oder im EDTA, weil es unterschiedliche Zellkomponenten sind.

00:11:59: Der Omega-III-Index gibt's z.B.

00:12:01: auch super At-Home-Test, die man mit so einem so genannten Dry Blood Spot, da macht man sich einen Pieks in den Finger und macht das auf so einen Zettel messen kann.

00:12:09: Omega-III-Index wollen wir über acht Prozent haben.

00:12:11: Ganz wichtig für das ganze Thema Entzündung haben wir alle viel zu wenig, weil wir auch einfach zu wenig ... Also

00:12:17: zu viel Entzündung, zu wenig Omega-III, richtig?

00:12:20: Ja, weil in den Fischen ist auch einfach nicht ... mehr so viel drin.

00:12:22: Die Fische sind umweltbelastet, wir essen auch nicht mehr so viel Fisch.

00:12:25: Frauen sollten auf jeden Fall das Ferritin messen lassen, vor allen Dingen wenn sie im Kinderwunsch sind oder ein Kind bekommen haben.

00:12:32: Das sollte sicher über fünfzig Nanogramm pro Milliliter sein, lieber über hundert.

00:12:37: Da kommen wir dann so In einem Bereich, was häufig vergessen wird.

00:12:41: und in der traditionellen Medizin hat man gesagt, auch alles unter fünfzehn ist egal, wenn du Kopfschmerzen und Haarausfall hast und wenn es dir schlecht geht, dann machen wir vielleicht mal was.

00:12:49: Aber wir müssen mittlerweile, das sollten wir schon deutlich eher tun, die B-Vitamine, vor allen Dingen die Folsäure und das B-Zwölf sind sehr spannend in dem Alter, wenn wir älter werden, dann natürlich.

00:13:00: Noch so B.I.

00:13:01: und B.VI.

00:13:01: finde ich ganz interessant.

00:13:02: Und man kann natürlich dann auf seine Entzündung gucken mit dem CHP oder das hochsensative CHP.

00:13:07: Und man darf auch ruhig mal schon mal auf sein Zuckerstoffwechsel gucken.

00:13:10: Da gibt es aber auch noch schöne andere Methoden, die man nutzen kann.

00:13:13: Aber das wäre mal so ganz interessant.

00:13:15: und die Krebsvorsorge wahrnehmen.

00:13:17: Hautkrebs und vor allen Dingen für die Frauen die gynäkologische Vorsorge.

00:13:21: Das finde ich ist ganz wichtig.

00:13:22: Das steht jedem zur Verfügung und sollte man unbedingt nutzen.

00:13:26: Und jetzt sind wir ja gerade bei Personalisierung und da ist ja immer der Teil, den zum Beispiel ich noch nie gemacht habe, ist dieses ganze Thema Genetik.

00:13:34: sich angucken.

00:13:35: Ist das wirklich, würdest du das Leuten empfehlen?

00:13:37: Ist das, kommt da was Verrücktes raus, was mir jetzt total helfen würde?

00:13:42: Oder ist das einfach noch eine weitere Sache, dass man sagt, okay, laut, ich weiß gar nicht, was da, was würden da überhaupt für Dinge rauskommen?

00:13:48: Ja, richtig.

00:13:49: Also es gibt unterschiedliche Genetik, genetische Tests, es gibt polygenetische Tests, es gibt sogenannte Snips, also wo man zum Beispiel guckt, welche Veränderungen in deiner Genete können Einfluss haben.

00:14:00: Also es gibt ganz unterschiedliche Geschichten.

00:14:02: Alle, die mit einer Million Brustkrebs, Risikogeschichte sollten halt natürlich, das kennen viele, dieses Angelina Jolie geht, das Braka messen.

00:14:10: Wir wissen mittlerweile auch, dass es noch andere polygenetische Faktoren gibt, die man mittlerweile messen kann.

00:14:16: Dann bin ich schon ein großer Fan davon, du musst keinen sogenannten Full Genome Sequencing machen.

00:14:21: Also dein volles Genom, das kostet mittlerweile so ungefähr zwischen dreieinhalb bis fünftausend Euro.

00:14:27: Je nachdem, das finde ich, muss man nicht machen.

00:14:29: Da passiert noch relativ viel nicht, weil man mehr aus dem Genom rausbekommt, sondern weil die Messtechnologien besser werden und damit wird's günstiger und durch Nachfrage wird's dann irgendwann auch günstiger.

00:14:42: Aber sogenannte Snipstest, dieses Single-Nucleotid-Polymorphism, die finde ich schon sehr, sehr spannend und die empfehle ich auch sehr gerne.

00:14:50: Und das sind solche Sachen, wie ist dein Lipidsstoffwechsel, also dein Fettstoffwechsel, wenn wir ... kardiovaskuläre Erkrankungen vorsorgen wollen.

00:14:59: Dann solche Sachen wie z.B.

00:15:03: häufig sind Dinge drin wie Laktose in Toleranz, Verstoffwechselung von.

00:15:08: Kohlenhydraten und Kowie.

00:15:10: Welche Rezeptoren hast du für deine Mikronährstoffe?

00:15:13: Kannst du Schwermetalle gut

00:15:15: abbauen?

00:15:17: Genau.

00:15:17: Das finde ich zum Beispiel auch total wichtig, diesen ganzen Prozess der Entgiftung im Körper.

00:15:22: Das sind ja mehrere Phasen.

00:15:24: Und dann kann man eben noch das ganze Thema der Stress, also der Resilienz oder Stressmetabolismus angucken, die sogenannte COMT kennen viele, also die Kategorlamin O-Methyltransferase.

00:15:36: Das sind so die, Das ist ein Enzymen, das baut deine Stresshormone ab.

00:15:40: Und so viele Hyperformer haben eben eine eher langsame, das heißt, hier sind sehr lange Stress gewohnt.

00:15:46: Wenn man dann zusätzlich noch den einen oder anderen Snip in dem Detox-Pathway, also in dem Entgiftungsweg für Estrogene hat, weil man muss ja alles entgiften, was im Körper gebaut wird, muss ja auch wieder abgebaut werden.

00:15:59: Und wenn man dann eben solche bestimmten Kombinationen hat, hat man eher ... die Wahrscheinlichkeit, dass, wenn das Oestrogen abgebaut wird, während man sehr viel Stress hat, dass dann ein toxischer Metabolit abgebaut wird.

00:16:13: Und wir dadurch wieder ein erhöhtes Risiko haben für Brustkrebs zum Beispiel.

00:16:19: Also, da gibt es relativ viel, wo geforscht wird, wo man sieht, dass so alles ineinander fließt.

00:16:23: Und das heißt, Andrea, um es für mich jetzt so verständlich zu machen, weil ich es auch noch nicht gemacht habe, das würdest du mir wirklich empfehlen.

00:16:28: Du würdest sagen, Lea, Ich würde dir empfehlen, so eine Art von Genetik-Test.

00:16:32: Ganz kurz, da gibt's

00:16:33: ja für hundertfünfzig Euro schon von Telmegen

00:16:35: oder so.

00:16:36: Genau, das

00:16:36: wollte

00:16:37: ich mal fragen.

00:16:37: Ja, genau.

00:16:37: Das sind also

00:16:38: die Tests, die kauft man sich online und auch das reicht schon aus, oder?

00:16:43: Nein, weil ich persönlich, wenn Patienten zu mir kommen, die bringen dann so einen Test mit, ich hab den schon gemacht, dann steht da nur die Interpretation, aber nicht die Rohdaten.

00:16:53: Also ich würde schon darauf plädieren, dass in dem Test dann auch drin steht, okay, welches ... Welches von den Genen ist denn, wie verändert, ja?

00:17:01: Ist der

00:17:01: Tag mit T

00:17:02: ausgetauscht, genau.

00:17:03: Weil dann sehen wir natürlich, können ein bisschen besser interpretieren.

00:17:06: Ich will ja zum Beispiel auch wissen, da steht dann manchmal drin, ja, du hast keine erhöhtes Alzheimer-Risiko, aber ich will deinen Apoe wissen, bist du Apoe-III, E-II, E-III, E-IV.

00:17:16: Wie ist das denn eigentlich?

00:17:18: Also ich will das so richtig genau wissen.

00:17:19: oder auch bei dieser Kommt, die ich eben gesagt habe, will ich wissen, was für ein Typ bist du davon?

00:17:26: um

00:17:26: einschätzen zu können diese kleinen Nuancen.

00:17:29: Und die Testkosten trotzdem auch nur so dreihundertfünfzig Euro.

00:17:32: Also nur, es ist auch sicher für manche viel, aber es lohnt sich und das verändert sich ja auch nicht.

00:17:37: Also ich hab das bei meinen Kindern gemacht vor, also als die... vier und sechs waren.

00:17:42: Und ich find das sehr, sehr gut und aussagekräftig.

00:17:46: Wenn man, gerade zum Beispiel, wenn man Alzheimer in der Familie hat, sollte man wenigstens das Apoe machen.

00:17:52: Oder das Lipoprotein-Klein A kostet rund zwanzig, zwanzig Euro.

00:17:57: Das kann der Haushalt sogar mitmachen.

00:17:59: Das kommt hoffentlich bald in die Guidelines.

00:18:01: Das sind so Dinge, man muss ja nicht gleich dreihundertfünfzig Euro ausgeben, aber so das ein oder andere macht schon Sinn, ja.

00:18:07: Jetzt hast du eben gesagt, wenn man dreißig ist, dann könnte man damit oder Mitte zwanzig, zwanzig ist damit anfangen.

00:18:14: Was macht denn schon bei Kindern Sinn zu messen, ohne dass man jetzt ist so völlig übertreibt?

00:18:19: Aber wo sagst du, das ist eigentlich gut, das früh zu wissen?

00:18:21: Also Kinder ist so ein bisschen, ist das Alter so ein bisschen davon abhängig.

00:18:25: Ich habe wirklich sechs, sieben Jahre gesehen, die eklatante Menge in den Mikronährstoffen haben.

00:18:32: Und das muss man natürlich überlegen.

00:18:35: Also ich finde, ist natürlich gut, wenn wir unsere Kinder messen, dass wir wissen, was wir tun, weil viele supplementieren ihre Kinder auch.

00:18:42: Und wir haben schon viele Möglichkeiten, durch den Urin Stoffwechselprozesse zu messen.

00:18:47: Das tut dem Kind nicht weh, es muss nur Pipi machen.

00:18:50: Dann haben wir natürlich auch diese Fingerpriktests, wo viele Möglichkeiten sind.

00:18:54: Ich bevorzuge immer noch die Venöseblutentnahme, also hier in der Ellenbeuge, wie wir das kennen.

00:18:59: Weil da haben wir halt die besten Referenzwerte, aber das muss natürlich mit sehr viel Feingefühl erfolgen.

00:19:05: Und da kann man jetzt auch nicht immer zum Pediater rennen und sagen, also zum Kinderarzt rennen und sagen, ich möchte jetzt einfach mal eine präventive Bluternahme, der wird dafür kaum Kapazität haben.

00:19:14: Also da haben wir einfach ein strukturelles Herausforderungsproblem.

00:19:17: Aber ich hab schon wirklich in sechs, siebenjährigen alten Kindern gesehen, wo die Eltern wirklich gut ernährt haben und nur Bioprodukte hatten und gut drauf geachtet haben, dass die Nährstoffmängel haben.

00:19:28: Weil zum Beispiel das Kind eine Laktose in Toleranz hatte, man wusste es nicht, gab jeden Morgen das Müsli mit normaler Milch, dann ist der Darm gestresst, der es entzündet, der nimmt das einfach nicht mehr auf.

00:19:38: Und sonst spätestens, finde ich, im Teenager-Alter, so ab zwölf, dreizehn, spätestens dann, finde ich, darf man da ruhig mit seinem Kind mal drüber reden und das thematisieren.

00:19:50: Und eben, es gibt ja auch Tests, da muss man nicht gleich richtig pieken.

00:19:53: Ja, und jetzt haben wir ja quasi damit auch schon den Teil prädiktive Medizin so ein bisschen abgefrühstückt, weil um den Dreiklang zu vollenden, weil ich hasse, dass wenn er so offene Themen noch so rumhängen, weil wir die drei P's abgearbeitet haben, weil für prädiktive Medizin braucht man halt Daten und man muss testen.

00:20:14: Und jetzt habe ich so gelernt vom Testen, okay, eigentlich wäre es Sinn, einmal im Jahr irgendwie ein bisschen mehr zu testen und vielleicht sogar quaterlich zu testen.

00:20:23: ich jetzt auch so supplementiere, wie das so wirkt.

00:20:25: Aber ich würde gerne jetzt noch mal einschleißen.

00:20:27: Genau, wenn du so anfängst und wenn du irgendwann dann so deine Basis hast und sich nicht massiv viel verändert, finde ich reicht doch zweimal im Jahr.

00:20:35: Okay, das ist gut zu wissen, weil ich wollte jetzt unbedingt gerne noch so ein paar Themen durchgehen.

00:20:41: weil wir sozusagen eigentlich so alle großen Bereiche zumindest einmal streifen wollen.

00:20:46: Und ich habe jetzt gerade von Brian Johnson eine Story gesehen, da hat er gesagt, also, die richtige Kombination an Training kann ein Risiko zu Sterben um forty-six Prozent vermindern, was auch immer das dann bedeutet.

00:20:59: Er würde empfehlen, sechs Sessionstraining jede Woche, drei Cardio, drei Kraft.

00:21:06: Genau das, was du auch gesagt hast.

00:21:08: Cardio, Hundertfünfzig Minuten in Zone zwei, seventy-fünf Minuten stark anstrengende Übungen.

00:21:15: Und neben diesen drei Cardio und drei Krafteinheiten auch Mobilität, Flexibilität und Balance.

00:21:21: Vergesst man mich sehr

00:21:22: gerne?

00:21:24: Ja, genau.

00:21:24: Wir haben gerade mit Pilates oder ich habe gerade mit Pilates angefangen.

00:21:26: Ich war jetzt bei meiner zweiten Session und merke, dass da Mobilität, Flexibilität also noch ganz viel Raum nach oben ist bei mir zumindest.

00:21:35: Würdest du da mitgehen oder was?

00:21:37: Was würdest du sagen, wenn man jetzt sagt, okay, Andrea, sag mir einmal sozusagen so ein so eine Trainingsidee?

00:21:44: auf die ich hinsteuern sollte.

00:21:46: welche wäre das für.

00:21:47: Und klar, jetzt sind wir nicht bei Personalisierung, jetzt sind wir halt bei der Masse, weil die haben wir jetzt halt als Zuhörer hier vor uns.

00:21:53: Es ist auch immer so ein bisschen schwierig, wie kriege ich das in meinen Alltag, weil Brian Johnson hat natürlich den vollen Fokus, es ist sein Job Longevity zu machen.

00:22:00: Der macht ja auch nichts anderes.

00:22:02: Und wir meisten von uns haben das eben nicht als Job und haben noch andere Themen.

00:22:06: Bedeutet diese Hundertfünfzig Minuten sich bewegen, das schaffen wir eigentlich, indem wir wirklich auch laufen, indem wir nicht immer das Auto nehmen.

00:22:14: Ich würde mir wünschen, die Woche Krafttraining.

00:22:16: Aller aller spätestens ab vierzig.

00:22:19: Und für die, die finden, es macht ihnen keinen Spaß.

00:22:23: Es hat mir auch überhaupt keinen Spaß gemacht am Anfang.

00:22:25: Und jetzt mag ich es wirklich gerne.

00:22:27: Es ist immer noch eine hohe Konkurrenz zu meinem Paletten, dass ich am liebsten bin.

00:22:31: Aber Krafttraining wenigstens einmal die Woche.

00:22:35: Und das ganze Stabilität und Stretching, das Jedes Mal nach dem Sport sollte man sich strechen und dehnen.

00:22:43: Stabilitätstraining kann man jeden Tag beim Zähneputzen machen.

00:22:46: Wir stehen auf einem Bein und putzen uns die Zähne.

00:22:49: Und können dann irgendwann dabei auch mal die Augen zu machen.

00:22:52: Ich hab einen Patienten, der steht auf einem Bein mit Augen zu und putzt mit zwei Zahnbürsten die Zähne.

00:22:57: Also das schaff ich jetzt auch nicht.

00:22:59: Aber solche kleinen Dinge.

00:23:01: Wer Kinder hat wirklich mit den Kindern, manchmal hat man so Balanceboards zum Beispiel oder Ballspiele, Reaktionsspiele machen, wo man auch so ein bisschen in Stabilitätsübungen geht.

00:23:10: Warum ist das wichtig?

00:23:11: Wenn wir laufen, und das ist unabhängig in welchem Alter, nur je älter wir werden, desto mehr sind die Konsequenzen schwieriger, wir müssen eine Balance haben, wenn wir einfach auf den Ast treten und der Fuß dann einfach so umkippen, müssen wir mit der ganzen Proprezeption, mit der ganzen Reaktion vom Körper, müssen wir uns halten.

00:23:28: und je besser wir diese

00:23:29: andere

00:23:30: Art der Muskelansteuerung trainieren, desto besser halten wir uns.

00:23:33: Dann plumpsen wir mal hin.

00:23:34: Wenn wir jünger sind, ist das kein Problem.

00:23:37: Wenn wir aber älter sind, vielleicht sogar noch eine Osteoporose haben, also eine dünnere Knochen und wir brechen uns was, ist das einfach viel problematischer.

00:23:45: Jetzt passt zu Muskeln und Krafttraining ja das, was du eben schon gesagt hast, nämlich ausreichend Proteine zu sich nehmen.

00:23:52: Und in Zeiten, wie du sagst, wo der Fisch häufig auch ordentlich Schwermetall versorgt ist und Fleisch jetzt ja auch nicht unbedingt toll ist, wenn man das jeden Tag ist, hast noch Eier als Proteinquelle, hast natürlich noch ein paar Hülsenfrüchte.

00:24:07: Und viele trinken aber Protein-Shakes, weil sie sagen, auf anderthalb Gramm pro Körpergewicht komme ich sonst gar nicht.

00:24:13: Da müsste ich so viel Eier essen, ist auch wieder nicht gesund.

00:24:16: oder so viel Fleisch ist auch nicht gesund.

00:24:18: Was sagst du?

00:24:19: Ist auch nicht nachhaltig für die Natur.

00:24:21: Eben.

00:24:22: Und wenn man da eben so alles so ein bisschen Blick haben will, was sagst du zu Proteinpulver, kann man machen, oder?

00:24:28: Ich finde es super, ich würde ohne gar nicht auf die Zahl kommen.

00:24:33: Echt?

00:24:33: Ich

00:24:34: hab immer gedacht, ich hab immer Mainz bisher nicht genommen, weil es schmeckt so ein bisschen süßlich und ich dachte, das ist dann sowieso Dessert.

00:24:41: Also Mainz schmeckt

00:24:42: einfach so ein anderes Leben, was nicht süßlich schmeckt.

00:24:44: Und weil ich dachte, es ist nicht natürlich, dachte ich so, ich will ja lieber Veggies, aber du sagst wirklich, nee, Proteinpulver ist völlig valide.

00:24:51: Also kommt natürlich immer wieder auf die Qualität und den Hersteller.

00:24:54: Ja, sagen wir mal, wir haben eine

00:24:56: tolle Qualität und tollen Hersteller.

00:24:58: Ich find das ganz praktisch.

00:24:59: Bei mir muss es praktisch untergebracht werden können.

00:25:03: Und ich kann halt eben da rein, kann ich dann einfach noch Supplements reinmachen.

00:25:07: Ich mach dann mein Magnesum da rein.

00:25:09: Ich mach mein Kreatin da rein.

00:25:11: Genau, ich mach nur Kliotide noch mit rein, weil ich die im Moment nehme und und und.

00:25:15: Also ich mach da halt einfach so viel rein, wie's geht.

00:25:17: Und spiele dann auch so ein bisschen mit dem Inhalt.

00:25:20: Und für mich ist es sehr, sehr praktisch und machbar.

00:25:23: Ich variier das auch total.

00:25:25: Ich mach auch manchmal einfach beim Sport, mach ich mein Kreatin in eine Flasche und ein paar andere Sachen noch mit rein und trink das dann da.

00:25:32: in meinem Schelk was anderes.

00:25:33: Ich trink den manchmal pur, manchmal mixe ich mir tiefgefrorene Bio-Beeren oder mach da tiefgefrorene Prokoli rein und ein bisschen Apfel und Gurke zum Beispiel.

00:25:46: Es ist einfach alterstauglich, ja.

00:25:48: Es ist natürlich künstlich, aber am Ende ist halt immer die Frage, wie viele Möglichkeiten habe ich, ne?

00:25:54: Ist

00:25:54: jetzt Fleisch aus Massentierhaltung auch nicht unbedingt natürlich, ja.

00:25:58: Nee, eben, genau.

00:26:00: Und dann vielleicht noch mal ein anderes Thema, was ich auf jeden Fall jetzt gerade mir wieder aktuell stark angucke, weil ich gerade meinen keinen Zucker, keinen Alkoholmonat mache.

00:26:11: Und ich da selber auch, sag ich mal, interessiert bin.

00:26:13: Ich hab in eine Firma investiert.

00:26:15: Das ist hier der Disclaimer, der ist HelloInside.

00:26:17: Mit denen habe ich immer wieder so CGMs dran.

00:26:20: Also so Glucose Messgeräte, die man sich in die Haut piekst.

00:26:24: Und wo ich dann auf einer App verfolgen kann, sozusagen wie verstoffwechselt mein Körper die Unterschiede.

00:26:30: Dinge, die ich so zu mir nehme.

00:26:31: Ich habe das dann immer zwei Wochen.

00:26:33: Ich finde es total spannend und habe auch viel über dieses Spice gelernt, wie man die ausgleichen kann, warum die vielleicht auch irgendwie schwieriger sind.

00:26:42: Aber wie schaust du aus ärztlicher Sicht darauf?

00:26:44: Bringt das was?

00:26:45: Und wenn ja, wofür?

00:26:47: Ich bin ein großer Fan davon.

00:26:49: Ich auch.

00:26:50: Ich finde, es lehrt einem total viel.

00:26:54: Ein Patient sagte mal zu mir, ich hab aufgehört, Alkohol zu trinken, und dann hab ich ein alkoholfreies Bier getrunken, weil ich dachte, irgendwas muss ich trinken, bis ich gelernt habe.

00:27:01: Das macht so einen Spike, danach krach er ich so in Keller.

00:27:05: Und dann muss man ja wieder hochkommen.

00:27:07: Der Spike per See ist nicht schlimm, aber es ist immer die Frage, wie hoch ist er, wie hoch ist der Ausschlag, und wie geht er dann wieder runter?

00:27:13: Und ich finde, es ist unglaublich interessant.

00:27:16: Die App HelloInside hilft einem natürlich dabei, weil du kannst ja Fotos machen und so.

00:27:21: Du bist ein bisschen interaktiver damit.

00:27:22: Für die, die da auch ein bisschen mehr Guidance brauchen, finde ich, ist es ein Superprodukt.

00:27:26: Ich bin jetzt nicht beteiligt oder werde da bezahlt von.

00:27:29: Ich finde das einfach wirklich gut und mag das auch wirklich Patienten zu empfehlen.

00:27:34: Ansonsten kann man sich zum Beispiel bei Abbot den Freestyle Libre III oder bei Dexcom den bestellen sozusagen.

00:27:42: Man darf einfach nicht vergessen, das ist eigentlich im Moment noch für Diabetika.

00:27:46: Das bedeutet, also gerade der Decks kommt, wer macht auch gerne mal richtig Alarm.

00:27:51: Also wirklich Alarm, wenn man ein bisschen in Unterzuckerung geht, was man eigentlich als gesunder Mensch relativ gut aushalten kann.

00:27:58: Das ist natürlich für Diabetika gemacht, die dann aufpassen müssen.

00:28:02: Aber ich finde, das ist sehr interessant.

00:28:03: Was man bedenken muss bei den CGMs, das ist nicht immer so.

00:28:06: Aber ... Der braucht manchmal vierundzwanzig Stunden, bis er sich richtig einkalibriert hat.

00:28:11: Also man kann interessante Werte die ersten vierundzwanzig Stunden bekommen.

00:28:14: Das muss nicht immer gleich, da muss man keine Panik bekommen.

00:28:17: Und wir haben so, je nachdem, welcher, welcher CGM das ist, zwischen sieben bis zehn Prozent können das auch mal Abweichung zum venösen Blut sein.

00:28:24: Also wenn wir hier morgens nicht dann Blut abnehmen.

00:28:27: Was ich bei den CGMs einfach ... unglaublich spannend finde, ist ja nicht nur, dass wir sehen, wie wir auf Lebensmittel reagieren, sondern auch, wie unser Körper am Tag reagiert.

00:28:35: Ich hab einmal ein CGM gemacht in einer sehr intensiven Stressphase und ich war, hab echt ein bisschen verzweifelt, meinen Kollegen angerufen und sagte, mein Zucker schwankt die ganze Zeit.

00:28:46: Das ist verrückt und nachts geht er ab, wie verrückt, was natürlich auch heiß.

00:28:50: Ich schlafe in der Nacht nicht schlecht, das ist keine Erholung.

00:28:53: Ich so, das kann doch nicht sein.

00:28:54: Und er sagte nur, Ja, Andrea, jetzt hast du's.

00:28:56: Wenigstens mal schwarz auf weiß.

00:28:58: Das ist dein Stressmanagement.

00:28:59: Dein Körper

00:29:00: holt die

00:29:00: ganze Zeit eine

00:29:02: Kurse

00:29:02: nach oben, weil du im Sympathikotonus bist.

00:29:05: Du bist die ganze Zeit am Rennen.

00:29:08: Ich hab mir das anguckt, hab gesagt, ich hab doch gar nichts gegessen.

00:29:10: Was ist denn los?

00:29:11: Aber es war genau dasselbe.

00:29:13: Ich hatte so Stressmomente.

00:29:14: Und dann siehst du, wie dein Körper da feuert.

00:29:16: Und dann sieht man, der schiebt die ganze Zeit Kohle nach.

00:29:18: Richtig.

00:29:19: Und was er dann eben macht, ist dann ... Dann mobilisiert er den Zucker, weil die Muskulatur des Gehirn und Co.

00:29:25: braucht den Zucker zum Verbrennen.

00:29:27: Aber dann ist das die ganze Zeit im System.

00:29:29: Und gerade für Menschen, die jetzt vielleicht nicht Schlang sind, sondern Probleme mit Übergewicht haben, auch schon mit kardiovaskulären Ereignissen.

00:29:36: Da sieht man, auf welcher anderen Ebene Stress schlimmer ist.

00:29:40: Dann finde ich es interessant, wenn man in die Catecholamine und in das Cortisol-Tagesprofil rein guckt.

00:29:47: Cortisol-Tagesprofil macht man drei bis fünf Messungen, macht man eine Speichelmessung.

00:29:53: Dann guckt man, wie verhält sich das Cortisol.

00:29:56: Manche sagen, wir müssen Cortisol detoxen, Cortisol ist ganz schlimm.

00:29:59: Nein, wir brauchen Cortisol, sonst kommen wir gar nicht in Fahrt, nur dauerhaft zu hohes.

00:30:05: und wir gar nicht mehr hochkommen und der Körper ist gar nicht mehr schafft es zu produzieren.

00:30:10: Und Katicholamine misst man im zweiten Morgenurin, also man muss nur Pipi machen, es ist sehr einfach und kann dann eben sehen, wie ist denn mein Adrenalin, manoradrenalin, wie ist mein Dopamin, wie ist mein Serotonin, wie ist zum Beispiel mein Glutamat und Gaba, also diese ganzen Neurotransmitter, die dir zeigen.

00:30:27: dass du in Aktion gehst und wieder ein dämpfendes System ist.

00:30:31: Und gerade, wenn wir sehr viel Stress haben, dann wird ja der Darm eben durch ... Weil, also, wenn wir Stress haben, Sympathikus und Parasympathikus, der Sympathikus ist eben der Fight of Light und der Parasympathikus Rest and Digest.

00:30:43: Wenn wir viel Stress haben, ist der Darm nicht richtig innoviert.

00:30:46: Dann wird auch kaum Serotonin produziert.

00:30:48: Dann werden wir ängstlicher.

00:30:50: Wir kriegen mehr Cravings, wir werden trauriger.

00:30:53: Wenn unser Neuatrenalin Atrenalin sich verschiebt.

00:30:57: kriegen wir eben karakterliche veränderungen.

00:30:58: wir werden ungeduldiger impulsiver ängstlicher weinerlicher.

00:31:01: je nachdem welcher marker sich wohin verschiebt haben wir karakterliche veränderungen.

00:31:06: und dann ich sage eine terapie und ein coaching ist sehr hilfreich.

00:31:11: aber man sollte auch da reingucken weil wenn die grundsubstanz nicht stimmt wir können ja gegen unsere biochemie.

00:31:17: Nicht andenken.

00:31:18: also dann manchmal wenn man nicht weiterkommt lohnt sich es halt eben auch mal da rein zu gucken.

00:31:22: das ist sehr interessant.

00:31:24: Und jetzt habe ich ja mit philip in unserer neujahrs folge ausgerufen dass ich glaube dass longevity.

00:31:34: Weil bisher hast du natürlich immer noch ist auf.

00:31:37: so kleinere Kreise beschränkt, dass man den richtigen Arzt hat, dass man diese ganzen Informationen hat.

00:31:43: Ich meine, der Zugang zu Informationen ist nicht mehr das Problem, aber du musst es natürlich auch ein bisschen, musst ein bisschen angeleitet werden, an die Hand genommen werden.

00:31:50: Jetzt machst du da dein Gehentester, musst den ja auch jemand angucken und so.

00:31:54: Wie siehst

00:31:55: du es gerade mit dem Thema Longevity?

00:31:58: Wie schaffen wir es, dass es jetzt nicht nur so das Top ein Prozent der Bevölkerung, wenn überhaupt, sich damit beschäftigt, sondern dass es wirklich ein Massenphänomen wird?

00:32:07: Weil wir wollen ja am Ende, dass wir alle weniger krank sind, dass wir gesünder alt werden.

00:32:13: Und im Moment habe ich das Gefühl, dass das so fast so eine zwei-Klassengesellschaft ist.

00:32:17: Siehst du da, gibt es da irgendeine Veranstaltung, gibt es da irgendwas, wo du Mut machen kannst, dass das halt bald für viele zugänglich sein wird?

00:32:24: Ja, also da rutschen wir so ein bisschen in das politische System rein.

00:32:28: Also da haben wir zum einen erst mal, haben wir ein sehr gutes System für Reparatur, aber kein gutes System für Gesundheit erhalt.

00:32:37: Und dann müssen wir erst mal dabei anfangen, die Ärzte auszubilden.

00:32:40: Wir lernen nichts, wir lernen nicht mal Ernährungsmedizin oder Hormone im Studium.

00:32:45: Das ist wirklich so krass.

00:32:46: Keine Prävention.

00:32:47: Jetzt ist mein Studium schon wirklich lange her, aber auch heute ist das nicht mehr, nicht das Fall.

00:32:51: Bedeutet, wir müssen diese ganzen Faktoren der Prävention wenigstens der Präventionsmedizin und der Ernährungsmedizin in das Studium reinbringen, dass die angehenden Ärzte das lernen.

00:33:02: Jetzt müssen wir die existierenden Ärzte ausbilden.

00:33:04: Das bedeutet, Ärztekammer, Bundesärztekammer und Gesundheitsministerium sollten offen sein für diese neuen Ansätze.

00:33:12: Sie sollen die Augen aufmachen und bitte wahrnehmen, dass wir auch Prävention wollen seitens der Bevölkerung und wir müssen dafür die Strukturen schaffen.

00:33:22: ist die Krankenkasse die richtige Struktur dafür.

00:33:24: Darüber kann man jetzt wieder alleine diskutieren.

00:33:27: Aber wir brauchen Strukturen, wir brauchen Support in diesen ganzen Ebenen.

00:33:30: Wir brauchen Ausbildung für die Ärzte.

00:33:33: Ich habe jetzt als Direktorin für Clinical Education am Geneva College of Longevity Science, haben wir einen Online-Kurs aufgebaut, den wir komplett weltweit ausrollen.

00:33:42: Und wir haben vor allen Dingen außerhalb Deutschlands die meisten.

00:33:45: Aber es kommt auch hier langsam.

00:33:47: Aber warum ist das so?

00:33:48: Weil natürlich die Praxen ... Bombe voll sind.

00:33:51: Das heißt, wir müssen attraktiv das System gestalten, dass die Ärzte auch gerne Arzt sind.

00:33:56: Und wir müssen auch die existierenden Hausärzte und Pediate entlasten können.

00:34:01: Es gibt schon Grundansätze und Strukturen über die sogenannte Physischen Assistance, also die dann Aufgaben übernehmen können.

00:34:07: Wir müssen das System entlassen, das überhaupt Platz für Prävention ist.

00:34:10: Es ist kein Wunder, wenn ich am Tag hunderthundertfünfzig Patienten sehe.

00:34:14: Und dann kommt einer, kerngesund und total vital und will dann seine Mikronährstoffe testen.

00:34:20: Da kann's einem dann auch mal über den Kopf steigen.

00:34:22: Ich hab selber Kassenmedizin gemacht.

00:34:23: Wir machen drei bis sieben Minuten, wechseln wir die Patienten.

00:34:27: Wir haben ... Das heißt,

00:34:28: es ist schon auch viel Eigenverantwortung zu sagen, dann nicht selber informieren.

00:34:33: Aktuell noch, sozusagen,

00:34:34: leider.

00:34:35: Ich denke,

00:34:36: mit AI passiert sehr, sehr viel.

00:34:38: Es gibt ... Einige Startups, die jetzt dieses Jahr hoffentlich dann raus aus der Close Beta gehen in die Aktion, wo wirklich mehr und mehr passiert, wo tolle Ärzte die Erfahrung haben, tolle Coaches da im Advisory Board sitzen und helfen, dieses System zu gestalten.

00:34:57: Ja, oder auch eine Freundin von mir macht Geräte für Apotheken, wo du dann die ganzen Marke in der Apotheke abnehmen kannst.

00:35:04: Du kannst einfach hingehen, kannst einen Test machen, wie dein Cortisol ist, wie dein Omega-Dreis, dein Ferritin, dein Vitamin D und so, dann musst du nicht zum Arzt gehen, sondern gehst einmal kurz in eine Apotheke vorbei.

00:35:15: Aber das ist natürlich auch

00:35:16: wieder dabei.

00:35:17: Genau, dass die Leute natürlich eher sieben Euro, achtzig in Berlin-Mittel für ein Matschalatte mit irgendwas Milch ausgeben, als einmal in die Apotheke gehen.

00:35:24: und wenn das dann die Krankenkasse nicht zahlt, nee, dann macht ... Also es ist natürlich auch ein System, was wir im Kopf haben, was dem entgegen steht.

00:35:32: Da kommen dann wieder die Arbeitgeber ins Spiel.

00:35:34: Also aus ökonomischer Sicht wollen natürlich die Arbeitgeber auch gesunde Arbeitnehmer haben und glückliche Arbeitnehmer.

00:35:39: Da gibt es mehr und mehr Programme, wo der Arbeitgeber dann sozusagen Verantwortung übernimmt.

00:35:43: Aber generell ist eigentlich longevity kein Luxusprojekt, sondern... Eigentlich finde ich die einzige realistische Antwort auf ein Gesundheitssystem, was total überlastet ist.

00:35:54: Und da gibt's ganz viele Dinge, die wir tun müssen.

00:35:56: Es reicht nicht nur, auf Social Media Wissen zu konsumieren, sondern wir müssen auch die nachschieben, die das dann in die Umsetzung bringen können, weil es gibt ganz viel unterschiedliche Informationen da draußen.

00:36:07: Der eine sagt A, der andere sagt B. Und die Leute wissen eigentlich gar nicht mehr, wem soll ich denn jetzt eigentlich vertrauen?

00:36:14: Sagt er das jetzt, weil er einen tollen Affiliate-Coder hinter hat?

00:36:17: Was ist denn eigentlich das System?

00:36:19: Und sobald das System wird, haben wir über Diagnostik.

00:36:21: Das ist natürlich auch noch ein Problem.

00:36:23: Und das wird sich hoffentlich mehr und mehr strukturieren.

00:36:26: Und ich hoffe, dass es mehr und mehr Stimmen gibt, die das mit auch umsetzen.

00:36:29: Vielen Dank, Andrea.

00:36:30: Also, das war jetzt mal eine halbe Stunde Rundumschlag zu was wir alles im Bereich Longevity und Gesundheit und Prävention vor allen Dingen irgendwie, zwanzig, sechsundzwanzig angehen wollen.

00:36:42: Ich finde, was man vor allen Dingen ganz eindrücklich jetzt gemerkt hat in dieser Folge mit dir ist, zum einen, wie viel, sag ich mal, Fachwissen das braucht, wer es für fundierte Expertise dahinter liegt, versus jetzt meinen Empfehlungen, die ich von InstaReals

00:36:58: vor

00:36:58: allem bekomme.

00:36:59: Und zum anderen auch, wie die Dinge miteinander zusammenhängen.

00:37:02: Also, wie alles sozusagen so eine starke Wechselwirkung aufeinander hat.

00:37:06: Und ich glaube... Ich weiß nicht, ja.

00:37:09: Unser Plädoyer, warum Verena und ich das Thema auch immer wieder bringen, ist, dass man sich immer wieder anhört und sich immer wieder selber die Chance gibt, noch mal anzufangen.

00:37:19: Mit was auch immer das Thema ist.

00:37:21: Was man jetzt gerade angehen, ob es Schlaf ist, ob es gerade Essen ist, ob es Proteine ist, ob es Trainieren ist, ob es bei mir gerade kein Zucker oder kein Alkohol ist, ob es bei Verena Pilates ist, es ist eigentlich egal.

00:37:32: nicht in diese Resignation zu verfallen.

00:37:35: Es ist eh zu komplex, eh zu groß.

00:37:37: Ich kann es eh nicht alles richtig machen.

00:37:39: Nein, kann man

00:37:39: nicht.

00:37:39: Muss ich gar nicht erst

00:37:40: anfangen?

00:37:41: Genau,

00:37:41: absolut.

00:37:42: Dafür wissen wir auch noch zu wenig.

00:37:43: Genau,

00:37:44: sondern einfach sich immer wieder das irgendwie anzuhören und zu sagen, okay, das eine Ding greife ich mir jetzt raus und da versuche ich es ein bisschen besser zu machen, weil, und ich glaube, das können wir alle drei aus eigener Erfahrung sagen, wenn man es macht und eigene kleine Erfolge hat, sich das körperlich sofort anders anfühlt.

00:38:00: Das fühlt sich so toll an.

00:38:02: Genau, es fühlt sich so toll an und das ist das größte Geschenk, was man sich selber irgendwie machen kann, wenn man selber merkt, dass man seinen Körper anders behandelt und dass der ihm so dankbar ist und dass man dann mehr Energie und Kraft hat und Freude und alles andere.

00:38:14: Also herzlichen Dank, dass du mit uns da einmal durchgerast bist durch die Themen.

00:38:20: Und wir sind ganz gespannt, was da noch so kommt.

00:38:24: Bei Longevity kann man in jedem Alter anfangen und Live-Stay-Veränderungen haben immer einen Mehrwert und haben immer einen Nutzen.

00:38:30: Egal, wie klein man anfängt, jeder Anfang ist der richtige Schritt und das ist das Wichtigste, was man als Motivation nehmen sollte.

00:38:38: Genau das.

00:38:39: Also vielen Dank, dass du da warst.

00:38:41: Vielen Dank.

00:38:47: Ja Lea, da haben wir ja hier zum Start des neun Jahres einiges gelernt.

00:38:51: Also was ich für mich mitnehme und was ich hier auch in der Ayurveda-Kur grad total sehe, ist, dass wir viel zu wenig auf die Stressmarker gucken.

00:39:00: Also sowohl wenn du den Blutzuckermesser da hast, dann guckst du ja irgendwie nur, jetzt habe ich gerade die und die Milch getrunken oder das und das gegessen.

00:39:08: Was passiert denn jetzt?

00:39:09: Aber man nimmt viel zu wenig eigentlich in Betracht was Stress.

00:39:14: ausmacht.

00:39:15: Ja, so und das merke ich hier jetzt gerade.

00:39:17: Ich habe ja immer mein Ura-Ring.

00:39:19: und da gucke ich eigentlich immer nur, wie habe ich geschlafen und wie viele Schritte habe ich gemacht.

00:39:24: Und jetzt habe ich hier mal angefangen, da drauf zu gucken und zu gucken, wie viel Stress habe ich eigentlich.

00:39:29: Und denk so, wow, also... das habe ich zwar immer locker weggesteckt, weil dann irgendwie Resilienz hoch war und so, aber hätte man sich ja auch schon mal angucken können, ja?

00:39:38: Und mal sich fragen können, macht es eigentlich Sinn, wenn man durch so ein Tag so durchgeloppiert ist, da jetzt noch so ein High Impact Training drauf zu setzen?

00:39:46: oder wäre es jetzt nicht mal schlauer, eine halbe Stunde einfach mal auf dem Sofa zu liegen?

00:39:51: Ja.

00:39:51: Also das nehme ich mit sowohl aus dem Gespräch mit Andrea gerade als auch aus meinen Erkenntnissen hier.

00:39:58: Stress nicht immer so abtun, als der gehört halt zum Leben.

00:40:00: dazu können wir halt auch nicht ändern, aber bei einem anderen wollen wir da so rumoptimieren, sondern vielleicht den mal mehr in Fokus zu nehmen.

00:40:07: Ich habe nochmal dieses Thema Training, hatte ich jetzt aber von Brian Johnson auch aufgenommen, ja, also irgendwie was er sagt, so sechsmal die Woche Training, ich finde das eigentlich ist, wir sind sozusagen körperliche Wesen, das sollte dazugehören, uns zu bewegen und nicht gegen unseren sonstigen Sitzalltag gehen und gegen die Arbeit.

00:40:24: Dann hab ich wirklich dieses Thema Gen-Test.

00:40:27: Das hast du ja schon mal gemacht, aber ich halt noch nie.

00:40:29: Und ich glaube, in der Tat macht das Sinn, einmal zu gucken.

00:40:31: Ja,

00:40:31: und es gibt auch schon diese Rohdaten, von denen sie spricht, bei diesem Hundertfünfzig-Euro-Test.

00:40:36: Also das ist jetzt keine Hexerei, da braucht man jetzt auch keinen Superarzt.

00:40:39: Man braucht natürlich dann jemanden, der es auswertet.

00:40:41: Muss man

00:40:41: einfach machen.

00:40:42: Ja, aber

00:40:42: im Zweifel könnt ihr das auch KI schon auswerten.

00:40:44: Und

00:40:45: dann hab ich schon noch mal so ein Fragezeichen gemacht bei Kindern.

00:40:48: Als sie gesagt hat, sind die nämlich ordentlich versorgt.

00:40:50: Weil ich hab ja drei Kinder, ich sag jetzt nicht welches, aber eins davon ist wirklich so schlecht.

00:40:56: Also so im Sinne von Nährstoffe.

00:41:00: Und da hab ich schon jetzt, ich will nicht sofort jetzt sagen, okay, ich pieke es da irgendwie gleich rein und nehme Blut ab.

00:41:05: Aber so das auf dem Schirm zu haben, zu sagen, irgendwann sollte man sich das wahrscheinlich mal angucken, weil es ... in der Tat einfach nicht nur niedlich ist und du magst aber irgendwie die Schokolade sehr gerne und leider die Veggies extrem ungern, sondern weil das auch langfristig wahrscheinlich Schäden verursacht, wenn

00:41:24: man das so laufen lässt.

00:41:25: Auf jeden Fall dranbleiben und da rede ich ja nicht nur von deinen Kindern, sondern wahrscheinlich von meinen und von allen anderen da draußen, natürlich dranbleiben irgendwie gesund zu ernähren.

00:41:34: Aber ich habe jetzt angefangen Vitamin D und so Zink.

00:41:38: Gummibärchen stehen jetzt einfach im Winter da auf dem Küchen-Tresen.

00:41:42: Bei uns auch Omega-Dreie.

00:41:44: Und Chemies.

00:41:44: Genau, Omega-Dreie, Zink und Vitamin D. Und das gibt es jetzt einfach jeden Morgen.

00:41:49: Und wenn

00:41:49: das dann im Zweifel unnötig war.

00:41:54: Dann, dann war's halt so.

00:41:56: Aber Vitamin D hat mir jetzt gerade, wie deine Ärztin gesagt, gerade für Kinder, gerade in den Wintermonaten.

00:42:01: Jeder Prozess im Körper braucht Vitamin D. Also da, glaube ich, muss man auch jetzt nicht in Blut abnehmen, um das festzustellen, sondern das ist ja eh dann immer nur so eine Momentaufnahmeblut abnehmen.

00:42:13: Das kann man, glaube ich, im Winter jetzt ganz gut machen, sage ich jetzt hier mal so als Laie.

00:42:19: Das ist ja so.

00:42:20: unser Respekt.

00:42:20: Unsere Hausfrauenrezepte und Weisheiten hier.

00:42:24: Nein, aber es war spannend.

00:42:26: Und viele Sachen sind es, wenn man sie schon weiß, dass Schlaf wichtig ist und dass man drei Stunden vom Schlafen gehen, nichts essen soll, ist zwar saulangweilig und funktioniert nicht immer, aber kann man sich ja immer mal wieder vornehmen.

00:42:49: by OMR.

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